SCRUTATIO

Dienstag, 1 September 2026 - Sant Egidio ( Letture di oggi)

Weisheit 10


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Menge BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 Sie ist es gewesen, die den erstgeschaffenen Vater der Menschheit, als er noch allein geschaffen war, behütet und ihn aus seinem Fall wieder errettet hat;1 Sie hat den Urvater der Welt nach seiner Erschaffung behütet, als er noch allein war; sie hat ihn aus seiner Sünde befreit
2 sie verlieh ihm auch die Kraft, sich alles untertan zu machen.2 und ihm die Kraft gegeben, über alles zu herrschen.
3 Als aber der Gottlose in seinem Zorn von ihr abfiel, ging er durch seine brudermörderische Leidenschaft mit zugrunde.3 Ein Ungerechter aber, der in seinem Zorn von ihr abfiel, ging durch seine Leidenschaft zugrunde, die ihn zum Brudermord trieb.
4 Die um seinetwillen überflutete Erde rettete wiederum die Weisheit, indem sie den Gerechten vermittelst eines geringen Holzes (durch die Flut) hindurchsteuerte.4 Die Weisheit hat die Erde, die seinetwegen überflutet wurde, wieder gerettet und den Gerechten auf wertlosem Holz durch die Wasser gesteuert.
5 Sie war es auch, die, als die Völker sich einmütig in Verworfenheit zusammengetan hatten, den Gerechten ausfindig machte und ihn unsträflich vor Gott bewahrte und ihn trotz seiner herzlichen Liebe zu seinem Sohn stark erhielt.5 Als die Völker, einmütig nur in ihrer Schlechtigkeit, durch die Verwirrung ihrer Sprache getrennt wurden, erwählte sie den Gerechten und behütete ihn, sodass er vor Gott ohne Tadel war und trotz der Liebe zu seinem Kind stark blieb.
6 Sie rettete beim Untergang der Gottlosen den Gerechten, als er vor dem Feuer floh, das auf die fünf Städte herabfiel,6 Als die Frevler zugrunde gingen, rettete sie einen Gerechten, sodass er vor dem Feuer fliehen konnte, das auf die fünf Städte fiel;
7 für deren Bosheit noch jetzt als Zeugen da sind die verödete, stets rauchende Landschaft und Pflanzen, die vor der Zeit unreife Früchte tragen, und die Salzsäule, die als Denkmal einer ungläubigen Seele dasteht.7 von ihrer Schlechtigkeit zeugen heute noch rauchendes Ödland und Pflanzen, die zur Unzeit Früchte tragen, und eine Salzsäule ragt als Denkmal einer ungläubigen Seele empor.
8 Denn da sie an der Weisheit vorübergingen, erlitten sie nicht nur dadurch Schaden, daß sie das Gute nicht mehr kannten, sondern sie hinterließen auch der Nachwelt ein Denkmal ihrer Torheit, damit ihre Verfehlungen nicht verborgen bleiben könnten.8 Jene, die an der Weisheit achtlos vorübergingen, erlitten nicht nur Schaden, weil sie das Gute nicht erkannten, sondern sie hinterließen auch den Lebenden ein Mahnmal ihrer Torheit, damit nicht verborgen bleibe, worin sie sich verfehlt hatten.
9 Die Weisheit aber hat die, welche ihr dienten, aus den Notlagen errettet.9 Die Weisheit aber rettete ihre Diener aus jeglicher Mühsal.
10 Sie hat den Gerechten, der vor dem Zorn seines Bruders floh, auf ebenen Pfaden geleitet; sie zeigte ihm das Reich Gottes und gab ihm Kenntnis von den heiligen Dingen, verschaffte ihm Wohlstand unter mühseligen Dienstleistungen und lohnte seine Arbeit reichlich.10 Einen Gerechten, der vor dem Zorn des Bruders floh, geleitete sie auf geraden Wegen, zeigte ihm das Reich Gottes und enthüllte ihm heilige Geheimnisse. Sie machte ihn reich bei seiner harten Arbeit und vermehrte den Ertrag seiner Mühen.
11 Bei der Habgier seiner Bedränger stand sie ihm bei und ließ ihn reich werden;11 Sie half ihm gegen die Habsucht seiner Unterdrücker und verschaffte ihm Wohlstand.
12 sie beschützte ihn vor seinen Feinden und stellte ihn sicher gegen die, welche ihm nachstellten; sie verlieh ihm den Sieg in dem schweren Kampfe, damit er zu der Erkenntnis käme, daß die Gottesfurcht stärker ist als alles andere. –12 Sie beschützte ihn vor seinen Feinden und gab ihm Sicherheit vor seinen Verfolgern. In einem harten Kampf verlieh sie ihm den Siegespreis, damit er erkannte, dass Gottesfurcht stärker als alles andere ist.
13 Sie verließ den Gerechten auch nicht, als man ihn verkauft hatte, sondern bewahrte ihn vor der Sünde;13 Einen Gerechten, der verkauft worden war, ließ sie nicht im Stich, sondern bewahrte ihn vor der Sünde.
14 sie stieg mit ihm in die Zisterne (oder ins Gefängnis?) hinab und verließ ihn nicht in Fesseln, bis sie ihm das königliche Zepter verschafft hatte und die Herrschaft über seine Bedränger und seine Verleumder als Lügner erwiesen und ihm ewigen Ruhm verliehen hatte.14 Sie stieg mit ihm in den Kerker hinab und verließ ihn während seiner Gefangenschaft nicht, bis sie ihm das königliche Zepter brachte und Gewalt über seine Bedrücker. Sie überführte alle, die ihn beschuldigt hatten, als Lügner und verlieh ihm ewigen Ruhm.
15 Sie war es, die das heilige Volk und das untadlige Geschlecht von dem Volksstamm der Bedränger befreite;15 Sie hat ein heiliges Volk, ein untadeliges Geschlecht, aus der Gewalt einer Nation gerettet, die es unterdrückte.
16 sie zog ein in die Seele des Dieners des Herrn und trat gegen furchtbare Könige mit Zeichen und Wundern auf.16 Sie ging in die Seele eines Dieners des Herrn ein und widerstand schrecklichen Königen durch Zeichen und Wunder.
17 Sie verschaffte den Heiligen den Lohn für ihre Mühen, geleitete sie auf wunderbaren Wegen und diente ihnen am Tage als Schirmdecke und bei Nacht als Sternenleuchte.17 Sie gab den Heiligen den Lohn ihrer Mühen und geleitete sie auf wunderbarem Weg. Sie wurde ihnen am Tag zum Schutz und in der Nacht zum Sternenlicht.
18 Sie brachte sie durch das Rote Meer und führte sie durch die gewaltige Wasserflut;18 Sie führte sie durch das Rote Meer und geleitete sie durch gewaltige Wasser.
19 ihre Feinde aber ließ sie in die Wogen versinken und schleuderte sie dann aus der Tiefe des Meeresgrundes wieder ans Land empor.19 Ihre Feinde aber ließ sie in der Flut ertrinken und spülte sie aus der Tiefe des Abgrunds ans Land.
20 So geschah es denn, daß die Gerechten den Gottlosen die Waffen abnahmen und deinem heiligen Namen, o Herr, lobsangen und einmütig deine schirmende Hand priesen;20 Darum plünderten die Gerechten die Frevler aus, sie priesen, Herr, deinen heiligen Namen und lobten einmütig deine schützende Hand.
21 denn die Weisheit öffnete den Stummen den Mund und machte die Zungen der Unmündigen helltönend.21 Denn die Weisheit hat den Mund der Stummen geöffnet und die Zungen der Unmündigen hat sie beredt gemacht.