SCRUTATIO

Sonntag, 1 August 2026 - Sant'Alfonso Maria de' Liguori ( Letture di oggi)

Jesus Sirach 25


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1 An drei Dingen habe ich Gefallen, und sie sind lieblich vor Gott und den Menschen: Eintracht unter Brüdern und Liebe unter Freunden und daß sich Ehefrau und Mann ineinander schicken.1 Drei Dinge gibt es, die mir wohl gefallen und die vor Gott und Menschen lieblich sind: Eintracht unter Brüdern, Liebe zwischen Freunden und Mann und Frau, die gut zusammenhalten.
2 Drei Arten von Leuten dagegen haßt meine Seele, und ich bedaure schmerzlich, daß sie leben: der hoffärtige Arme und der lügenhafte Reiche und der ehebrecherische Greis, dem es an Verstand gebricht.2 Drei Menschenklassen gibt es, die ich hasse, und ihre Lebensweise stößt mich ab: den stolzen Bettler und den trügerischen Reichen, dazu den geilen Greis, dem Einsicht fehlt.
3 Hast du in der Jugend nicht eingesammelt, wie kannst du da in deinem Alter etwas vorfinden?3 Hast du in deiner Jugend nicht gesammelt, wie könntest du im Alter etwas finden?
4 Wie schön steht einem grauen Haupte richtiges Urteil an und den Alten, daß sie guten Rat wissen!4 Wie gut steht grauen Häuptern kluges Urteil an, und alten Männern, guten Rat zu wissen!
5 Wie schön steht die Weisheit den Greisen an, und angesehenen Männern Überlegung und Rat!5 Wie gut steht doch den Greisen Weisheit an, den Ehrenwerten Rat und Einsicht.
6 Die Krone der Greise ist reiche Erfahrung, und ihren Ruhm bildet die Gottesfurcht.6 Der Greise Ehrenkrone ist Erfahrung, ihr Ruhm die Furcht des Herrn.
7 Neun Dinge, die mir in den Sinn kommen, preise ich in meinem Herzen, und ein zehntes will ich mit meiner Zunge rühmend hervorheben: glücklich ein Mann, der Freude an seinen Kindern erlebt, und wer bei seinen Lebzeiten den Sturz seiner Feinde zu schauen bekommt.7 Neun, die ich im Sinne habe, preise ich, das zehnte will ich stets im Munde führen: Ein Mann, der Freude hat an seinen Kindern, wer lebend noch den Sturz der Feinde schaut.
8 Glücklich, wer mit einer verständigen Frau verheiratet ist, und wer sich mit seiner Zunge nicht verfehlt, und wer nicht einem unwürdigen Herrn dienen muß!8 Glücklich auch der Gatte einer klugen Frau und wer nicht gleichsam wie mit Ochs und Esel pflügen muß. Glücklich, wer durch seine Zunge nicht zu Fall kommt und wer nicht Sklave wird bei einem, der geringer ist als er.
9 Glücklich, wer sich Klugheit angeeignet hat und wer sie willigen Zuhörern vortragen kann!9 Glücklich sodann, wer einen Freund gefunden, und wer vor aufmerksamen Ohren sprechen kann.
10 Wie groß steht der da, welcher Weisheit erlangt hat! aber keiner steht größer da als der Gottesfürchtige.10 Wie groß ist endlich, wer die Einsicht fand! Doch keiner übertrifft den Gottesfürchtigen.
11 [Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Liebe zu ihm, die Treue aber der Anfang der engen Zugehörigkeit zu ihm.]11 Die Furcht des Herrn ragt über alles weit hinaus, wer sie ergreift, mit wem ist der vergleichbar?
12 Jede Wunde, nur keine Herzenswunde, und jede Bosheit, nur keine Weiberbosheit!12 /
13 Jede Heimsuchung, nur keine Heimsuchung durch Hasser, und jede Rache, nur keine Rache von Feinden!13 (Lieber) jedes Leid, nur nicht Herzeleid; (lieber) jede Bosheit, nur nicht Frauenbosheit!
14 Kein Gift ist schlimmer als Schlangengift, und keine Wut ist heftiger als Feindeswut (oder Weiberwut?).14 Lieber jede Drangsal, nur nicht Drangsal der Verstoßenen, und jede Rache, nur nicht Rache der Verfeindeten.
15 Lieber will ich mit einem Löwen und Drachen zusammenleben als mit einem boshaften Weibe in einem Hause wohnen.15 Kein Gift ist schlimmer als das Schlangengift, kein Zorn ist schlimmer als der Weiberzorn.
16 Die Bosheit eines Weibes entstellt ihr Aussehen und macht ihr Gesicht finster wie das eines Bären.16 Lieber will ich bei den Löwen und den Drachen hausen als mit einem bösen Weib zusammenwohnen.
17 Im Kreise seiner Freunde setzt sich ihr Mann zu Tisch, und wenn er sie hat reden hören, seufzt er bitterlich.17 Die Bosheit einer Frau macht düster ihre Miene, verfinstert ihr Gesicht gleich dem der Bärin.
18 Gering ist jede Schlechtigkeit im Vergleich mit der eines Weibes; das Los des Sünders treffe sie!18 Inmitten seiner Freunde sitzt ihr Mann, und unwillkürlich seufzt er auf.
19 Wie ein sandiger Aufstieg für die Füße eines Alten, so ist ein zungenfertiges Weib für einen ruhigen Mann.19 Kaum eine Bosheit gleicht der Bosheit einer Frau; das Los des Sünders möge auf sie fallen!
20 Falle nicht herein auf die Schönheit einer Frau und trage kein Verlangen nach dem Vermögen, das sie hat:20 Wie ein Aufstieg über Sand für die Füße eines Greises ist ein geschwätzig Weib für einen stillen Mann.
21 schimpfliche Knechtschaft (g) und große Schande gibt es, wenn eine Frau ihren Mann unterhält.21 Laß nicht durch Frauenschönheit dich zu Falle bringen, und auch nach ihrer Habe sollst du nicht begehren!
22 Ein niedergeschlagenes Herz und ein finsteres Antlitz und Herzweh bringt ein böses Weib zustande; schlaffe Hände und schlotternde Kniee schafft ein Weib, das den Ehemann nicht glücklich macht.22 Denn harte Knechtschaft und Beschämung ist es, wenn eine Frau den Mann ernähren muß.
23 Von einem Weibe ist der Anfang der Sünde gekommen, und um ihretwillen müssen wir alle sterben.23 Bedrückten Sinn und trübes Angesicht und Herzeleid bringt eine böse Frau, erschlaffte Hände und der Knie Wanken die Frau, die ihren Mann nicht glücklich macht.
24 Überlaß dem Wasser keinen Abfluß und einem boshaften Weibe nicht die Herrschaft;24 Die erste Sünde kam von einer Frau, und alle müssen wir um ihretwillen sterben.
25 wenn sie nicht Hand in Hand mit dir geht, so schneide sie dir vom Leibe ab (= entlaß sie).25 Dem Wasser sollst du keinen Abfluß lassen und keine Herrschaft einer schlechten Frau!
26 Geht sie nicht an deiner Seite, trenn sie ab von deinem Leibe!