Das zweite Buch der Makkabäer 14
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Confronta con un'altra Bibbia
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| Pattloch Bibel | DOUAI-RHEIMS |
|---|---|
| 1 Drei Jahre später kam den Leuten um Judas die Kunde zu, Demetrius, der Sohn des Seleukus, sei mit starken Streitkräften und einer Flotte in den Hafen von Tripolis eingelaufen. | 1 In the year one hundred and fortynine, Judas understood that Antiochus Eupator was coming with a multitude against Judea, |
| 2 Er habe das Land erobert und den Antiochus und dessen Vormund Lysias aus dem Wege geräumt. | 2 And with him Lysias the regent, who had charge over the affairs of the realm, having with him a hundred and ten thousand footmen, five thousand horsemen, twenty-two elephants, and three hundred chariots armed with hooks. |
| 3 Ein gewisser Alkimus aber, ein ehemaliger Hoherpriester, hatte sich in den Zeiten der religiösen Vermischung aus freien Stücken befleckt. Er mußte einsehen, daß es für ihn keinerlei Rettung und auch keinen Zutritt mehr zum heiligen Altardienst geben könne. | 3 Menelaus also joined himself with them: and with great deceitfulness besought Antiochus, not for the welfare of his country, but in hopes that he should be appointed chief ruler. |
| 4 Deshalb begab er sich im Jahre 151 zum König Demetrius. Er brachte ihm einen goldenen Kranz und einen Palmzweig, dazu von den üblichen Ölzweigen des Heiligtums; an jenem Tage verhielt er sich noch ruhig. | 4 But the King of kings stirred up the mind of Antiochus against the sinner, and upon Lysias suggesting that he was the cause of all the evils, he commanded (as the custom is with them) that he should be apprehended and put to death in the same place. |
| 5 Dagegen fand er für seine persönliche schlimme Absicht eine günstige Gelegenheit, als er von Demetrius in eine Ratsversammlung berufen wurde. Man fragte ihn nach der Einstellung und den Plänen der Juden. Darauf antwortete er: | 5 Now there was in that place a tower fifty cubits high, having a heap of ashes on every side: this had a prospect steep down. |
| 6 "Die als Asidäer (Fromme) bezeichneten Kreise unter den Juden, deren Anführer Judas, der Makkabäer, ist, zetteln Kriege und Aufstände an und lassen so das Reich nicht zur Ruhe kommen. | 6 From thence he commanded the sacrilegious wretch to be thrown down into the ashes, all men thrusting him forward unto death. |
| 7 Darum bin ich meiner ererbten Würde - ich meine das Hohepriestertum - beraubt worden und jetzt hier erschienen, | 7 And by such a law it happened that Menelaus the transgressor of the law was put to death: not having so much as burial in the earth. |
| 8 und zwar zunächst in aufrichtiger Sorge um die Rechte des Königs, dann aber auch aus Rücksicht auf meine eigenen Mitbürger. Denn durch das unvernünftige Treiben der genannten Leute leidet unser ganzes Volk nicht geringen Schaden. | 8 And indeed very justly, for insomuch as he had committed many sins against the altar of God, the fire and ashes of which were holy: he was condemned to die in ashes. |
| 9 Dies alles, o König, mögest du nachprüfen! Und dann nimm dich in deiner menschenfreundlichen Güte, die du allen erweist, unseres Landes und unseres Volkes fürsorgend an! | |
| 10 Solange Judas noch am Leben ist, kann unmöglich Friede im Staat herrschen." | 10 taste of the hardiness of the Jews, attempted to take the strong places by policy: |
| 11 Nachdem dieser solcherlei geredet hatte, hetzten die übrigen Günstlinge, die mit dem Vorgehen des Judas nicht einverstanden waren, sogleich den Demetrius noch mehr auf. | 11 But the king, with his mind full of rage, came on to shew himself worse to the Jews than his father was. |
| 12 Er ließ unverzüglich den Nikanor, den ehemaligen Anführer der Elefantentruppe, kommen, ernannte ihn zum Oberbefehlshaber über Judäa und sandte ihn hin. | 12 Which, when Judas understood, he commanded the people to call upon the Lord day and night, that as he had always done, so now also he would help them: |
| 13 Er gab ihm schriftliche Anweisung, den Judas zu beseitigen, seine Anhänger zu versprengen, den Alkimus aber als Hohenpriester des größten Heiligtums einzusetzen. | 13 Because they were afraid to be deprived of the law, and of their country, and of the holy temple: and that he would not suffer the people, that had of late taken breath for a little while, to be again in subjection to blasphemous nations. |
| 14 Die Heiden, die vor Judas in Judäa geflohen waren, scharten sich nunmehr gruppenweise um Nikanor. Sie meinten, das über die Juden kommende Unglück und Mißgeschick könnte ihr eigenes Glück werden. | 14 So when they had all done this together, and had craved mercy of the Lord with weeping and fasting, lying prostrate on the ground for three days continually, Judas exhorted them to make themselves ready. |
| 15 Die Juden hörten von dem Aufmarsch des Nikanor und dem feindseligen Verhalten der Heidenvölker. Sie bestreuten sich mit Asche und flehten zum Herrn, der für ewige Zeit sein Volk gegründet hat und sich immerdar offensichtlich seines Erbteils annimmt. | 15 But he with the ancients determined, before the king should bring his army into Judea, and make himself master of the city, to go out, and to commit the event of the thing to the judgment of the Lord. |
| 16 Dann brach man auf Befehl des Anführers sogleich von dort auf und kam mit den Feinden bei dem Dorf Dessaü ins Handgemenge. | 16 So committing all to God, the creator of the world, and having exhorted his people to fight manfully, and to stand up even to death for the laws, the temple, the city, their country, and citizens: he placed his army about Modin. |
| 17 Simon, der Bruder des Judas, war mit Nikanor zusammengestoßen, hatte sich aber wegen des plötzlichen Erscheinens der Feinde langsam zurückziehen müssen. | 17 And having given his company for a watchword, The victory of God, with most valiant chosen young men, he set upon the king's quarter by night, and slew four thousand men in the camp, and the greatest of the elephants, with them that had been upon him, |
| 18 Als aber Nikanor hörte, von welchem Mut die Truppen des Judas beseelt waren und mit welcher Beherztheit sie für das Vaterland kämpften, trug er dennoch einiges Bedenken, im blutigen Kampf die Entscheidung herbeizuführen. | 18 And having filled the camp of the enemies with exceeding greet fear and tumult, they went off with good success. |
| 19 Daher sandte er den Posidonius, Theodotus und den Mattatias, um Friedensverhandlungen anzubieten und entgegenzunehmen. | 19 Now this was done at the break of day, by the protection and help of the Lord. |
| 20 Man stellte eine längere Untersuchung an, und der Heerführer machte auch den Truppen davon Mitteilung. Als man sich völlig einig war, wurde den Verträgen zugestimmt. | 20 But the king having taken |
| 21 Sie vereinbarten einen Tag, an dem beide allein zusammenkommen wollten; von jeder Seite rollte ein Streitwagen heran, und man stellte Sessel auf. | 21 And he marched with his army to Bethsura, which was a strong hold of the Jews: but he was repulsed, he failed, he rest his men. |
| 22 Judas aber hatte an günstig gelegenen Stellen Bewaffnete in Bereitschaft gestellt, damit von seiten der Feinde nicht unvermutet ein tückischer Überfall geschehen konnte. Doch führten sie einträchtig die gemeinsame Aussprache. | 22 Now Judas sent necessaries to them that were within. |
| 23 Nikanor weilte dann in Jerusalem. Er unternahm nichts Unrechtes. Ja, er entließ sogar die ausgehobenen Truppenscharen. | 23 But Rhodocus, one of the Jews' army, disclosed the secrets to the enemies, so he was sought out, and taken up, and put in prison. |
| 24 Auch Judas hatte er stets in seiner Umgebung. Er war ihm von Herzen zugetan. | 24 Again the king treated with them that were in Bethsura: gave his right hand: took theirs: and went away. |
| 25 Er ermunterte ihn zur Heirat und zur Gründung einer Familie. Jener heiratete, war glücklich und freute sich seines Lebens. | 25 He fought with Jucias: and was overcome. And when he understood that Philip, who had been left over the affairs, had rebelled at Antioch, he was in a consternation of mind, and entreating the Jews, and yielding to them, he swore to all things that seemed reasonable, and, being reconciled, offered sacrifices, honoured the temple, and left gifts. |
| 26 Alkimus sah das gegenseitige Wohlwollen und die abgeschlossenen Verträge. Er nahm diese, begab sich zu Demetrius und erklärte, daß Nikanor gegen den Staat feindliche Pläne hege; so habe er den Reichsfeind Judas zu seinem Nachfolger bestimmt. | 26 He embraced Machabeus, and made him governor and prince from Ptolemais unto the Cerrenians. |
| 27 Der König geriet darüber in heftigen Zorn, und durch die verleumderischen Angaben dieses Erzschurken gereizt, schrieb er dem Nikanor, daß er über die Verträge schwer enttäuscht sei. Er befahl ihm, den Makkabäer gefesselt baldigst nach Antiochien zu schicken. | 27 But when he was come to Ptolemais, the men of that city were much displeased with the conditions of the peace, being angry for fear they should break the covenant. |
| 28 Infolge dieser Mitteilung war Nikanor bestürzt, und es schien ihm untragbar, die Abmachungen aufzuheben, da doch der Mann nichts Böses getan hatte. | 28 Then Lysias went up to the judgment seat, and set forth the reason, and appeased the people, and returned to Antioch: and thus matters went with regard to the king's coming and his return. |
| 29 Weil man aber dem König nicht entgegenhandeln konnte, suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, diesen Auftrag mit List durchzuführen. | |
| 30 Der Makkabäer stellte aber fest, daß Nikanor ihm gegenüber unfreundlicher geworden war und bei den gewohnten Zusammenkünften sich mehr Zurückhaltung auferlegte. Er war überzeugt, daß diese Unfreundlichkeit nichts Gutes zu bedeuten habe; deshalb sammelte er eine große Zahl seiner Leute um sich und versteckte sich vor Nikanor. | |
| 31 Dieser bemerkte, daß er auf geschickte Art und Weise von dem Manne überlistet worden war. Er begab sich in den höchsten und heiligen Tempel, während die Priester gerade die pflichtgemäßen Opfer darbrachten, und befahl, den Judas auszuliefern. | |
| 32 Diese aber sagten unter Eidschwüren aus, sie wüßten nicht, wo der Gesuchte sei. | |
| 33 Dennoch erhob er seine rechte Hand gegen den Tempel und tat folgenden Schwur: "Liefert ihr mir nicht den Judas gefesselt aus, dann mache ich dieses Gotteshaus dem Erdboden gleich, reiße den Altar ein und errichte hier ein prachtvolles Heiligtum zu Ehren des Dionysos." | |
| 34 Mit solchen Drohungen ging er fort. | |
| 35 An der Burg aber ließ er den Tierkopf des Nikanor aufhängen, damit es allen ein sichtbarer und klarer Beweis für die Hilfe des Herrn sei. | |
| 36 Und nun, heiliger Herr, der du Ursprung jeglicher Heiligung bist, bewahre immerdar dies soeben gereinigte Haus vor Befleckung!" | |
| 37 Einer von den Ältesten Jerusalems mit Namen Razis ward bei Nikanor angezeigt. Er liebte seine Mitbürger und hatte einen sehr guten Ruf. Wegen seiner wohlwollenden Art nannte man ihn "Vater der Juden". | |
| 38 Er trat in den vorhergehenden Jahren, als es die religiöse Vermischung noch nicht gab, für die Entscheidung zum Judentum ein und setzte Leib und Leben mit allem Eifer für das Judentum aufs Spiel. | |
| 39 Nikanor aber wollte öffentlich zeigen, wie feindselig er gegen die Juden sei. Er sandte also über fünfhundert Soldaten, um ihn in Haft zu nehmen; | |
| 40 denn er glaubte, durch dessen Verhaftung den übrigen einen schweren Schlag versetzen zu können. | |
| 41 Die Schar war gerade daran, den Turm zu besetzen, hatte die äußere Türe erbrochen und Feuer herbeischaffen lassen, um die Pforten anzuzünden. Da stieß sich Razis, da er von überall umzingelt war, das Schwert in den Leib. | |
| 42 In vornehmer Gesinnung wollte er lieber sterben als in die Gewalt der Schurken geraten und so mißhandelt werden, wie es seines Adels unwürdig gewesen wäre. | |
| 43 Er traf sich aber in der Eile des Kampfes nicht tödlich, und da die Scharen bereits durch die Tore eindrangen, lief er mutig auf die Mauer und stürzte sich mannhaft auf die Menge hinab. | |
| 44 Schnell war diese zurückgewichen, und es entstand ein Zwischenraum. So fiel er mitten auf den leeren Platz. | |
| 45 Er lebte aber immer noch. In rasender Wut stand er auf; das Blut quoll strömend hervor, und seine Wunden schmerzten. Er rannte mitten durch die Kriegerscharen und trat auf einen abschüssigen Felsen. |