SCRUTATIO

Sonntag, 5 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Kohelet (Ekklesiastes) 12


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Menge BibelBIBLES DES PEUPLES
1 Und bleibe deines Schöpfers eingedenk in den Tagen deiner Jugendzeit, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich einstellen, von denen du sagen wirst: »Sie gefallen mir nicht«;1 Pense à ton Créateur aux jours de ta jeunesse, avant la venue des jours mauvais, des années qui s’approchent, dont tu diras: “Je n’en attends plus rien”,
2 ehe noch die Sonne und das Tageslicht, der Mond und die Sterne sich verfinstern und die Wolken wiederkehren nach dem Regen,2 avant que le soleil, la lumière, la lune et les étoiles se perdent dans le noir, et que reviennent les nuages sitôt après la pluie.
3 in der Zeit, wo die Hüter (oder: Wächter) des Hauses zittern und die starken Männer sich krümmen; wo die Müllerinnen die Arbeit einstellen, weil ihrer wenige geworden sind, und die Fensterguckerinnen trübe werden;3 C’est alors que tremblent les gardiens de la maison, c’est le temps où se courbent les porteurs, où les meules, ce qu’il en reste, cessent de moudre, et les voyantes sont dans le noir derrière leurs fenêtres;
4 wo die beiden Pforten nach der Straße hin geschlossen stehen, weil die Mühle mit weniger Geräusch geht, und man beim Hahnenschrei (oder: Vogelgezwitscher) aufsteht und aller Liederklang verstummt;4 l’heure où la porte se ferme sur la rue, et le bruit du moulin s’arrête; où la voix de l’oiseau ne réveille plus, et les chansons se sont tues.
5 auch vor jeder Steigung fürchtet man sich und sieht Schrecknisse auf jedem Wege; der Mandelbaum steht in Blüte, und die Heuschrecke (oder: der Grashüpfer) schleppt sich träge dahin, und die Kaperwürze versagt ihre Wirkung – denn der Mensch geht hin zu seiner ewigen Behausung, und die Klageleute ziehen auf der Straße umher –;5 On redoute alors les montées, et les fondrières sur le chemin; l’amandier est en fleurs, la sauterelle est repue, le câprier donne son fruit. Voici l’homme en route pour sa maison d’éternité, et les pleureuses faisant le cercle au coin de la rue.
6 ehe noch der silberne Faden (d.h. Lebensfaden) zerreißt und die goldene Schale zerbricht und der Krug an der Quelle in Scherben geht und das Schöpfrad zertrümmert in den Brunnen fällt6 Le fil d’argent n’ira pas plus loin: on s’est arrêté de le filer; la lampe d’or s’est brisée, la cruche s’est fracassée à la fontaine, et la poulie sur le puits a cédé.
7 und der Staub zur Erde zurückkehrt als das, was er vorher gewesen ist, und der Odem (oder: Geist) zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat.7 La poussière retourne à la terre dont elle était venue, et l’esprit remonte à Dieu qui l’a donné.
8 »O Nichtigkeit der Nichtigkeiten!« ruft der Prediger aus, »alles ist nichtig!«8 Rien qui tienne! disait Qohélet, on n’a de prise sur rien!
9 Abgesehen davon, daß der Prediger ein Weiser war, hat er das Volk auch Erkenntnis gelehrt und war ein Denker und Forscher, der zahlreiche Sprüche verfaßt (oder: gesammelt?) hat.9 Oui, Qohélet était un sage, un sage qui a enseigné le savoir au peuple; il a pesé, examiné et corrigé un grand nombre de proverbes.
10 Der Prediger war bemüht, ansprechende Worte zu finden und zutreffende Weisungen niederzuschreiben, Aussprüche der Wahrheit.10 Qohélet s’efforçait de bien tourner ses sentences, il mettait par écrit des vérités, de façon directe.
11 Die Aussprüche der Weisen sind wie Treibstachel, und wie eingeschlagene Pflöcke stehen die einzelnen Sprüche beisammen, die von einem einzigen Hirten (= weisen Lehrer oder: Meister) herrühren.11 Les paroles des sages sont comme des aiguillons; un recueil de sentences est comme une palissade où le même pasteur a tout assemblé.
12 Und ferner noch (oder: im übrigen): laß dich warnen, mein Sohn; des vielen Bücherschreibens ist kein Ende, und das viele Studieren verursacht dem Leibe Ermüdung. –12 Garde-toi, mon fils, d’y ajouter: quand on multiplie les livres, c’est sans fin, et trop d’étude épuise le corps.
13 Laßt uns das Endergebnis des Ganzen hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote! Denn das kommt jedem Menschen zu.13 Conclusion du discours: tout a été dit. Crains Dieu et observe ses commandements: c’est là le tout de l’homme.
14 Denn Gott wird in dem Gericht, das über alles Verborgene ergeht, das Urteil über alles Tun sprechen, es sei gut oder böse (gewesen).14 Car Dieu jugera toutes les actions, même ce qui est caché, le bien comme le mal.