SCRUTATIO

Dienstag, 7 Juli 2026 - Sant´Edda ( Letture di oggi)

Rut 3


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Pattloch BibelPeshitta
1 Ihre Schwiegermutter Noëmi sprach zu ihr: "Meine Tochter, soll ich dir nicht ein ruhiges Heim suchen, wo es dir gut geht?1 ܘܐ̇ܡ̣ܪܬ ܠܗ̇ ܢܥܡܝ. ܒܪܬܝ̣. ܠܐ ܐܒܥܐ ܠܟܝ ܢܝܚܐ ܘܢܛܐܒ ܠܟܝ
2 Und nun: Ist nicht Boas unser Verwandter, mit dessen Mägden du beisammen warst? Nun worfelt er in dieser Nacht auf der Gerstentenne!2 ܘܗܐ ܒܥܙ ܒܚܟܘܡܬܢ ܗ̇ܘ ܗܘ ܕܗ̣ܘܝܬܝ ܥܡ ܥܠܝܡ̈ܬܗ. ܘܗܐ ܒܗܢܐ ܠܠܝܐ ܐܕܪ̈ܐ ܕܣܥܪ̈ܐ ܟ̇ܫܐ
3 Wasche und salbe dich und lege deine schönsten Gewänder an; dann gehe hinab zur Tenne! Gib dich aber dem Mann nicht zu erkennen, bis er mit dem Essen und Trinken fertig ist!3 ܣܚܝ ܗܟܝܠ ܘܡܫܘܚܝ. ܘܐܨܛܒ̣ܬ ܒܠܒ̈ܘܫܝܟܝ. ܘܚܘܬ ܠܐܕܪܐ. ܘܠܐ ܬܬܚܙܝܢ ܠܗ ܥܕܡܐ ܕܠܥ̇ܣ ܘܫ̇ܬܐ
4 Wenn er sich dann aber hinlegt, so merke dir den Ort, wo er schläft; komm herzu, decke den Platz zu seinen Füßen auf und lege dich dort hin; dann wird er dir sagen, was du tun sollst."4 ܘܢܗܘܐ ܡܐ ܕܕܡ̇ܟ̣. ܬܣܝܡܝܢ̣ ܠܒܠܟܝ ܒ̇ܕܘܟܬܐ ܕܕܡ̇ܟ ܒܗ̇. ܘܬܩܪܒܝܢ ܘܬܕܡܟܝܢ ܠܘܬ ܪ̈ܓܠܘܗܝ. ܘܗ̣ܘ ܢܐܡܪ ܠܟܝ ܡܐ ܕܬܥܒܕܝܢ
5 Sie entgegnete ihr: "Alles, was du sagst, werde ich tun!"5 ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ̇. ܟܠ ܡܐ ܕܐܡܪܬܝ ܠܝ ܐ̇ܥܒܕ
6 Dann ging sie zur Tenne hinunter und tat ganz so, wie ihre Schwiegermutter ihr aufgetragen hatte.6 ܘܢܚ̣ܬܬ ܠܐܕܪ̈ܐ̣. ܘܥܒ̣ܕܬ ܟܠ ܡܐ ܕܦܩܕܬܗ̇ ܚܡܬܗ̇
7 Als Boas gegessen und getrunken hatte und guter Dinge war, kam er, um sich am Rand des Getreidehaufens niederzulegen. Sie näherte sich heimlich, deckte den Platz zu seinen Füßen auf und legte sich hin.7 ܘܟܕ ܐܟ̣ܠ ܒܥܙ ܘܐܫܬܝ ܘܛܐܒ ܠܒܗ̣. ܐܬ̣ܐ ܘܕܡ̣ܟ ܒܓܒܗ ܕܐܕܪܐ. ܘܒܡܚܠܝܐ ܕܫܢܬܐ ܟܕ ܕܡ̣ܟ ܒܐܕܪܐ̣. ܐܬܬ ܗ̣ܝ ܒܛܘܫܝܐ. ܘܓܠܬ ܟܢܦܐ ܕܡܪܛܘܛܗ̣. ܘܢܦ̣ܠܬ ܠܘܬ ܪ̈ܓܠܘܗܝ
8 Um Mitternacht fuhr der Mann erschreckt auf, beugte sich vor, und siehe, eine Frau lag am Platz zu seinen Füßen.8 ܘܗ̣ܘܐ ܒܦܠܓܗ ܕܠܠܝܐ̣. ܢܕ ܓܒܪܐ ܡܢ ܫܢܬܗ. ܘܬܘܗ ܕܚ̣ܙܐ ܐܢܬܬܐ. ܕܕܡܟܐ ܠܘܬ ܪ̈ܓܠܘܗܝ
9 Er sprach: "Wer bist du?" Sie entgegnete: "Ich bin Rut, deine Magd! Spanne den Saum deines Gewandes über deine Magd aus; denn Löser bist du!"9 ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ̇ ܡܐ ܛܒܟܝ. ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ ܐܢܐ ܐ̣ܢܐ ܪܥܘܬ ܐܡܬܟ. ܐܠܐ ܟܣܐ ܠܐܡܬܟ ܒܟܢܦܐ ܕܡܪܛܘܛܟ. ܡܛܠ ܕܐܢܬ ܗܘ ܬܒ̇ܥ ܝܪܬܘܬܐ
10 Er entgegnete: "Gesegnet seist du vom Herrn, meine Tochter! In noch schönerem Lichte zeigst du jetzt deine Liebe als früher, indem du nicht den jungen Männern, ob arm oder reich, nachläufst.10 ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ̇ ܒ̇ܥܙ. ܒܪܝܟܐ ܐܢܬ ܠܐܠܗܐ ܒܪܬܝ . ܡܛܘܠ ܕܐ̇ܛܐܒܬ ܚܣܕܟܝ ܐ̇ܚ̣ܪܝܐ ܛܒ ܡܢ ܩܕܡܝܐ. ܕܠܐ ܐܙܠܬܝ ܒܬܪ ܥܠܝܡ̈ܐ ܕܥܬܝܪܝܢ ܐܘ ܕܡܣܟ̈ܢܝܢ
11 Und nun, meine Tochter, fürchte dich nicht! Alles, was du sagst, will ich dir tun; denn alle Leute innerhalb des Stadttores wissen, daß du eine wackere Frau bist!11 ܘܗܫܐ ܒܪܬܝ ܠܐ ܬܕܚܠܝܢ. ܡܛܠ ܕܟܠ ܕܬܐܡܪܝܢ ܠܝ̣ ܐܥ̇ܒܕ ܠܟܝ . ܝܕ̇ܥܐ ܓܝܪ ܟܠܗ ܫܪܒܬܗ ܕܥܡܢ̣. ܕܐܢܬܬܐ ܐܢܬܝ̣ ܕܥܘܫܢܐ
12 Nun, es ist ja nur zu wahr, daß ich lösepflichtig bin; allein es ist noch ein näherer Verwandter als ich da, der ebenfalls lösepflichtig ist.12 ܘܗܫܐ ܒܩܘܫܬܐ ܐܢܐ ܐܢܐ ܬܒ̇ܥ ܝܪܬܘܬܐ. ܒܪܡ ܕܝ̣ܢ. ܐܝܬ ܗܘ ܐܚܪܢܐ ܕܬܒ̇ܥ ܝܪܬܘܬܐ. ܕܗ̣ܘ ܩܪܝܒ ܝܬܝܪ ܡܢܝ
13 Bleibe in dieser Nacht hier liegen; wenn er dich dann am Morgen lösen will, gut, so mag er es tun! Hat er aber keine Lust, dich zu lösen, dann werde ich, so wahr der Herr lebt, dich lösen; schlafe ruhig bis zum Morgen!"13 ܘܗܫܐ ܟܬܪ ܝܘܡܢܐ̣. ܘܒܘܬܝ ܥܕ ܢܓ̇ܗܐ. ܘܢܗܘܐ ܒܨ̇ܦܪܐ̣. ܐܢ ܬܒܥܟܝ ܫܦܝܪ̣ ܢܬܒܥ. ܘܐܢܕܝܢ ܠܐ ܢܨܒܐ ܕܢܬ̣ܒܥܟܝ̣. ܚܝ ܗܘ ܡܪܝܐ ܕܐܢ ܗ̣ܘ ܕܠܐ ܢܬܒܥܟܝ . ܐܠܐ ܐܢܐ ܐܬܒܥܟܝ . ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ̇. ܕܡ̣ܟ ܥܕ ܨ̇ܦܪܐ
14 So schlief sie an seinem Fußende bis zum Morgen; doch stand sie bereits auf, noch bevor einer den anderen sehen konnte. Er hatte nämlich gesagt: "Es braucht nicht bekannt zu werden, daß die Frau auf die Tenne gekommen ist!"14 ܘܕܡ̣ܟܬ ܠܘܬ ܪ̈ܓܠܘܗܝ ܥܕܡܐ ܕܢܓܗܬ. ܘܩܡ̣ܬ ܒܨ̇ܦܪܐ ܟܕ ܥܡܘܛ̣. ܥܕܠܐ ܐܢܫ ܢܕܥ ܠܚܒܪܗ. ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ. ܕܠܐ ܐܢܫ ܢ̣ܕܥ ܕܢܚ̇ܬܬ ܠܘܬܟ ܠܐܕܪܐ
15 Dann sprach er: "Gib dein Umschlagtuch her und halte es auf!" Sie tat es, und er maß sechs Maß Gerste hinein und lud sie ihr auf. So kam sie zur Stadt.15 ܐܡ̇ܪ ܠܗ̇ ܒ̇ܥܙ. ܦܪܘܣܝ ܡܪܛܘܛܟܝ. ܘܦܪ̣ܣܬ. ܘܐܟܝܠ ܐܪܡܝ ܠܗ̇ ܫܬܐ ܟܝ̈ܠܝܢ. ܕܣܥܪ̈ܐ. ܘܐܪܝܡ ܥܠܝܗ̇. ܘܫ̣ܩܠܬ ܘܐܬܬ ܠܡܕܝܢܬܐ
16 Sie kam nun zu ihrer Schwiegermutter. Diese fragte sie: "Wie steht es mit dir, meine Tochter?" Da erzählte sie ihr alles, was der Mann an ihr Gutes getan hatte.16 ܘܥ̣ܠܬ ܠܘܬ ܚܡܬܗ̇. ܐܡ̇ܪܐ ܠܗ̇ ܚܡܬܗ̇. ܡ̇ܢ ܐܢܬ ܒܪܬܝ̣. ܐܡ̇ܪܐ ܠܗ̣̇. ܐܢܐ ܐܢܐ ܪܥܘܬ. ܘܐ̣ܡܪܬ ܠܗ̇ ܟܠ ܡܐ ܕܥ̣ܒܕ ܠܗ̇ ܒ̇ܥܙ
17 Sie sagte: "Diese sechs Maß Gerste hat er mir geschenkt; "denn", so meinte er, "du sollst nicht mit leeren Händen zu deiner Schwiegermutter kommen!""17 ܘܕܝܗܒ ܠܗ̇ ܫܬܐ ܟܝܠܝܢ ܕܣ̇ܥܪ̈ܐ. ܘܕܐܡ̣ܪ ܠܗ̇ ܕܠܐ ܬܥܠܝܢ ܠܘܬ ܚܡܬܟܝ ܣܪܝܩܐܝܬ
18 Sie sprach darauf: "Warte ab, meine Tochter, bis du erfährst, wie die Sache verläuft. Jedenfalls wird der Mann nicht eher ruhen, bis er heute noch die Angelegenheit erledigt hat."18 ܐܡ̇ܪܐ ܠܗ̇ ܚܡܬܗ̇. ܬܒܝ ܒܪܬܝ ܥܕ ܬܚܙܝܢ. ܠܐ ܓܝܪ ܫ̇ܠܐ ܓܒܪܐ ܥܕܡܐ ܕܡ̇ܩܪܒ ܠܗ ܕܝܢ̣ܐ ܝܘܡܢܐ ܀