SCRUTATIO

Donnerstag, 9 Juli 2026 - Santa Veronica Giuliani ( Letture di oggi)

Das erste Buch der Makkabäer 13


font
Pattloch BibelPeshitta
1 Da vernahm Simon, daß Tryphon eine gewaltige Heeresmacht aufgeboten habe, um in das Land Juda zu ziehen und es zu verwüsten.1 ܘܫܡܥ ܫܡܥܘܢ ܕܟܢܫ ܛܪܝܦܘܢ ܚܝܠܐ ܪܒܐ ܕܢܐܬܐ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܠܡܘܒܕܘܬܗ
2 Auch sah er, daß das Volk zitterte und voller Furcht war. Er begab sich nach Jerusalem und versammelte das Volk.2 ܘܚܙܐ ܠܥܡܐ ܕܪܬܝܬ ܘܕܚܝܠ ܘܣܠܩ ܠܐܘܪܫܠܡ ܘܟܢܫ ܠܥܡܐ
3 Er ermunterte die Leute und sprach zu ihnen: "Ihr wißt selber, was ich und meine Brüder und mein ganzes Vaterhaus um der Gesetze und des Heiligtums willen geleistet haben, und welche Kriege und Drangsale wir erleben mußten.3 ܘܒܝܐ ܐܢܘܢ ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܐܢܬܘܢ ܝܕܥܝܢ ܐܢܬܘܢ ܟܡܐ ܕܐ̈ܚܝ ܘܒܝܬ ܐܒܝ ܥܒܕܢ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܢܡܘܣܐ ܘܩܘܕܫܐ ܘܟܡܐ ܩܪ̈ܒܐ ܘܐܘ̈ܠܨܢܐ ܚܙܝܢ
4 Um dessentwillen starben alle meine Brüder für Israel; ich bin als einziger übriggeblieben.4 ܡܛܘܠ ܗܕܐ ܘܐܒܕܘ ܐܚ̈ܝ ܟܠܗܘܢ ܡܛܠ ܐܝܣܪܝܠ ܘܐܫܬܚܪܬ ܐܢܐ ܒܠܚܘܕܝ
5 Und auch ich will niemals mein Leben zu irgendeiner Zeit der Bedrängnis schonen; denn ich bin nicht besser als meine Brüder.5 ܗܫܐ ܚܣ ܠܝ ܕܐܚܘܣ ܥܠ ܢܦܫܝ ܒܟܠ ܙܒܢ̈ܐ ܕܐܘܠܨܢܐ ܠܐ ܗܘܝܬ ܓܝܪ ܛܒ ܡܢ ܐ̈ܚܝ
6 Nein, ich will vielmehr mein Volk, das Heiligtum und eure Frauen und Kinder rächen, da sich alle Heidenvölker zusammenscharten, uns aus Haß zu vernichten."6 ܒܪܡ ܐܬܬܒܥ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܥܡܝ ܘܥܠ ܐ̈ܦܝ ܩܘܕܫܐ ܘܥܠ ܐ̈ܦܝ ܢܫ̈ܝܢ ܘܒ̈ܢܝܢ ܡܛܠ ܕܐܬܟܢܫܘ ܥܡ̈ܡܐ ܠܡܘܒܕܘܬܢ ܡܛܘܠ ܒܥܠܕܒܒܘܬܐ
7 Da wurde der Mut des Volkes zu neuer Glut entfacht, als sie diese Worte vernahmen.7 ܘܪܚܬ ܪܘܚܗ ܕܥܡܐ ܡܚܕܐ ܕܫܡܥܘ ܡ̈ܠܐ ܗܠܝܢ
8 Mit lauter Stimme gaben sie zur Antwort: "Du bist unser Anführer für Judas und deinen Bruder Jonatan!8 ܘܥܢܘ ܒܩܠܐ ܪܡܐ ܘܐܡܪܝܢ ܐܢܬ ܗܘ ܡܕܒܪܢܐ ܚܠܦ ܝܘܢܬܢ ܘܝܗܘܕܐ ܐܚ̈ܝܟ
9 Führe du unseren Krieg, und alles, was du uns befiehlst, wollen wir tun!"9 ܘܐܩܪܒ ܩܪܒܢ ܘܟܠܡܕܡ ܕܬܐܡܪ ܠܢ ܢܥܒܕ
10 Da hob er alle waffenfähigen Männer aus, stellte in Eile die Mauern Jerusalems endgültig her und befestigte die Stadt nach allen Seiten.10 ܘܟܢܫ ܟܘܠܗܘܢ ܓܒܪ̈ܐ ܩܪ̈ܒܬܢܐ ܘܣܪܗܒ ܠܡܓܡܪܘ ܫܘܪ̈ܝܗ ܕܐܪܫܠܡ ܘܥܘܫܢܗ ܟܕ ܚܕܪܐ
11 Er entsandte Jonatan, den Sohn des Absalom, mit einer ausreichenden Streitmacht nach Joppe. Dieser vertrieb die Einwohner und blieb dort in der Stadt.11 ܘܫܕܪ ܠܝܘܢܬܢ ܒܪ ܥܒܕܫܠܘܡ ܘܥܡܗ ܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܠܝܘܦܐ ܘܐܦܩ ܠܐܝܠܝܢ ܕܥܡܪܝܢ ܗܘܘ ܒܗ ܘܝܬܒ ܒܗ
12 Da brach Tryphon mit großem Truppenaufgebot von Ptolemaïs nach Juda auf. Jonatan war bei ihm als Gefangener.12 ܘܫܩܠ ܛܪܝܦܘܢ ܡܢ ܥܟܘ ܒܚܝܠܐ ܣܓܝܐܐ ܕܢܐܬܐ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܝܘܢܬܢ ܥܡܗ ܒܢܛܘܪܬܐ
13 Simon aber lagerte in Adida am Rande der Ebene.13 ܫܡܥܘܢ ܕܝܢ ܫܪܐ ܒܥܪܒܝܐ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܦܩܥܬܐ
14 Tryphon erfuhr, daß Simon für seinen Bruder Jonatan eingetreten sei und daß er bereit sei, mit ihm Krieg zu führen. Da schickte er Boten an ihn und ließ sagen:14 ܘܝܕܥ ܛܪܝܦܘܢ ܕܩܡ ܫܡܥܘܢ ܚܠܦ ܝܘܢܬܢ ܐܚܘܗܝ ܘܕܥܬܝܕ ܠܡܩܪܒܘ ܥܡܗ ܘܫܕܪ ܠܘܬܗ ܐܝܙܓ̈ܕܐ ܘܐܡܪ
15 "Des Geldes wegen, das dein Bruder Jonatan der königlichen Kasse für die Ämter, die er bekleidete, noch schuldet, halten wir ihn gefangen.15 ܥܠ ܟܣܦܐ ܕܚܝܒ ܗܘܐ ܝܘܢܬܢ ܐܚܘܟ ܠܒܝܬ ܡܠܟܐ ܡܛܠ ܨܒܘ̈ܬܐ ܕܡܫܠܡ̈ܢ ܗܘ̈ܝ ܠܗ ܟܠܝܢܝܗܝ
16 Sende uns nun hundert Talente Silber und zwei seiner Söhne als Geiseln, damit er nicht, in Freiheit gesetzt, von uns abfalle! Alsdann wollen wir ihn aus der Haft entlassen."16 ܘܗܫܐ ܫܕܪ ܡܐܐ ܟܟܪ̈ܝܢ ܟܣܦܐ ܘܬܪܝܢ ܒܢܘ̈ܗܝ ܗܡܝܪ̈ܐ ܕܠܐ ܡܐ ܕܫܒܩܢܝܗܝ ܢܡܪܘܕ ܥܠܝܢ ܘܢܫܪܝܘܗܝ
17 Simon durchschaute gar wohl, daß sie mit hinterlistigen Absichten zu ihm sprachen; jedoch ließ er das Geld und die Knaben holen, um nicht beim Volke großen Haß zu erregen.17 ܘܝܕܥ ܫܡܥܘܢ ܕܒܢܟܠܐ ܗܘ ܡܡܠܠܝܢ ܥܡܗ ܘܫܕܪ ܟܣܦܐ ܘܛ̈ܠܝܐ ܕܕܠܐ ܡܢ ܡܬܘܡ ܬܓܕܫ ܠܗ ܒܥܠܕܒܒܘܬܐ ܪܒܬܐ ܠܘܬ ܥܡܐ
18 Denn man hätte sich ja äußern können: "Er kam deshalb um, weil Simon ihm das Geld und die Knaben nicht schicken wollte."18 ܘܢܐܡܪܘܢ ܕܠܐ ܫܕܪ ܟܣܦܐ ܘܛ̈ܠܝܐ
19 Da sandte er die Knaben und die hundert Talente. Tryphon aber brach sein Wort und gab den Jonatan nicht heraus.19 ܘܕܓܠ ܛܪܝܦܘܢ ܘܠܐ ܫܪܝܗܝ ܠܝܘܢܬܢ
20 Darauf brach Tryphon auf, das Land zu betreten und zu verwüsten. Sie machten einen Umweg in der Richtung auf Adora zu. Simon aber zog mit seiner Streitmacht neben ihm her an jeden Ort, dem er zustrebte.20 ܘܒܬܪ ܗܠܝܢ ܐܬܐ ܛܪܝܦܘܢ ܪܫܝܥܐ ܥܠ ܐܬܪܐ ܕܢܘܒܕܝܘܗܝ ܘܐܬܟܪܟ ܒܐܬܪܐ ܕܐܕܘܡ ܘܫܡܥܘܢ ܘܡܫܪܝܬܗ ܡܩܕܡ ܗܘܐ ܠܗ ܠܟܘܠ ܐܬܪ ܕܐܙܠ ܗܘܐ
21 Die Besatzung der Burg in Jerusalem sandte an Tryphon Boten, die ihn drängen sollten, durch die Wüste zu ihnen zu kommen und ihnen Lebensmittel zu schicken.21 ܘܒܢ̈ܝ ܚܣܢ̈ܐ ܡܫܕܪܝܢ ܗܘܘ ܐܝܙܓ̈ܕܐ ܠܟܠ ܐܬܪ ܕܐܙܠ ܗܘܐ ܠܘܬ ܛܪܝܦܘܢ ܘܡܣܪܗܒܝܢ ܗܘܘ ܠܗ ܕܢܐܙܠ ܠܘܬܗܘܢ ܠܡܕܒܪܐ ܘܕܢܫܕܪ ܠܗܘܢ ܬܘܪܣܝܐ
22 Da rüstete Tryphon seine gesamte Reiterei zum Aufbruch. In jener Nacht aber fiel sehr viel Schnee, so daß er infolge des Schnees nicht kommen konnte. So brach er auf und zog nach Gilead.22 ܘܛܝܒ ܛܪܝܦܘܢ ܟܘܠܗܘܢ ܦܪ̈ܫܐ ܕܢܐܬܐ ܘܒܠܠܝܐ ܗܘ ܗܘܐ ܬܠܓܐ ܣܓܝܐܐ ܕܛܒ ܘܠܐ ܐܬܘ ܡܛܠ ܬܠܓܐ ܘܫܩܠ ܘܐܬܐ ܠܓܠܥܕ
23 Als er aber in die Nähe von Baskama kam, ließ er den Jonatan töten und dort begraben.23 ܘܟܕ ܡܛܝ ܒܝܬ ܫܩܡ̈ܐ ܩܛܠܗ ܠܝܘܢܬܢ ܘܐܬܩܒܪ ܬܡܢ
24 Dann zog Tryphon zurück und begab sich in sein eigenes Land.24 ܘܗܦܟ ܛܪܝܦܘܢ ܘܐܙܠ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ
25 Simon ließ die Gebeine seines Bruders Jonatan holen und in Modeïn, seiner Vaterstadt, begraben.25 ܘܫܕܪ ܫܡܥܘܢ ܘܫܩܠ ܓܪ̈ܡܝܐ ܕܝܘܢܬܢ ܐܚ̈ܘܗܝ ܘܩܒܪܗ ܒܡܘܪܥܝܡ ܡܕܝܢܬܐ ܕܐܒܗ̈ܘܗܝ
26 Ganz Israel hielt um ihn eine große Totenklage und betrauerte ihn viele Tage lang.26 ܘܐܪܩܕܘ ܥܠܘܗܝ ܟܘܠܗ ܐܝܣܪܝܠ ܡܪܩܘܕܬܐ ܪܒܬܐ ܘܐܬܐܒܠܘ ܥܠܘܗܝ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣܓ̈ܝܐܐ
27 Simon aber ließ über dem Grab seines Vaters und seiner Brüder ein hohes Denkmal errichten, das man weithin sehen konnte. Es war aus poliertem Stein an der Vorder- und Rückseite.27 ܘܒܢܐ ܫܡܥܘܢ ܥܠ ܩܒܪܐ ܕܐܚ̈ܘܗܝ ܘܕܐܒܘܗܝ ܘܪܡܪܡܗ ܒܚܙܘܐ ܒܟܐ̈ܦܐ ܡܪ̈ܒܥܬܐ ܘܦܠܝܚ̈ܬܐ ܡܢ ܩܕܡܘܗܝ ܘܡܢ ܒܣܬܪܗ
28 Er stellte auch sieben Pyramiden auf, eine jeweils der anderen gegenüber, für den Vater und die Mutter und die vier Brüder.28 ܘܐܩܝܡ ܫܒܥ ܢܦܫ̈ܢ ܚܕܐ ܠܘܩܒܠ ܚܕܐ ܠܐܒܘܗܝ ܘܠܐܡܗ ܘܠܐܪܒܥܐ ܐܚܘ̈ܗܝ
29 An diesen brachte er Kunstwerke an. Er setzte große Säulen ringsum und ließ an den Säulen Waffenrüstungen zum ewigen Andenken anbringen und neben den Waffenrüstungen Schiffe einmeißeln, damit sie von allen Seefahrern gesehen würden.29 ܘܠܗܠܝܢ ܥܒܕ ܡܐܟ̈ܢܘܬܐ ܘܐܟܪܟ ܐܢܝܢ ܐܣ̈ܛܘܢܐ ܪ̈ܘܪܒܐ ܘܥܒܕ ܥܠ ܐܣ̈ܛܘܢܐ ܡܙ̈ܝܢܐ ܫܡܐ ܕܠܥܠܡ ܘܥܠ ܡܙ̈ܝܢܐ ܐ̈ܠܦܐ ܓܠܝ̈ܦܬܐ ܕܢܗ̈ܘܝܢ ܡܬ̈ܚܙܝܢ ܠܟܠ ܕܪ̈ܝܢ ܒܝܡܐ
30 So sieht das Grabmal, das er in Modeïn anfertigen ließ, noch heute aus.30 ܗܢܐ ܩܒܪܐ ܕܥܒܕ ܒܡܘܪܥܝܡ ܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ
31 Tryphon aber ging hinterlistig gegen den jungen König Antiochus vor und tötete ihn.31 ܛܪܝܦܘܢ ܕܝܢ ܡܗܠܟ ܗܘܐ ܒܢܟܠܐ ܥܡ ܐܢܛܝܟܘܣ ܛܠܝܐ ܘܩܛܠܗ
32 Er folgte ihm im Königsamt nach und setzte sich die Krone Asiens auf. Er brachte großes Unheil über das Land.32 ܘܐܡܠܟ ܚܠܦܘܗܝ ܘܩܛܪ ܬܓܐ ܕܐܣܝܐ ܘܥܒܕ ܡܚܘܬܐ ܪܒܬܐ ܒܐܪܥܐ
33 Nun baute Simon die Festungen Judäas aus, umgab sie mit hohen Türmen und großen Mauern, mit Toren und Riegeln und legte Lebensmittelvorräte in den Festungen nieder.33 ܘܒܢܐ ܫܡܥܘܢ ܚܣ̈ܢܐ ܕܒܝܗܘܕ ܘܐܟܪܟ ܫܘܪ̈ܐ ܪ̈ܡܐ ܘܡܓ̈ܕܠܐ ܕܩܪܒܐ ܘܬܪ̈ܥܐ ܘܡܘ̈ܟܠܐ ܘܣܡ ܐܣܢܐ ܒܚܣܢܐ
34 Simon wählte Männer aus und entsandte sie zu König Demetrius, daß er dem Land Nachlaß gewähre, da ja sämtliche Handlungen des Tryphon Räubertaten seien.34 ܘܓܒܐ ܫܡܥܘܢ ܓܒܪ̈ܐ ܘܫܕܪ ܠܘܬ ܕܡܛܪܝܘܣ ܡܠܟܐ ܕܢܥܒܕ ܫܘܒܩܢܐ ܒܐܪܥܐ ܡܛܠ ܕܟܠܗܝܢ ܥܒܝ̈ܕܬܗ ܕܛܪ̈ܝܦܘܢ ܐܝܬܝܗܝܢ ܗܘ̈ܝ ܚܛܘܦܝܐ
35 Da sandte ihm der König Demetrius eine zustimmende Botschaft und gab ihm mit folgendem Brief Antwort:35 ܘܫܠܚ ܠܗ ܕܡܛܪܝܘܣ ܡܠܟܐ ܐܝܟ ܡ̈ܠܐ ܗܠܝܢ ܘܥܢܝܗܝ ܘܟܬܒ ܠܗ ܐܓܪܬܐ ܐܝܟ ܗܕܐ
36 "König Demetrius entbietet dem Hohenpriester Simon, dem Freunde der Könige, sowie den Ältesten und dem jüdischen Volk Grüße.36 ܡܠܟܐ ܕܡܛܪܝܘܣ ܠܫܡܥܘܢ ܪ̈ܒܟܗܢܐ ܪܚܡܐ ܕܡܠܟܘܬܐ ܘܠܣ̈ܒܐ ܘܠܥܡܐ ܕܝܗܘ̈ܕܝܐ ܫܠܡ
37 Die goldene Krone und den Palmzweig, den ihr sandtet, haben wir empfangen. Wir sind bereit, euch einen vollständigen Frieden zu gewähren und den Beamten zu schreiben, daß man euch die Abgaben erläßt.37 ܟܠܝܠܐ ܕܕܗܒܐ ܘܙܟܘܬܐ ܕܫܕܪܬܘܢ ܩܒܠܢ ܘܥܬܝܕܝܢܢ ܕܢܥܒܕ ܥܡܟܘܢ ܫܠܡܐ ܪܒܐ ܘܠܡܟܬܒ ܠܐܝܠܝܢ ܕܥܠ ܨܒܘ̈ܬܐ ܕܢܫܒܩܘܢ ܠܟܘܢ ܫܘܒܩܢܐ
38 Was wir zu eurem Nutzen festgesetzt haben, bleibt festgesetzt. Auch die Festungen, die ihr erbaut habt, bleiben euer Eigentum.38 ܘܟܠ ܕܐܩܝܡܢ ܥܡܟܘܢ ܩܝܡܢ ܘܚܣ̈ܢܐ ܟܠ ܕܒܢܝܬܘܢ ܢܗܘܘܢ ܠܟܘܢ
39 Wir erlassen euch alle Versehen und Rückstände bis auf den heutigen Tag und auch die noch schuldige Kronenspende. Wenn noch irgendeine andere Steuer in Jerusalem eingetrieben wurde, so soll sie nun nicht mehr erhoben werden!39 ܫܒܩܝܢܢ ܕܝܢ ܣܟܠܘ̈ܬܐ ܘܫܪ̈ܥܬܐ ܕܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ ܘܟ̈ܠܝܠܐ ܕܚܝܒܝܢ ܐܢܬܘܢ ܘܐܢ ܡܕܡ ܐܚܪܢ ܡܬܡܟܣ ܗܘܐ ܒܐܘܪܫܠܡ ܡܟܝܠ ܠܐ ܢܬܡܟܣ
40 Wenn einige unter euch geeignet erscheinen, unter die Männer unserer nächsten Umgebung aufgenommen zu werden, so sollen sie eingetragen werden! Friede sei zwischen uns!"40 ܘܐܝܠܝܢ ܨܢܝ̈ܥܐ ܕܐܝܬ ܒܟܘܢ ܕܢܬܟܬܒܘܢ ܥܡ ܕܝܠܢ ܢܬܟܬܒܘܢ ܘܢܗܘܐ ܒܝܢܬܢ ܫܝܢܐ
41 Im Jahre 170 ward das heidnische Joch von Israel abgenommen.41 ܒܫܢܬ ܡܐܐ ܘܫܒܥܝܢ ܐܫܬܩܠ ܢܝܪܐ ܕܥܡ̈ܡܐ ܡܢ ܐܝܣܪܝܠ
42 Das Volk Israel begann Urkunden und Verträge mit der Überschrift: "Im ersten Jahr Simons, des großen Hohenpriesters, des Feldherrn und Fürsten der Juden."42 ܘܫܪܝ ܥܡܐ ܟܬܒ ܡܟܬܒܢܘܬܐ ܘܒܫܛܪܐ ܒܫܢܬ ܚܕܐ ܕܫܡܥܘܢ ܪܒ ܟܗ̈ܢܐ ܪܒܐ ܘܪܒܚܝܠܐ ܘܡܕܒܪܢܐ ܕܝܗܘ̈ܕܝܐ
43 In jenen Tagen zog Simon gegen Geser, umzingelte es mit Heeresmacht, baute einen Belagerungsturm und ließ ihn nahe an die Stadt heranführen. Er schlug eine Bresche in einen Turm und nahm ihn ein.43 ܒܗܢܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܫܪܐ ܥܠ ܥܙܐ ܘܚܕܪܗ ܡܫܪ̈ܝܬܐ ܘܥܒܕ ܠܗܠܝܘܦܠܝܣ ܘܩܪܒ ܠܡܕܝܢܬܐ ܘܡܚܐ ܠܡܓܕܠܐ ܚܕ ܘܐܚܕܗ
44 Die Mannschaften des Belagerungsturmes drangen in die Stadt ein, und es entstand in der Stadt ein gewaltiger Aufruhr.44 ܘܢܕܘ ܘܢܦܩܘ ܒܢ̈ܝ ܗܠܝܘܦܘܠܣ ܠܡܕܝܢܬܐ ܘܗܘܐ ܙܘܥܐ ܪܒܐ ܒܡܕܝܢܬܐ
45 Die Bürger stiegen mit den Frauen und Kindern auf die Mauer, zerrissen ihre Gewänder, schrieen mit lauter Stimme und baten Simon, ihnen die Hand zum Frieden zu reichen.45 ܘܣܠܩܘ ܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܐ ܥܡ ܢܝܫܝ̈ܗܘܢ ܘܒܢܝ̈ܗܘܢ ܥܠ ܫܘܪܐ ܟܕ ܡܨܪܝܢ ܢܚܬܝ̈ܗܘܢ ܘܓܥܘ ܒܩܠܐ ܪܡܐ ܘܒܥܝܢ ܡܢ ܫܡܥܘܢ ܕܝܡܝܢܐ ܢܬܠ ܠܗܘܢ
46 Sie sagten: "Verfahre mit uns nicht nach unseren schlimmen Taten, sondern nach deiner Güte!"46 ܘܐܡܪܘ ܠܐ ܬܦܪܥܢ ܐܝܟ ܒܝܫܘ̈ܬܢ ܐܠܐ ܐܝܟ ܪ̈ܚܡܝܟ
47 Simon zeigte sich ihnen geneigt und bekämpfte sie nicht weiter. Er vertrieb sie aber aus der Stadt und ließ Häuser, in denen sich Götzenbilder befanden, reinigen. So zog er denn unter Psalmen und Lobgesang in die Stadt ein.47 ܘܐܬܛܦܝܣ ܠܗܘܢ ܫܡܥܘܢ ܘܠܐ ܐܩܪܒ ܥܡܗܘܢ ܘܐܦܩ ܐܢܘܢ ܠܒܢ̈ܝ ܡܕܝܢܬܐ ܘܕܟܝ ܒܬ̈ܐ ܐܝܠܝܢ ܕܐܝܬ ܗܘܘ ܒܗܘܢ ܦܬܟܪ̈ܐ ܘܗܝ ܕܝܢ ܥܠ ܠܗ ܫܡܥܘܢ ܟܕ ܡܫܒܚ ܘܡܒܪܟ
48 Er verbannte daraus jegliche Unreinheit und ließ in ihr Männer ansiedeln, die das Gesetz erfüllen wollten. Dann befestigte er sie noch stärker und baute sich selbst darin ein Haus.48 ܘܐܦܩ ܡܢܗ ܟܘܠܗ ܛܢܦܘܬܐ ܘܐܥܡܪ ܒܗ ܓܒܪ̈ܐ ܐܝܠܝܢ ܕܢܛܪܝܢ ܢܡܘܣܐ ܘܐܘܣܦ ܠܗ ܥܠ ܥܘܫܢܗ ܘܒܢܐ ܠܗ ܒܝܬ ܡܥܡܪܐ
49 Die Leute auf der Burg in Jerusalem wurden daran gehindert, mit dem Land Verkehr zu unterhalten, um einzukaufen und zu verkaufen. Sie litten daher großen Mangel, und viele von ihnen kamen vor Hunger um.49 ܒܢ̈ܝ ܚܣܢܐ ܕܝܢ ܕܒܐܘܪܫܠܡ ܡܬܟܠܝܢ ܗܘܘ ܡܢ ܕܠܡܦܩ ܠܐܬܪܐ ܘܠܡܥܠ ܘܠܡܙܒܢ ܘܠܡܙܒܢܘ ܘܟܦܢܘ ܛܒ ܘܐܒܕܘ ܡܢܗܘܢ ܣܓܝܐ̈ܐ ܡܢ ܟܦܢܐ
50 Nun baten sie Simon, daß er Frieden mache, und er gab ihnen nach. Jedoch vertrieb er sie von dort und ließ die Burg von jeder Befleckung reinigen.50 ܘܓܥܘ ܠܘܬ ܫܡܥܘܢ ܕܢܬܠ ܠܗܘܢ ܝܡܝܢܐ ܘܝܗܒ ܠܗܘܢ ܘܐܦܩ ܐܢܘܢ ܡܢ ܬܡܢ ܘܕܟܝܗ ܠܚܣܢܐ ܡܢ ܛܡܐܘܬܐ
51 Im Jahre 171, am dreiundzwanzigsten Tag des zweiten Monats, zog er in die Burg ein mit Lobgesang und Palmzweigen, unter den Klängen von Zithern, Zimbeln und Harfen, unter Hymnen und Psalmen; denn ein Hauptfeind war aus Israel vertilgt.51 ܘܥܠ ܠܗ ܒܥܣܪܐ ܒܝܪܚܐ ܒܫܢܬ ܡܐܐ ܘܫܒܥܝܢ ܘܚܕܐ ܒܬܫܒ̈ܚܬܐ ܘܒܙܟܘܬܐ ܘܒܟܢܪ̈ܐ ܘܒܨܨ̈ܠܐ ܘܒܪ̈ܒܝܥܐ ܘܒܬܫܒ̈ܚܬܐ ܘܒܙܡܝܪ̈ܬܐ ܡܛܠ ܕܐܬܬܒܪܘ ܒܥܠܕܒܒܐ ܪܒܐ ܡܢ ܐܝܣܪܝܠ
52 Er setzte fest, daß man alljährlich diesen Tag mit Freuden feiere. Auch befestigte er den Tempelberg neben der Burg noch stärker. Er selbst nahm dort mit den Seinigen Wohnung.52 ܘܐܩܝܡ ܟܠ ܫܢܐ ܕܢܗܘܘܢ ܥܒܕܝܢ ܠܗ ܝܘܡܐ ܗܢܐ ܒܒܘܣܡܐ ܘܐܘܣܦ ܥܠ ܥܘܫܢܗ ܕܛܘܪ ܒܝܬܐ ܕܠܘܬ ܚܣܢܐ ܘܥܡܪ ܗܘܐ ܗܘ ܘܒܢ̈ܝ ܒܝܬܗ ܬܡܢ
53 Da nun Simon sah, daß sein Sohn Johannes herangewachsen war, setzte er ihn als Befehlshaber über alle Streitkräfte ein. Dieser nahm in Geser Wohnung.53 ܘܚܙܐ ܫܡܥܘܢ ܠܝܘܚܢܢ ܒܪܗ ܕܓܒܪܐ ܗܘ ܘܣܡܗ ܡܕܒܪܢܐ ܕܚܝ̈ܠܘܬܐ ܟܘܠܗܘܢ ܘܥܡܪ ܒܓܙܪ