SCRUTATIO

Mittwoch, 15 Juli 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Jeremia 18


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Pattloch BibelPeshitta
1 Das Wort, das vom Herrn an Jeremias erging:1 ܦܬܓܡܐ ܕܗܘܐ ܥܠ ܐܪܡܝܐ ܡܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ
2 "Auf, gehe hinab zum Haus des Töpfers! Dort lasse ich dich meine Worte vernehmen."2 ܩܘܡ ܚܘܬ ܠܒܝܬ ܦܚܪܐ ܘܬܡܢ ܐܫܡܥܟ ܦܬ̈ܓܡܝ
3 Da ging ich hinab zum Haus des Töpfers; der war gerade bei der Arbeit an der Töpferscheibe.3 ܘܢܚܬܬ ܠܒܝܬ ܦܚܪܐ ܐܝܟ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܘܗܐ ܗܘ ܥܒܕ ܥܒܕܐ ܥܠ ܣܕܢܐ
4 Mißriet das Gefäß, das er in Arbeit hatte - wie das so geht beim Ton in des Töpfers Hand -, so begann er erneut und machte ein anderes Gefäß daraus, wie es der Töpfer für angemessen hielt.4 ܘܐܬܚܒܠ ܗܘܐ ܡܐܢܐ ܕܛܝܢܐ ܕܥܒܕ ܗܘܐ ܒܐܝܕܗ ܕܦܚܪܐ ܘܗܦܟ ܘܥܒܕܗ ܡܐܢܐ ܐܚܪܢܐ ܐܝܟ ܕܨܒܐ
5 Da erging das Wort des Herrn an mich:5 ܘܗܘܐ ܥܠܝ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ
6 "Kann ich es nicht mit euch so machen wie dieser Töpfer da, Haus Israel?" - Spruch des Herrn. "Fürwahr, wie der Lehm in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand, Haus Israel.6 ܐܝܟ ܦܚܪܐ ܗܢܐ ܠܐ ܡܫܟܚ ܐܢܐ ܕܐܥܒܕ ܠܟܘܢ ܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܗܐ ܐܝܟ ܛܝܢܐ ܒܐܝ̈ܕܝ ܦܚܪܐ ܗܟܢܐ ܐܢܬܘܢ ܒܐ̈ܝܕܝ ܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ
7 Bald drohe ich einem Volke oder einem Reiche an, daß ich es entwurzle, zerstöre und vernichte.7 ܐܢ ܡܢ ܫܠܝܐ ܐܡܪ ܥܠ ܥܡܐ ܘܥܠ ܡܠܟܘܬܐ ܠܡܥܩܪ ܘܠܡܣܬܪ ܘܠܡܣܚܦܘ ܘܠܡܘܒܕܘ
8 Bekehrt sich aber jenes Volk, dem ich gedroht habe, von seiner Bosheit, so gereut mich des Unheils, das ich ihm anzutun gedachte.8 ܘܢܬܘܒ ܥܡܐ ܗܘ ܡܢ ܒܝܫܬܗ ܐܗܦܟ ܡܢܗ ܒܝܫܬܐ ܕܐܬܚܫܒܬ ܠܡܥܒܕ ܠܗ
9 Bald verheiße ich einem Volke oder einem Reiche, daß ich es aufbaue und pflanze.9 ܘܐܢ ܐܡܪ ܥܠ ܥܡܐ ܘܥܠ ܡܠܟܘܬܐ ܠܡܒܢܐ ܘܠܡܨܒ
10 Tut es aber dann, was mir mißfällt, indem es nicht auf meine Stimme hört, dann gereut mich des Guten, das ich ihm zu tun verheißen habe.10 ܘܢܥܒܕ ܕܒܝܫ ܩܕܡܝ ܘܠܐ ܢܫܡܥ ܒܩܠܝ ܐܗܦܟ ܡܢܗ ܛܒܬܐ ܕܐܡܪܬ ܠܡܛܐܒܘ ܠܗ
11 Rede nun zu den Männern von Juda und den Bewohnern Jerusalems: So spricht der Herr: Seht, ich forme als Töpfer wider euch Unheil und fasse einen Plan gegen euch! Kehre doch ein jeder um von seinem bösen Wege! Bessert euren Wandel und eure Werke!"11 ܘܗܫܐ ܐܡܪ ܠܓܒܪ̈ܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܠܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܗܐ ܒܪܐ ܐܢܐ ܥܠܝܟܘܢ ܒܝܫܬܐ ܘܡܬܚܫܒ ܐܢܐ ܥܠܝܟܘܢ ܡܚܫܒܬܐ ܬܘܒܘ ܘܐܬܦܢܘ ܓܒܪ ܡܢ ܐܘܪܚܗ ܒܝܫܬܐ ܘܐܛܐܒܘ ܐܘܪ̈ܚܬܟܘܢ ܘܥܒ̈ܕܝܟܘܢ
12 Indes antworteten sie: "Umsonst! Unseren eigenen Plänen wollen wir folgen und Mann für Mann nach dem Starrsinn unseres bösen Herzens handeln!"12 ܘܐܡܪܘ ܗܢܘܢ ܢܬܚܝܠ ܘܒܬܪ ܡܚܫ̈ܒܬܢ ܢܐܙܠ ܘܐܢܫ ܨܒܝܢ̈ܝ ܠܒܗ ܒܝܫܐ ܢܥܒܕ
13 Darum spricht der Herr folgendes: "Fraget nach bei den Völkern, wer je solches gehört hat! Ganz entsetzliche Dinge vollbrachte die Jungfrau Israel.13 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܫܐܠܘ ܒܝܬ ܥܡ̈ܡܐ ܡܢܘ ܥܒܕ ܐܝܟ ܗܠܝܢ ܫܛܝܘܬܐ ܪܒܬܐ ܥܒܕܬ ܒܬܘܠܬܐ ܕܐܝܣܪܝܠ
14 Weicht denn das Gestein der Flur, der Schnee des Libanon, oder versiegen fließende Wasser, sprudelnde Quellen?14 ܐܢ ܥܢܕ ܡܢ ܛܘܪ ܬ̈ܕܝܐ ܬܠܓܐ ܘܡܢ ܠܒܢܢ ܘܐܢ ܡܬܟܠܝܢ ܡ̈ܝܐ ܩܪ̈ܝܪܐ ܢܘܟܪ̈ܝܐ ܕܪܕܝܢ
15 Ja, vergessen hat mich mein Volk, sie räuchern den nichtigen Götzen. Doch ich lasse sie straucheln auf ihren Wegen, den altgewohnten Bahnen, so daß sie Pfade schreiten müssen auf ungebahntem Weg.15 ܡܛܘܠ ܕܛܥܐܘܢܝ ܥܡܝ ܘܠܣܪܝܩܘܬܐ ܣܡܘ ܒܣ̈ܡܐ ܘܐܬܬܩܠܘ ܒܐܘܪ̈ܚܬܗܘܢ ܒܫ̈ܒܝܠܐ ܕܥܠܡ ܠܡܐܙܠ ܒܫ̈ܒܝܠܐ ܒܐܘܪܚܐ ܕܠܐ ܕܪܝܫܐ
16 Ich mache ihr Land zur Wüstenei, zum Gespött für ewig; wer immer vorbeikommt, entsetzt sich darüber und schüttelt das Haupt.16 ܠܡܥܒܕ ܐܪܥܗܘܢ ܠܬܡܗܐ ܘܠܡܫܪܘܩܝܬܐ ܠܥܠܡ ܘܟܠ ܕܢܥܒܪ ܥܠܝܗ̇ ܢܬܡܗ ܘܢܢܝܕ ܒܪܝܫܗ
17 Dem Ostwind gleich versprenge ich sie vor dem Feind. Ich zeige ihnen den Rücken und nicht das Gesicht am Tage ihres Verderbens."17 ܐܝܟ ܪܘܚܐ ܕܫܘܒܐ ܐܒܕܪ ܐܢܘܢ ܩܕܡ ܒ̈ܥܠܕܒܒܐ ܩܕܠܐ ܘܠܐ ܐ̈ܦܐ ܐܚܘܐ ܐܢܘܢ ܒܝܘܡܐ ܕܥܩܬܗܘܢ
18 Da sprachen sie: "Kommt, laßt uns Pläne schmieden gegen Jeremias! Denn die Weisung ist nicht gewichen vom Priester und der Rat vom Weisen und das Wort vom Propheten! Wohlan, schlagen wir ihn mit seiner eigenen Zunge, und geben wir acht auf jedes seiner Worte!"18 ܘܐܡܪܘ ܬܘ ܢܬܚܫܒ ܡܚܫܒܬܐ ܥܠ ܐܪܡܝܐ ܕܠܐ ܢܐܒܕ ܢܡܘܣܐ ܡܢ ܟܗ̈ܢܐ ܘܬܪܥܝܬܐ ܡܢ ܚܟ̈ܝܡܐ ܘܡܠܬܐ ܡܢ ܢܒ̈ܝܐ ܬܘ ܢܡܚܝܘܗܝ ܒܠܫܢܗ ܘܠܐ ܢܨܘܬ ܟܘܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ
19 O Herr, beachte du mich, vernimm die Rede meiner Widersacher!19 ܨܘܬܝܢܝ ܡܪܝܐ ܘܫܡܥ ܩܠ ܥܘܠܒܢܝ
20 Darf man denn Gutes vergelten mit Bösem? Denn sie haben mir eine Grube gegraben. Gedenke, wie ich vor dein Antlitz trat, um zu ihren Gunsten zu reden, um deinen Unmut von ihnen zu wenden!20 ܐܬܦܪܥ ܒܝܫܬܐ ܚܠܦ ܛܒܬܐ ܕܚܦܪܘ ܓܘܡܨܐ ܠܢܦܫܝ ܐܬܕܟܪ ܕܩܡܬ ܩܕܡܝܟ ܘܡܠܠܬ ܥܠܝܗܘܢ ܛܒܬܐ ܠܡܗܦܟܘ ܚܡܬܟ ܡܢܗܘܢ
21 Darum gib ihre Söhne dem Hungertod preis und überliefere sie der Gewalt des Schwertes! Kinderlos seien ihre Frauen und verwitwet, ihre Männer von der Seuche erwürgt, ihre Jünglinge erschlagen vom Schwert im Kampf!21 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܒ ܒ̈ܢܝܗܘܢ ܠܟܦܢܐ ܘܐܫܠܡ ܐܢܘܢ ܠܐ̈ܝܕܝ ܚܪܒܐ ܢܗ̈ܘܝܢ ܢܝܫ̈ܝܗܘܢ ܡ̈ܓܙܝܢ ܘܐܪ̈ܡܠܢ ܘܓܒܪ̈ܝܗܘܢ ܢܗܘܘܢ ܩ̈ܛܝܠܝ ܡܘܬܐ ܘܥ̈ܠܝܡܝܗܘܢ ܩ̈ܛܝܠܝ ܚܪܒܐ ܒܩܪܒܐ
22 Aus ihren Häusern erschalle Klagegeschrei, wenn du plötzlich raubende Horden über sie bringst! Denn sie haben eine Grube gegraben, um mich zu fangen, meinen Füßen haben sie Schlingen gelegt.22 ܬܫܬܡܥ ܐܝܠܠܬܐ ܡܢ ܒܬ̈ܝܗܘܢ ܟܕ ܬܝܬܐ ܥܠܝܗܘܢ ܓܝܣܐ ܡܢ ܫܠܝܐ ܡܛܠ ܕܚܦܪܘ ܓܘܡܨܐ ܠܢܦܫܝ ܠܡܐܚܕܢܝ ܘܦܚ̈ܐ ܛܡܪܘ ܠܪ̈ܓܠܝ
23 Du aber, Herr, kennst ja genau ihren ganzen Mordplan gegen mich. Verzeih ihnen nicht ihre Schuld, lösche ihre Sünde nicht aus vor dir! Sie mögen stürzen vor deinem Antlitz! Zur Zeit deines Zornes tritt gegen sie auf!23 ܘܐܢܬ ܡܪܝܐ ܝܕܥ ܐܢܬ ܟܠ ܕܐܬܪܥܝܘ ܥܠܝ ܠܡܘܬܐ ܠܐ ܬܚܣܐ ܥܠ ܥܘܠܗܘܢ ܘܚ̈ܛܗܝܗܘܢ ܡܢ ܩܕܡܝܟ ܠܐ ܬܥܛܐ ܢܗܘܘܢ ܪܡܝܢ ܩܕܡܝܟ ܘܒܙܒܢ ܪܘܓܙܟ ܥܒܪ ܒܗܘܢ