SCRUTATIO

Sonntag, 4 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Weisheit 1


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Menge BibelPeshitta
1 Gewinnt die Gerechtigkeit lieb, ihr Herrscher auf Erden! denkt an den Herrn in Aufrichtigkeit und sucht ihn in Einfalt des Herzens!1 ܪܚܡܘ ܙܕܝܩܘܬܐ ܕܝܢ̈ܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܘܪܢܘ ܥܠ ܡܪܝܐ ܒ̈ܛܒܬܐ ܘܒܠܒܐ ܦܫܝܛܐ ܒܥܐܘܗܝ
2 Denn er läßt sich finden von denen, die ihn nicht versuchen (= auf die Probe stellen), und offenbart sich denen, die ihm nicht mißtrauen.2 ܡܛܠ ܕܡܫܬܟܚ ܠܐܝܠܝܢ ܕܠܐ ܡܢܣܝܢ ܠܗ ܘܡܬܓܠܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܡܗܝܡܢܝܢ ܒܗ
3 Denn verkehrte Gedanken führen von Gott ab, und seine Allmacht, wenn sie angezweifelt wird, straft die Toren3 ܡܚܫ̈ܒܬܐ ܓܝܪ ܒܝܫ̈ܬܐ ܡܪ̈ܚܩܢ ܡܢ ܐܠܗܐ ܚܝܠܐ ܕܝܢ ܕܒܩܐ ܡܟܣ ܠܫ̈ܛܝܐ
4 Denn in eine bösgesinnte Seele kehrt die Weisheit nicht ein und nimmt ihre Wohnung nicht in einem der Sünde dienstbaren Leibe.4 ܡܛܠ ܕܒܢܦܫܐ ܕܡܬܠܬܟܐ ܒܝܫ̈ܬܐ ܠܐ ܥܐܠܐ ܚܟܡܬܐ ܘܐܦ ܠܐ ܥܡܪܐ ܒܦܓܪܐ ܕܡܚ̇ܝܒ ܠܚܛܝܬܐ
5 Denn der heilige Geist der Zucht meidet die Falschheit; er hält sich fern von törichten Gedanken und wird verscheucht, wenn Ungerechtigkeit aufkommt.5 ܪܘܚܐ ܓܝܪ ܩܕܝܫܬܐ ܘܡܪܕܘܬܐ ܥܪܩܐ ܡܢ ܢܟܠܐ ܘܡܬܪܚܩܐ ܡܢ ܡܚܫ̈ܒܬܗܘܢ ܕܐܝܠܝܢ ܕܕܠܐ ܝܕܥܬܐ ܐܢܘܢ ܘܡܟܣܐ ܠܟܠ ܛܠܘܡܝܐ ܕܐܬܐ
6 Denn ein menschenfreundlicher Geist ist die Weisheit und läßt auch den Gotteslästerer nicht ungestraft ob der Schuld seiner Lippen; denn Gott ist Zeuge seiner Nieren (d.h. der Kenner dessen, was in seinem Innern vorgeht), er ist der wahrhaftige Beobachter seines Herzens und der Hörer seiner Reden.6 ܪܚܡܐ ܗܝ ܓܝܪ ܠܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܪܘܚܐ ܕܚܟܡܬܐ ܘܠܐ ܡܙܕܩܐ ܠܥܡܐ ܡܓܕܦܢܐ ܡܢ ܣ̈ܦܘܬܗ ܡܛܠ ܕܐܠܗܐ ܣܗܕܐ ܗܘ ܕܟܘ̈ܠܝܬܐ ܘܕܠܒܐ ܣܥܘܪܐ ܗܘ ܕܫܪܪܐ ܘܫܡܘܥܐ ܗܘ ܕܠܫܢܗ ܕܒܪܢܫܐ
7 Denn der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis, und er, der das All umfaßt, hat Kenntnis von jedem gesprochenen Wort.7 ܡܛܘܠ ܕܪܘܚܗ ܕܡܪܝܐ ܡܠܬ ܬܒܝܠ ܘܗ̇ܘ ܕܐܚܝܕ ܟܠ ܒܝܕܥܬܐ ܐܝܬ ܠܗ ܩܠܗ̇
8 Darum bleibt keiner verborgen, der Unrechtes redet, und die strafende Gerechtigkeit geht an ihm nicht vorüber.8 ܡܛܠ ܗܢܐ ܠܝܬ ܐܢܫ ܕܡܡܠܠ ܛܠܘܡܝܐ ܘܡܬܛܫܐ ܘܠܐ ܦܠܛ ܡܢ ܕܝܢܐ ܕܡܟܣܢܘܬܐ
9 Denn über die Anschläge des Gottlosen findet eine Untersuchung statt, und die Kunde von seinen Reden kommt vor den Herrn zur Bestrafung seiner Verfehlungen;9 ܥܠ ܡܚܫ̈ܒܬܗ ܓܝܪ ܕܪܫܝܥܐ ܫܐܘܠܐ ܗܘܐ ܘܫܡܥܐ ܕܡ̈ܠܘܗܝ ܐܬܐ ܠܘܬ ܡܪܝܐ ܠܡܟܣܢܘܬܐ ܕܪܘܫܥܗ
10 denn sein eifersüchtiges Ohr hört alles, und auch das leiseste Murren bleibt ihm nicht verborgen.10 ܡܛܠ ܕܐܕܢܐ ܕܚܣܡܐ ܫܡܥܐ ܟܠ ܡܕܡ ܘܚܘܫܚܐ ܕܪܛܢܐ ܠܐ ܡܬܛܫܐ
11 Hütet euch also vor unnützem Murren und bewahrt die Zunge vor Lästerrede; denn auch heimliches Gerede geht nicht ungestraft hin, und ein lügnerischer Mund vernichtet die Seele.11 ܐܙܕܗܪܘ ܗܟܝܠ ܡܢ ܪܛܢܐ ܕܠܝܬ ܒܗ ܝܘܬܪܢܐ ܘܡܢ ܡܐܟܠ ܩܪܨܐ ܚܘܣܘ ܥܠ ܠܫܢܝܟ̈ܘܢ ܡܛܠ ܕܡܡܠܠܐ ܟܣܝܐ ܠܐ ܢܦܩ ܣܪܝܩܐܝܬ ܦܘܡܐ ܕܝܢ ܕܓܠܐ ܩܛܠ ܢܦܫܐ
12 Trachtet nicht nach dem Tode durch die Verirrung eures Lebens und zieht nicht das Verderben durch euer eigenes Tun herbei;12 ܠܐ ܬܚܣܡܘܢ ܒܡܘܬܐ ܒܛܥܝܘܬܐ ܕܥܘܡܪܟܘܢ ܘܠܐ ܬܬܢܬܦܘܢ ܒܚܘܣܪܢܐ ܕܚܒܠܐ ܕܥܒܕ ܐ̈ܝܕܝܟܘܢ
13 denn Gott hat den Tod nicht geschaffen und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.13 ܡܛܠ ܕܐܠܗܐ ܡܘܬܐ ܠܐ ܥܒܕ ܐܦ ܠܐ ܨܒܐ ܒܐܒܕܢܗܘܢ ܕܚ̈ܝܐ
14 Denn alle Dinge hat er zum Sein geschaffen, und alles in der Welt Erzeugte ist zum Heil da; in keinem findet sich das Gift des Verderbens, und das Totenreich hat nicht die Herrschaft auf Erden.14 ܐܠܐ ܒܪܐ ܕܢܗܘܐ ܟܠ ܡܕܡ ܘܒܡܘܠܕܗ ܕܥܠܡܐ ܚ̈ܝܐ ܘܠܝܬ ܒܗܘܢ ܣܡܐ ܕܡܘܬܐ ܘܠܐ ܠܫܝܘܠ ܡܠܟܘܬܐ ܥܠ ܐܪܥܐ
15 Denn die Gerechtigkeit ist unsterblich (= dem Tode nicht unterworfen), [die Ungerechtigkeit aber führt den Tod herbei].15 ܙܕܝܩܘܬܐ ܓܝܪ ܕܠܐ ܡܘܬܐ ܗܝ
16 Die Gottlosen aber rufen den Tod herbei durch ihre Taten und Reden; sie halten ihn für einen Freund und verzehren sich in Sehnsucht nach ihm, sie schließen einen Bund mit ihm, weil sie es wert sind, ihm als Beute zuzufallen.16 ܪ̈ܫܝܥܐ ܕܝܢ ܒܡ̈ܠܝܗܘܢ ܘܒܥܒ̈ܕܝܗܘܢ ܩܪܐܘܗܝ ܪܚܡܐ ܚܫܒܘܗܝ ܠܗܘܢ ܘܐܬܚܒܠܘ ܘܝܡܘ ܘܐܩܝܡܘ ܥܡܗ ܩܝܡܐ ܡܛܠ ܕܫܘܝܢ ܕܡܢܬܗ ܕܗ̇ܘ ܢܗܘܘܢ