SCRUTATIO

Sonntag, 4 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Kohelet (Ekklesiastes) 12


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Menge BibelPeshitta
1 Und bleibe deines Schöpfers eingedenk in den Tagen deiner Jugendzeit, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich einstellen, von denen du sagen wirst: »Sie gefallen mir nicht«;1 ܘܥܗܕ ܠܒܪܝܟ ܒܝ̈ܘܡܝ ܥܠܝܡܘܬܟ ܥܕܠܐ ܢܐܬܘܢ ܝܘ̈ܡܝ ܒܝܫܬܐ ܘܢܩܪ̈ܒܢ ܫ̈ܢܝܐ ܕܬܐܡܪ ܕܠܝܬ ܠܝ ܒܗܝܢ ܨܒܝܢܝ
2 ehe noch die Sonne und das Tageslicht, der Mond und die Sterne sich verfinstern und die Wolken wiederkehren nach dem Regen,2 ܥܕܠܐ ܢܚܫܟ ܫܡܫܐ ܘܢܘܗܪܐ ܕܣܗܪܐ ܘܟܘܟ̈ܒܐ ܘܢܬܗ̈ܦܟܢ ܥܢ̈ܢܐ ܒܬܪ ܡܛܪܐ
3 in der Zeit, wo die Hüter (oder: Wächter) des Hauses zittern und die starken Männer sich krümmen; wo die Müllerinnen die Arbeit einstellen, weil ihrer wenige geworden sind, und die Fensterguckerinnen trübe werden;3 ܒܝܘܡܐ ܕܢܬܙܝܥܘܢ ܢܛܘܪ̈ܝ ܒܝܬܐ ܘܢܬܕܘܕܘܢ ܡܪ̈ܝ ܚܝܠܐ ܘܢܬܒ̈ܛܠܢ ܛܚ̈ܢܬܐ ܡܛܠ ܕܙܥܪ ܘܢܚ̈ܫܟܢ ܚ̈ܙܝܬܐ ܒ̈ܟܘܐ
4 wo die beiden Pforten nach der Straße hin geschlossen stehen, weil die Mühle mit weniger Geräusch geht, und man beim Hahnenschrei (oder: Vogelgezwitscher) aufsteht und aller Liederklang verstummt;4 ܘܢܬܬܚܕܘܢ ܬܪ̈ܥܐ ܒܫ̈ܘܩܐ ܒܫܦܠܘܬܐ ܕܩܠܐ ܕܛܚ̈ܢܬܐ ܘܢܩܘܡ ܠܩܠܐ ܕܨܦܪܐ ܘܢܬܡ̈ܟܟܢ ܟܠ ܒܢ̈ܬ ܫܘܒܚܐ
5 auch vor jeder Steigung fürchtet man sich und sieht Schrecknisse auf jedem Wege; der Mandelbaum steht in Blüte, und die Heuschrecke (oder: der Grashüpfer) schleppt sich träge dahin, und die Kaperwürze versagt ihre Wirkung – denn der Mensch geht hin zu seiner ewigen Behausung, und die Klageleute ziehen auf der Straße umher –;5 ܘܐܦ ܡܢ ܪܘܡܐ ܢܕܚܠ ܘܢܬܙܝܥ ܒܐܘܪ̈ܚܬܗ ܘܢܒܥ ܥܠܘܗܝ ܫܗܪܐ ܘܢܦܪܥ ܫܪܕܐ ܘܢܣܓܐ ܩܡܨܐ ܘܬܬܒܕܪ ܩܦܪ ܘܬܒܛܠ ܒܝܫܢܘܬܐ ܡܛܠ ܕܐܙܠ ܒܪܢܫܐ ܠܒܝܬ ܥܡܠܗ ܘܐܬܟܪܟܘ ܒܫܘ̈ܩܐ ܡܪ̈ܩܕܢܐ
6 ehe noch der silberne Faden (d.h. Lebensfaden) zerreißt und die goldene Schale zerbricht und der Krug an der Quelle in Scherben geht und das Schöpfrad zertrümmert in den Brunnen fällt6 ܥܕܠܐ ܢܬܦܣܩ ܚܒܠ ܟܣܦܐ ܘܢܫܬܚܩ ܚܙܘܪ ܕܗܒܐ ܘܬܬܒܪ ܩܘܠܬܐ ܥܠ ܡܒܘܥܐ ܘܬܪܗܛ ܓܝܓܠܐ ܥܠ ܒܪܐ
7 und der Staub zur Erde zurückkehrt als das, was er vorher gewesen ist, und der Odem (oder: Geist) zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat.7 ܘܢܗܦܘܟ ܥܦܪܐ ܠܐܪܥܐ ܐܝܟ ܕܗܘܐ ܘܪܘܚܐ ܬܗܦܘܟ ܠܘܬ ܡܪܝܐ ܕܝܗܒܗ̇
8 »O Nichtigkeit der Nichtigkeiten!« ruft der Prediger aus, »alles ist nichtig!«8 ܗܒܠ ܗ̈ܒܠܝܢ ܐܡܪ ܩܘܗܠܬ ܗܒܠ ܗ̈ܒܠܝܢ ܟܠ ܡܕܡ ܗܒܠܐ
9 Abgesehen davon, daß der Prediger ein Weiser war, hat er das Volk auch Erkenntnis gelehrt und war ein Denker und Forscher, der zahlreiche Sprüche verfaßt (oder: gesammelt?) hat.9 ܘܝܬܝܪ ܕܗܘܐ ܩܘܗܠܬ ܚܟܝܡܐ ܕܡܠܦ ܗܘܐ ܐܝܕܥܬܐ ܠܥܡܐ ܘܨܬ ܘܒܕܩ ܘܐܬܩܢ ܡ̈ܬܠܐ ܣ̈ܓܝܐܐ
10 Der Prediger war bemüht, ansprechende Worte zu finden und zutreffende Weisungen niederzuschreiben, Aussprüche der Wahrheit.10 ܣܓܝ ܒܥܐ ܩܘܗܠܬ ܠܡܫܟܚܘ ܦܬ̈ܓܡܐ ܕܨܒܝܢܐ ܘܟܬܒ ܫܪܪܐ ܦܬ̈ܓܡܝ ܩܘܫܬܐ
11 Die Aussprüche der Weisen sind wie Treibstachel, und wie eingeschlagene Pflöcke stehen die einzelnen Sprüche beisammen, die von einem einzigen Hirten (= weisen Lehrer oder: Meister) herrühren.11 ܡ̈ܠܝ ܚ̈ܟܝܡܐ ܐܝܟ ܙܩ̈ܘܬܐ ܘܐܝܟ ܣ̈ܟܐ ܕܩܒ̈ܝܥܢ ܡܪ̈ܝ ܐܣ̈ܟܦܬܐ ܐܬܝܗܒܘ ܡܢ ܪܥܝܐ ܚܕ
12 Und ferner noch (oder: im übrigen): laß dich warnen, mein Sohn; des vielen Bücherschreibens ist kein Ende, und das viele Studieren verursacht dem Leibe Ermüdung. –12 ܘܝܬܝܪܐܝܬ ܡܢܗܘܢ ܒܪܝ ܐܙܕܗܪ ܠܡܟܬܒ ܣܦܪ̈ܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܠܝܬ ܣܘܦ ܘܡܡܠܠܐ ܣܓܝܐܐ ܠܐܘܬܐ ܗܝ ܕܒܣܪܐ
13 Laßt uns das Endergebnis des Ganzen hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote! Denn das kommt jedem Menschen zu.13 ܐܚܪܝܬܗ ܕܦܬܓܡܐ ܒܣܟܗ ܟܠ ܫܡܥ ܘܡܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܕܚܠ ܘܦܘܩ̈ܕܢܘܗܝ ܛܪ ܡܛܠ ܕܗܢܐ ܗܘ ܕܡܢ ܐܘܡܢܐ ܚܕ ܐܬܝܗܒ ܟܠ ܐܢܫ
14 Denn Gott wird in dem Gericht, das über alles Verborgene ergeht, das Urteil über alles Tun sprechen, es sei gut oder böse (gewesen).14 ܡܛܠ ܕܠܟܠ ܥܒ̈ܕܐ ܡܪܝܐ ܡܥܠ ܒܕܝܢܐ ܥܠ ܟܠ ܕܟܣܐ ܘܓܠܐ ܐܢ ܕܛܒ ܘܐܢ ܕܒܝܫ