SCRUTATIO

Montag, 13 Juli 2026 - Santa Clelia Barbieri ( Letture di oggi)

Judit 16


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Pattloch BibelPeshitta
1 Judit hub an: "Mit Pauken stimmt an, meinem Gott zur Ehre, mit Zimbeln singt dem Herrn; laßt ihm ertönen Lied und Gesang; erhebt und rühmt seinen Namen!1 ܘܐܡ̣ܪܬ ܝܗܘܕܝܬ. ܫ̇ܒܚܘ ܠܡܪ̈ܝܐ ܒ̈ܦܠܓܐ. ܙܡ̣ܪܘ ܠܗ ܒܨܨ̈ܠܐ. ܫ̇ܒܚܘ ܠܗ ܬܫܒܘܚܬܐ ܚܕܬܐ. ܘܪܡܪܡܘܗܝ ܘܩܪܘ ܒܫܡܗ
2 Denn ein Gott, der Kriege zerbricht, ist der Herr; in sein Lager inmitten des Volkes holte er mich aus meiner Verfolger Hand.2 ܐܢܬ ܗܘ ܐܠܗܐ ܕܡ̇ܫܚܩ ܩܪ̈ܒܐ. ܡܪܝܐ ܕܣܡ̣ܬ ܡܫܪܝܬܐ ܒܓܘ ܥܡܟ. ܠܡܦܪܩ ܐܢܘܢ ܡܢ ܐܝ̣ܕܐ ܕܐܠܘܨ̈ܝܗܘܢ
3 Von den Bergen kam Assur von Norden her, kam mit seines Heeres unzähliger Schar, deren Menge die Täler sperrte, die Hügel bedeckte sein Reiterheer!3 ܐܬܐ ܐܬܘܪܝܐ ܡ̇ܢ ܛܘ̣ܪ̈ܝ ܓܪܒܝܐ̣. ܐܬ̣ܐ ܒܪ̈ܒܘܬܐ ܕܚܝܠܗ. ܒܣܘܓܐܗܘܢ ܣ̣ܟܪܘ ܢ̈ܚܠܐ. ܘܪ̈ܟܫܗܘܢ ܟܣܝܘ ܪ̈ܡܬܐ
4 Verbrennen wollte er meine Berge, meine Jugend mit dem Schwerte vernichten, zu Boden schmettern meine Säuglinge, meine kleinen Kinder erbeuten und meine Jungfrauen entführen.4 ܐܡ̣ܪܘ ܠܡܘܩܕܘ ܬܚܘ̈ܡܝ. ܘܠܓܕ̈ܘܕܝ ܢܩ̇ܛܠ ܒܚܪܒܐ. ܘܠܝܠܘ̈ܕܐ ܢܫ̇ܩܦ ܥܠ ܐܪܥܐ. ܘܛ̈ܠܝܐ̣ ܢܬܠ ܠܫܒܝܐ̣. ܘܒܬܘ̈ܠܬܝ ܠܒܙܬܐ
5 Zunichte machte sie der allmächtige Herr durch die Hand einer Frau!5 ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܛܠ̣ܡ ܐܢܘܢ. ܒܐܝܕܐ ܕܢܩܒܬܐ ܐܒܗܬ ܐܢܘܢ
6 Nicht durch Jungkrieger stürzte hin ihr Tyrann, nicht Söhne der Riesen erschlugen ihn, nicht hochragende Recken fielen über ihn her; nein, Judit, Meraris Tochter, lähmte ihn durch ihres Antlitzes Schönheit!6 ܡܛܠ ܕܠܐ ܗܘܐ ܡܢ ܓܕܘ̈ܕܐ ܢܦ̣ܠܘ ܚܝ̈ܠܬܢܝܗܘܢ. ܘܐܦܠܐ ܡܢ ܒ̈ܢܝ ܥܫܝܢ̈ܐ ܡܚܐܘܗܝ. ܘܐܦܠܐ ܓܒܪ̈ܐ ܕ̇ܪ̈ܡܝܢ ܒܩܘܡ̈ܬܐ ܐܪܡܝܘ ܥܠܝܗܘܢ. ܐܠܐ̣ ܝܗܘܕܝܬ ܒܪܬ ܡܪܪܝ. ܒܫܘܦܪܐ ܕܐ̈ܦܝܗ̇ ܫܕܠܬܗ
7 Sie legte ihre Witwentracht ab, um die Bedrängten in Israel zu erhöhen. Mit feinstem Öl hat sie ihr Antlitz gesalbt,7 ܫܠܚ̣ܬ ܡܐ̈ܢܝ ܐܪܡ̇ܠܘܬܗ̣̇. ܠܬܫܒܘܚܬܐ ܕܟܐܒܘ̈ܗܝ ܕܐܝܣܪܝܠ. ܡܫܚ̣ܬ ܐܦܝ̈ܗ̇ ܒܒܣܡܐ.
8 band ihre Haare zusammen im Kopfbund. Ihn zu betören, nahm sie ein linnenes Kleid.8 ܐܣ̣ܪܬ ܓܕ̈ܘܠܝܗ̇ ܒܣܪܝܓܬܐ. ܘܠܒ̣ܫܬ ܢܚܬ̈ܝܗ̇ ܠܡܛܥܝܘܬܗ
9 Ihre Sandale fesselte sein Auge, ihre Schönheit nahm seine Seele gefangen. So durchdrang seinen Nacken das Schwert.9 ܘܡܣ̈ܢܝܗ̇ ܚܛܦ ܥܝ̈ܢܘܗܝ ܘܫܘܦܪܗ̇ ܫ̇ܒ̣ܐ ܢܦ̇ܫܗ. ܦܣ̣ܩ ܢܐܢܪܗ ܨܘܪܗ
10 Die Perser waren ob ihrer Kühnheit erstarrt, die Meder verwirrt ob ihres Mutes!10 ܙܥ̇ܘ ܦܪ̈ܣܝܐ ܡܢ ܡܪܚܘܬܗ̇. ܘܡܕ̈ܝܐ ܡܢ ܥܘܫܢܗ̇ ܐܬܒܪܘ
11 Damals jauchzten meine Erniedrigten, jene aber gerieten in Furcht; es jauchzten meine Schwachen, jene aber erschraken; sie erhoben ihre Stimme, jene aber flohen davon.11 ܗܝܕܝܢ ܝܒܒ̇ܘ ܡܟ̈ܝܟܝ. ܘܩܥܘ ܟܪ̈ܝܗܝ ܘܢܦ̣ܠܘ. ܘܐܪܝܡܘ ܩܠܗܘܢ ܘܐܬܬܒܪܘ
12 Söhne von Mädchen durchbohrten sie, stießen sie nieder wie entlaufene Sklaven. Sie kamen um durch die Heerschar meines Herrn!12 ܐܝܟ ܕܠܥܠܝܡܬܐ ܕܓܫܘ ܐܢܘܢ. ܘܐܝܟ ܕܠܥ̣ܒ̈ܕܐ ܡܪ̈ܘܕܐ ܩ̇ܛܠܘ ܐܢܘܢ. ܐܒ̣ܕܘ ܐܝܟ ܕܡܢ ܡ̇ܫܪܝܬܗ ܕܡܪܝܐ. ܐܠܗܢ
13 Singen will ich meinem Gott ein neues Lied. Groß und herrlich bist du, Herr, wunderbar an Kraft, unübertrefflich.13 ܐܫ̇ܒܚ ܠܐܠܗܝ ܬܫܒܘܚܬܐ ܚܕܬܐ. ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ. ܪܒ ܐܢܬ ܘܫܒܝܚ ܘܓܢܒܪ ܒܚ̣ܝܠܐ. ܘܠܐ ܡܙܕܟܐ ܐܢܬ
14 Deine gesamte Schöpfung diene dir! Du sprachst, und sie war da. Deinen Odem sandtest du, und er baute auf; niemand kann deinem Worte widerstehen.14 ܠܟ ܢܦܠܚܘܢ ܟܠܗܘܢ ܥܡܡ̈ܐ. ܘܠܟ ܬܫܬܥܒܕ ܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ ܒܪܝܬܟ. ܡܛܠ ܕܐܢܬ ܐܡ̣ܪܬ ܘܗܘܘ. ܘܣܕܪܬ ܐܢܘܢ ܘܐܬܩܝܡܘ. ܘܠܝܬ̇ ܡ̇ܢ ܕܠܘܩܒܠ ܡܠܬܟ ܢܩܘܡ
15 Berge wanken samt den Wassern in ihrem Grund, Felsen zerschmelzen vor dir wie Wachs! Denen aber, die dich fürchten, bist du gnädig.15 ܛܘ̣ܪ̈ܐ ܡܢ ܫܬܐ̈ܣܝܗܘܢ ܥܡ ܡܝܝܗ̈ܘܢ ܢܙܘܥܘܢ. ܘܫܘ̈ܥܐ̣ ܐܝܟ ܫܥܘܬܐ ܢܬܦܫܪܘܢ ܡܢ ܩܕܡܝܟ. ܘܥܠ ܕܚܠܝܟ ܬܚ̇ܣܐ
16 Denn zu gering ist jedes Opfer zum lieblichen Wohlgeruch, viel zu wenig zum Brandopfer für dich ist jegliches Fett! Wer aber den Herrn fürchtet, ist für immerdar groß.16 ܡܛܘܠ ܕܙܥܘܪܝܐ ܗܝ ܟܠ ܕܒܚܬܐ̇ ܠܪܝܚ ܣܘܬܐ. ܘܒܨܝܪ ܗܘ ܟܠ ܬܪܒܐ ܠܝܩ̈ܕܐ ܫܠܡ̈ܐ. ܘܐܝ̇ܢܐ ܕܕܚ̇ܠ ܠܡܪܝܐ. ܪܒ ܗܘ ܠܘܬܗ ܒܟܘܠ ܙܒܢ
17 Wehe den Heiden, die sich erheben wider mein Volk! Der allgewaltige Herr nimmt Rache an ihnen am Tag des Gerichts; Feuer und Würmer sendet er ihnen ins Fleisch, ewig werden sie heulen vor Schmerz!"17 ܘܝ ܠܥܡܐ ܕܩܐ̇ܡ ܥܠ ܥ̇ܡܝ. ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܡܬܬܒܥ ܡܢܗܘܢ̇. ܒܝܘܡܐ ܕܕܝ̣ܢܐ ܢܬܒܥ ܐܢܘܢ ܘܢܣܥܘܪ ܐܢܘܢ̇. ܘܢܬܠ ܒܣܪܗܘܢ ܠܢ̇ܘ̣ܪܐ ܘܠܬܘܠܥܐ. ܘܢܐܩܪܘܢ ܒܪܘܫܥܐ ܥܕܡܐ ܠܥܠܡ
18 Als sie dann nach Jerusalem gekommen waren, beteten sie Gott an. Das Volk wurde gereinigt, und sie brachten ihre Brandopfer, freiwilligen Opfer und Gaben dar.18 ܘܗܘܐ ܕܟܕ ܐܬܬ ܠܐܪܫܠܡ ܘܣܓ̣ܕܘ ܠܡܪܝܐ̣. ܘܟܕ ܐܬܕܟܝ ܥܡܐ ܘܐܝܬܝܘ ܝܩ̈ܕܝܗܘܢ ܫ̈ܠ̣ܡܐ ܠܡܪܝܐ ܘܕܒ̈ܚܐ ܐܡܝܢܐܝܬ̣
19 Judit stiftete alle Zeltgegenstände des Holophernes, die das Volk ihr geschenkt hatte, auch das Mückennetz, das sie sich aus seinem Schlafgemach mitgenommen hatte, brachte sie Gott als Weihegabe dar.19 ܘܐܝܬ̣ܝܬ ܝܗܘܕܝܬ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܕܐܠܦܪܢܐ̇. ܘܟܠܬܐ ܕܢܣ̣ܒܬ ܡܢ ܩܝܛܘܢܐ̣. ܘܝܗܒ̣ܬ. ܐܢܘܢ ܚܪܡܐ ܠܡܪܝܐ
20 Das Volk aber feierte in Jerusalem fröhlich vor dem Heiligtum drei Monate lang. Judit blieb bei ihnen.20 ܘܗܘܘ ܥܡܐ ܚ̇ܕܝܢ ܒܐܘܪܫܠܡ ܩܕܡ ܒܝܬ ܡܩܕܫܐ. ܝܪܚ ܝܘ̈ܡܝܢ. ܘܝܗܘܕܝܬ ܩܘܝܬ ܥܡܗܘܢ ܬܡܢ ܒܐܘܪܫܠܡ.
21 Nach Verlauf dieser Tage aber kehrte ein jeder zu seinem Erbbesitz heim. Judit ging nach Betylua zurück und wohnte in ihrem Besitztum. Ihr Leben lang war sie im ganzen Lande berühmt.21 ܘܡܢ ܒܬܪ ܝܘܡ̈ܬܐ ܗܠܝܢ̣. ܗܦ̣ܟ ܐܢܫ ܠܡܫܟܢܗ. ܘܝܗܘܕܝܬ ܐܙ̣ܠܬ ܠܒܝܬ ܦ̇ܠܘ ܠܒܝܬ ܩܢܝܢܗ̇. ܘܗܘܬ ܡܝܩܪܐ̣ ܠܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ
22 Viele begehrten sie als Frau; aber kein Mann durfte sie berühren, solange sie lebte, seit ihr Mann Manasse tot war.22 ܘܣܓ̈ܝܐܐ ܐܬܪܓܪܓܘ ܠܡܣܒܗ̣̇. ܘܠܐ ܚܟܡܗ̇ ܓܒܪ ܟܘܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܚ̈ܝܝܗ̇. ܡܢ ܝܘܡܐ ܕܡܝܬ ܡܢ̇ܫܐ ܒܥܠܗ̇
23 Sie wurde recht betagt und erreichte im Hause ihres Mannes ein Alter von 105 Jahren. Ihrer Magd schenkte sie die Freiheit. Sie selbst starb in Betylua, und man begrub sie in der Grabhöhle ihres Mannes Manasse.23 ܘܟܡܐ ܕܐܬ̇ܝܐ̣ ܡܐܪܒ ܝ̇ܪܒܐ ܗܘܬ. ܥܕܡܐ ܕܝܪ̣ܒܬ ܛܒ. ܘܣܐ̣ܒܬ ܒܒܝܬܗ ܕܡ̇ܢܫܐ ܒܥܠܗ̇. ܘܗܘܬ ܒܪܬ ܡܐܐ̣ ܘܚܡܫ ܫ̈ܢܝܢ. ܘܡܝܬܬ ܒܝܬ ܦ̇ܠܘ. ܘܐܬܩ̣ܒܪܬ ܒܡ̈ܥܪܬܐ ܥܡ ܡ̇ܢܫܐ ܒܥܠܗ̇
24 Das Haus Israel trauerte um sie sieben Tage lang. Ihr Vermögen verteilte sie vor ihrem Hinscheiden an die nächsten Angehörigen ihres Mannes Manasse und die Anverwandten ihrer Sippe.24 ܘܐܬܐܒܠ ܥܠܝܗ̇ ܟܠܗ ܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܫܒܥܐ ܝܘ̈ܡܝܢ. ܘܦܠܓ̣ܬ ܢܟ̈ܣܝܗ̇ ܡܢ ܩܕܡ ܡܘܬܗ̇. ܠܟܠܗܘܢ ܩܪ̈ܝܒܘܗܝ ܕܡ̇ܢܫܐ ܒܥܠܗ̇. ܘܠܐܝܠܝܢ ܕܩܪܝܒܝܢ ܠܫܪܒܬܗ̇. ܘܫܒ̣ܩܬ ܠܐ̈ܡܬܗ ܒܢ̈ܬ. ܚܐܪ̈ܐ
25 Es gab niemanden mehr, der die Israeliten in Judits Tagen und lange Zeit nach ihrem Tod in Furcht versetzt hätte.25 ܘܠܐ ܗܘܐ ܬܘܒ ܕܡ̇ܕܚܠ ܠܒ̈ܢܝ ܐܝܣܪܝܠ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܗ̇ ܕܝܗܘܕܝܬ. ܘܐܦ ܡܢ ܒܬܪ ܡܘܬܗ̇ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣܓܝܐ̈ܐ ܀ ܫܠܡ ܟܬܒܐ ܕܝܗܘܕܝܬ ܀