SCRUTATIO

Mittwoch, 8 Juli 2026 - Sant´Edda ( Letture di oggi)

Nehemia 2


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Menge BibelPeshitta
1 Nun begab es sich im Monat Nisan im zwanzigsten Regierungsjahre des Königs Arthasastha, als der Wein vor mir stand, da trug ich den Wein auf und reichte ihn dem Könige; ich hatte aber früher nie betrübt vor ihm ausgesehen,1 ܘܗܝܕܝܢ ܒܝܪܚ ܢܝܣܢ ܒܫܢܬ ܥܣܪܝܢ ܠܐܪܛܚܫܫܬ ܡܠܟܐ ܚܡ̣ܪܐ ܡܫܩܐ ܗ̇ܘܝܬ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܘܫ̇ܩܠܬ ܚܡܪܐ ܘܝ̇ܗܒܬ ܠܡܠܟܐ ܘܠܐ ܗ̇ܘܝܬ ܒܝܫ ܩܕܡܘܗܝ
2 und so fragte mich der König: »Warum siehst du so betrübt aus? Du bist doch nicht krank? Das kann nichts anderes als Herzenskummer sein!« Da geriet ich in große Furcht,2 ܘܐ̣ܡܪ ܠܝ ܡܠܟܐ ܡܛܠ ܡܢܐ ܐܦ̈ܝܟ ܒܝ̈ܫܢ ܘܐܢܬ ܠܐ ܗܘܝܬ̣ ܟܪܝܗ ܠܝܬ ܗܢܐ ܐܠܐ ܐܢ ܒܝܫܘܬ ܠܒܐ ܘܕ̇ܚܠܬ ܣܓܝ ܛܒ
3 antwortete aber doch dem König: »Lang lebe der König! Wie sollte ich nicht traurig aussehen, da doch die Stadt, in der sich die Gräber meiner Väter befinden, in Trümmern liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?«3 ܘܐ̇ܡܪܬ ܠܡܠܟܐ ܡܠܟܐ ܠܥܠܡ ܚܝܝ ܡܛܠ ܡܢܐ ܠܐ ܢܒܐ̈ܫܢ ܐܦ̈ܝ ܕܡܕܝܢܬܐ ܕܒܝܬ ܡܠܟܘܬܐ ܕܐܒܗ̈ܝ ܚܪܒܐ ܘܬܪ̈ܥܝܗ̇ ܡܘܩܕܝܢ ܒܢܘܪܐ
4 Als der König mich nun fragte: »Um was bittest du denn (unter diesen Umständen)?«, da betete ich zum Gott des Himmels4 ܘܐ̣ܡܪ ܠܝ ܡܠܟܐ ܡܛܠ ܗܕܐ ܒ̇ܥܝܬ ܘܨ̇ܠܝܬ ܩܕܡ ܐܠܗܐ ܕܫܡܝܐ
5 und sagte dann zum Könige: »Wenn es dem Könige gut dünkt und dein Knecht Gnade bei dir findet, so wollest du mich nach Juda senden zu der Stadt, wo meine Väter begraben liegen, damit ich sie wieder aufbaue.«5 ܘܐ̇ܡܪܬ ܠܡܠܟܐ ܐܢ ܥܠ ܡܠܟܐ ܫܦܝܪ ܐܢܐ ܐܢܐ ܥܒܕܟ ܩܕܡܝܟ ܬܫܕܪܢܝ ܠܝܗܘܕ ܡܕܝܢܬܗ ܕܕܘܝܕ ܠܒܝܬ ܩܒܘܪܐ ܕܐܒ̈ܗܝ ܘܐܒܢܝܗ̇
6 Da erwiderte mir der König, während die Königin neben ihm saß: »Wie lange soll denn deine Reise dauern, und wann wirst du wieder zurückkommen?« Weil es also dem König genehm schien, mich hinreisen zu lassen, gab ich ihm eine bestimmte Frist an6 ܘܐ̣ܡܪ ܠܝ ܡܠܟܐ ܫܛܝܐ ܥܕ ܐܡܬܝ ܐ̇ܙܠ ܐܢܬ ܘܐ̇ܬܐ ܘܫ̣ܦܪ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܘܫܕܪܢܝ ܘܝ̣ܗܒ ܠܝ ܙܒܢܐ
7 und sagte dann zum König: »Wenn es dem Könige beliebt, so möge man mir Geleitbriefe an die Statthalter der Provinz auf der Westseite des Euphrats mitgeben, damit sie mich durchreisen lassen, bis ich nach Juda gelange;7 ܘܐ̇ܡܪܬ ܠܡܠܟܐ ܐܢ ܥܠ ܡܠܟܐ ܫܦܝܪ ܢܟܬܒܘܢ ܠܝ ܐܓܪ̈ܬܐ ܠܘܬ ܫܠܝ̈ܛܐ ܕܒܥܒܪ ܢܗܪܐ ܕܢܥܕܪܘܢܢܝ ܥܕܡܐ ܕܐܙܠ ܠܝܗܘܕ
8 weiter ein Schreiben an Asaph, den königlichen Forstmeister, daß er mir Holz verabfolgen lasse, damit man die Tore der Burg, die zum Tempel gehört, aus Balken zimmern kann, sowie für die Mauer der Stadt und für das Haus, das ich selber beziehen werde.« Und der König bewilligte mir dies, weil die gütige Hand meines Gottes über mir waltete.8 ܘܐܓܪܬܐ ܠܘܬ ܐܣܦ ܢ̇ܛܪ ܦܪܕܝܣܐ ܕܡܠܟܐ ܕܢܬܠ ܠܝ ܩܝ̈ܣܐ ܠܡܥܒܕ ܬܪ̈ܥܝ ܒܝܬܐ ܘܕܒ̈ܬܐ ܘܕܫܘܪܐ ܕܡܕܝܢܬܐ ܘܠܒܝܬܐ ܕܥ̇ܐܠ ܐܢܐ ܠܗ ܘܝ̣ܗܒ ܠܝ ܡܠܟܐ ܐܝܟ ܐܝܕܗ ܕܐܠܗܝ ܕܐܛܐܒܬ ܠܝ
9 Als ich dann zu den Statthaltern (des Gebiets) auf der Westseite des Euphrats kam, übergab ich ihnen die königlichen Geleitbriefe; der König hatte mir aber Heeresoberste (= Offiziere) und Reiter als Bedeckung mitgegeben.9 ܘܐ̇ܬܝܬ ܠܘܬ ܫܠܝܛܐ ܕܒܥܒܪ ܢܗܪܐ ܘܝ̇ܗܒܬ ܠܗ ܐܓܪܬܐ ܕܡܠܟܐ ܘܫܕܪ ܥܡܝ ܡܠܟܐ ܪ̈ܒܝ ܚܝ̈ܠܐ ܘܦܪ̈ܫܐ
10 Als dies der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht (= Beamte, Häuptling) Tobija (vgl. 6,17-18) erfuhren, verdroß es sie gewaltig, daß jemand gekommen war, der für das Wohl der Israeliten sorgen wollte.10 ܘܫ̣ܡܥ ܣܡܒܠܝܛ ܚܘܪܢܝܐ ܘܛܘܒܝܐ ܓܒܪ̈ܐ ܥܡܘ̈ܢܝܐ ܘܐܬܐܒܫܬ ܠܗܘܢ ܒܝܫܐܝܬ ܥܠ ܕܐ̣ܬܐ ܒܪܢܫܐ ܠܡܒܥܐ ܛܒܬܐ ܥܠ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ
11 Als ich nun in Jerusalem angekommen war und drei Tage dort zugebracht hatte,11 ܘܐ̇ܬܝܬ ܠܐܘܪܫܠܡ ܘܗ̇ܘܝܬ ܬܡܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܬܠܬܐ
12 machte ich mich nachts in Begleitung einiger weniger von meinen Leuten auf, ohne jedoch jemandem mitgeteilt zu haben, was mein Gott mir in den Sinn gegeben hatte, für Jerusalem zu tun; ich hatte auch kein anderes Reittier bei mir als das Maultier, auf dem ich ritt.12 ܘܩ̇ܡܬ ܒܠܠܝܐ ܐܢܐ ܘܓܒܪ̈ܐ ܗ̇ܢܘܢ ܕܐܝܬ ܗܘܘ ܥܡܝ ܘܠܐ ܚ̇ܘܝܬ ܠܐܢܫ ܡܕܡ ܕܐܪܡܝ ܐܠܗܐ ܒܠܒܝ ܠܡܥܒܕ ܠܐܘܪܫܠܡ ܘܒܥܝܪܐ ܠܝܬ ܗܘܐ ܥܡܝ ܐܠܐ ܐܢ ܒܥܝܪܐ ܕܪܟܝܒ ܗ̇ܘܝܬ ܥܠܝܗ̇
13 So ritt ich denn bei Nacht durch das Taltor hinaus in der Richtung zur Drachenquelle und nach dem Misttor hin und besichtigte die Mauer Jerusalems, die zerrissen dastand, und die Tore der Stadt, die vom Feuer vernichtet dalagen.13 ܘܢ̇ܦܩܬ ܒܬܪܥܐ ܕܢܚܠܐ ܒܠܠܝܐ ܠܐ̈ܦܝ ܥܝܢ ܬܢܝܢ ܘܠܬܪܥܐ ܕܐܣܦܘܬ ܘܗ̇ܘܝܬ ܣ̇ܟܪ ܒܫܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܕܡܬܪܥܝܢ ܗܘܘ ܘܬܪ̈ܥܐ ܝܩܝܕܝܢ ܗܘܘ ܒܢܘܪܐ
14 Dann ritt ich weiter zum Quellentor und zum Königsteich, und als dort für das Tier, auf dem ich saß, kein Raum mehr zum Durchkommen war,14 ܘܥ̇ܒܪܬ ܥܠ ܬܪܥܐ ܕܢܚܠܐ ܘܠܐܡܐ ܕܡܠܟܐ ܘܠܝܬ ܗܘܐ ܐܬܪܐ ܠܒܥܝܪܐ ܠܡܥܒܪ ܬܡܢ
15 stieg ich bei Nacht die Schlucht zu Fuß hinauf und besichtigte die Mauer; dann kehrte ich um und gelangte durch das Taltor wieder heim;15 ܘܗ̇ܘܝܬ ܣ̇ܠܩ ܒܢܚܠܐ ܒܠܠܝܐ ܘܗ̇ܘܝܬ ܣ̇ܟܪ ܒܫܘܪܐ ܘܐ̇ܬܐ ܘܥ̇ܠܬ ܒܬܪܥ ܢܚܠܐ ܘܗ̇ܦܟܬ
16 die Vorsteher aber wußten nicht, wohin ich gegangen war und was ich zu tun vorhatte, denn ich hatte den Juden bis dahin noch nichts mitgeteilt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den übrigen, die am Bau arbeiten sollten.16 ܘܫ̈ܠܝܛܢܐ ܠܐ ܝܕܥܘ ܠܐܝܟܐ ܐ̇ܙܠܬ ܘܡܢܐ ܥ̇ܒܕ ܐܢܐ ܘܠܝܗ̈ܘܕܝܐ ܘܠܟܗ̈ܢܐ ܘܠܫ̈ܠܝܛܢܐ ܘܠܣ̇ܦܪ̈ܐ ܘܠܫܪܟܐ ܕܥܒ̈ܕܝ ܥܒ̈ܝܕܬܐ ܥܕܡܐ ܠܗܫܐ ܠܐ ܚ̇ܘܝܬ
17 Nunmehr sagte ich zu ihnen: »Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, daß Jerusalem nämlich in Trümmern liegt und seine Tore mit Feuer vernichtet sind. Kommt (oder: wohlan denn), laßt uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes sind!«17 ܘܐ̇ܡܪܬ ܠܗܘܢ ܐܢܬܘܢ ܚܙܝܢ ܒܝܫ̈ܬܐ ܕܚܢܢ ܒܗ̇ ܕܗܐ ܐܘܪܫܠܡ ܚܪܒܐ ܘܬܪ̈ܥܝܗ̇ ܝܩܝܕܝܢ ܒܢܘܪܐ ܬܘ ܢܒܢܐ ܫܘܪܐ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܠܐ ܢܗܘܐ ܡܟܝܠ ܚܣܕܐ
18 Hierauf teilte ich ihnen mit, wie gütig die Hand meines Gottes über mir gewaltet hatte, und auch die Worte, die der König an mich gerichtet hatte. Da erklärten sie: »Ja, wir wollen darangehen und bauen!« Und sie ermutigten sich gegenseitig dazu, das gute Werk in Angriff zu nehmen.18 ܘܓ̇ܠܝܬ ܠܗܘܢ ܐܝܕܐ ܕܐܠܗܝ ܕܗܘܬ ܥܡܝ ܠܛܒ ܐܦ ܡ̈ܠܝ ܡ̇ܠܟܐ ܕܐܬܐܡܪ ܠܝ ܘܐܡܪܝܢ ܩܝܡܝܢܢ ܘܒܢܝܢ ܘܥܫܢܘ ܐܝܕ̈ܝܗܘܢ ܠܡܥܒܕ ܕܛܒ
19 Als aber der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht (2,10) Tobija und der Araber Gesem Kunde davon erhielten, verhöhnten und verspotteten sie uns und sagten: »Was ist denn das für eine Sache, die ihr da vornehmt? Ihr wollt euch wohl gegen den König empören?«19 ܘܫ̣ܡܥ ܣܡܒܠܝܛ ܚܘܪܢܝܐ ܘܛܘܒܝܐ ܓܒܪܐ ܥܡܘܢܝܐ ܘܓܫܘܡ ܥܪܒܝܐ ܘܓܚܟܘ ܥܠܝܢ ܘܡܝܩܘ ܒܢ ܘܐܡܪܝܢ ܡܢܐ ܗܝ ܡܠܬܐ ܗܕܐ ܕܥܒܕܝܢ ܐܢܬܘܢ ܕܠܡܐ ܥܠ ܡܠܟܐ ܐܢܬܘܢ ܡܪܕܝܢ
20 Da gab ich ihnen folgende Antwort: »Der Gott des Himmels, der wird es uns gelingen lassen; und wir wollen uns als seine Knechte an den Bau machen! Ihr aber sollt weder Anteil, noch Anrecht, noch ein Gedächtnis in Jerusalem haben!«20 ܘܐ̇ܬܝܒܬ ܐܢܘܢ ܦܬܓܡܐ ܘܐ̇ܡܪܬ ܠܗܘܢ ܐܠܗܐ ܕܫܡܝܐ ܗ̣ܘ ܦܪܩܢ ܘܚܢܢ ܥܒܕܝܢ ܘܩܝܡܝܢ ܘܒܢܝܢ ܘܠܟܘܢ ܠܝܬ ܠܟܘܢ ܙܕܩܐ ܘܕܘܟܪܢܐ ܘܡܢܬܐ ܒܐܘܪܫܠܡ