SCRUTATIO

Dimanche, 5 Juillet 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Épître aux Hébreux 8


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JERUSALEMMenge Bibel
1 Le point capital de nos propos est que nous avons un pareil grand prêtre qui s'est assis à la droite dutrône de la Majesté dans les cieux,1 Die Hauptsache aber bei der vorliegenden Darlegung ist folgendes: Einen solchen Hohenpriester haben wir, der sich im Himmel zur Rechten des Thrones der göttlichen Erhabenheit (= Majestät) gesetzt hat,
2 ministre du sanctuaire et de la Tente, la vraie, celle que le Seigneur, non un homme, a dressée.2 und zwar als Verwalter (oder: priesterlicher Diener) des Heiligtums, nämlich des wahren Zeltes (vgl. V.5), das der Herr, nicht ein Mensch errichtet hat.
3 Tout grand prêtre, en effet, est établi pour offrir des dons et des sacrifices; d'où la nécessité pour luiaussi d'avoir quelque chose à offrir.3 Denn jeder Hohepriester wird zu dem Zweck bestellt, unblutige und blutige Opfer darzubringen; daher muß auch dieser (d.h. Jesus) etwas darzubringen haben.
4 A la vérité, si Jésus était sur terre, il ne serait pas même prêtre, puisqu'il y en a qui offrent les dons,conformément à la Loi;4 Befände er sich nun auf der Erde, so würde er nicht einmal Priester sein, weil hier ja bereits Priester vorhanden sind, welche die Gaben nach dem (mosaischen) Gesetz darbringen.
5 ceux-là assurent le service d'une copie et d'une ombre des réalités célestes, ainsi que Moïse, quandil eut à construire la Tente, en fut divinement averti: Vois, est-il dit en effet, tu feras tout d'après le modèle qui t'aété montré sur la montagne.5 Diese versehen freilich den Dienst nur an einer Nachbildung und einem Schattenbild der himmlischen Dinge entsprechend der göttlichen Weisung, die Mose erhielt, als er das Zelt (= die Stiftshütte) herstellen sollte; denn »Gib wohl acht«, sagt der Herr zu ihm (2.Mose 25,40), »daß du alles nach dem Vorbild (= Muster) anfertigst, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist«.
6 Mais à présent, le Christ a obtenu un ministère d'autant plus élevé que meilleure est l'alliance dontil est le médiateur, et fondée sur de meilleures promesses.6 Nun aber hat er (d.h. Jesus) einen um so vorzüglicheren Priesterdienst erlangt, als er auch Mittler eines besseren (oder: höheren) Bundes ist, der auf der Grundlage besserer (= bedeutungsvollerer) Verheißungen festgesetzt worden ist.
7 Car si cette première alliance avait été irréprochable, il n'y aurait pas eu lieu de lui en substituerune seconde.7 Wenn nämlich jener erste (Bund) tadellos gewesen wäre, so würde nicht die Möglichkeit, einen zweiten (Bund) zu schließen, gesucht werden.
8 C'est en effet en les blâmant que Dieu déclare: Voici que des jours viennent, dit le Seigneur, et jeconclurai avec la maison d'Israël et la maison de Juda une alliance nouvelle,8 Denn einen Tadel spricht (Gott) gegen sie (die Israeliten) aus mit den Worten (Jer 31,31-34): »Wisset wohl: es kommen Tage« – so lautet der Ausspruch des Herrn –, »da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund aufrichten (= abschließen),
9 non pas comme l'alliance que je fis avec leurs pères, au jour où je pris leur main pour les tirer dupays d'Egypte. Puisqu'eux-mêmes ne sont pas demeurés dans mon alliance, moi aussi je les ai négligés, dit leSeigneur.9 nicht einen solchen Bund, wie ich ihn mit ihren Vätern (oder: für ihre Väter) damals geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus dem Lande Ägypten wegzuführen; denn sie sind meinem Bunde nicht treu geblieben, und auch ich habe mich nicht (mehr) um sie gekümmert« – so lautet der Ausspruch des Herrn –.
10 Voici l'alliance que je contracterai avec la maison d'Israël, après ces jours-là, dit le Seigneur: Jemettrai mes lois dans leur pensée, je les graverai dans leur coeur, et je serai leur Dieu et ils seront mon peuple.10 »Nein, darin soll der Bund bestehen, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde« – so lautet der Ausspruch des Herrn –: »Ich will meine Gesetze in ihren Sinn hineinlegen und sie ihnen ins Herz schreiben und will dann ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.
11 Personne n'aura plus à instruire son concitoyen, ni personne son frère, en disant: "Connais leSeigneur", puisque tous me connaîtront, du petit jusqu'au grand.11 Dann braucht niemand mehr seinem Mitbürger und niemand seinem Bruder Belehrung zu erteilen und ihm vorzuhalten: ›Lerne den Herrn kennen!‹ Denn sie werden mich allesamt kennen vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen.
12 Car je pardonnerai leurs torts, et de leurs péchés je n'aurai plus souvenance.12 Denn ihren Übertretungen gegenüber werde ich Nachsicht üben und ihrer Sünden nicht mehr gedenken.«
13 En disant: alliance nouvelle, il rend vieille la première. Or ce qui est vieilli et vétuste est près dedisparaître.13 Indem er hier von einem »neuen« (Bunde) redet, hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber veraltet ist und sich überlebt hat, das geht dem Untergang entgegen.