SCRUTATIO

Venderdri, 17 Juillet 2026 - Nostra Signora del Carmelo ( Letture di oggi)

Rut 2


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EINHEITSUBERSETZUNG BIBELPeshitta
1 Noomi hatte einen Verwandten von ihrem Mann her, einen Grundbesitzer; er war aus dem Geschlecht Elimelechs und hieß Boas.1 ܘܠܢܥܡܝ ܐܝܬ ܗܘܐ. ܓܒܪܐ ܚܕ ܡܘܕܥܬܐ̣. ܡܢ ܫܪܒܬܗ̇ ܕܐܒܝܡܠܟ ܒܥܠܗ̇. ܓܒܪܐ ܝܕܝܥܐ ܘܫܡܗ̣ ܒܥܙ
2 Eines Tages sagte die Moabiterin Rut zu Noomi: Ich möchte aufs Feld gehen und Ähren lesen, wo es mir jemand erlaubt. Sie antwortete ihr: Geh, Tochter!2 ܘܐܡ̣ܪܬ ܪܥܘܬ ܡܘܐܒܝܬܐ ܠܢܥܡܝ ܚܡܬܗ̇. ܐ̇ܙܠ ܠܚܩܠܐ ܘܐܠܩܘܛ ܠܩܛܐ. ܒܬܪ ܦܥ̈ܠܐ ܕܡ̇ܢ ܕܐ̇ܫܟܚ ܪ̈ܚ̣ܡܐ ܒܥܝܢ̈ܘܗܝ. ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ̇ ܚܡܬܗ̇ ܙܠܝ ܒܪܬܝ ܀
3 Rut ging hin und las auf dem Feld hinter den Schnittern her. Dabei war sie auf ein Grundstück des Boas aus dem Geschlecht Elimelechs geraten.3 ܘܐܙ̣ܠܬ ܪܥܘܬ ܠܡܠܩܛ ܠܩܛܐ ܒܬܪ ܚܨ̈ܘܕܐ. ܘܐܣܬ̣ܩܒܠܬ ܦܠܓܘܬܐ ܕܚܩܠܗ ܕܒܥܙ ܒܪ ܫܪܒܬܗ ܕܐܒܝܡܠܟ
4 Und nun kam Boas von Betlehem dazu. Er sagte zu den Schnittern: Der Herr sei mit euch! Sie antworteten ihm: Der Herr segne dich.4 ܘܗܐ ܒܥ̇ܙ ܐ̇ܬܐ ܡܢ ܒܝܬ ܠܚܡ. ܘܐܡ̣ܪ ܠܚܨ̈ܘܕܐ̇ ܫܠܡܐ ܥܡܟܘܢ̇ ܐܡ̇ܪܝܢ ܠܗ ܡܪܝܐ ܢܒܪܟܟ ܀.܀
5 Boas fragte seinen Knecht, der die Schnitter beaufsichtigte: Wem gehört dieses Mädchen da?5 ܘܐܡܪ ܒܥܙ ܠܛܠܝܐ ܕܩܐ̇ܡ ܥܠ ܦܥ̈ܠܐ. ܡܐ ܛܒܗ̇ ܕܥܠܝܡܬܐ ܗܕܐ
6 Der Knecht antwortete: Es ist eine junge Moabiterin, die mit Noomi aus dem Grünland Moabs gekommen ist.6 ܘܥ̣ܢܐ ܛܠܝܐ̣ ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ. ܐܢܬܬܐ ܗܝ ܡܘܒܝܬܐ. ܗܝ̇ ܕܐܬܬ ܥܡ ܢܥܡܝ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܘܐܒ
7 Sie hat gesagt: Ich möchte gern Ähren lesen und bei den Garben hinter den Schnittern her sammeln. So kam sie zu uns und hielt aus vom Morgen bis jetzt und gönnte sich kaum Ruhe.7 ܘܐܡ̇ܪܐ̣ ܐܠܩܘܛ ܠܩܛܐ ܒܬܪ ܚܨ̈ܘܕܐ. ܘܠܩܛܬ ܡܢ ܨܦ̣ܪܐ ܥܕܡܐ ܠܢܝܚ̈ܬܐ
8 Boas sagte zu Rut: Höre wohl, meine Tochter, geh auf kein anderes Feld, um zu lesen; entfern dich nicht von hier, sondern halte dich an meine Mägde;8 ܘܐܡ̣ܪ ܒܥܙ ܠܪܥܘܬ. ܒܪܬܝ̣ ܠܐ ܫܡܝܥ ܠܟܝ ܒܡܬܠܐ ܕܒܚܩܠܐ ܕܠܐ ܕܝܠܟ ܠܐ ܬܠܩܘܛ. ܡܛܠ ܗܢܐ ܩܘܝ . ܘܒܘܬ ܬܢܢ ܥܡ ܛܠܝܬ̈ܝ
9 behalte das Feld im Auge, wo sie ernten, und geh hinter ihnen her! Ich werde meinen Knechten befehlen, dich nicht anzurühren. Hast du Durst, so darfst du zu den Gefäßen gehen und von dem trinken, was die Knechte schöpfen.9 ܘܗ̣ܘܝܬܝ ܚ̇ܙܝܐ ܐܝܟܐ ܚܨ̇ܕܝ̣ܢ. ܘܗ̣ܘܝܬܝ ܐ̇ܙܠܐ ܒܬܪܗܘܢ. ܗܐ ܦ̇ܩܕܬ ܠܛ̈ܠܝܐ. ܕܐܢܫ ܠܐ ܢܗܪܟܝ. ܘܐܢ ܙܗܢܬܝ̣. ܙܠܝ̣ ܘܐܫܬܝ ܡܢ ܡܐ̈ܢܐ ܕܡ̇ܠܝܢ. ܛ̈ܠܝܐ
10 Sie sank vor ihm nieder, beugte sich zur Erde und sagte: Wie habe ich es verdient, dass du mich so achtest, da ich doch eine Fremde bin?10 ܘܢܦ̣ܠܬ ܥܠ ܐܦ̈ܝܗ̇ ܥܠ ܐܪܥܐ ܘܣܓ̣ܕܬ ܠܗ̣ ܘܐܡ̣ܪܬ. ܡܛܠ ܕܐܫ̈ܟܚܬ ܪ̈ܚܡ̣ܐ ܒܥ̈ܝܢܝܟ̣. ܠܡܕܥܢܝ ܕܐܟܣܢܝܬܐ ܐܢܐ
11 Boas antwortete ihr: Mir wurde alles berichtet, was du nach dem Tod deines Mannes für deine Schwiegermutter getan hast, wie du deinen Vater und deine Mutter, dein Land und deine Verwandtschaft verlassen hast und zu einem Volk gegangen bist, das dir zuvor unbekannt war.11 ܐܡ݃ܪ ܠܗ̇ ܒܥ̇ܙ. ܡܬܐܡܪܘ ܐܬܐܡܪ ܠܝ ܡܕܡ ܕܥܒܕܬܝ ܥܡ ܚܡܬܟܝ̇ ܡܢ ܒܬܪ ܕܡ̣ܝܬ ܒܥܠܟܝ. ܕܫܒܩܬܝ ܐܒܘܟ ܘܐܡܟܝ ܘܫܪܒܬܟܝ̣. ܘܐܬ̣ܝܬ ܠܥܡܐ̣ ܕܠܐ ܝܕ̇ܥܐ ܗ̣ܘܝܬ ܡܢ ܐܬܡܠܝ ܘܡܢ ܡܢܬܡܠܝ
12 Der Herr, der Gott Israels, zu dem du gekommen bist, um dich unter seinen Flügeln zu bergen, möge dir dein Tun vergelten und dich reich belohnen.12 ܢܦܪܥܟܝ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ. ܘܢܬܠ ܐܓܪܟܝ̣. ܗ̇ܘ ܕܐܬ̣ܝܬ ܠܡܣܬܬܪܘ ܬܚܝܬ ܟܢ̈ܦܘܗܝ
13 Sie sagte: Du bist sehr gütig zu mir, Herr. Du hast mir Mut gemacht und so freundlich zu deiner Magd gesprochen und ich bin nicht einmal eine deiner Mägde.13 ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ. ܡܛܠ ܕܐܫ̇ܟܚܬ ܪ̈ܚ̣ܡܐ ܒܥܝ̈ܢܝܟ ܡܪܝ ܘܒܝܐܬܢܝ̣ ܘܡ̣ܠܝܬ ܒܠܒܗ̇ ܕܐܡܬܟ. ܘܐܢܐ ܐܗ̇ܘܐ ܐܝܟ ܚܕܐ ܡܢ ܐܡܗ̈ܬܟ
14 Zur Essenszeit sagte Boas zu ihr: Komm und iss von dem Brot, tauch deinen Bissen in die Würztunke! Sie setzte sich neben die Schnitter. Er reichte ihr geröstete Körner und sie aß sich satt und behielt noch übrig.14 ܘܐܡ̣ܪ ܠܗ̇ ܒܥܙ ܒܥܕܢܐ ܕܫܪܘܬܐ̣. ܩܪܘܒܝ̣ ܘܐܟܘܠ ܥܡܝ ܠܚܡܐ. ܘܐܘܬܒܗ̇ ܥܠ ܓܒ ܚܨ̈ܘܕܐ. ܘܝܗ̣ܒ ܠܗ̇ ܫܚܬܝܬܐ. ܘܨܒ̣ܥܝ ܠܚܡܐ ܒܚܠܐ. ܘܐܪܡܝ ܦ̈ܬܐ ܕܦܪ̈ܝܟܬܐ. ܘܝܗ̣ܒ ܠܗ̇ ܘܐܟ̣ܠܬ. ܘܣ̣ܒܥܬ ܘܐܘ̣ܬܪܬ
15 Als sie wieder aufstand zum Ährenlesen, befahl Boas seinen Knechten: Auch wenn sie zwischen den Garben liest, dürft ihr sie nicht schelten.15 ܘܩܡ̣ܬ ܠܡܠܩܛ. ܘ̇ܦܩܕ ܒܥܙ ܠܥܒ̣ܕ̈ܘܗܝ ܘܐܡ̣ܪ. ܬܠܩܘܛ ܡܢ ܒܝ̈ܢܬ ܟ̈ܦܐ̣. ܘܠܐ ܬܗܪܘܢܗ̇
16 Ihr sollt sogar für sie etwas aus den Bündeln herausziehen und liegen lassen; sie mag es auflesen und ihr dürft sie nicht schelten.16 ܘܫܒܩܘܗ̇ ܠܩ̇ܛܐ ܡܢ ܒܝ̈ܢܬ ܟ̈ܦܐ
17 So sammelte sie auf dem Feld bis zum Abend. Als sie ausklopfte, was sie aufgelesen hatte, war es etwa ein Efa Gerste.17 ܘܠܐ ܐܗܪܘܗ̇. ܘܗܘܬ ܠܩ̇ܛܐ ܒܚܩܠܐ̣ ܥܕܡܐ ܠܪܡܫܐ. ܘܚ̣ܒܛܬ ܐܢ̈ܝܢ. ܘܐܫܟ̣ܚܬ ܒܗܝܢ ܐܝܟ ܡܠܐ ܟܝܠܐ ܕܣܥܪ̈ܐ
18 Sie hob es auf, ging in die Stadt und zeigte ihrer Schwiegermutter, was sie aufgelesen hatte. Dann packte sie aus, was sie von ihrer Mahlzeit übrig behalten hatte, und gab es ihr.18 ܘܫܩ̣ܠܬ ܐ̈ܢܝܢ ܘܥ̣ܠܬ ܠܡܕܝܢܬܐ̣. ܘܚܘ̣ܝܬ ܠܚܡܬܗ̇ ܠܩܛܐ ܕܠܩ̈ܛܬ. ܘܝܗ̈ܒܬ ܠܗ̇ ܡܢ ܗ̇ܘ ܡܐ ܕܠܥܣ̣ܬ ܘܐܘܬ̣ܪܬ
19 Ihre Schwiegermutter fragte: Wo hast du heute gelesen und gearbeitet? Gesegnet sei, der auf dich Acht hatte. Sie berichtete ihrer Schwiegermutter, bei wem sie gearbeitet hatte, und sagte: Der Mann, bei dem ich heute gearbeitet habe, heißt Boas.19 ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ̇ ܚܡܬܗ̇ ܐܝ̇ܟܐ ܠܩ̇ܛܐ ܗ̣ܘܝܬ ܝܘܡܢܐ. ܘܐܬܪ ܕܗ̣ܘܝܬ ܢܗܘܐ ܒܪܝܟ. ܘܗ̇ܘ ܡ̇ܢ ܕܐܫܟ̣ܚܬܝ ܪ̈ܚ̣ܡܐ ܒܥܝ̈ܢܘܗܝ . ܘܐܫܬ̣ܥܝܬ. ܠܚܡܬܗ̇ ܐܝ̇ܟܐ ܗܘܬ. ܘܐܡ̇ܪܐ ܠܗ̇. ܒܥܙ ܫܡܗ ܠܓܒܪܐ ܕܠܩ̇ܛܐ ܗ̇ܘܝܬ ܒܚܩܠܗ ܝܘܡܢܐ
20 Da sagte Noomi zu ihrer Schwiegertochter: Gesegnet sei er vom Herrn, der seine Gunst den Lebenden und Toten nicht entzogen hat. Und sie erzählte ihr: Der Mann ist mit uns verwandt, er ist einer unserer Löser.20 ܘܐܡ̣ܪܬ ܢܥܡܝ ܠܟܠܬܗ̇. ܒܪܝܟ ܗ̣ܘ ܡܪܝܐ ܕܠܐ ܐܥܒܪ ܚܣܕܗ ܡܢ ܚ̈ܝܐ ܘܡܢ ܡܝܬ̈ܐ. ܘܐܡ̣ܪܬ ܠܗ̇ ܢܥܡܝ. ܩܪܝܒܢ ܗܘ ܓܒܪܐ. ܘܡܢ ܬܒܥ ܥܝܪܬܢ ܗܘ
21 Die Moabiterin Rut sagte: Er hat noch zu mir gesagt: Halte dich an meine Knechte, bis sie meine Ernte eingebracht haben.21 ܘܐܡ̣ܪܬ ܪܥܘܬ ܠܚܡܬܗ̇. ܘܐܡ̣ܪ ܠܝ ܬܘܒ̣. ܕܕܒ̣ܩ ܠܥܒ̈ܕܝ ܥܕܡܐ ܕܢܓܡܪ ܚܨܕܐ ܟܠܗ
22 Gut, meine Tochter, sagte Noomi zu Rut, wenn du mit seinen Mägden hinausgehst, dann kann man dich auf einem anderen Feld nicht belästigen.22 ܘܐܡܪܬ ܢܥܡܝ ܠܪܥܘܬ ܟܠܬܗ̇. ܛܘܒܝܟܝ ܒܪܬܝ̣ ܕܕܒ̣ܩܬ ܠܥܠܝܡ̈ܬܗ. ܘܠܐ ܐܢܫ ܢܗܪܟܝ ܒܚܩܠܐ. ܕܠܐ ܝܕܥܬܝ
23 Rut hielt sich beim Ährenlesen an die Mägde des Boas, bis die Gersten- und Weizenernte beendet war. Danach blieb sie bei ihrer Schwiegermutter.23 ܐܠܐ ܢܩܦܬܝ̣ ܠܐܡܗ̈ܬܗ ܕܒܥܙ ܠܡܠܩܛ ܥܕܡܐ ܕܢܫ̣ܠܡ ܚܨܕܐ ܕܣܥܪ̈ܐ ܘܕܚ̈ܛܐ. ܘܝܬ̣ܒܬ ܪܥܘܬ ܥܡ ܚܡܬܗ̇