SCRUTATIO

Dimanche, 12 Juillet 2026 - Santa Veronica ( Letture di oggi)

Livre de la Genèse 3


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BIBLES DES PEUPLESMenge Bibel
1 Le serpent était le plus rusé de toutes les bêtes sauvages que Yahvé Dieu avait faites. Il dit à la femme: “Vraiment! Dieu a dit: Vous ne mangerez d’aucun des arbres du jardin?”1 Nun war die Schlange listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR geschaffen hatte; die sagte zum Weibe: »Sollte Gott wirklich gesagt haben: ›Ihr dürft von allen Bäumen des Gartens nicht essen (d.h. also: von gar keinem Baum)!‹«
2 La femme répondit au serpent: “Nous pouvons manger du fruit des arbres du jardin.2 Da antwortete das Weib der Schlange: »Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;
3 Mais pour le fruit de l’arbre qui est au milieu du jardin, Dieu a dit: Vous n’en mangerez pas, vous n’y toucherez pas, sinon vous allez mourir.”3 nur von den Früchten des Baumes, der mitten im Garten steht, hat Gott gesagt: ›Ihr dürft von ihnen nicht essen, ja sie nicht einmal anrühren, sonst müßt ihr sterben!‹«
4 Le serpent dit à la femme: “Non, ce ne sera pas la mort à coup sûr!4 Da erwiderte die Schlange dem Weibe: »Ihr werdet sicherlich nicht sterben;
5 Mais Dieu sait que le jour où vous en mangerez, vos yeux s’ouvriront et vous serez alors comme des dieux, vous connaîtrez le bien et le mal!”5 sondern Gott weiß wohl, daß, sobald ihr davon eßt, euch die Augen aufgehen werden und ihr wie Gott selbst sein werdet, indem ihr erkennt, was gut und was böse ist.«
6 La femme vit que le fruit de l’arbre était bon à manger, agréable à voir, et très utile pour acquérir la sagesse. Elle prit de son fruit, elle en mangea et en donna également à son mari qui était avec elle, et il en mangea.6 Da nun das Weib sah, daß von dem Baume gut zu essen sei und daß er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum sei, weil man durch ihn klug werden könne, so nahm sie eine von seinen Früchten und aß und gab auch ihrem Manne, der bei ihr war, und der aß auch.
7 Alors leurs yeux s’ouvrirent et ils découvrirent qu’ils étaient nus; ils se firent des pagnes avec des feuilles de figuier qu’ils avaient entrelacées.7 Da gingen ihnen beiden die Augen auf, und sie nahmen wahr, daß sie nackt waren; darum hefteten sie Blätter vom Feigenbaum zusammen und machten sich Schürze daraus.
8 Soudain ils entendirent les pas de Yahvé Dieu qui se promenait dans le jardin à la brise du soir. L’homme et sa femme se cachèrent de Yahvé Dieu parmi les arbres du jardin.8 Als sie dann aber die Stimme (oder: das Geräusch der Schritte) Gottes des HERRN hörten, der in der Abendkühle im Garten sich erging, versteckten sie sich, der Mann (Adam) und sein Weib, vor Gott dem HERRN unter den Bäumen des Gartens.
9 Yahvé Dieu appela l’homme et lui dit: “Où es-tu?”9 Aber Gott der HERR rief nach dem Mann mit den Worten: »Wo bist du?«
10 Il répondit: “J’ai entendu tes pas dans le jardin et j’ai eu peur, parce que je suis nu; c’est pourquoi je me suis caché.”10 Da antwortete er: »Als ich deine Stimme im Garten hörte, fürchtete ich mich, weil ich nackt bin; darum habe ich mich versteckt.«
11 Il dit: “Qui t’a appris que tu étais nu? Aurais-tu mangé du fruit de l’arbre dont je t’avais défendu de manger?”11 Da fragte Gott: »Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Du hast doch nicht etwa von dem Baume gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?«
12 L’homme dit: “La femme que tu as mise avec moi m’a donné du fruit de l’arbre et j’ai mangé.”12 Da antwortete Adam: »Das Weib, das du mir beigesellt hast, die hat mir von dem Baume gegeben, da habe ich gegessen.«
13 Yahvé Dieu dit à la femme: “Qu’as-tu fait là?” La femme répondit: “Le serpent m’a trompée et j’ai mangé.”13 Da sagte Gott der HERR zu dem Weibe: »Warum hast du das getan?« Das Weib antwortete: »Die Schlange hat mich verführt; da habe ich gegessen.«
14 Alors Yahvé Dieu dit au serpent: “Puisque tu as fait cela, tu seras maudit parmi tous les animaux des champs et toutes les bêtes sauvages. Tu ramperas sur ton ventre et tu mangeras de la poussière tous les jours de ta vie.14 Da sagte Gott der HERR zu der Schlange: »Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein vor (oder: unter) allen Tieren, zahmen und wilden! Auf dem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang!
15 Je mettrai la discorde entre toi et la femme, entre ta race et sa race, elle te blessera à la tête, et toi tu la blesseras au talon.”15 Und ich will Feindschaft setzen (= herrschen lassen) zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen (d.h. Nachwuchs, Nachkommenschaft) und ihrem Samen: er wird dir nach dem Kopfe treten (oder: dir den Kopf zertreten), und du wirst ihm nach der Ferse schnappen (oder: ihn in die Ferse stechen).«
16 Il dit à la femme: “Je multiplierai les souffrances de tes grossesses; dans la souffrance tu enfanteras tes fils; tu ne pourras te passer d’un mari, et lui dominera sur toi.”16 Zum Weibe aber sagte er: »Viele Mühsal will ich dir bereiten, wenn du Mutter wirst: mit Schmerzen sollst du Kinder gebären und doch nach deinem Manne Verlangen tragen; er aber soll dein Herr sein!«
17 Il dit à l’homme: “Parce que tu as écouté la voix de ta femme et que tu as mangé du fruit de l’arbre dont je t’avais interdit de manger, le sol sera maudit à cause de toi. Il t’en coûtera pour tirer du sol ta nourriture tous les jours de ta vie.17 Zu dem Manne (oder: zu Adam) aber sagte er: »Weil du der Aufforderung deines Weibes nachgekommen bist und von dem Baume gegessen hast, von dem zu essen ich dir ausdrücklich verboten hatte, so soll der Ackerboden verflucht sein um deinetwillen: mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang!
18 Il te donnera épines et chardons, et tu mangeras l’herbe des champs.18 Dornen und Gestrüpp soll er dir wachsen lassen, und du sollst dich vom Gewächs des Feldes nähren!
19 Tu mangeras ton pain à la sueur de ton front jusqu’à ce que tu retournes à la terre, puisque c’est d’elle que tu as été tiré: tu es poussière et tu retourneras en poussière.”19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, von dem du genommen bist; denn Staub (oder: Erde) bist du, und zu Staub (oder: Erde) mußt du wieder werden!«
20 L’homme donna alors à sa femme le nom d’Ève (c’est-à-dire la Vivante) parce qu’elle fut la mère de tous les vivants.20 Adam gab dann seinem Weibe den Namen Eva (eig. Chawwa = Lebenspenderin); denn sie ist die Stammutter aller Lebenden geworden.
21 Puis Yahvé Dieu habilla l’homme et la femme avec les tuniques de peau qu’il leur avait faites.21 Darauf machte Gott der HERR dem Manne (oder: Adam) und seinem Weibe Röcke von Fellen und bekleidete sie (damit).
22 Yahvé Dieu dit alors: “Voici que l’homme est devenu comme l’un de nous dans la connaissance du bien et du mal. Il ne faudrait pas maintenant qu’il étende la main et prenne également de l’arbre de vie; car s’il en mangeait, il pourrait vivre toujours.”22 Und Gott der HERR sagte: »Der Mensch ist jetzt ja geworden wie unsereiner, insofern er gut und böse zu unterscheiden weiß. Nun aber – daß er nur nicht seine Hand ausstreckt und auch (Früchte) vom Baume des Lebens nimmt und (sie) ißt und unsterblich wird!«
23 Yahvé Dieu le renvoya donc du jardin d’Éden pour qu’il cultive le sol d’où il avait été tiré.23 So stieß ihn denn Gott der HERR aus dem Garten Eden hinaus, damit er den Erdboden bestelle, von dem er genommen war;
24 Il chassa l’homme et plaça les chérubins à l’orient du jardin d’Éden, ainsi que l’épée flamboyante et tournoyante qui gardait le chemin de l’arbre de vie.24 und als er den Menschen hinausgetrieben hatte, ließ er östlich vom Garten Eden die Cherube sich lagern und die Flamme des kreisenden (oder: zuckenden = funkelnden) Schwertes, damit sie den Zugang zum Baume des Lebens bewachten.