SCRUTATIO

Montag, 13 Juli 2026 - Santa Veronica ( Letture di oggi)

Nehemia 2


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Menge BibelJERUSALEM
1 Nun begab es sich im Monat Nisan im zwanzigsten Regierungsjahre des Königs Arthasastha, als der Wein vor mir stand, da trug ich den Wein auf und reichte ihn dem Könige; ich hatte aber früher nie betrübt vor ihm ausgesehen,1 Au mois de Nisan, la vingtième année du roi Artaxerxès, comme j'étais chargé du vin, je pris le vinet l'offris au roi. Je n'avais, auparavant, jamais été triste.
2 und so fragte mich der König: »Warum siehst du so betrübt aus? Du bist doch nicht krank? Das kann nichts anderes als Herzenskummer sein!« Da geriet ich in große Furcht,2 Aussi le roi me dit-il: "Pourquoi ce triste visage? Tu n'es pourtant pas malade? Non, c'estassurément une affliction du coeur!" Je fus pris d'une vive appréhension
3 antwortete aber doch dem König: »Lang lebe der König! Wie sollte ich nicht traurig aussehen, da doch die Stadt, in der sich die Gräber meiner Väter befinden, in Trümmern liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?«3 et dis au roi: "Que le roi vive à jamais! Comment mon visage ne serait-il pas triste quand la villeoù sont les tombeaux de mes pères est en ruines et ses portes dévorées par le feu?"
4 Als der König mich nun fragte: »Um was bittest du denn (unter diesen Umständen)?«, da betete ich zum Gott des Himmels4 Et le roi de me dire: "Quelle est donc ta requête?" J'invoquai le Dieu du ciel
5 und sagte dann zum Könige: »Wenn es dem Könige gut dünkt und dein Knecht Gnade bei dir findet, so wollest du mich nach Juda senden zu der Stadt, wo meine Väter begraben liegen, damit ich sie wieder aufbaue.«5 et répondis au roi: "S'il plaît au roi et que tu sois satisfait de ton serviteur, laisse-moi aller en Juda,dans la ville des tombeaux de mes pères, que je la reconstruise."
6 Da erwiderte mir der König, während die Königin neben ihm saß: »Wie lange soll denn deine Reise dauern, und wann wirst du wieder zurückkommen?« Weil es also dem König genehm schien, mich hinreisen zu lassen, gab ich ihm eine bestimmte Frist an6 Le roi me demanda - la reine était alors assise à ses côtés -: "Jusques à quand durera ton voyage?Quand reviendras-tu?" Je lui fixai une date, qui convint au roi, et il m'autorisa à partir.
7 und sagte dann zum König: »Wenn es dem Könige beliebt, so möge man mir Geleitbriefe an die Statthalter der Provinz auf der Westseite des Euphrats mitgeben, damit sie mich durchreisen lassen, bis ich nach Juda gelange;7 Je dis encore au roi: "S'il plaît au roi, qu'on me donne des lettres pour les gouverneurs deTranseuphratène, afin qu'ils me laissent passer jusqu'à ce que j'arrive en Juda;
8 weiter ein Schreiben an Asaph, den königlichen Forstmeister, daß er mir Holz verabfolgen lasse, damit man die Tore der Burg, die zum Tempel gehört, aus Balken zimmern kann, sowie für die Mauer der Stadt und für das Haus, das ich selber beziehen werde.« Und der König bewilligte mir dies, weil die gütige Hand meines Gottes über mir waltete.8 et aussi une lettre pour Asaph, l'inspecteur du parc royal, afin qu'il me fournisse du bois deconstruction pour les portes de la citadelle du Temple, le rempart de la ville et la maison où j'habiterai." Le roime l'accorda, car la main bienveillante de mon Dieu était sur moi.
9 Als ich dann zu den Statthaltern (des Gebiets) auf der Westseite des Euphrats kam, übergab ich ihnen die königlichen Geleitbriefe; der König hatte mir aber Heeresoberste (= Offiziere) und Reiter als Bedeckung mitgegeben.9 Je me rendis donc chez les gouverneurs de Transeuphratène et leur remis les lettres du roi. Le roim'avait fait escorter par des officiers de l'armée et des cavaliers.
10 Als dies der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht (= Beamte, Häuptling) Tobija (vgl. 6,17-18) erfuhren, verdroß es sie gewaltig, daß jemand gekommen war, der für das Wohl der Israeliten sorgen wollte.10 Quand Sânballat, le Horonite, et Tobiyya, le fonctionnaire ammonite, furent informés, ils semontrèrent fort contrariés qu'un homme fût venu travailler au bien des Israélites.
11 Als ich nun in Jerusalem angekommen war und drei Tage dort zugebracht hatte,11 Arrivé à Jérusalem, j'y restai trois jours.
12 machte ich mich nachts in Begleitung einiger weniger von meinen Leuten auf, ohne jedoch jemandem mitgeteilt zu haben, was mein Gott mir in den Sinn gegeben hatte, für Jerusalem zu tun; ich hatte auch kein anderes Reittier bei mir als das Maultier, auf dem ich ritt.12 Puis je me levai, de nuit, accompagné de quelques hommes, sans avoir confié à personne ce quemon Dieu m'avait inspiré d'accomplir pour Jérusalem, et sans avoir avec moi d'autre animal que ma propremonture.
13 So ritt ich denn bei Nacht durch das Taltor hinaus in der Richtung zur Drachenquelle und nach dem Misttor hin und besichtigte die Mauer Jerusalems, die zerrissen dastand, und die Tore der Stadt, die vom Feuer vernichtet dalagen.13 La nuit donc, sortant par la porte de la Vallée, je me rendis devant la fontaine du Dragon, puis àla porte du Fumier: je fis l'inspection du rempart de Jérusalem, où il y avait des brèches et dont les portes avaientété incendiées.
14 Dann ritt ich weiter zum Quellentor und zum Königsteich, und als dort für das Tier, auf dem ich saß, kein Raum mehr zum Durchkommen war,14 Je poursuivis mon chemin vers la porte de la Fontaine et l'étang du Roi, et ne trouvai plus depassage pour la bête que je chevauchais.
15 stieg ich bei Nacht die Schlucht zu Fuß hinauf und besichtigte die Mauer; dann kehrte ich um und gelangte durch das Taltor wieder heim;15 Je remontai donc de nuit par le ravin, inspectant toujours le rempart, et rentrai par la porte de laVallée. Je m'en revins ainsi,
16 die Vorsteher aber wußten nicht, wohin ich gegangen war und was ich zu tun vorhatte, denn ich hatte den Juden bis dahin noch nichts mitgeteilt, weder den Priestern noch den Vornehmen, weder den Vorstehern noch den übrigen, die am Bau arbeiten sollten.16 sans que les conseillers sachent où j'étais allé ni ce que je faisais. Jusqu'ici je n'avais riencommuniqué aux Juifs: ni aux prêtres, ni aux grands, ni aux magistrats, ni aux autres responsables;
17 Nunmehr sagte ich zu ihnen: »Ihr seht das Elend, in dem wir uns befinden, daß Jerusalem nämlich in Trümmern liegt und seine Tore mit Feuer vernichtet sind. Kommt (oder: wohlan denn), laßt uns die Mauer Jerusalems wieder aufbauen, damit wir nicht länger ein Gegenstand des Spottes sind!«17 je leur dis alors: "Vous voyez la détresse où nous sommes: Jérusalem est en ruines, ses portessont incendiées. Venez! reconstruisons le rempart de Jérusalem, et nous ne serons plus insultés!"
18 Hierauf teilte ich ihnen mit, wie gütig die Hand meines Gottes über mir gewaltet hatte, und auch die Worte, die der König an mich gerichtet hatte. Da erklärten sie: »Ja, wir wollen darangehen und bauen!« Und sie ermutigten sich gegenseitig dazu, das gute Werk in Angriff zu nehmen.18 Et je leur exposai comment la main bienveillante de mon Dieu avait été sur moi, leur rapportantaussi les paroles que le roi m'avait dites. "Levons-nous! s'écrièrent-ils, et construisons!" et ils affermirent leursmains pour ce bel ouvrage.
19 Als aber der Horoniter Sanballat und der ammonitische Knecht (2,10) Tobija und der Araber Gesem Kunde davon erhielten, verhöhnten und verspotteten sie uns und sagten: »Was ist denn das für eine Sache, die ihr da vornehmt? Ihr wollt euch wohl gegen den König empören?«19 A ces nouvelles, Sânballat, le Horonite, Tobiyya, le fonctionnaire ammonite, et Géshem, l'Arabe,se moquèrent de nous et nous regardèrent avec mépris en disant: "Que faites-vous là? Allez-vous vous révoltercontre le roi?"
20 Da gab ich ihnen folgende Antwort: »Der Gott des Himmels, der wird es uns gelingen lassen; und wir wollen uns als seine Knechte an den Bau machen! Ihr aber sollt weder Anteil, noch Anrecht, noch ein Gedächtnis in Jerusalem haben!«20 Mais je leur répliquai en ces termes: "C'est le Dieu du ciel qui nous fera réussir. Nous, sesserviteurs, nous allons nous mettre à construire. Quant à vous, vous n'avez ni part, ni droit, ni souvenir dansJérusalem."