SCRUTATIO

Mittwoch, 15 Juli 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Das erste Buch der Makkabäer 7


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Pattloch BibelPeshitta
1 Im Jahre 151 verließ Demetrius, der Sohn des Seleukus, Rom, ging mit wenigen Leuten in eine Stadt am Meer und trat dort als König auf.1 ܒܫܢܬ ܡܐܐ ܘܚܡܫܝܢ ܢܦܩ ܕܡܛܪܝܘܣ ܒܪ ܣܠܘܩܣ ܡܢ ܪܗܘܡܝ ܘܣܠܩ ܒܐܢܫܐ ܙܥܘܪ̈ܐ ܠܡܕܝ̈ܢܬܐ ܕܥܠ ܓܢܒ ܝܡܐ ܘܐܡܠܟ ܬܡܢ
2 Als er nun in den königlichen Palast seiner Väter einzog, ergriffen seine Truppen den Antiochus und Lysias, um sie ihm vorzuführen.2 ܘܗܘܐ ܕܟܕ ܥܐܠ ܗܘܐ ܠܒܝܬ ܡܠܟܘܬܐ ܕܐܒܗ̈ܘܗܝ ܘܐܟܠܝܢ ܗܘܘ ܚܝ̈ܠܘܬܐ ܩܪ̈ܨܘܗܝ ܕܐܢܛܝܘܟܘܣ ܘܕܠܘܣܝܐ ܕܢܝܬܘܢ ܐܢܘܢ ܠܗ
3 Als ihm der Vorfall mitgeteilt wurde, sprach er: "Zeigt mir nicht ihr Antlitz!"3 ܘܐܬܝܕܥܬ ܨܒܘܬܐ ܘܐܡܪ ܠܐ ܬܚܘܘܢܢܝ ܐܦܝ̈ܗܘܢ
4 Sie wurden von den Truppen getötet, und Demetrius bestieg seinen königlichen Thron.4 ܘܩܛܠܘ ܐܢܘܢ ܚܝܠܘ̈ܬܐ ܘܝܬܒ ܕܡܛܪܝܘܣ ܥܠ ܟܘܪܣܝܐ ܕܡܠܟܘܬܗ
5 Zu ihm kamen aber alle abtrünnigen und gottlosen Männer aus Israel, an ihrer Spitze Alkimus, der Hoherpriester werden wollte.5 ܘܐܬܘ ܠܘܬܗ ܟܠܗܘܢ ܓܒܪ̈ܐ ܒܢ̈ܝ ܥܘܠܐ ܪ̈ܫܝܥܐ ܡܢ ܐܝܣܪܐܝܠ ܘܐܠܩܝܡܘܣ ܡܕܒܪܢܗܘܢ ܘܡܬܪܥܐ ܗܘܐ ܕܢܟܗܢ
6 Sie verklagten das Volk beim König: "Judas und seine Brüder haben alle deine Freunde umgebracht und uns selbst aus unserer Heimat vertrieben.6 ܘܐܟܠܘ ܩܪ̈ܨܐ ܕܥܡܐ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܘܐܡܪܝܢ ܐܘܒܕܘ ܝܗܘܕܐ ܘܐܚ̈ܘܗܝ ܠܟܠܗܘܢ ܪ̈ܚܡܝܟ ܘܠܢ ܒܕܪܘ ܡܢ ܐܪܥܗܘܢ
7 Bestelle nun einen Mann, dem du trauen kannst! Er möge kommen und sich die ganze Verwüstung ansehen, die Judas uns und dem Land des Königs angetan hat. Er bestrafe sie und alle, die ihnen geholfen haben."7 ܗܫܐ ܫܕܪ ܓܒܪܐ ܐܝܢܐ ܕܫܪܝܪ ܠܟ ܢܐܙܠ ܢܚܙܐ ܟܘܠܗ ܥܩܘܪܝܐ ܕܥܒܕ ܠܢ ܘܠܐܬܪܐ ܕܡܠܟܐ ܘܕܐܫܬܢܕ ܒܗܘܢ ܘܒܟܠ ܕܡܥܕܪܝܢ ܠܗܘܢ
8 Der König erwählte sich den Bakchides, einen seiner Vertrauten. Er war Herr über ein Gebiet jenseits des Stromes, im Reich mächtig und dem König treu ergeben.8 ܘܓܒܐ ܡܠܟܐ ܠܒܝܟܪܘܣ ܡܢ ܪ̈ܚܡܐ ܕܡܠܟܐ ܕܫܠܝܛ ܗܘܐ ܒܥܒܪ ܢܗܪܐ ܘܪܒ ܒܡܠܟܘܬܗ ܘܫܪܝܪ ܠܡܠܟܐ
9 Ihn und den frevelhaften Alkimus schickte der König hin. Letzterem versprach er auch die Hohepriesterwürde und befahl ihm, an den Israeliten Rache zu nehmen.9 ܘܫܕܪܗ ܠܗ ܘܠܐܠܩܝܡܘܣ ܪܫܝܥܐ ܘܐܩܝܡ ܠܗ ܟܗܢܘܬܐ ܘܦܩܕܗ ܕܢܥܒܕ ܬܒܥܬܐ ܒܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ
10 Sie brachen auf und kamen mit einem großen Heer ins Land Juda. Da schickte Bakchides an Judas und seine Brüder Gesandte, die in hinterlistiger Weise von Frieden redeten.10 ܘܫܩܠܘ ܘܐܬܘ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܫܕܪ ܡܠܐ̈ܟܐ ܠܘܬ ܝܗܘܕܐ ܘܐܚ̈ܘܗܝ ܒܡ̈ܠܐ ܕܫܠܡܐ ܒܢܟܠܐ
11 Sie aber gaben nichts auf ihre Reden; denn sie merkten, daß jene mit einem großen Heer gekommen waren.11 ܘܠܐ ܚܕܝܘ ܒܡ̈ܠܘܗܝ ܚܙܘ ܓܝܪ ܕܐܬܘ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ
12 Bei Alkimus und Bakchides trat eine Versammlung von Schriftgelehrten zusammen, um eine gerechte Lösung zu suchen.12 ܘܐܬܟܢܫܘ ܠܘܬ ܐܠܩܝܡܣ ܘܒܝܟܪܘܣ ܟܢܘܫܬܐ ܕܣܦܪ̈ܐ ܠܡܒܥܐ ܬܪܝܨܘܬܐ
13 An erster Stelle standen unter den Israeliten die Asidäer. Diese suchten ein friedliches Einvernehmen mit ihnen.13 ܘܪܫܐ ܕܐܫ̈ܕܝܐ ܗܘܘ ܒܐܝܣܪܝܠ ܘܒܥܝܢ ܗܘܘ ܕܢܥܒܕܘܢ ܥܡܗܘܢ ܫܠܡܐ
14 Sie sagten nämlich: "Ein Priester aus Aarons Stamm kam mit den Truppen; er wird uns nicht ungerecht behandeln."14 ܐܡܪܘ ܓܝܪ ܓܒܪܐ ܟܗܢܐ ܡܢ ܙܪܥܐ ܕܐܗܪܘܢ ܐܬܐ ܒܚܝܠܘ̈ܬܐ ܘܠܐ ܢܗܪܢ
15 Alkimus redete mit ihnen Worte des Friedens und versicherte ihnen unter Eid: "Wir werden euch und euren Freunden nichts Übles antun."15 ܘܡܠܠ ܥܡܗܘܢ ܡ̈ܠܐ ܕܫܠܡܐ ܘܝܡܐ ܠܗܘܢ ܘܐܡܪ ܕܠܐ ܢܣܥܘܪ ܠܟܘܢ ܒܝܫܬܐ ܘܠܐ ܠܪ̈ܚܡܝܟܘܢ
16 Sie vertrauten ihm. Da ließ er aus ihnen sechzig Mann verhaften und an einem Tag hinrichten, genau nach dem Wort, das geschrieben steht:16 ܘܗܝܡܢܘܗܝ ܘܐܚܕ ܡܢܗܘܢ ܫܬܝܢ ܓܒܪ̈ܝܢ ܘܩܛܠ ܐܢܘܢ ܒܝܘܡܐ ܚܕ ܐܝܟ ܡܠܬܐ ܕܟܬܝܒܐ
17 "Die Leiber deiner Frommen und ihr Blut versprengten sie rings um Jerusalem. Niemanden gab es, der sie begrub."17 ܕܒܣܪܗܘܢ ܕܙܕܝܩ̈ܝܟ ܘܕܡܗܘܢ ܐܫܕܘ ܚܕܪ̈ܝܗ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܠܝܬ ܕܩܒܪ ܠܗܘܢ
18 Furcht und Schrecken vor ihnen befiel das ganze Volk. Denn man mußte sich sagen: "Sie kennen keine Treue und keine Gerechtigkeit; sie haben die Vereinbarung und den geschworenen Eid gebrochen."18 ܘܢܦܠܬ ܥܠܝܗܘܢ ܕܚܠܬܐ ܘܪܬܝܬܐ ܥܠ ܟܠܗ ܥܡܐ ܡܛܠ ܕܐܡܪܘ ܠܝܬ ܠܗܘܢ ܫܪܪܐ ܘܕܚܠܘ ܥܒܪܘ ܓܝܪ ܩܝܡܐ ܘܡܘܡܬܐ ܕܝܡܘ
19 Bakchides zog von Jerusalem ab und lagerte bei Bet-Zaït. Er sandte hin und ließ viele der Männer verhaften, die einst mit ihm übergelaufen waren, dazu auch einige aus dem Volk. Über der großen Zisterne ließ er sie hinrichten.19 ܘܫܩܠ ܒܝܟܪܘܣ ܡܢ ܐܘܪܫܠܡ ܘܫܪܐ ܒܒܙܩ ܘܐܚܕ ܣ̈ܓܝܐܐ ܡܢ ܓܒܪ̈ܐ ܕܐܣܬܬܪܘ ܒܗ ܘܐܢܫ̈ܝܢ ܡܢ ܥܡܐ ܘܢܟܣ ܐܢܘܢ ܥܠ ܓܘܒܐ ܪܒܐ
20 Das Land unterstellte er dem Alkimus und ließ zu seinem Schutz eine Streitmacht zurück. Bakchides begab sich zum König.20 ܘܐܫܠܡ ܐܬܪܐ ܠܐܠܩܝܡܘܣ ܘܫܒܩ ܠܗ ܚܝܠܐ ܠܡܥܕܪܘܬܗ ܘܐܙܠ ܒܝܟܪܘܣ ܠܘܬ ܡܠܟܐ
21 Alkimus kämpfte hart um die Hohepriesterwürde.21 ܘܐܬܟܬܫ ܐܠܩܝܡܘܣ ܥܠ ܟܗܢܘܬܐ
22 Alle jene, die ihr Volk in Unruhe stürzten, schlossen sich ihm an. Sie eroberten das Land Juda und versetzten Israel einen schweren Schlag.22 ܘܐܬܟܢܫܘ ܠܘܬܗ ܟܘܠܗܘܢ ܐܝܠܝܢ ܕܡܕܠܚܝܢ ܗܘܘ ܠܥܡܗܘܢ ܘܐܬܥܫܢ ܒܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܥܒܕ ܡܚܘܬܐ ܪܒܬܐ ܒܐܝܣܪܝܠ
23 Judas sah das Unheil, das Alkimus und seine Anhänger unter den Israeliten in schlimmerem Maße als die Heiden anrichteten.23 ܘܚܙܐ ܝܗܘܕܐ ܟܠܗ ܒܝܫܬܐ ܕܥܒܕ ܐܠܩܝܡܘܣ ܘܐܝܠܝܢ ܕܥܡܗ ܒܒ̈ܢܝ ܐܝܣܪܝܠ ܝܬܝܪ ܡܢ ܥܡ̈ܡܐ
24 Da zog er im ganzen Gebiet Judäas umher und vollzog Rache an den Männern, die abtrünnig geworden waren. Sie wurden gehindert, im Lande herumzuziehen.24 ܘܢܦܩ ܒܟܠܗܘܢ ܬܚܘ̈ܡܐ ܕܒܝܗܘܕ ܟܕ ܚܕܪܝܢ ܘܥܒܕ ܬܒܥܬܐ ܒܓܒܪ̈ܐ ܕܐܪܫܥܘ ܘܐܬܟܠܝܘ ܡܢ ܕܠܡܦܩ ܠܐܘܪܥܗܘܢ
25 Als nun Alkimus sah, daß Judas und die Seinen an Macht gewannen, und erkannte, daß er ihnen nicht standhalten könne, kehrte er zum König zurück und klagte sie arger Vergehen an.25 ܟܕ ܚܙܐ ܕܝܢ ܐܠܩܝܡ̇ܘܣ ܕܐܬܚܝܠ ܝܗܘܕܐ ܘܕܥܡܗ ܘܝܕܥ ܕܠܐ ܡܫܟܚ ܠܡܩܡ ܩܕܡܘܗܝ ܗܦܟ ܠܗ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܘܐܟܠ ܗܘܐ ܩܪ̈ܨܘܗܝ ܒܝܫܐܝܬ
26 Da sandte der König den Nikanor, einen seiner angesehensten Fürsten, einen Hasser und Feind Israels. Er beauftragte ihn damit, das Volk auszurotten.26 ܘܫܕܪ ܡܠܟܐ ܠܢܝܩܢܘܪ ܚܕ ܡܢ ܪ̈ܘܪܒܢܘܗܝ ܡܫ̈ܒܚܐ ܘܣܢܐܐ ܘܒܥܠܕܒܒܐ ܕܐܝܣܪܐܝܠ ܘܦܩܕܗ ܕܢܥܩܪܝܘܗܝ ܠܥܡܐ
27 Nikanor kam mit großer Heeresmacht nach Jerusalem. Er sandte an Judas und seine Brüder in hinterlistiger Weise folgende friedlich klingende Nachricht:27 ܘܐܬܐ ܢܝܩܢܘܪ ܠܐܘܪܫܠܡ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܘܫܕܪ ܠܘܬ ܝܗܘܕܐ ܘܐܚ̈ܘܗܝ ܡ̈ܠܐ ܕܫܠܡܐ ܘܐܡܪ
28 "Zwischen mir und euch soll es keinen Kampf geben! Mit nur wenigen Leuten will ich hinaufziehen, um euch in Frieden zu treffen."28 ܠܐ ܢܗܘܐ ܩܪܒܐ ܒܝܢܝ ܘܠܟ ܬܐ ܒܐܢܫܐ ܙܥܘܪ̈ܐ ܐܚܙܐ ܐ̈ܦܝܟ ܒܫܠܡܐ
29 Er kam zu Judas; sie begrüßten sich gegenseitig mit friedlichen Zusicherungen; die Feinde aber waren bereit, den Judas gewaltsam zu entführen.29 ܘܐܬܐ ܠܘܬܗ ܝܗܘܕܐ ܘܫܐܠܘ ܒܫܠܡܐ ܚܕ ܕܚܕ ܒܫܝܢܐ ܘܒܥܠܕܒ̈ܒܐ ܡܢܛܪܝܢ ܗܘܘ ܠܡܚܛܦܗ ܠܝܗܘܕܐ
30 Judas erkannte, daß er nur hinterlistig zu ihm gekommen war. So ging er ihm aus dem Weg und wollte ihn nicht mehr treffen.30 ܘܐܬܝܕܥܬ ܡܠܬܐ ܠܝܗܘܕܐ ܕܒܢܟܠܐ ܐܬܐ ܥܠܘܗܝ ܘܐܬܬܙܝܥ ܡܢܗ ܘܠܐ ܐܨܛܒܝ ܬܘܒ ܠܡܚܙܐ ܐ̈ܦܘܗܝ
31 Als nun Nikanor wahrnahm, daß seine Absicht durchschaut war, zog er aus, um sich mit Judas bei Chapharsalama im Kampfe zu messen.31 ܘܝܕܥ ܢܝܩܢܘܪ ܕܐܬܓܠܝܬ ܠܗ ܬܪܥܝܬܗ ܘܢܦܩ ܠܐܘܪܥܗ ܕܝܗܘܕܐ ܠܒܝܬ ܟ̈ܦܝ ܫܠܡܐ
32 Von den Leuten des Nikanor fielen gegen fünfhundert Mann. Man flüchtete sich in die Davidsstadt.32 ܘܢܦܠܘ ܡܢ ܕܒܝܬ ܢܝܩܢܘܪ ܐܝܟ ܚܡܫܡܐܐ ܓܒܪ̈ܝܢ ܘܥܪܩܘ ܠܡܕܝܢܬܗ ܕܕܘܝܕ
33 Danach begab sich Nikanor auf den Berg Sion. Da kamen einige Priester aus dem Heiligtum und einige von den Ältesten des Volkes heraus, um ihn freundlich zu begrüßen und ihm das Brandopfer zu zeigen, das für den König dargebracht wurde.33 ܘܡܢ ܒܬܪ ܡ̈ܠܐ ܗܠܝܢ ܣܠܩ ܢܝܩܢܘܪ ܠܛܘܪܐ ܕܨܗܝܘܢ ܘܢܦܩܘ ܡܢ ܟܗ̈ܢܐ ܡܢ ܒܝܬ ܩܘܕܫܐ ܘܡܢ ܣ̈ܒܐ ܕܥܡܐ ܠܡܫܐܠ ܒܫܠܡܗ ܒܫܝܢܐ ܘܠܡܚܘܝܘܬܗ ܫܠܡܐ ܕܡܩܪܒܝܢ ܚܠܦ ܡܠܟܐ
34 Er jedoch verhöhnte sie, lachte sie aus, beschimpfte sie und führte überhebliche Reden.34 ܘܡܡܝܩ ܗܘܐ ܒܗܘܢ ܘܓܚܟ ܗܘܐ ܥܠܝܗܘܢ ܘܛܡܐ ܐܢܘܢ ܘܡܠܠ ܓܠܝܐܝܬ
35 Unter Zornesausbrüchen schwur er: "Werden Judas und sein Heer mir nicht sofort überliefert, dann werde ich dieses Haus anzünden, wenn ich gesund heimkehre." Er ging in großem Zorn von dannen.35 ܘܝܡܐ ܒܚܡܬܐ ܪܒܬܐ ܘܐܡܪ ܕܐܠܐ ܢܫܬܠܡ ܝܗܘܕܐ ܘܡܫܪܝܬܗ ܒܐܝ̈ܕܝ ܡܚܕܐ ܘܢܗܘܐ ܐܢ ܐܗܦܘܟ ܒܫܠܡܐ ܐܘܩܕܝܘܗܝ ܠܒܝܬܐ ܗܢܐ ܘܢܦܩ ܒܚܡܬܐ ܪܒܬܐ
36 Da gingen die Priester hinein, stellten sich vor dem Opferaltar und dem Tempel auf, weinten und riefen:36 ܘܥܠܘ ܟܗ̈ܢܐ ܘܩܡܘ ܩܕܡ ܐ̈ܦܝ ܡܕܒܚܐ ܘܗܝܟܠܐ ܘܒܟܘ ܘܐܡܪܘ
37 "Du selbst hast dieses Haus erwählt, daß es nach deinem Namen benannt werde und ein Haus des Betens und Flehens sei für dein Volk.37 ܐܢܬ ܓܒܝܬܝܗܝ ܠܒܝܬܐ ܗܢܐ ܕܢܬܩܪܐ ܫܡܟ ܥܠܘܗܝ ܕܢܗܘܐ ܒܝܬ ܨܠܘܬܐ ܘܒܥܘܬܐ ܕܥܡܟ
38 Vollziehe die Rache an diesem Menschen und an seinem Heer! Durch das Schwert sollen sie fallen! Denke an ihre Lästerungen und gib ihnen kein Bestehen!"38 ܥܒܕ ܬܒܥܬܐ ܒܓܒܪܐ ܗܢܐ ܘܒܡܫܪܝܬܗ ܕܢܦܠܘܢ ܒܚܪܒܐ ܐܬܕܟܪ ܡܓܕܦܢܘܬܗܘܢ ܘܠܐ ܬܬܠ ܠܗܘܢ ܫܠܝܐ
39 Nikanor verließ Jerusalem und bezog Lager in Bet-Choron. Eine syrische Streitmacht stieß zu ihm.39 ܘܢܦܩ ܢܝܩܢܘܪ ܡܢ ܐܘܪܫܠܡ ܘܫܪܐ ܒܝܬ ܚܘܪܢ ܘܦܓܥܘ ܒܗ ܚܝ̈ܠܘܬܐ ܕܣܘܪܝ
40 Judas schlug bei Adasa mit dreitausend Mann ein Lager auf. Judas betete und sprach:40 ܘܝܗܘܕܐ ܫܪܐ ܒܕܠܣܪ ܒܬܠܬܐ ܐ̈ܠܦܝܢ ܓܒܪ̈ܝܢ ܘܨܠܝ ܝܗܘܕܐ ܘܐܡܪ
41 "Die königlichen Abgesandten sprachen einst Lästerungen aus; da kam dein Engel herab und schlug von ihnen hundertfünfundachtzigtausend Mann.41 ܕܡܠܟܐ ܟܕ ܓܕܦ ܢܦܩ ܡܠܐܟܟ ܘܚܪܒ ܒܡܫܪܝܬܗ ܡܐܐ ܘܬܡܢܝܢ ܘܚܡܫܐ ܐ̈ܠܦܝܢ
42 Ebenso vernichte heute dieses Heer vor uns, alsdann werden die Übrigbleibenden erkennen, daß Nikanor Lästerungen gegen dein Heiligtum geredet hat. Geh mit ihm ins Gericht entsprechend seiner Schlechtigkeit!"42 ܗܟܢܐ ܬܒܪ ܡܫܪܝܬܐ ܗܕܐ ܩܕܡ ܐ̈ܦܝܢ ܝܘܡܢܐ ܘܢܕܥܘܢ ܫܪܟܐ ܕܒܝܫܐܝܬ ܡܠܠ ܥܠ ܩܘܕܫܟ ܘܕܩܘܪܝܗܝ ܐܝܟ ܒܝܫܘܬܗ
43 Am dreizehnten Adar gerieten die Heere in Kampf miteinander. Das Heer des Nikanor wurde aufgerieben. Er selbst fiel als erster im Kampf.43 ܘܩܪܒ ܡܫܪ̈ܝܬܐ ܠܩܪܒܐ ܒܬܠܬܥܣܪܐ ܒܝܪܚ ܐܕܪ ܘܐܬܬܒܪܬ ܡܫܪܝܬܗ ܕܢܝܩܘܢܪ ܘܢܦܠ ܗܘ ܩܕܡܝܬ ܒܩܪܒܐ
44 Als nun sein Heer merkte, daß Nikanor gefallen war, warfen sie die Waffen weg und flohen.44 ܘܟܕ ܚܙܬ ܡܫܪܝܬܗ ܕܢܦܠ ܠܗ ܢܝܩܢܘܪ ܫܕܘ ܙܝܢܗܘܢ ܘܥܪܩܘ
45 Man verfolgte sie einen Tagemarsch weit von Adasa bis in die Nähe von Geser. Hinter ihnen her blies man Signaltrompeten.45 ܘܪܕܦܝܢ ܗܘܘ ܠܗܘܢ ܡܪܕܐ ܝܘܡܐ ܚܕ ܡܢ ܗܪܣ ܥܕܡܐ ܕܐܬܘ ܠܓܙܪ ܘܩܪܘ ܒܬܪܗܘܢ ܒܫܝܦܘܪܐ ܕܝܘܒܒܐ
46 Da kamen die Leute aus allen Dörfern Judäas ringsum und überholten ihre Flanken. Nun kehrten sich die einen gegen die anderen. Sie fielen alle durch das Schwert; nicht einer von ihnen blieb übrig.46 ܘܢܦܩܘ ܡܢ ܟܠܗܝܢ ܩܘܪ̈ܝܐ ܕܝܗܘܕܐ ܟܕ ܚܕܪ̈ܢ ܘܡܕܩܪܝܢ ܗܘܘ ܠܗܘܢ ܘܗܦܟܝܢ ܗܘܘ ܗܠܝܢ ܠܘܬ ܗܠܝܢ ܘܢܦܠܘ ܟܘܠܗܘܢ ܒܚܪܒܐ ܘܠܐ ܐܫܬܚܪ ܡܢܗܘܢ ܐܦ ܠܐ ܚܕ
47 Beute und Plünderungsgut raffte man zusammen. Dem Nikanor schnitten sie den Kopf und die rechte Hand ab, die er frevelnd erhoben hatte. Man nahm sie mit und hängte sie bei Jerusalem auf.47 ܘܫܩܠܘ ܒܙܬܐ ܘܫܒܝܬܐ ܘܪܝܫܗ ܕܢܝܩܢܘܪ ܦܣܩܘ ܘܝܡܝܢܗ ܕܦܫܛ ܒܓܐܝܘܬܐ ܘܐܝܬܝܘ ܘܦܪܣܘ ܐܢܘܢ ܥܠ ܓܢܒ ܐܘܪܫܠܡ
48 Das Volk aber war sehr erfreut und feierte diesen Tag als großen Freudentag.48 ܘܐܬܒܣܡ ܥܡܐ ܛܒ ܘܥܒܕܘܗܝ ܠܝܘܡܐ ܗܘ ܝܘܡܐ ܕܚܕܘܬܐ ܪܒܬܐ
49 Man beschloß, diesen Tag alljährlich am dreizehnten Adar zu begehen.49 ܘܐܩܝܡܘ ܕܢܗܘܘܢ ܥܒܕܝܢ ܠܗ ܒܟܠ ܫܢܐ ܠܝܘܡܐ ܗܢܐ ܒܬܠܬܥܣܪܐ ܒܐܕܪ
50 Das Land Juda hatte für kurze Zeit Ruhe.50 ܘܫܠܝܬ ܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܝܘ̈ܡܬܐ ܙܥܘܪ̈ܐ