SCRUTATIO

Dimanche, 5 Juillet 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Livre de Job 28


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BIBLES DES PEUPLESMenge Bibel
1 Il y a des mines pour l’argent, et des endroits où l’on sait raffiner l’or.1 »Denn wohl gibt es für das Silber einen Fundort (oder: eine Herkunftsstelle) und eine Stätte für das Golderz, wo man es auswäscht (oder: läutert).
2 C’est du sol qu’on extrait le fer, on tire le cuivre de la roche en fusion.2 Eisen wird aus der Erde herausgeholt, und Gestein schmelzt man zu Kupfer um.
3 On est venu mettre fin aux ténèbres, on a fouillé toujours plus loin dans la roche obscure et les ombres de mort.3 Der Finsternis hat (der Mensch) ein Ziel gesetzt, und bis in die äußersten Tiefen durchforscht das in Nacht und Grauen verborgene Gestein.
4 Un peuple étranger a ouvert des passages dans l’inconnu où nul n’avait pénétré: suspendus, ils se balancent très loin des humains.4 Man bricht einen Stollen fern von den im Licht Wohnenden; vergessen und fern vom Fuß der über ihnen Hinschreitenden hangen sie da (an Seilen), fern von den Menschen schweben sie.
5 C’est la terre d’où sort le pain, mais en dessous le feu l’a transformée;5 Die Erde, aus welcher Brotkorn hervorwächst, wird in der Tiefe umgewühlt wie mit Feuer.
6 c’est le domaine des pierres de saphir, là se trouvent les paillettes d’or.6 Man findet Saphir im Gestein und Staub, darin Gold ist.
7 Sentier inconnu des rapaces, que l’œil du vautour n’a pas repéré,7 Den Pfad dorthin kennt der Adler nicht, und das Auge des Falken hat ihn nicht erspäht;
8 où les bêtes féroces n’ont pas pénétré, que le léopard n’a pas suivi.8 nicht betreten ihn die stolzen Raubtiere, noch schreitet der Leu auf ihm einher.
9 Mais on s’est attaqué au granit, l’homme a violé les fondations de la montagne.9 An das harte Gestein legt (der Mensch) seine Hand, wühlt die Berge um von der Wurzel aus;
10 On a creusé des canaux dans le roc, et l’œil humain a vu tout ce qui est rare;10 in die Felsen bricht er Schächte, und allerlei Kostbares erblickt sein Auge.
11 on a exploré les sources des fleuves, ramené à la lumière ce qui était caché.11 Die Wasseradern verbaut er, daß sie nicht durchsickern, und zieht so die verborgenen Schätze ans Licht hervor.«
12 Mais la Sagesse, d’où sort-elle? Y a-t-il un lieu de l’Intelligence?12 »Die Weisheit aber – wo findet man diese? und wo ist die Fundstätte der Erkenntnis?
13 L’homme n’en connaît pas le chemin, on ne la trouvera pas sur la terre des vivants.13 Kein Mensch kennt den Weg zu ihr, und im Lande der Lebendigen ist sie nicht zu finden.
14 Le monde d’en bas l’a dit: “Elle n’est pas chez moi!”, la mer l’a dit: “Je ne l’ai pas ici!”14 Die Flut der Tiefe (d.h. das tiefe Weltmeer) sagt: ›In mir ist sie nicht‹; und das Meer erklärt: ›Bei mir weilt sie nicht‹.
15 Offre de l’or, on ne te la donnera pas, elle ne se paye pas en argent pesé.15 Für geläutertes Gold ist sie nicht feil, und Silber kann nicht als Kaufpreis für sie dargewogen werden;
16 On ne l’évalue pas au prix de l’or d’Ofir, du diamant ou des saphirs,16 sie läßt sich nicht aufwägen mit Feingold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.
17 Ni l’or ni le cristal ne lui sont comparables, aucun vase d’orfèvre n’atteint sa valeur;17 Gold und Prachtglas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen Kunstwerke von gediegenem Gold;
18 le corail et le verre, n’en parlons pas! Vous cherchez des perles? mieux vaut la sagesse.18 Korallen und Kristall kommen (neben ihr) nicht in Betracht, und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.
19 La topaze d’Éthiopie ne tient pas devant elle, l’or pur se retrouve sans valeur.19 Äthiopiens Topas reicht nicht an sie heran, mit reinstem Feingold wird sie nicht aufgewogen.
20 Mais d’où vient la Sagesse? Y a-t-il un lieu de l’Intelligence?20 Die Weisheit also – woher kommt sie, und wo ist die Fundstätte der Erkenntnis?
21 Elle est cachée aux yeux de tous les vivants, elle se dissimule aux oiseaux du ciel.21 Verborgen ist sie vor den Augen aller lebenden Wesen und verhüllt sogar vor den Vögeln des Himmels.
22 Le monde des morts, la Mort en personne l’ont dit: “C’est une chose dont on nous a parlé!”22 Die Unterwelt und das Totenreich sagen von ihr: ›Nur ein Gerücht von ihr ist uns zu Ohren gedrungen.‹«
23 Mais le chemin vers elle, Dieu le connaît; il sait où la trouver,23 »Gott hat den Weg zu ihr (allein) erschaut, und er kennt ihre Fundstätte;
24 lui qui observe jusqu’aux confins du monde, et voit tout ce qui est sous les cieux.24 denn er blickt bis zu den Enden der Erde und sieht, was unter dem ganzen Himmel ist.
25 Lorsqu’il déterminait la force du vent et mesurait la profondeur des eaux,25 Als er dem Winde seine Wucht bestimmte und die Wasser mit dem Maß abwog,
26 lorsqu’il fixait le régime des pluies et l’extension des échos du tonnerre,26 als er dem Regen sein Gesetz vorschrieb und dem Wetterstrahl die Bahn anwies:
27 c’est alors qu’il l’a vue et analysée, qu’il l’a mise en place en lui donnant son prix.27 da sah er sie und betätigte (oder: entfaltete) sie, setzte sie ein und erforschte sie auch.
28 (Puis il a dit aux hommes: “Craindre le Seigneur, voilà la sagesse! S’écarter du mal, voilà l’intelligence!”)28 Zu dem Menschen aber sprach er: ›Wisse wohl: die Furcht vor dem Allherrn – das ist Weisheit, und das Böse meiden – das ist Verstand!‹«