SCRUTATIO

Martedi, 21 luglio 2026 - Sant'Apollinare di Ravenna ( Letture di oggi)

Osea הושע (Hoshea) 2


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MODERN HEBREW BIBLEMenge Bibel
1 אמרו לאחיכם עמי ולאחותיכם רחמה1 (Dereinst) jedoch wird die Zahl der Kinder Israel dem Sand am Meer gleichen, der sich nicht messen und nicht zählen läßt; und es wird geschehen: statt daß man jetzt zu (oder: von) ihnen sagt: »Ihr seid ›Nicht-mein-Volk‹«, werden sie »Söhne des lebendigen Gottes« genannt werden.
2 ריבו באמכם ריבו כי היא לא אשתי ואנכי לא אישה ותסר זנוניה מפניה ונאפופיה מבין שדיה2 Dann werden die Kinder Juda und die Kinder Israel sich zusammentun und über sich ein Oberhaupt setzen und aus dem Lande hinaufziehen; denn groß ist der Tag von Jesreel.
3 פן אפשיטנה ערמה והצגתיה כיום הולדה ושמתיה כמדבר ושתה כארץ ציה והמתיה בצמא3 Sagt zu eurem Bruder (oder: nennt euren Bruder): »Mein Volk« und zu eurer Schwester »Gnadenreiche« (oder: Vielgeliebte)!
4 ואת בניה לא ארחם כי בני זנונים המה4 »Stellt eure Mutter zur Rede, ja, zur Rede – sie ist ja nicht mehr mein Weib, und ich bin nicht ihr Mann –, daß sie die (Zeichen ihrer) Buhlerei aus ihrem Gesicht und die (Zeichen ihrer) Ehebrecherei von ihrem Busen wegschaffe!
5 כי זנתה אמם הבישה הורתם כי אמרה אלכה אחרי מאהבי נתני לחמי ומימי צמרי ופשתי שמני ושקויי5 Sonst werde ich sie nackt ausziehen und sie so hinstellen, wie sie am Tage ihrer Geburt war, mache sie der Wüste gleich, lasse sie werden wie Ödland und lasse sie vor Durst sterben.
6 לכן הנני שך את דרכך בסירים וגדרתי את גדרה ונתיבותיה לא תמצא6 Auch ihren Kindern will ich keine Liebe mehr erweisen, weil sie Kinder einer Dirne sind;
7 ורדפה את מאהביה ולא תשיג אתם ובקשתם ולא תמצא ואמרה אלכה ואשובה אל אישי הראשון כי טוב לי אז מעתה7 denn ihre Mutter hat Ehebruch begangen, ihre Erzeugerin sich mit Schande bedeckt; sie hat ja doch gesagt: ›Ich will meinen Liebhabern nachgehen, die mir mein Brot und mein Wasser, meine Wolle und meinen Flachs, mein Öl und meine Getränke geben!‹
8 והיא לא ידעה כי אנכי נתתי לה הדגן והתירוש והיצהר וכסף הרביתי לה וזהב עשו לבעל8 Darum will ich ihr nunmehr den Weg mit Dornen verzäunen und eine Mauer vor ihr aufführen, daß sie ihre Pfade nicht mehr finden soll.
9 לכן אשוב ולקחתי דגני בעתו ותירושי במועדו והצלתי צמרי ופשתי לכסות את ערותה9 Wenn sie dann ihren Buhlen nachläuft, ohne sie zu erreichen, und wenn sie nach ihnen sucht, ohne sie zu finden, so wird sie sagen: ›Ich will mich (lieber) aufmachen und zu meinem ersten Manne zurückkehren; denn damals ging es mir besser als jetzt.‹
10 ועתה אגלה את נבלתה לעיני מאהביה ואיש לא יצילנה מידי10 Sie ist sich (aber) nicht bewußt geworden, daß ich es bin, der ihr das Getreide, den Wein und das Öl gegeben und ihr das viele Silber und Gold geschenkt hat, das sie für den Baalsdienst verwandt haben.
11 והשבתי כל משושה חגה חדשה ושבתה וכל מועדה11 Darum will ich mein Getreide zu seiner Zeit und meinen Wein zur bestimmten Stunde zurückhalten und will ihr meine Wolle und meinen Flachs entziehen, die ihr zur Bekleidung dienen sollten.
12 והשמתי גפנה ותאנתה אשר אמרה אתנה המה לי אשר נתנו לי מאהבי ושמתים ליער ואכלתם חית השדה12 Vielmehr will ich nunmehr ihre Blöße vor den Augen ihrer Buhlen aufdecken – niemand soll sie meiner Hand (= Strafgewalt) entreißen! –,
13 ופקדתי עליה את ימי הבעלים אשר תקטיר להם ותעד נזמה וחליתה ותלך אחרי מאהביה ואתי שכחה נאם יהוה13 und ich will all ihrer Lust ein Ende machen, ihren Festen und Neumonden, ihren Sabbaten und all ihren Feiertagen,
14 לכן הנה אנכי מפתיה והלכתיה המדבר ודברתי על לבה14 und will ihre Weinstöcke und ihre Feigenbäume verwüsten, von denen sie gesagt hat: ›Diese sind mein Buhllohn, den meine Liebhaber mir gegeben haben.‹ Ich will sie in eine Wildnis verwandeln, daß die Tiere des Feldes sie abfressen.
15 ונתתי לה את כרמיה משם ואת עמק עכור לפתח תקוה וענתה שמה כימי נעוריה וכיום עלתה מארץ מצרים15 So will ich das Strafgericht für die Festtage der Baalgötzen an ihr vollziehen, an denen sie ihnen Rauchopfer dargebracht und sich mit ihren Ringen und Geschmeiden geschmückt hat und ihren Buhlen nachgelaufen ist, während sie mich vergaß!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.
16 והיה ביום ההוא נאם יהוה תקראי אישי ולא תקראי לי עוד בעלי16 »Darum wisse wohl: ich will sie locken (= ihr freundlich zureden) und sie in die Wüste führen und ihr dort zu Herzen reden
17 והסרתי את שמות הבעלים מפיה ולא יזכרו עוד בשמם17 und will ihr von dort aus ihre Weinberge wieder zuweisen und das Tal Achor (d.h. das Tal des Unglücks, der Betrübnis; Jos 7,26) zur Pforte der Hoffnung machen. Dann wird sie dort willfährig werden wie in den Tagen ihrer Jugend, wie zu der Zeit, als sie aus dem Lande Ägypten heraufzog.
18 וכרתי להם ברית ביום ההוא עם חית השדה ועם עוף השמים ורמש האדמה וקשת וחרב ומלחמה אשבור מן הארץ והשכבתים לבטח18 Alsdann, an jenem Tage« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »wirst du mich ›mein Mann (oder: Gemahl)‹ nennen und mich nicht mehr ›mein Baal (oder: Eheherr)‹ nennen;
19 וארשתיך לי לעולם וארשתיך לי בצדק ובמשפט ובחסד וברחמים19 und ich will die Namen der Baalgötzen aus ihrem Munde verschwinden lassen, so daß sie fortan mit ihren Namen nicht mehr angerufen (oder: erwähnt) werden.
20 וארשתיך לי באמונה וידעת את יהוה20 Ich will auch an jenem Tage einen Bund zu ihren Gunsten mit den Tieren des Feldes, mit den Vögeln des Himmels und mit dem Gewürm des Erdbodens schließen, will Bogen, Schwerter und alles Kriegsgerät zerbrechen und aus dem Lande wegschaffen und sie in Sicherheit sich niederlegen lassen.
21 והיה ביום ההוא אענה נאם יהוה אענה את השמים והם יענו את הארץ21 Und ich will dich mir verloben auf ewig, ja, ich will dich mir verloben auf Grund von Gerechtigkeit und Recht (d.h. rechtskräftig und gesetzlich), in Liebe und Erbarmen,
22 והארץ תענה את הדגן ואת התירוש ואת היצהר והם יענו את יזרעאל22 und will dich mir verloben in Treue, und du sollst mich, den HERRN, erkennen lernen.
23 וזרעתיה לי בארץ ורחמתי את לא רחמה ואמרתי ללא עמי עמי אתה והוא יאמר אלהי23 Und dann, an jenem Tage, da werde ich willfährig sein« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »da werde ich dem Himmel zu Willen sein, und dieser wird der Erde zu Willen sein,
24 und die Erde wird dem Getreide, dem Most und dem Öl zu Willen sein, und diese werden Jesreel (d.h. dem, den Gott sät oder: einpflanzt = Israel) zu Willen sein.
25 Und ich will sie mir im Lande (oder: in das Land) fest einpflanzen und der ›Ungeliebten‹ Liebe erweisen und will zum ›Nicht-mein-Volk‹ sagen: ›Mein Volk bist du!‹, und dieses wird rufen: ›Mein Gott (bist du)!‹«