SCRUTATIO

Mittwoch, 15 Juli 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Das erste Buch Samuel 14


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Pattloch BibelPeshitta
1 Eines Tages sprach Jonatan, der Sohn Sauls, zu seinem Waffenträger: "Komm, wir gehen hinüber zum Philisterposten, der drüben auf der anderen Seite steht!" Doch seinem Vater teilte er nichts mit.1 ܘܗܘܐ ܝܘܡܐ ܘܐܡܪ ܝܘܢܬܢ ܒܪ ܫܐܘܠ ܠܛܠܝܐ ܕܫܩܝܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܬܐ ܢܥܒܪ ܠܩܝܡܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܠܥܒܪܐ ܕܠܗܠ ܘܠܐܒܘܗܝ ܠܐ ܚܘܝ
2 Saul saß an der Grenze von Geba unter dem Granatapfelbaum, der bei Migron steht. Das Kriegsvolk, das bei ihm war, zählte etwa 600 Mann.2 ܘܫܐܘܠ ܝܬ̇ܒ ܒܣܘܦܐ ܕܪܡܬܐ ܬܚܝܬ ܪܘܡܢܐ ܕܒܓܒܥܘܢ ܘܥܡܐ ܐܝܬ ܗܘܐ ܥܡܗ ܐܝܟ ܫܬܡܐܐ ܓܒܪ̈ܝܢ
3 Achia, der Sohn Achitubs, des Bruders Ikabods, des Sohnes des Pinchas, des Helisohnes, der Priester in Silo war, trug das priesterliche Ephod. Das Volk wußte nicht, daß Jonatan fort war.3 ܘܐܚܝܐ ܒܪ ܐܚܝܛܘܒ ܐܚܘܗܝ ܕܝܘܟܒܪ ܒܪ ܦܝܢܚܝܣ ܒܪ ܥܠܝ ܟܗܢܗ ܕܡܪܝܐ ܕܒܫܝܠܘ ܘܫܩ̇ܠ ܦܕܬܐ ܘܥܡܐ ܠܐ ܝܕܥ ܕܐܙܠ ܝܘܢܬܢ
4 Zwischen den Übergängen, durch die Jonatan zum Wachtposten der Philister hinüber wollte, waren zwei Felszacken, der eine diesseits, der andere jenseits, der eine hieß Bozez, der andere Senne.4 ܠܒܝܬ ܡܥܒܪܬܐ ܘܒܥܐ ܕܢܥܒܪ ܠܩܝܡܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܫܢܐ ܕܟܐܦܐ ܡܢ ܥܒܪܐ ܡܟܐ ܘܫܢܐ ܐܚܪܬܐ ܕܟܐܦܐ ܡܟܐ ܫܡܗ̇ ܕܚܕܐ ܒܨܘܨ ܘܫܡܗ̇ ܕܐܚܪܬܐ ܣܝܥܐ
5 Der eine Grat schaute von Norden nach Michmas hinüber, der andere von der Südseite nach Geba.5 ܫܢܐ ܚܕܐ ܢܓܕܐ ܡܢ ܓܪܒܝܐ ܠܘܩܒܠ ܡܟܡܣ ܘܐܚܪܬܐ ܡܢ ܬܝܡܢܐ ܠܘܩܒܠ ܓܒܥ
6 Jonatan sprach zu seinem Waffenträger: "Komm, wir gehen zum Posten der Unbeschnittenen hinüber! Vielleicht hilft uns der Herr. Denn es ist für ihn nicht schwer, durch viele oder wenige Leute zu helfen."6 ܘܐܡܪ ܝܘܢܬܢ ܠܛܠܝܐ ܕܫܩܝܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܬܐ ܢܥܒܪ ܠܩܝܡܐ ܕܥܘܪ̈ܠܐ ܗܠܝܢ ܛܟ ܢܥܕܪܢ ܡܪܝܐ ܡܛܠ ܕܠܝܬ ܟܠܝܬܐ ܠܡܪܝܐ ܠܡܦܪܩ ܒܣܓܝ ܐܘ ܒܙܥܘܪ
7 Sein Waffenträger entgegnete ihm: "Tue alles, was dein Herz dir sagt, mach den Abstecher! Siehe, ich stehe zu dir nach deiner Absicht!"7 ܘܐܡܪ ܠܗ ܫܩ̇ܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܥܒܕ ܟܘܠ ܕܒܠܒܟ ܘܣܛܝ ܙܠ ܗܐ ܐܢܐ ܥܡܟ ܟܠ ܕܒܠܒܟ ܥܒܕ
8 Jonatan sprach: "Auf, wir gehen zu den Leuten hinüber und zeigen uns ihnen!8 ܘܐܡܪ ܠܗ ܝܘܢܬܢ ܗܐ ܚܢܢ ܥܒܪܝܢܢ ܥܠ ܓܒܪ̈ܐ ܘܢܬܓܠܐ ܠܗܘܢ
9 Wenn sie uns zurufen: "Haltet ein, bis daß wir zu euch kommen", dann bleiben wir auf unserer Stelle stehen und steigen nicht zu ihnen hinauf.9 ܐܢ ܗܟܢܐ ܢܐܡܪܘܢ ܠܢ ܫܬܘܩܘ ܥܕ ܢܡܛܐ ܠܘܬܟܘܢ ܢܩܘܡ ܒܕܘܟܬܢ ܘܠܐ ܢܣܩ ܥܠܝܗܘܢ
10 Rufen sie aber: "Kommt zu uns", dann wollen wir zu ihnen hinaufsteigen, denn der Herr hat sie in unsere Hand gegeben. Das sei uns ein Zeichen."10 ܘܐܢ ܗܟܢܐ ܢܐܡܪܘܢ ܠܢ ܣܩܘ ܠܘܬܢ ܢܣܩ ܡܛܠ ܕܐܫܠܡ ܐܢܘܢ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܒܐܝܕܢ ܗܕܐ ܠܢ ܐܬܐ
11 Beide zeigten sich also den Philisterposten. Die Philister sprachen: "Seht doch, Hebräer sind aus den Löchern gekommen, in denen sie sich verborgen hatten!"11 ܘܐܬܓܠܝܘ ܬܪ̈ܝܗܘܢ ܥܠ ܩܝܡܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܐܡܪܘ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܗܐ ܥܒܪ̈ܝܐ ܢܦܩܝܢ ܡܢ ܚ̈ܠܠܐ ܕܐܬܛܫܝܘ ܬܡܢ
12 Die Männer des Wachtpostens riefen Jonatan und seinem Waffenträger zu und sprachen: "Kommt zu uns herauf, wir wollen euch etwas lehren!" Da sagte Jonatan zu seinem Waffenträger: "Mir nach! Denn der Herr hat sie in die Hand Israels gegeben."12 ܘܥܢܘ ܐܢܫ̈ܝ ܩܝܡܐ ܠܝܘܢܬܢ ܘܠܫܩ̇ܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܘܐܡܪܘ ܣܩܘ ܠܘܬܢ ܘܢܘܕܥܟܘܢ ܦܬܓܡܐ ܘܐܡܪ ܝܘܢܬܢ ܠܫܩ̇ܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܣܩ ܒܬܪܝ ܡܛܠ ܕܐܫܠܡ ܐܢܘܢ ܡܪܝܐ ܒܐܝܕܐ ܕܐܝܣܪܝܠ
13 Jonatan kletterte auf Händen und auf Füßen hinauf und sein Waffenträger ihm nach. Jene fielen vor Jonatan, und der Waffenträger tötete sie hinter ihm.13 ܘܣܠܩ ܝܘܢܬܢ ܥܠ ܐ̈ܝܕܘܗܝ ܘܥܠ ܪ̈ܓܠܘܗܝ ܘܫܩ̇ܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܒܬܪܗ ܘܢܦܠ ܩܝܡܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܩܕܡ ܝܘܢܬܢ ܘܫ̇ܩܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܡܩܛܠ ܗܘܐ ܒܬܪܗ
14 Es waren derer, die Jonatan und sein Waffenträger mit dem ersten Schlage trafen, gegen zwanzig Mann auf einem halb so großen Feld, wie es ein Ochsengespann zu pflügen vermag.14 ܘܗܘܬ ܡܚܘܬܐ ܩܕܡܝܬܐ ܕܡܚܐ ܝܘܢܬܢ ܘܫܩ̇ܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܐܝܟ ܥܣܪ̈ܝܢ ܓܒܪ̈ܝܢ ܐܝܟ ܦܣ̈ܘܠܐ ܘܐܝܟ ܕܒܪ̈ܝ ܦܕܢܐ ܒܚܩܠܐ
15 Schrecken entstand im Feldlager und unter dem gesamten Kriegsvolk. Auch der Posten und die brandschatzende Truppe schraken zusammen. Dazu erbebte die Erde und verursachte einen Gottesschrecken.15 ܘܗܘܬ ܙܘܥܬܐ ܡܢ ܡܫܪܝܬܐ ܕܒܚܩܠܐ ܘܒܟܠܗ ܥܡܐ ܕܩܐܡ ܘܡܚ̈ܒܠܢܐ ܙܥܘ ܘܐܦ ܗܢܘܢ ܘܙܥܬ ܐܪܥܐ ܘܗܘܬ ܥܠܝܗܘܢ ܕܚܠܬܗ ܕܡܪܝܐ
16 Die Späher Sauls zu Geba in Benjamin bemerkten, daß das Getümmel hin- und herwogte.16 ܘܚܙܘ ܕܘܩ̈ܐ ܕܫܐܘܠ ܕܒܓܒܥܬܐ ܕܒܢܝܡܝܢ ܘܗܐ ܚܝܠܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܙܥ ܘܐܙܠ ܘܐܬܬܒܪ
17 Da befahl Saul dem Kriegsvolk, das bei ihm war: "Zählt nach und seht, wer von uns fortgegangen ist!" Man zählte und vermißte Jonatan und seinen Waffenträger.17 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܠܥܡܐ ܕܥܡܗ ܦܩܘܕܘ ܘܚܙܘ ܡܢܘ ܐܙܠ ܡܢܢ ܘܦܩܕܘ ܘܚܙܘ ܘܗܐ ܠܝܬ ܝܘܢܬܢ ܘܫܩ̇ܠ ܡܐ̈ܢܘܗܝ
18 Saul gebot dem Achia: "Bringe die Lade Gottes herbei!" Sie war nämlich an jenem Tage bei den Israeliten.18 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܠܐܚܝܐ ܩܪܒ ܐܪܘܢܗ ܕܐܠܗܐ ܡܛܠ ܕܬܡܢ ܗܘܐ ܐܪܘܢܗ ܕܡܪܝܐ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܥܡ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ
19 Während Saul mit dem Priester redete, ward das Getümmel im Lager der Philister immer stärker. Saul sprach zum Priester: "Laß davon ab!"19 ܘܗܘܐ ܕܟܕ ܐܡܪ ܫܐܘܠ ܠܟܗܢܐ ܚܝܠܐ ܕܒܡܫܪܝܬܐ ܕܦܠܫ̈ܬܝܐ ܐܙܠ ܣܘܓܐܐ ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܠܟܗܢܐ ܟܢܘܫ ܐܝܕܟ
20 Saul und alles Kriegsvolk, das bei ihm war, schrien laut und mischten sich in den Kampf. Da war das Schwert des einen gegen den anderen gerichtet, ein überaus großer Wirrwarr.20 ܘܩܥܐ ܫܐܘܠ ܘܟܠܗ ܥܡܐ ܕܥܡܗ ܘܐܬܘ ܥܕܡܐ ܠܩܪܒܐ ܘܗܐ ܗܘܬ ܬܡܢ ܚܪܒܗ ܕܓܒܪܐ ܒܚܒܪܗ ܫܓܝܫܬܐ ܪܒܬܐ ܕܛܒ
21 Auch die Hebräer, die seit langem zu den Philistern hielten und mit ihnen ins Lager gekommen waren, schwenkten ab, um sich den Israeliten unter Saul und Jonatan anzuschließen.21 ܥܒܪ̈ܝܐ ܘܦܠܫ̈ܬܝܐ ܐܝܟ ܕܐܬܡܠܝ ܘܐܝܟ ܕܡܢܬܡܠܝ ܘܣܠܩܘ ܥܡܗܘܢ ܠܡܫܪܝܬܐ ܘܚܕܝܪ̈ܝܢ ܐܦ ܗܢܘܢ ܠܡܗܘܐ ܥܡ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ ܘܥܡ ܫܐܘܠ ܘܝܘܢܬܢ
22 Alle Israeliten, die sich auf dem Gebirge Ephraim versteckt hatten, hörten, daß die Philister auf der Flucht waren. Sie hefteten sich ebenfalls kämpfend an ihre Fersen.22 ܘܟܠܗܘܢ ܓܒܪ̈ܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܕܡܛܫܝܢ ܒܛܘܪܐ ܕܐܦܪܝܡ ܫܡܥܘ ܕܥܪܩܘ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܡܢ ܩܕܡ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ ܘܐܙܕܝܢܘ ܐܦ ܗܢܘܢ ܒܬܪܗܘܢ ܠܩܪܒܐ
23 So half der Herr an jenem Tage Israel. Der Kampf aber dehnte sich über Bet-Awen hin aus.23 ܘܦܪܩ ܡܪܝܐ ܠܐܝܣܪܝܠ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܘܩܪܒܐ ܥܒܕ ܠܗܘܢ ܒܝܬ ܐܘܢ
24 Als aber die Israeliten an jenem Tage in Bedrängnis kamen, sprach Saul einen Eidfluch über das Volk aus: "Verflucht der Mann, der vor Anbruch des Abends etwas genießt, bevor ich an meinen Feinden Rache genommen habe!" Da nahm niemand von dem Volke Nahrung zu sich.24 ܠܓܒܪ̈ܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܩܪܒ ܫܐܘܠ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܘܐܡܪ ܠܥܡܐ ܠܝܛ ܗܘ ܓܒܪܐ ܕܢܐܟܘܠ ܠܚܡܐ ܥܕܡܐ ܠܪܡܫܐ ܥܕܡܐ ܕܐܬܦܪܥ ܡܢ ܒ̈ܥܠܕܒܒܝ ܘܠܐ ܛܥܡܘ ܟܠܗ ܥܡܐ ܠܚܡܐ
25 Nun war die ganze Gegend reich an Honigwaben, so daß es auf dem freien Feld Honig gab.25 ܘܐܙܠܘ ܒܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ ܘܥܠܘ ܒܥܒܐ ܘܗܐ ܕܒܫܐ ܒܥܒܐ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܚܩܠܐ
26 Als das Volk zu den Waben kam, aus denen der Honig floß, führte doch keiner die Hand zum Munde, weil das Volk den eidlichen Fluch fürchtete.26 ܘܥܠܘ ܥܡܐ ܒܥܒܐ ܘܪ̈ܕܐ ܕܒܫܐ ܘܠܝܬ ܕܡܘܫܛ ܐܝܕܗ ܠܦܘܡܗ ܡܛܠ ܕܕܚܠܘ ܥܡܐ ܡܢ ܡܘܡ̈ܬܐ
27 Jonatan wußte nichts davon, daß sein Vater die Verwünschung über das Volk ausgesprochen hatte. Er streckte die Spitze des Stockes, den er in seiner Hand hielt, aus, stieß sie in eine Honigwabe und führte seine Hand zum Munde. Da bekamen seine Augen frischen Glanz.27 ܘܝܘܢܬܢ ܠܐ ܫܡܥ ܟܕ ܐܘܡܝ ܐܒܘܗܝ ܠܥܡܐ ܘܐܘܫܛ ܗܘ ܒܪܝܫ ܚܘܛܪܐ ܕܒܐܝܕܗ ܘܛܡܫܗ ܒܟܟܪܝܬܐ ܕܕܒܫܐ ܘܐܗܦܟ ܐܝܕܗ ܠܦܘܡܗ ܘܢܗܪ ܥܝ̈ܢܘܗܝ
28 Einer der Kriegsleute redete ihn an und sprach: "Dein Vater hat eine Verwünschung über das Volk ausgesprochen: Verflucht sei der Mann, der heute etwas genießt. Das Volk aber ist erschöpft."28 ܘܥܢܐ ܓܒܪܐ ܡܢ ܥܡܐ ܘܐܡܪ ܠܝܘܢܬܢ ܡܘܡܝܘ ܐܘܡܝ ܐܒܘܟ ܠܥܡܐ ܘܐܡܪ ܠܝܛ ܗܘ ܓܒܪܐ ܕܢܐܟܘܠ ܠܚܡܐ ܝܘܡܢܐ ܘܐܬܛܪܦ ܥܡܐ
29 Jonatan sprach: "Ins Unglück stürzt mein Vater das Land. Seht doch, wie meine Augen so strahlend frisch geworden sind, weil ich dieses bißchen Honig gegessen habe!29 ܘܐܡܪ ܝܘܢܬܢ ܕܠܚܗ̇ ܐܒܝ ܠܐܪܥܐ ܚܙܘ ܕܢܗܪ ܥܝܢ̈ܝ ܕܛܥܡܬ ܩܠܝܠ ܡܢ ܕܒܫܐ ܗܢܐ
30 Wie wäre es erst, wenn heute alle Leute von der feindlichen Beute, die sie gemacht haben, gegessen hätten? Jetzt aber ist ja der Hieb, den die Philister bekommen haben, nicht besonders stark."30 ܘܐܦ ܡܛܠ ܕܠܐ ܐܟܠ ܥܡܐ ܝܘܡܢܐ ܡܢ ܒܙܬܐ ܕܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ ܕܐܫܟܚ ܡܛܠ ܗܘ ܠܐ ܣܓܝܐܐ ܡܚܘܬܐ ܒܦܠܫ̈ܬܝܐ
31 Man schlug an jenem Tage die Philister von Michmas bis Ajjalon. Das Volk war sehr erschöpft.31 ܘܚܪܒܢ ܝܘܡܢܐ ܒܦܠܫ̈ܬܝܐ ܡܢ ܡܟܡܣ ܐܝܠܘܢ ܘܐܬܛܪܦ ܥܡܐ ܛܒ
32 Da machte es sich über die Beute her, nahm Kleinvieh, Großvieh und Kälber, schlachtete sie am Boden und aß über dem Blut.32 ܘܐܬܠܥܒܘ ܥܡܐ ܥܠ ܒܙܬܐ ܘܕܒܪܘ ܥܢܐ ܘܬܘܪ̈ܐ ܘܥ̈ܓܠܐ ܘܢܟܣܘ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܐܟܠܘ ܥܡܐ ܥܠ ܕܡܐ
33 Man berichtete Saul: "Die Leute sündigen gegen den Herrn, indem sie über dem Blut essen." Er sprach: "Frevel tut ihr! Wälzt mir sofort einen großen Stein her!"33 ܘܚܘܝܘ ܠܫܐܘܠ ܘܐܡܪܘ ܠܗ ܗܐ ܥܡܐ ܚܛܘ ܠܡܪܝܐ ܘܐܟܠܝܢ ܥܠ ܕܡܐ ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܐܥܠܝܬܘܢ ܓܙܘܪܘ ܠܝ ܝܘܡܢܐ ܟܐܦܐ ܪܒܬܐ
34 Da fuhr Saul fort: "Zerstreut euch unter das Kriegsvolk und sagt ihm: "Jeder soll sein Rind und sein Schaf zu mir bringen und es hier schlachten und essen! Sündigt nicht gegen den Herrn, indem ihr über dem Blut eßt!"" Da brachten alle Leute aus dem Volke ihre Rinder, die sie besaßen, noch in der Nacht herbei und schlachteten sie daselbst.34 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܐܬܟܪܟܘ ܒܥܡܐ ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܩܪܒܘ ܓܒܪ ܬܘܪܗ ܘܓܒܪ ܥܪܒܗ ܘܟܘܣܘ ܗܪܟܐ ܘܠܐ ܬܚܛܘܢ ܠܡܪܝܐ ܘܬܐܟܠܘܢ ܥܠ ܕܡܐ ܘܩܪܒܘ ܟܠܗ ܥܡܐ ܓܒܪ ܬܘܪܗ ܒܐܝܕܗ ܒܠܠܝܐ ܘܢܟܣܘ ܬܡܢ
35 Saul erbaute einen Altar für den Herrn. Es war der erste Altar, den er erbaute.35 ܘܒܢܐ ܬܡܢ ܫܐܘܠ ܡܕܒܚܐ ܠܡܪܝܐ ܘܫܪܝ ܠܡܒܢܐ ܡܕܒܚܐ ܠܡܪܝܐ
36 Saul sprach: "Wir wollen die Philister noch zur Nachtzeit weiter verfolgen! Wir wollen sie ausplündern bis zum Morgengrauen und keinen unter ihnen übrig lassen!" Man antwortete: "Tue, was dir richtig scheint!" Doch der Priester gab zur Antwort: "Wir wollen in dieser Sache Gott befragen!"36 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܢܚܘܬ ܒܬܪ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܘܢܒܘܙ ܒܗܘܢ ܥܕܡܐ ܕܢܗܪ ܨܦܪܐ ܘܠܐ ܢܫܒܘܩ ܡܢܗܘܢ ܓܒܪ ܘܐܡܪܘ ܟܠ ܕܫܦܝܪ ܒܥܝܢ̈ܝܟ ܢܥܒܕ
37 Saul fragte bei Gott an: "Soll ich hinabziehen hinter den Philistern her? Wirst du sie in die Gewalt Israels geben?" Doch er gab ihm damals keine Antwort.37 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܠܐܠܗܐ ܐܚܘܬ ܒܬܪ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܡܫܠܡ ܐܢܬ ܠܗܘܢ ܒܐܝܕܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܠܐ ܥܢܝܗܝ ܡܪܝܐ ܒܝܘܡܐ ܗܘ
38 Saul befahl: "Kommt herbei, alle Obersten des Volkes, erkennt und seht, wodurch diese Sünde heute zustandekam!38 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܩܪܒܘ ܠܝ ܗܪܟܐ ܟܠܗܝܢ ܫܪ̈ܒܬܗ ܕܥܡܐ ܘܕܥܘ ܘܚܙܘ ܒܡܢܐ ܗܘܬ ܚܛܝܬܐ ܗܕܐ ܝܘܡܢܐ
39 So wahr der Herr lebt, der Israel errettet hat! Sollte es selbst an meinem Sohn Jonatan liegen, so muß er des Todes sterben!" Niemand aus dem Kriegsvolk wagte es, ihm zu antworten.39 ܡܛܠ ܕܚܝ ܗܘ ܡܪܝܐ ܕܦܪܩ ܠܐܝܣܪܝܠ ܕܐܢ ܐܝܬ ܒܝܘܢܬܢ ܒܪܝ ܐܠܐ ܡܡܬ ܢܡܘܬ ܘܠܝܬ ܕܥܢܝܗܝ ܡܢ ܟܠܗ ܥܡܐ
40 Da sprach er zu ganz Israel: "Ihr sollt auf der einen Seite stehen, ich und mein Sohn Jonatan auf der anderen!" Das Volk erwiderte Saul: "Tu, was dir gefällt!"40 ܘܐܡܪ ܠܟܠܗ ܐܝܣܪܐܝܠ ܐܢܬܘܢ ܗܘܘ ܒܣܛܪܐ ܚܕ ܘܐܢܐ ܘܝܘܢܬܢ ܒܪܝ ܢܗܘܐ ܒܣܛܪܐ ܚܕ ܘܐܡܪܘ ܥܡܐ ܠܫܐܘܠ ܟܠ ܕܫܦܝܪ ܒܥܝܢ̈ܝܟ ܠܡܥܒܕ ܥܒܕ
41 Daraufhin betete Saul zum Herrn: "Gott Israels, gib rechten Entscheid!" Jonatan und Saul wurden durch das Los getroffen, während das Volk frei ausging.41 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܗܒ ܫܠܡܘܬܐ ܘܐܬܬܚܕ ܫܐܘܠ ܘܝܘܢܬܢ ܘܢܦܩܘ ܥܡܐ
42 Da verlangte Saul: "Werft das Los zwischen mir und meinem Sohne Jonatan!" Das Los traf Jonatan.42 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܐܪܡܘ ܒܝ̈ܢܝ ܘܠܝܘܢܬܢ ܒܪܝ ܘܐܬܬܚܕ ܝܘܢܬܢ
43 Da sprach Saul zu Jonatan: "Gestehe mir, was du getan hast!" Jonatan bekannte ihm und sprach: "Ich habe mit der Spitze des Stabes, den ich in der Hand hatte, ein wenig Honig gegessen. Ich bin zu sterben bereit."43 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܠܝܘܢܬܢ ܚܘܢܝ ܡܢܐ ܥܒܕܬ ܘܚܘܝܗ ܝܘܢܬܢ ܘܐܡܪ ܠܗ ܒܪܝܫ ܚܘܛܪܐ ܕܒܐܝܕܝ ܩܠܝܠ ܛܥܡܬ ܕܒܫܐ ܡܛܠ ܗܘ ܡܐܬ ܐܢܐ
44 Saul sprach: "Ich habe geschworen, und Gott möge mich strafen - Jonatan, du bist des Todes!"44 ܘܐܡܪ ܫܐܘܠ ܗܟܢܐ ܢܥܒܕ ܠܝ ܐܠܗܐ ܘܗܟܢܐ ܢܘܣܦ ܠܝ ܕܡܡܬ ܬܡܘܬ ܝܘܢܬܢ
45 Das Volk aber rief Saul zu: "Wie? Jonatan soll sterben, der diese große Rettungstat in Israel vollbrachte? So wahr der Herr lebt, nicht ein einziges Haar von seinem Haupt darf zu Boden fallen, denn mit Gott hat er es heute vollbracht." Das Volk errettete so Jonatan vom Tode.45 ܘܐܡܪ ܥܡܐ ܠܫܐܘܠ ܝܘܢܬܢ ܢܡܘܬ ܕܥܒܕ ܦܘܪܩܢܐ ܠܐܝܣܪܝܠ ܚܣ ܚܝ ܗܘ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܐܢ ܢܦܠ ܡܢ ܣܥܪܐ ܕܪܝܫܗ ܥܠ ܐܪܥܐ ܡܛܠ ܕܥܡܗ ܕܐܠܗܐ ܦܪܩ ܝܘܡܢܐ ܘܦܨܝܗ ܥܡܐ ܠܝܘܢܬܢ ܘܠܐ ܡܝܬ
46 Saul aber nahm von der Verfolgung der Philister Abstand. Die Philister kehrten in ihr Heimatland zurück.46 ܘܗܦܟ ܫܐܘܠ ܡܢ ܒܬܪ ܦܠܫܬ̈ܝܐ ܘܦܠܫ̈ܬܝܐ ܐܙܠܘ ܠܐܬܪܗܘܢ
47 Saul, der das Königtum über Israel erhalten hatte, kämpfte ringsum gegen alle seine Feinde, gegen Moab, gegen die Ammoniter, gegen Edom, gegen die Könige von Zoba und gegen die Philister. Wohin er sich auch wandte, errang er Siege.47 ܘܐܚܕ ܫܐܘܠ ܡܠܟܘܬܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܘܐܬܟܬܫ ܒܚܕܪ̈ܘܗܝ ܘܒܟܠܗܘܢ ܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ ܒܡܘܐܒ ܘܒܒ̈ܢܝ ܥܡܘܢ ܘܒܐܕܘܡ ܘܒܡܠܟܘܬܐ ܕܨܘܒܐ ܘܒ̈ܦܠܫܬܝܐ ܘܠܐܝܟܐ ܕܡܬܦܢܐ ܗܘܐ ܙܟܐ ܗܘܐ
48 Er zeigte Tapferkeit, schlug Amalek und befreite Israel aus der Gewalt seiner Plünderer.48 ܘܟܢܫ ܚܝܠܐ ܘܚܪܒ ܠܥܡܠܝܩ ܘܦܨܝ ܠܐܝܣܪܝܠ ܡܢ ܐܝܕܐ ܕܒܙܘ̈ܙܘܗܝ
49 Die Söhne Sauls waren Jonatan, Jischjo und Malkischua. Seine älteste Tochter hieß Merab, seine jüngere Michal.49 ܘܗܠܝܢ ܗܘܘ ܒܢ̈ܘܗܝ ܕܫܐܘܠ ܝܘܢܬܢ ܘܝܫܘܝ ܘܡܠܟܝܫܘܥ ܘܐܫܒܫܘܠ ܘܫܡ̈ܗܐ ܕܬܪ̈ܬܝܢ ܒܢ̈ܬܗ ܫܡܗ̇ ܕܩܫܝܫܬܐ ܢܕܒ ܘܫܡܗ̇ ܕܙܥܘܪܬܐ ܡܠܟܠ
50 Die Frau des Saul hieß Achinoam; sie war die Tochter des Achimaaz. Sein Feldherr hieß Abner, der Sohn Ners, des Oheims Sauls.50 ܘܫܡܗ̇ ܕܐܢܬܬܗ ܕܫܐܘܠ ܐܚܝܢܥܡ ܒܪܬ ܐܚܝܡܥܨ ܘܫܡ ܪܒ ܚܝܠܗ ܐܒܢܝܪ ܒܪ ܢܝܪ ܕܕܗ ܕܫܐܘܠ
51 Kisch nämlich, der Vater Sauls, und Ner, der Vater Abners, waren Söhne Abiels.51 ܘܩܝܫ ܐܒܘܗܝ ܕܫܐܘܠ ܘܢܝܪ ܒܪ ܐܒܝܠ ܐܒܘܗܝ ܕܐܒܢܝܪ
52 Der Krieg gegen die Philister tobte heftig, solange Saul lebte. Sah Saul irgendeinen tapferen und kriegskundigen Mann, so nahm er ihn in seinen Dienst.52 ܘܗܘܐ ܩܪܒܐ ܥܫܝܢܐ ܥܡ ܦܠܫ̈ܬܝܐ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܗ ܕܫܐܘܠ ܘܚܙܐ ܗܘܐ ܫܐܘܠ ܟܠ ܓܒܪܐ ܕܓܢܒܪ ܘܟܠ ܓܒܪܐ ܕܐܝܬ ܒܗ ܚܝܠܐ ܘܟܢܫ ܗܘܐ ܠܗ ܠܘܬܗ