SCRUTATIO

Freitag, 4 September 2026 - San Gregorio Magno ( Letture di oggi)

Tobit 8


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Menge BibelPattloch Bibel
1 Als sie nun fertig gespeist hatten, führten sie Tobias zu ihr hinein.1 Als sie nun das Mahl beendet hatten, führten sie Tobias zu ihr hinein.
2 Dieser war aber beim Eintreten der Mitteilungen Raphaels eingedenk, nahm Glutasche vom Räucherwerk, legte das Herz und die Leber des Fisches darauf und räucherte damit.2 Beim Eintritt aber gedachte er der Weisungen Raphaels, nahm die Glühasche des Räucherwerks, legte das Herz und die Leber des Fisches darauf und räucherte damit.
3 Sobald der Dämon den Dunst roch, floh er in die fernsten Gegenden Oberägyptens, wo der Engel ihn in Fesseln legte.3 Als nun der Dämon den Duft roch, floh er in die Gefilde Oberägyptens, und der Engel fesselte ihn.
4 Als nun die beiden in dem Zimmer eingeschlossen waren, stand Tobias von seinem Lager auf und sagte: »Steh auf, liebe Schwester! wir wollen beten, daß der Herr uns gnädig sei«.4 Wie sie nun beide eingeschlossen waren, stand Tobias von seinem Lager auf und sprach: "Steh auf, Schwester, wir wollen beten, daß der Herr sich unser erbarme!"
5 Dann sprach Tobias folgendermaßen: »Gepriesen seist du, Gott unserer Väter, und gepriesen sei dein heiliger und ruhmvoller Name in alle Ewigkeit! Preisen müssen dich die Himmel und alle deine Geschöpfe!5 Und Tobias begann zu beten: "Gepriesen bist du, Gott unserer Väter, gepriesen ist dein heiliger und ehrwürdiger Name in alle Ewigkeit! Preisen sollen dich die Himmel und alle deine Geschöpfe!
6 Du hast Adam geschaffen und ihm als Gehilfin und Stütze sein Weib Eva gegeben, von denen das Menschengeschlecht ausgegangen ist. Du hast gesagt: ›Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; wir wollen ihm eine Gehilfin schaffen, die zu ihm paßt‹.6 Du hast den Adam gebildet und gabst ihm als Hilfe die Eva, als Stütze seine Frau. Aus diesen entstand das Menschengeschlecht. Du sprachst: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei. Wir wollen ihm eine Gehilfin machen, die zu ihm paßt.
7 Und nun, Herr, nehme ich diese meine Schwester hier nicht um der Fleischeslust willen, sondern aus wahrer Zuneigung (?). Laß mich Gnade finden und mit ihr alt werden!«7 Und nun, Herr, nicht aus Sinnlichkeit heirate ich diese meine Schwester, sondern aus lauterer Absicht. Mögest du dich meiner erbarmen und mich mit ihr zu hohem Alter gelangen lassen!"
8 Darauf sprachen sie beide zusammen »Amen!«8 Sie sprach mit ihm: "Amen!"
9 und schliefen die Nacht über beieinander. Raguel aber war aufgestanden und hingegangen und hatte ein Grab gegraben,9 Sie schliefen jene Nacht miteinander.
10 indem er dachte: »Wenn nur dieser nicht auch ums Leben kommt!«10 Raguel aber stand auf, ging hin und grub ein Grab; denn er sagte: "Es könnte sein, daß auch dieser stirbt."
11 Als er dann in sein Haus zurückgekehrt war,11 Dann ging Raguel in sein Haus.
12 sagte er zu seiner Frau Edna: »Schicke doch eine von den Mägden hin, um zuzusehen, ob er noch lebt; wenn nicht, so wollen wir ihn begraben, ohne daß jemand etwas erfährt«.12 Er sprach zu seiner Frau Edna: "Schicke doch eine von den Mägden und laß nachsehen, ob er noch lebt; ist das nicht der Fall, dann begraben wir ihn, bevor jemand etwas merkt."
13 Als nun die Magd die Tür geöffnet hatte und hineingegangen war, fand sie beide schlafend;13 Die Magd öffnete die Tür, ging hinein und fand beide schlafend.
14 bei ihrer Rückkehr meldete sie ihnen also, daß er noch lebe.14 Sie kam heraus und meldete, daß er lebe.
15 Da pries Raguel Gott mit den Worten: »Gepriesen seist du, Gott, mit jeglichem reinen und heiligen Lobpreis! Preisen müssen dich alle deine Heiligen und alle deine Geschöpfe, alle deine Engel und deine Auserwählten in alle Ewigkeit!15 Da pries Raguel Gott und sprach: "Gepriesen bist du, Gott, mit jeglichem reinen und heiligen Lobpreis; preisen sollen dich deine Heiligen und alle deine Geschöpfe; alle deine Engel und deine Erwählten sollen dich preisen in alle Ewigkeit!
16 Gepriesen seist du, daß du mich erfreut hast und daß mir das Unheil nicht widerfahren ist, das ich befürchtete, sondern daß du nach deiner großen Barmherzigkeit mit uns verfahren bist!16 Gepriesen bist du, weil du mich erfreut hast! Mir geschah nicht, was ich vermutete, sondern du tatest an uns nach deinem reichen Erbarmen.
17 Gepriesen seist du, daß du dich dieser beiden einzigen Kinder erbarmt hast! Erweise ihnen Gnade, Herr, und laß sie ihr Leben vollenden in Gesundheit mit Freude und Erbarmen!«17 Gepriesen bist du, weil du dich der beiden einzigen Kinder erbarmt hast. Erweise ihnen, Herr, Barmherzigkeit! Laß ihr Leben in Gesundheit mit Freude und Erbarmen ablaufen!"
18 Dann befahl er seinen Knechten, das Grab wieder zuzuwerfen,18 Dann ließ er seine Diener das Grab zuschütten.
19 und richtete ihnen eine Hochzeitsfeier her vierzehn Tage lang;19 Er veranstaltete dem Paar ein Hochzeitsfest, das vierzehn Tage dauerte.
20 und ehe die Tage der Hochzeit zu Ende waren, beschwor Raguel den Tobias, er möge nicht abreisen, bevor die vierzehn Hochzeitstage abgelaufen wären;20 Noch bevor die Hochzeitstage zu Ende waren, beschwor Raguel den Tobias, er solle nicht fortgehen, bevor die vierzehn Tage des Hochzeitsfestes zu Ende wären.
21 alsdann solle er die Hälfte seines Vermögens in Empfang nehmen und wohlbehalten zu seinem Vater zurückkehren; die andere Hälfte solle er nach dem Tode seiner Schwiegereltern erhalten.21 Dann solle er die Hälfte seines Vermögens bekommen und wohlbehalten zu seinem Vater zurückkehren. "Das übrige aber", so sagte er, "Sollst du bekommen, wenn ich und meine Frau tot sind!"