SCRUTATIO

Lunedi, 13 luglio 2026 - Santa Clelia Barbieri ( Letture di oggi)

Isaías 21


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1 Oráculo do deserto marítimo. Como um furacão desencadeado do meio-dia, assim vem isto do deserto, de uma terra horrível.1 Ausspruch über die Meereswüste (d.h. Babylonien); Wie Stürme im Südland daherfahren, so kommt’s aus der Wüste, aus einem furchtbaren Lande.
2 Uma visão sinistra me foi revelada: “O salteador rouba, o destruidor devasta. Arroja-te, ó Elam, assaltai, ó medos; não tenhais piedade.2 Ein hartes Gesicht ist mir kundgetan worden: »Der Räuber raubt, und der Verwüster verwüstet! Ziehe heran, Elam! Unternimm die Belagerung, Medien! Allem Seufzen über sie (d.h. die Stadt Babylon) mache ich nun ein Ende!« –
3 Por essa causa tenho os rins atenazados, e sou tomado de dores como uma mulher no parto. Atordoa-me o sofrimento, cega-me o terror;3 Darum sind meine Hüften voll Beben (oder: Krampf); Wehen haben mich erfaßt wie die Wehen einer Gebärenden; mir schwindelt, so daß ich nicht mehr höre; bestürzt bin ich, so daß ich nicht sehen kann;
4 minha razão desvaira, o terror me invade, e o crepúsculo desejado causa-me espanto.4 die Sinne vergehen mir, Entsetzen betäubt mich, die mir sonst so liebe Dämmerstunde hat es (d.h. das Gesicht) mir zum Grauen gemacht!
5 Põem a mesa, estendem o tapete, comem e bebem... Alerta, capitães! Untai o escudo”.5 Man rüstet die Tafel, man breitet die Teppiche hin, man ißt, man trinkt: – »Erhebt euch, ihr Fürsten, salbt den Schild!«
6 Porque o Senhor me disse: “Vai postar uma sentinela! Que ela te anuncie o que vir!6 Denn so hat der Allherr mir geboten: »Gehe, laß den Späher auf seinen Posten treten: Was er sehen wird, soll er ansagen!
7 Se vir uma fila de cavaleiros, dois a dois, uma fila de asnos, outra de camelos, que preste atenção, muita atenção”.7 Und erblickt er einen Zug Berittener, Paare (oder: Rotten) von Reisigen, einen Zug von Eseln, einen Zug von Kamelen, so horche er scharf auf, mit gespannter Aufmerksamkeit,
8 E então grite: “Eu vejo! Em meu posto de guarda, Senhor, eu me mantenho o dia inteiro; em meu observatório permaneço de pé todas as noites.8 und lasse den Löwenruf erschallen!« »Auf dem Wachtturm stehe ich, o Herr, beständig bei Tage, und auf meiner Warte stelle ich mich alle Nächte hindurch auf;
9 Eis que vem a cavalaria, cavaleiros dois a dois”. Tomam a palavra e dizem-me: “Caiu, caiu Babilônia! Todos os simulacros de seus deuses foram despedaçados contra a terra”.9 und siehe, da kommt ein Zug berittener Männer, Reisige paarweise (oder: in Rotten)!« Da hob er an und rief: »Gefallen, gefallen ist Babylon! Und alle Schnitzbilder der Götter der Stadt hat man in Trümmern zu Boden geschmettert!«
10 Ó povo meu, pisado, malhado como o grão, o que aprendi do Senhor dos exércitos, do Deus de Israel, eu te anuncio.10 O du mein zerdroschenes Volk und mein Tennenkind! Was ich vernommen habe vom HERRN der Heerscharen, dem Gott Israels, das habe ich euch angesagt!
11 Oráculo contra Duma. Gritam-me de Seir: “Sentinela, quanto resta da noite? Sentinela, quanto resta da noite?”.11 Ausspruch (an die Edomiter) über Duma: Von Seir her ruft man mir zu: »Wächter, wie spät ist’s in der Nacht? Wächter, wie spät ist’s in der Nacht?«
12 E a sentinela responde: “A manhã chega, igualmente a noite. Se quereis sabê-lo, voltai a interrogar”.12 Der Wächter antwortet: »Der Morgen kommt, aber es ist auch noch Nacht; wenn ihr mehr wissen wollt, so kommt ein andermal wieder und fragt!«
13 Oráculo das estepes. Passai a noite nas brenhas da estepe, caravanas de dedanitas;13 Ausspruch (an die Dedaniter) über Arabien (oder: die Steppe): Im Gebüsch, am Abend (oder: in Arabien) müßt ihr nächtigen, ihr Reisezüge (= Karawanen) der Dedaniter.
14 ide levar água àqueles que têm sede, habitantes da terra de Tema, ide oferecer pão aos fugitivos.14 Bringt den Dürstenden Wasser entgegen, ihr Bewohner des Landes Thema! Bietet den Flüchtlingen das ihnen gebührende Brot an!
15 Porque fogem diante das espadas, diante da espada nua, diante do arco retesado, diante do rude combate.15 Denn vor Schwertern sind sie geflohen, vor dem gezückten Schwert, und vor dem gespannten Bogen und vor den Schrecken des Krieges.
16 Porque eis o que me disse o Senhor: “Ainda um ano, contado como os anos do mercenário, e desaparecerá o império de Cedar”.16 Denn so hat der Allherr zu mir gesprochen: »Binnen Jahresfrist, wie die Jahre eines Söldners sind, da wird es mit der ganzen Herrlichkeit Kedars (60,7) zu Ende sein.
17 E só ficará um punhado dos valentes arqueiros, filhos de Cedar. O Senhor, Deus de Israel, o disse.17 Was dann von der Zahl der Bogenschützen der heldenmütigen Söhne Kedars noch übrig ist, wird gering sein; denn der HERR, der Gott Israels, hat es angesagt.«