SCRUTATIO

Sonntag, 1 August 2026 - Sant'Alfonso Maria de' Liguori ( Letture di oggi)

Kohelet (Ekklesiastes) 7


font
Pattloch BibelBIBBIA CEI 1974
1 Besser ein guter Name als gutes Öl, und besser der Todestag als der Geburtstag.1 Un buon nome è preferibile all'unguento profumato
e il giorno della morte al giorno della nascita.
2 Besser der Gang zum Trauerhaus als der Gang zum Festhaus. Denn dies ist das Ende aller Menschen, und wer lebt, nehme es sich zu Herzen!2 È meglio andare in una casa in pianto
che andare in una casa in festa;
perché quella è la fine d'ogni uomo
e chi vive ci rifletterà.
3 Besser ist Kummer als Lachen; denn bei ernster Miene ist glücklich das Herz.3 È preferibile la mestizia al riso,
perché sotto un triste aspetto il cuore è felice.
4 Das Herz der Weisen ist im Trauerhaus, das Herz der Toren aber im Haus der Freude.4 Il cuore dei saggi è in una casa in lutto
e il cuore degli stolti in una casa in festa.
5 Besser, den Tadel des Weisen zu hören, als daß man dem Lied der Toren lauscht.5 Meglio ascoltare il rimprovero del saggio
che ascoltare il canto degli stolti:
6 Denn wie das Knistern der Dornen unter dem Kessel, so ist das Lachen des Toren. Auch das ist Wahn.6 perché com'è il crepitio dei pruni sotto la pentola,
tale è il riso degli stolti.
Ma anche questo è vanità.
7 Wahrlich, Erpressung macht den Weisen zum Toren, und Bestechung verdirbt die Gesinnung.7 Il mal tolto rende sciocco il saggio
e i regali corrompono il cuore.

8 Besser ist der Ausgang einer Sache als ihr Anfang, besser Langmut als Hochmut.8 Meglio la fine di una cosa che il suo principio;
è meglio la pazienza della superbia.

9 Laß dich in deinem Gemüt nicht vorschnell erzürnen; denn Zorn sitzt in der Brust der Toren.9 Non esser facile a irritarti nel tuo spirito, perché l'ira alberga in seno agli stolti.
10 Sprich nicht: Wie kommt es, daß die früheren Tage besser waren als die jetzigen? Denn nicht aus Weisheit fragst du so.10 Non domandare: "Come mai i tempi antichi erano migliori del presente?", poiché una tale domanda non è ispirata da saggezza.
11 Gut ist Weisheit zusammen mit Besitztum und ein Gewinn für alle, die die Sonne schauen.11 È buona la saggezza insieme con un patrimonio ed è utile per coloro che vedono il sole;
12 Denn im Schatten der Weisheit lebt man im Schatten des Geldes, und der Gewinn aus Weisheitserkenntnis ist dies: Sie erhält ihre Besitzer am Leben.12 perché si sta all'ombra della saggezza come si sta all'ombra del denaro e il profitto della saggezza fa vivere chi la possiede.
13 Achte auf Gottes Tun! Denn wer kann gerade machen, was er krümmte?13 Osserva l'opera di Dio: chi può raddrizzare ciò che egli ha fatto curvo?
14 Am Tage des Glückes sei guter Dinge, am Tage des Unglücks bedenke: Auch diesen hat Gott gemacht wie jenen, aus dem Grunde, weil der Mensch nach seinem Tode nichts mehr finden kann.14 Nel giorno lieto sta' allegro e nel giorno triste rifletti: "Dio ha fatto tanto l'uno quanto l'altro, perché l'uomo non trovi nulla da incolparlo".
15 Alles überblickte ich in meinen nichtigen Tagen: Da ist ein Gerechter, der umkommt trotz seiner Gerechtigkeit, und ein Frevler, der lange lebt trotz seiner Bosheit.15 Tutto ho visto nei giorni della mia vanità: perire il giusto nonostante la sua giustizia, vivere a lungo l'empio nonostante la sua iniquità.

16 Sei nicht allzu gerecht und übertrieben weise! Warum sollst du Enttäuschung erfahren?16 Non esser troppo scrupoloso
né saggio oltre misura.
Perché vuoi rovinarti?
17 Frevle nicht allzusehr und sei kein Tor! Warum sollst du sterben vor deiner Zeit?17 Non esser troppo malvagio
e non essere stolto.
Perché vuoi morire innanzi tempo?

18 Gut ist es, wenn du an dem einen festhältst und auch vom anderen deine Hand nicht abziehst. Denn wer Gott fürchtet, entgeht diesem allem.18 È bene che tu ti attenga a questo e che non stacchi la mano da quello, perché chi teme Dio riesce in tutte queste cose.
19 Die Weisheit gibt dem Weisen Macht, mehr als zehn Machthaber besitzen in der Stadt.19 La sapienza rende il saggio più forte di dieci potenti che governano la città.
20 Wahrlich, kein Mensch ist so gerecht auf Erden, daß er nur Gutes tut, ohne zu sündigen.20 Non c'è infatti sulla terra un uomo così giusto che faccia solo il bene e non pecchi.
21 Ferner, auf alles Gerede, das man redet, gib nicht acht, um nicht zu hören, wie dein Knecht über dich schimpft!21 Ancora: non fare attenzione a tutte le dicerie che si fanno, per non sentir che il tuo servo ha detto male di te,
22 Denn aus zahlreichen Fällen weißt du selbst, daß auch du über andere geschimpft hast.22 perché il tuo cuore sa che anche tu hai detto tante volte male degli altri.
23 All dies habe ich versucht mit der Weisheit; ich sprach: "Ich möchte doch weise werden!" Sie aber blieb mir fern.23 Tutto questo io ho esaminato con sapienza e ho detto: "Voglio essere saggio!", ma la sapienza è lontana da me!
24 Fern ist alles Seiende und tief, gar tief; wer kann es ergründen?24 Ciò che è stato è lontano e profondo, profondo: chi lo può raggiungere?
25 Ich wandte mich dazu, zu erkennen, zu erforschen, zu suchen Weisheit und Urteil und zu erkennen, daß Schlechtigkeit Unsinn ist und Torheit Unverstand.25 Mi son applicato di nuovo a conoscere e indagare e cercare la sapienza e il perché delle cose e a conoscere che la malvagità è follia e la stoltezza pazzia.
26 Und da fand ich nun bitterer als den Tod die Frau, da sie ein Fangnetz ist und ihr Herz eine Falle, Fesseln ihre Arme. Wer Gott gefällt, entkommt ihr, aber der Sünder wird gefangen durch sie.26 Trovo che amara più della morte è la donna, la quale è tutta lacci: una rete il suo cuore, catene le sue braccia. Chi è gradito a Dio la sfugge ma il peccatore ne resta preso.
27 Siehe, das habe ich gefunden, spricht der Prediger, eins nach dem andern, um ein Urteil zu finden.27 Vedi, io ho scoperto questo, dice Qoèlet, confrontando una ad una le cose, per trovarne la ragione.
28 Doch was ich noch suchte und nicht fand: Unter tausend habe einen Mann ich gefunden, aber eine Frau unter all diesen fand ich nicht.28 Quello che io cerco ancora e non ho trovato è questo:

Un uomo su mille l'ho trovato:
ma una donna fra tutte non l'ho trovata.

29 Nur dies eine, seht, habe ich gefunden, daß Gott die Menschen als redlich erschuf; sie selbst aber suchen viele Ränke.29 Vedi, solo questo ho trovato:

Dio ha fatto l'uomo retto,
ma essi cercano tanti fallaci ragionamenti.
30 Als sie ihre Rede beendet hatte, sprach der Sohn: "Auf wen wartet ihr? Ich unterwerfe mich dem königlichen Befehl nicht! Ich gehorche dem Befehl des Gesetzes, das unseren Vätern durch Moses verliehen worden ist.
31 Wohl bist du der Erfinder jeglicher Bosheit gegen die Hebräer, doch wirst du Gottes Händen nicht entfliehen.
32 Unserer eigenen Sünden wegen müssen wir leiden.
33 Zwar ist der lebendige Herr zu unserer Strafe und Züchtigung für kurze Zeit erzürnt, aber er versöhnt sich doch wiederum mit seinen Knechten.
34 Du aber, Verworfener, ruchlosester aller Menschen, überhebe dich nicht in leerem Vertrauen auf nichtige Hoffnungen, wenn du deine Hand gegen die Himmelskinder erhebst!
35 Noch bist du dem Gericht des allmächtigen und des allsehenden Gottes nicht entronnen!
36 Unsere Brüder mußten kurze Pein ertragen, sind aber jetzt zu unvergänglichem Leben in den Gottesbund eingegangen. Du aber wirst im göttlichen Gericht gerechte Strafen für deine Überheblichkeit davontragen.
37 Gleich meinen Brüdern gebe ich Leib und Leben für die väterlichen Gesetze hin und flehe dabei zu Gott, daß er dem Volk bald wieder gnädig werde, dich aber unter Qualen und Geißeln zu dem Bekenntnis bringe, daß er allein Gott ist.
38 Bei mir und meinen Brüdern aber möge der Zorn des Allmächtigen zum Stillstand kommen, der mit Recht über unser ganzes Geschlecht hereingebrochen ist!"
39 Von Zorn erfüllt, ließ ihn der König im Vergleich zu den anderen am grausamsten behandeln; denn er war durch die Verhöhnung erbittert.
40 So schied auch dieser makellos aus dem Leben, indem er vollkommen auf den Herrn vertraute.
41 Zuletzt nach den Söhnen mußte auch die Mutter sterben.
42 Damit sei genug erzählt von Opfern und außergewöhnlichen Martern.
43 Am dreizehnten Adar gerieten die Heere in Kampf miteinander. Das Heer des Nikanor wurde aufgerieben. Er selbst fiel als erster im Kampf.
44 Als nun sein Heer merkte, daß Nikanor gefallen war, warfen sie die Waffen weg und flohen.
45 Man verfolgte sie einen Tagemarsch weit von Adasa bis in die Nähe von Geser. Hinter ihnen her blies man Signaltrompeten.
46 Da kamen die Leute aus allen Dörfern Judäas ringsum und überholten ihre Flanken. Nun kehrten sich die einen gegen die anderen. Sie fielen alle durch das Schwert; nicht einer von ihnen blieb übrig.
47 Beute und Plünderungsgut raffte man zusammen. Dem Nikanor schnitten sie den Kopf und die rechte Hand ab, die er frevelnd erhoben hatte. Man nahm sie mit und hängte sie bei Jerusalem auf.
48 Das Volk aber war sehr erfreut und feierte diesen Tag als großen Freudentag.
49 Man beschloß, diesen Tag alljährlich am dreizehnten Adar zu begehen.
50 Das Land Juda hatte für kurze Zeit Ruhe.