SCRUTATIO

Freitag, 17 Juli 2026 - San Alessio ( Letture di oggi)

Psalmen 50


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Menge BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 Ein Psalm von Asaph.Der Gott der Götter, der HERR, redet und ruft der Erde zuvom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang;1 [Ein Psalm Asafs.] Der Gott der Götter, der Herr, spricht,
er ruft der Erde zu
vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
2 aus Zion, der Krone der Schönheit (48,3),strahlt Gott in lichtem Glanz hervor:2 Vom Zion her, der Krone der Schönheit,
geht Gott strahlend auf.
3 unser Gott kommt und kann nicht schweigen,verzehrendes Feuer geht vor ihm her,und rings um ihn her stürmt es gewaltig.3 Unser Gott kommt und schweigt nicht;
Feuer frisst vor ihm her; um ihn stürmt es gewaltig.
4 Er ruft dem Himmel droben zuund der Erde, um sein Volk zu richten:4 Dem Himmel droben und der Erde ruft er zu,
er werde sein Volk nun richten:
5 »Versammelt mir meine Gesetzestreuen (= Frommen),die den Bund mit mir geschlossen beim Opfer!«5 «Versammelt mir all meine Frommen,
die den Bund mit mir schlossen beim Opfer.»
6 Da taten die Himmel seine Gerechtigkeit kund;denn Gott selbst ist’s, der da Gericht hält. SELA.6 Die Himmel sollen seine Gerechtigkeit künden;
Gott selbst wird Richter sein. [Sela]
7 »Höre, mein Volk, und laß mich reden,Israel, daß ich dich ernstlich warne:Gott, dein Gott bin ich!7 «Höre, mein Volk, ich rede.
Israel, ich klage dich an,
ich, der ich dein Gott bin.
8 Nicht deiner Opfer wegen rüge ich dich,sind doch deine Brandopfer stets mir vor Augen.8 Nicht wegen deiner Opfer rüg ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
9 Doch ich mag nicht Stiere nehmen aus deinem Hause (oder: Stall),nicht Böcke aus deinen Hürden;9 Doch nehme ich von dir Stiere nicht an
noch Böcke aus deinen Hürden.
10 denn mein ist alles Wild des Waldes,das Getier auf meinen Bergen zu Tausenden.10 Denn mir gehört alles Getier des Waldes,
das Wild auf den Bergen zu Tausenden.
11 Ich kenne jeden Vogel auf den Bergen,und was auf dem Felde sich regt, steht mir zur Verfügung.11 Ich kenne alle Vögel des Himmels,
was sich regt auf dem Feld, ist mein Eigen.
12 Hätte ich Hunger: ich brauchte es dir nicht zu sagen,denn mein ist der Erdkreis und all seine Fülle.12 Hätte ich Hunger, ich brauchte es dir nicht zu sagen,
denn mein ist die Welt und was sie erfüllt.
13 Esse ich etwa das Fleisch von Stieren,und soll ich das Blut von Böcken trinken?13 Soll ich denn das Fleisch von Stieren essen
und das Blut von Böcken trinken?
14 Bringe Dank dem HERRN als Opfer darund bezahle so dem Höchsten deine Gelübde,14 Bring Gott als Opfer dein Lob
und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!
15 und rufe mich an am Tage der Not,so will ich dich retten, und du sollst mich preisen!«15 Rufe mich an am Tag der Not;
dann rette ich dich und du wirst mich ehren.»
16 Zum Gottlosen aber spricht der Allherr: »Was hast du meine Satzungen aufzuzählenund meinen Bund (= mein Gesetz) im Munde zu führen,16 Zum Frevler aber spricht Gott:
«Was zählst du meine Gebote auf
und nimmst meinen Bund in deinen Mund?
17 da du selbst doch die Zucht mißachtestund meinen Worten den Rücken kehrst?17 Dabei ist Zucht dir verhasst,
meine Worte wirfst du hinter dich.
18 Siehst du einen Dieb, so befreundest du dich mit ihm,und mit Ehebrechern hast du Gemeinschaft;18 Siehst du einen Dieb, so läufst du mit,
du machst dich mit Ehebrechern gemein.
19 deinem Munde läßt du freien Lauf zur Bosheit,und deine Zunge zettelt Betrug an;19 Dein Mund redet böse Worte
und deine Zunge stiftet Betrug an.
20 du sitzest da und redest (Böses) gegen deinen Bruderund bringst den Sohn deiner Mutter in Verruf!20 Von deinem Bruder redest du schändlich,
auf den Sohn deiner Mutter häufst du Verleumdung.
21 Das (alles) hast du getan, und ich habe geschwiegen;da hast du gedacht, ich sei so wie du.Das mache ich dir zum Vorwurf und gebe dir’s zu bedenken.21 Das hast du getan und ich soll schweigen?
Meinst du, ich bin wie du?
Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
22 O beherzigt das wohl, ihr Gottvergeßnen:sonst raffe ich euch hinweg ohne Rettung!22 Begreift es doch, ihr, die ihr Gott vergesst!
Sonst zerreiße ich euch und niemand kann euch retten.
23 Wer Dank als Opfer darbringt, erweist mir Ehre,und wer unsträflich wandelt, den lasse ich schauen Gottes Heil.«23 Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
wer rechtschaffen lebt, dem zeig ich mein Heil.»