SCRUTATIO

Donnerstag, 16 Juli 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Jesus Sirach 48


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Menge BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 bis ein Prophet wie Feuer auftrat und sein Wort wie eine Fackel brannte.1 Da stand ein Prophet auf wie Feuer,
seine Worte waren wie ein brennender Ofen.
2 Er ließ eine Hungersnot über sie kommen (h) und minderte ihre Zahl durch seinen Eifer;2 Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot,
durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl.
3 durch das Wort Gottes verschloß er den Himmel, und [ebenso] ließ er dreimal Feuer niederfallen.3 Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel
und dreimal ließ er Feuer herniederfallen.
4 Wie herrlich warst du, Elia, [durch deine Wundertaten]! Ja, wer dir gleich ist, mag sich dessen rühmen, –4 Wie Ehrfurcht gebietend warst du, Elija,
wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.
5 du hast ja einen Verstorbenen aus dem Tode auferweckt und aus der Unterwelt mit Einwilligung des Höchsten (g);5 Einen Verstorbenen hast du vom Tod erweckt,
aus der Unterwelt, nach Gottes Willen.
6 du hast Könige in die Grube hinabgestürzt und Hochgeehrte von ihrem Krankenbett weggerafft;6 Könige hast du ins Grab geschickt,
Vornehme von ihren Lagern hinweg.
7 du hast auf dem Sinai die Zurechtweisung vernommen und auf dem Horeb die Urteilssprüche der Rache;7 Am Sinai hast du Strafbefehle vernommen,
am Horeb Urteile der Rache.
8 du hast Könige gesalbt, um Vergeltung zu üben, und einen Propheten als Nachfolger für dich (g);8 Könige hast du gesalbt für die Vergeltung
und einen Propheten als deinen Nachfolger.
9 du bist entführt worden im Gewitter nach oben auf einem Wagen mit Feuerrossen;9 Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt,
in Feuermassen himmelwärts.
10 du bist, wie geschrieben steht, in Bereitschaft für die bestimmte Zeit (g), um den göttlichen Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um das Herz der Väter den Kindern wieder zuzuwenden und die Stämme Jakobs wiederherzustellen.10 Von dir sagt die Schrift,
du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt,
um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden
und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.
11 Heil denen, die dich gesehen haben und mit Liebe geschmückt sind! denn wir, wir werden gewißlich leben.11 Wohl dem, der dich sieht und stirbt;
denn auch er wird leben.
12 Als Elia durch einen Sturm in den Himmel entrückt war, wurde Elisa mit seinem Geist erfüllt. Doppelt so viele Zeichen tat er, und lauter Wunder gingen aus seinem Munde hervor (g). Solange er lebte, zitterte er vor keinem (Fürsten), und kein Mensch hatte Gewalt über ihn.12 Elija ist im Wirbelsturm entschwunden,
Elischa wurde mit seinem Geist erfüllt. Doppelt so viele Zeichen wirkte er,
zu Wundern wurden alle Worte aus seinem Mund.Solange er lebte, hat er vor niemand gezittert,
kein Sterblicher hatte Macht über seinen Geist.
13 Keine Sache war für ihn unmöglich, und noch von seiner Grabstätte aus weissagte sein Leichnam.13 Nichts war für ihn unerreichbar,
noch im Grab zeigte sein Leichnam Prophetenkraft.
14 Bei seinen Lebzeiten vollbrachte er Wunder und bei seinem Tode die erstaunlichsten Taten.14 In seinem Leben vollbrachte er Wunder
und bei seinem Tod erstaunliche Taten.
15 Bei alledem bekehrte das Volk sich nicht, und sie ließen von ihren Sünden nicht ab, bis sie aus ihrem Lande herausgerissen und über die ganze Erde zerstreut wurden; und es blieb von Juda (g) nur ein wenig Volk übrig und ein Fürst vom Hause Davids.15 Trotz allem bekehrte das Volk sich nicht;
sie ließen nicht ab von ihren Sünden, bis sie aus ihrem Land verschleppt
und in alle Welt verstreut wurden. Aber für Juda ist ein kleiner Rest geblieben
und dem Haus David noch ein Fürst.
16 Manche von ihnen handelten recht, andere aber verübten Treubruch.16 Von ihnen taten einige, was recht ist,
andere verübten unerhörten Frevel.
17 Hiskia befestigte seine Stadt, indem er Wasser in sie hineinleitete, (g); er ließ die Felsen mit Erz durchhauen und legte Teiche für das Wasser an (h).17 Hiskija sicherte seine Stadt,
indem er Wasser hineinleitete. Mit dem Eisen durchbrach er Felsen
und dämmte den Teich zwischen Bergen ein.
18 Zu seiner Zeit zog Sanherib herauf und sandte den Rabsake ab; der kam und streckte seine Hand gegen Zion aus und lästerte Gott in seinem Übermut.18 In seinen Tagen zog Sanherib herauf
und entsandte den Rabschake. Dieser streckte seine Hand gegen Zion aus
und übermütig lästerte er Gott.
19 Damals erbebten ihre Herzen und ihre Hände, und sie wanden sich in Schmerzen wie Frauen in Geburtsnöten;19 Da zitterten sie trotz allem Übermut ihres Herzens
und wanden sich wie eine Gebärende.
20 und sie riefen zu Gott, dem Erbarmer, und streckten die Hände zu ihm aus; da erhörte der Heilige vom Himmel her schnell ihr Gebet und errettete sie durch Jesaja.20 Sie riefen zu Gott, dem Höchsten,
und streckten nach ihm die Hände aus. Er hörte auf ihr lautes Flehen
und half ihnen durch Jesaja.
21 Er schlug das Heerlager der Assyrer, und sein Engel vernichtete sie durch die Pest.21 Er schlug die Assyrer in ihrem Lager
und verwirrte sie durch eine Seuche.
22 Denn Hiskia hatte getan, was dem Herrn wohlgefiel, und war unverrückt in den Wegen Davids gewandelt, die ihm Jesaja geboten hatte, der große Prophet und zuverlässige Seher.22 Denn Hiskija hatte das Rechte getan,
war fest geblieben auf Davids Wegen, die der Prophet Jesaja ihm gewiesen hatte,
der große und zuverlässige Seher.
23 In seinen Tagen ging die Sonne zurück, und er verlängerte dem Könige das Leben.23 Auf Jesajas Befehl ging die Sonne zurück
und er verlängerte dem König das Leben.
24 Gewaltigen Geistes schaute er die Endzeit und tröstete die Trauernden in Zion.24 Mit großer Geisteskraft schaute er die Zukunft
und tröstete die Trauernden in Zion.
25 Bis in Ewigkeit verkündigte er das Künftige und das Verborgene, ehe es eintrat.25 Für fernste Zeit verkündete er das Kommende
und das Verborgene, bevor es geschah.