SCRUTATIO

Donnerstag, 20 August 2026 - San Bernardo di Chiaravalle ( Letture di oggi)

Baruch 1


font
Menge BibelPeshitta
1 Dies sind die Worte des Schriftstücks, welches Baruch, der Sohn Nerijas, des Sohnes Maasejas, des Sohnes Zedekias, des Sohnes Asadjas, des Sohnes Hilkias, in Babylon abgefaßt hat1 ܘܗܠܝܢ ܡ̈ܠܝܗ̇ ܕܐܓܪܬܐ ܗܕܐ. ܕܟܬ̣ܒ ܒܪܘܟ ܒܪ. ܢܪܝܐ ܒܪ ܡܥܣܝܐ̇. ܒܪ ܨܕܩܝܐ ܒܪ ܫ̣ܪܝܐ ܒܪ ܚܠܩܝܐ. ܗܠܝܢ ܟܬ̣ܒ ܠܒܒܠ̇
2 im fünften Jahre, am siebenten Tage des Monats, zur Zeit, da die Chaldäer Jerusalem eingenommen und mit Feuer verbrannt hatten.2 ܒܫܢܬ ܚܡܫ ܒܫܒܥܬܐ ܒܝܪܚܐ. ܒܙܒܢܐ ܗ̇ܘ ܕܫܒܘ ܟ̈ܠܕܝܐ ܠܐܘܪܫܠܡ. ܘܐܘܩܕܘܗ̇ ܒܢܘܪܐ
3 Baruch las die Worte dieses Schriftstücks vor in Gegenwart Jechonjas, des Sohnes Jojakims, des Königs von Juda, und in Gegenwart des ganzen Volks, das zum Anhören des Schriftstücks gekommen war,3 ܘܩ̣ܪܐ ܒܪܘܟ ܦܬ̈ܓܡܐ ܗܠܝܢ ܕܟܬܝܒܝܢ ܒܟܪܟܐ ܗܢܐ̇. ܒܐ̈ܕܢܝ ܝܘܟܢܝܐ ܒܪ ܝܘܝܩܝܡ ܡ̇ܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ. ܘܒܐ̈ܕܢܝ ܟܠܗ ܥܡܐ ܕܐܬ̇ܝܢ ܠܡܫܡܥ ܠܗܢܐ ܟܪܟܐ
4 und in Gegenwart der Vornehmen und der königlichen Prinzen und der Ältesten und des ganzen Volks, der Kleinen und der Großen, aller derer, die in Babylon wohnten am Flusse Sud.4 ܘܒܐ̈ܕܢܝ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܪ̈ܘܪܒܢܝ ܡ̇ܠܟܐ. ܘܒܐ̈ܕܢܝ ܣ̈ܒܐ. ܘܒܐ̈ܕܢܝ ܟܠܗ ܥܡܐ. ܡܢ ܙܥܘܪܐ̣ ܘܥܕܡܐ ܠܪܒܐ. ܟܠܗܘܢ ܐܝܠܝܢ ܕܥܡܪܝܢ ܒܒܒܠ. ܘܥܠ ܢܗܪܐ ܕܨܘܪ
5 Und sie weinten und fasteten und beteten vor dem Herrn5 ܘܒ̇ܟܝܢ ܗܘܘ̇ ܘܨܝܡܝ̣ܢ ܘܡܨܠܝܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ
6 und brachten Geld zusammen, ein jeder nach seinem Vermögen,6 ܘܟܢ̇ܫ ܟܣܦܐ ܐܢܫ ܐܝܟ ܕܡ̇ܛܐ ܗܘܐ ܒܐ̈ܝܕܘܗܝ. ܘܐܝܟ ܕܡܫܟܚܝ̣
7 und schickten es nach Jerusalem an Jojakim, den Sohn Hilkias, des Sohnes Saloms, den Hohenpriester, und an die anderen Priester und an das ganze Volk, so viele sich bei ihm noch in Jerusalem befanden,7 ܘܫܕܪ ܠܐܘܪܫܠܡ ܠܝܘܝܩܝܡ ܒܪ ܚܠܩܝܐ ܒܪ ܫܠܘܡ ܟܗܢܐ. ܘܠܘܬ ܟܗ̈ܢܐ̣ ܘܠܘܬ ܟܠܗ ܥܡܐ̇. ܐܝܠܝܢ ܕܐܫܬܟ̣ܚܘ ܥܡܗ ܒܐܘܪܫܠܡ̇
8 als er (Baruch) die Gefäße des Hauses Gottes, die aus dem Tempel weggenommen waren, in Empfang nahm, um sie ins Land Juda zurückzubringen, am zehnten Tage des Siwan (= Juni), nämlich die silbernen Gefäße, die Zedekia, Josias Sohn, der König von Juda, hatte anfertigen lassen,8 ܟܕ ܫܩ̣ܠ ܡܐ̈ܢܐ ܕܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܐܝܠܝܢ ܕܐܦܩ ܡܢ ܗܝܟܠܐ̇. ܐܝܟ ܕܢܗܦܟ ܐܢܘܢ ܠܐܪܥܐ ܕܝܗܘܕܐ ܒܥܣܪܬܐ ܒܢܝܣܢ. ܡܐ̈ܢܐ ܕܥܒ̣ܕ ܨܕܩܝܐ ܒܪ ܝܘܫܝܐ ܡ̇ܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ
9 nachdem Nebukadnezar, der König von Babylon, den Jechonja und die Obersten und die Gefangenen und die Vornehmen und die Bevölkerung des Landes von Jerusalem weggeführt und ihn nach Babylon gebracht hatte.9 ܡܢ ܒܬܪ ܕܫܒ̣ܐ ܢܒܘܟܕܢܨܪ ܡ̇ܠܟܐ ܠܝܘܟܢܝܐ̇. ܘܠܪ̈ܘܪܒܢܐ ܘܠܕܚܫ̈ܐ̇. ܘܠܐܘ̈ܡܢܐ ܘܠܚ̈ܝܠܘܬܐ ܕܡܢ ܐܘܪܫܠܡ̇. ܘܐܘܒܠ̣ ܐܢܘܢ ܠܒܒܠ
10 Und sie ließen ihnen dabei sagen: »Seht, wir senden euch Geld; kauft also für das Geld Brandopfer, Sündopfer und Weihrauch, und richtet Speisopfer zu und bringt alles dies auf den Altar des Herrn, unseres Gottes,10 ܘܐܡܪܝܢ. ܗܐ ܫܕܪܢ ܠܟܘܢ ܟܣܦܐ. ܙܒܢ̣ܘ ܒܟܣܦܐ ܝܩܕܐ ܫܠܡܐ ܚܠܦ ܚܛܗܐ ܘܠܒܘܢܬܐ̣. ܘܥܒܕܘ ܩܘܪܒܢܐ̣ ܘܐܣܩܘ ܥܠ ܡܕܒܚܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܢ
11 und betet für das Leben Nebukadnezars, des Königs von Babylon, und für das Leben seines Sohnes Belsazar, daß ihre Tage auf Erden seien wie des Himmels Tage.11 ܘܨܠܘ ܥܠ ܚ̈ܝܘܗܝ ܕܢܒܘܟܕܢܨܪ ܡ̇ܠܟܐ ܕܒܒܠ̣. ܘܥܠ ܚ̈ܝܘܗܝ ܕܒܠܛܫܨܪ ܒܪܗ̣. ܕܢܗܘܘܢ ܝܘܡ̈ܬܗܘܢ. ܥܠ ܐܪܥܐ̣ ܐܝܟ ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܫܡܝܐ
12 So wird der Herr uns Kraft verleihen und unsere Augen leuchten lassen, und wir werden leben unter dem Schatten (= Schutze) Nebukadnezars, des Königs von Babylon, und unter dem Schatten seines Sohnes Belsazar und werden ihnen viele Tage dienen und Gnade vor ihnen finden.12 ܘܢܬܠ ܠܢ ܡܪܝܐ ܚܝܠܐ ܕܢܦܠܚܝܘܗܝ̣ ܘܢܢܗܪ̈ܢ ܥܝܢ̈ܝܢ. ܘܢܚ̣ܐ ܬܚܝܬ ܛܠܠܗ ܕܢܒܘܟܕܢܨܪ ܡ̇ܠܟܐ ܕܒܒܠ̣ ܘܕܒܠܛܫܨܪ ܒܪܗ. ܘܕܢܦܠܘܚ ܐܢܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣ̈ܓܝܐܐ̣. ܘܢܫܟ̣ܚ ܪ̈ܚܡ̣ܐ ܩܕܡܝܗܘܢ
13 Betet auch für uns zum Herrn, unserm Gott; denn wir haben gesündigt wider den Herrn, unsern Gott, und des Herrn Grimm und Zorn hat sich bis auf diesen Tag nicht von uns abgewandt.13 ܘܨܠܘ̣ ܘܒܥ̣ܘ ܥܠܝܢ ܡܢ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ. ܡܛܠ ܕܚ̣ܛܝܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ̣. ܘܠܐ ܗܦ̣ܟܬ ܚܡܬܗ ܕܡܪܝܐ ܐ̇ܠܗܢ ܘܪܘܓܙܗ ܡܢܢ̇. ܥܕܡܐ ܠܝܘܡܐ ܕܝܘܡܢܐ
14 Lest auch dies Schreiben, das wir euch senden, um es kundzutun im Hause des Herrn an einem Festtage und an Feiertagen vor14 ܘܬܩܪܘܢ ܟܪܟܐ ܗܢܐ ܕܫܕܪܢ ܠܘܬܟܘܢ̣. ܘܬܘܕܘܢ ܚܠܦܝܢ ܒܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܩܕܡ ܡܪܝܐ̇. ܒܝܘܡܐ ܕܥܕܥܐܕܐ ܘܒܝ̈ܘܡܬܗ ܕܡܪܝܐ
15 und sprecht also: Bei dem Herrn, unserm Gott, ist Gerechtigkeit; uns aber bedeckt heute die Schamröte das Angesicht, uns, den Männern von Juda und den Bewohnern Jerusalems,15 ܘܬܐܡܪܘܢ ܕܕܡܪܝܐ ܗܝ ܐܠܗܢ ܙܕܝܩܘܬܐ. ܘܕܝܠܢ ܒܗܬܬ ܐ̈ܦܐ̣ ܐܝܟ ܝܘܡܐ ܗܢܐ ܕܝܘܡܢܐ. ܠܓܒܪ̈ܐ ܕܝܗܘܕܐ̣ ܘܠܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ
16 unsern Königen und unsern Obersten, unsern Priestern, unsern Propheten und unsern Vätern,16 ܘܠܡ̈ܠܟܝ̇ܢ ܘܠܪ̈ܘܪܒܢܝܢ. ܘܠܟܗ̈ܢܝ̇ܢ ܘܠܢܒ̈ܝܝ̣ܢ ܘܠܐܒ̈ܗܝܢ
17 darum daß wir gesündigt haben vor dem Herrn und ihm ungehorsam gewesen sind17 ܐܝܠܝܢ ܕܚ̣ܛܝܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܐܠܗܢ
18 und nicht gehört haben auf die Stimme des Herrn, unsers Gottes, zu wandeln nach seinen Geboten, die er uns zur Pflicht gemacht hat.18 ܘܠܐ ܫܡܥܢܝܗܝ̣ ܘܫܛܢ ܦܘܩ̈ܕܢܘܗܝ. ܘܠܐ ܐܬܛܦܝܣܢ̣ ܘܠܐ ܫܡܥ̣ܢ ܒܩܠܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܢ̇. ܕܢܗ̇ܠܟ ܒܦܘܩ̈ܕܢܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܕܝܗ̣ܒ ܩܕܡ ܐ̈ܦܝܢ
19 Von dem Tage an, da der Herr unsere Väter aus Ägypten weggeführt hat, bis auf diesen Tag sind wir ungehorsam gewesen gegen den Herrn, unsern Gott, und säumig, auf seine Stimme zu hören.19 ܡܛܠ ܕܡܢ ܝܘܡܐ ܕܐܦܩ ܡܪܝܐ ܠܐ̈ܒܗܝܢ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ ܘܥܕܡܐ ܠܝܘܡܐ ܗܢܐ̣. ܗܘ̣ܝܢ ܗܘܝ̣ܢ ܕܠܐ ܡܬܛܦܝܣܝܢ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܢ. ܘܡܪܕܢ̣ ܐܝܟ ܕܠܐ ܢܫܡ̣ܥ ܒܩܠܗ
20 So hat sich denn an uns das Unheil geheftet und der Fluch, den der Herr seinem Knechte Mose aufgetragen hat an dem Tage, da er unsere Väter aus Ägyptenland wegführte, um uns ein Land zu geben, wo Milch und Honig fließt, wie es noch heute der Fall ist.20 ܘܐܬܬ ܥܠܝܢ ܒܝܫ̣ܬ̣ܐ ܘܠܘܛܬܐ̇. ܗ̇ܝ ܕܦܩ̇ܕ ܡܪܝܐ ܠܡܘܫܐ ܥܒܕܗ̇. ܒܝܘܡܐ ܕܐܦ̣ܩ ܠܐ̈ܒܗܬܢ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ̇. ܠܡܬܠ ܠܢ ܐܪܥܐ ܕܡܪܕܝܐ ܚܠܒܐ ܘܕܒܫܐ
21 Aber wir haben nicht gehört auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes, trotz aller Mahnungen der Propheten, die er zu uns sandte,21 ܘܠܐ ܫܡ̣ܥܢ ܒܩܠܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܢ̇. ܠܡܥܒܕ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܕܥܒ̣̈ܕܘܗܝ ܢܒ̈ܝܐ ܕܫܕܪ ܠܘܬܢ
22 sondern wir sind alle gewandelt nach dem Sinn unsers bösen Herzens, um fremden Göttern zu dienen und zu tun, was dem Herrn, unserm Gott, mißfiel.22 ܘܗܠܟܢ ܐܢܫ ܐܢܫ ܒܨܒܝܢ̈ܝ ܠܒܗ ܒܝ̣ܫܐ̇. ܠܡ̇ܦܠܚ ܠܐ̈ܠܗܐ ܢܘܟܪ̈ܝܐ̇. ܕܢܥܒܕ ܒܝܫ̣ܬܐ ܩܕܡ ܥܝ̈ܢܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܢ.