SCRUTATIO

Mardi, 7 Juillet 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Livre d'Isaïe 44


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BIBLES DES PEUPLESMenge Bibel
1 Écoute donc, Jacob, mon serviteur, Israël, toi que j’ai choisi.1 »Nun aber höre, Jakob, mein Knecht, und du, Israel, das ich erwählt habe!
2 Voici ce que dit Yahvé qui t’a fait, qui t’a formé dès le sein maternel et qui t’a sauvé: “N’aie pas peur, Jacob, mon serviteur, Israël que j’ai choisi.2 So spricht der HERR, der dich geschaffen und dich vom Mutterleib an gebildet hat, dein Helfer: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, geliebtes Israel, das ich erwählt habe!
3 Je répandrai les eaux sur le sol aride, et les eaux courront sur la terre desséchée. Je répandrai mon Esprit sur ta race et ma bénédiction sera sur tes descendants.3 Denn wie ich Wasser ausgieße auf das dürstende Land und Rieselfluten auf dürres Erdreich, so will ich meinen Geist auf deinen Samen (= deine Kinder) ausgießen und meinen Segen auf deine Sprößlinge,
4 Ils grandiront comme l’herbe au bord des eaux, comme des saules plantés près des eaux courantes.4 daß sie sprossen sollen wie Gras (zwischen Wassern), wie Weidenbäume an Wasserbächen.
5 L’un dira: ‘Je suis à Yahvé’, un autre prendra le nom de Jacob, un autre encore écrira sur sa main: ‘À Yahvé!’ et prendra comme surnom, le nom d’Israël.”5 Der eine wird dann sagen: ›Ich gehöre dem HERRN an‹, ein anderer wird sich auf den Namen Jakobs berufen, und wieder ein anderer wird als seine Handmarke (oder: Denkzeichen) ›dem HERRN angehörig‹ schreiben und wird den Namen ›Israel‹ als Ehrennamen führen.«
6 Voici ce que dit Yahvé, le roi d’Israël, celui qui le rachète, Yahvé Sabaot: “Je suis le premier et je suis le dernier, il n’y a pas d’autre Dieu que moi.6 So hat der HERR gesprochen, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: »Ich bin der Erste und ich der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott.
7 En est-il un comme moi? Qu’il le proclame. Qu’il dise et m’explique s’il a déjà prédit des signes; et qu’il nous apprenne aussi les choses à venir.7 Und wer ist mir gleich? Er trete vor und rufe, tue es kund und lege es mir dar! Wer hat das Zukünftige von der Urzeit her verkündet und was noch kommen soll? Sie mögen es doch ansagen!
8 Ne vous effrayez pas, n’ayez pas peur: moi, je te l’avais fait savoir, depuis longtemps je l’avais annoncé, n’est-ce pas? Vous êtes mes témoins: y a-t-il un Dieu autre que moi? Non, il n’y a pas de Rocher: je n’en connais pas!”8 Erschreckt nicht und seid nicht verzagt! Habe ich es nicht schon längst dich hören lassen und es angesagt, so daß ihr meine Zeugen seid? Gibt es einen Gott außer mir? Nein, es gibt keinen Felsen sonst: ich kenne keinen.«
9 Ceux qui fabriquent des statues ne sont rien, et ces œuvres qu’ils aiment ne servent à rien. Leurs partisans ne voient pas, ils ne comprennent pas; à la fin ils seront déçus.9 Die Verfertiger von Götzenbildern sind allesamt nichts (= Hohlköpfe), und ihre allerliebsten Gebilde haben keinen Wert; ihre eigenen Zeugen sehen nichts und gewahren nichts, damit sie zuschanden werden (= sich schämen müssen).
10 Quelle idée de façonner un dieu et de fabriquer une statue qui ne sert à rien?10 Wer fertigt wohl einen Gott an und gießt ein Götterbild, das gar nichts nützen kann?
11 Tous leurs complices seront désappointés et ces artisans en rougiront. Qu’ils se rassemblent tous, qu’ils s’approchent; ils trembleront, et tous ensemble seront couverts de honte.11 Seht, alle seine Genossen stehen beschämt da, und die Werkmeister – die sind ja nur Menschen; mögen sie alle sich versammeln, alle hertreten: sie werden erschrecken müssen und allesamt beschämt dastehen!«
12 Le forgeron façonne une hache sur les braises, il la forme au marteau et la travaille à la force de son bras; cet homme a faim et ses forces s’usent; s’il n’a pas d’eau à boire, il est épuisé.12 Der Eisenschmied arbeitet mit seinem Werkzeug bei Kohlenglut; mit Hammerschlägen gestaltet er ein Bild und formt es mit seinem kräftigen Arm; wird er auch hungrig dabei, so geht ihm die Kraft aus; und trinkt er kein Wasser, so wird er matt.
13 De son côté le sculpteur sur bois trace des traits, il dessine l’image à la craie et la réalise au ciseau en suivant attentivement le dessin, il prend l’homme comme modèle et lui donne forme humaine pour la mettre dans une maison.13 Der Holzschnitzer spannt die Schnur aus, zeichnet das Bild mit dem Reißstift vor, führt es mit Schnitzmessern aus, zeichnet es mit dem Zirkel genau ab und führt es nach dem Vorbild eines Mannes aus zu einer schönen Menschengestalt, die in einem Hause ihren Platz bekommen soll.
14 Ensuite on est allé débiter un cèdre ou bien telle ou telle sorte de chêne choisi parmi les arbres de la forêt; ou encore on a planté des pins que la pluie a fait grandir.14 Zunächst muß er Zedern fällen oder eine Fichte oder eine Eiche nehmen, oder eine Auswahl unter den Bäumen des Waldes treffen; er hatte Tannen gepflanzt, die der Regen wachsen ließ;
15 L’homme va brûler le bois pour se chauffer, il l’allume pour cuire son pain; mais il en tire aussi une idole qu’il va adorer, il fabrique une statue et se prosterne devant elle.15 die dienen nun dem Menschen zur Feuerung (= als Brennholz), und er nimmt auch wirklich eine von ihnen, um sich zu erwärmen; auch heizt er damit den Ofen, um Brot zu backen. Aber auch einen Gott verfertigt er daraus und wirft sich vor ihm nieder: er verarbeitet es zu einem Götterbild und betet es an.
16 Ainsi, il en brûle la moitié; avec cette moitié il prépare sa viande, il cuit son rôti et mange, il se chauffe également et dit: “Ah que c’est bon! Cette flamme me réchauffe!”16 Die eine Hälfte davon hat er im Feuer verbrannt, über der andern Hälfte brät er Fleisch, verzehrt einen Braten und ißt sich satt; auch wärmt er sich daran und sagt: »Ei, ich bin schön warm geworden, ich spüre die Glut!«
17 Puis avec le reste il fait son dieu, son idole, et il l’adore; il se prosterne devant elle, il la prie en lui disant: “Délivre-moi car tu es mon Dieu.”17 Von dem Rest aber verfertigt er sich einen Gott, sein Götzenbild, vor dem er sich niederwirft und sich verbeugt und an welches er das Gebet richtet: »Hilf mir, denn du bist mein Gott!«
18 Ils ne savent pas, ils ne comprennent pas, ils ont des écailles sur les yeux et sont incapables de voir; leur esprit est incapable de comprendre.18 Sie haben keine Erkenntnis und keine Einsicht; denn verklebt sind ihre Augen, so daß sie nicht sehen, und ihre Herzen (verhärtet), so daß sie nicht zur Einsicht kommen.
19 Aucun ne réfléchit, aucun n’a assez d’intelligence et de bon sens pour se dire: “J’en ai brûlé la moitié au feu, j’ai fait cuire du pain sur les braises, j’ai rôti de la viande et je l’ai mangée, et maintenant je ferais une idole avec le reste, j’adorerais un morceau de bois!”19 Daher stellt keiner eine Überlegung an, und keiner besitzt so viel Erkenntnis und Verstand, daß er dächte: »Die Hälfte davon habe ich im Feuer verbrannt, habe auch Brot auf seinen Glühkohlen gebacken, Fleisch gebraten und gegessen – und aus dem Rest sollte ich nun ein Greuelbild machen und vor einem Holzklotz niederknien?«
20 Mais non, il ne chasse que des cendres et son esprit aveuglé le fait dérailler. N’essayera-t-il pas de se racheter? Ne sera-t-il pas capable de dire: “Ce que j’ai dans la main, ce n’est que du vent.”20 Wer Asche weidet, den hat ein betörter Sinn irregeführt, so daß er nicht zu geistiger Klarheit gelangt und sich nicht sagt: »Ist nicht Trug in meiner rechten Hand (d.h. das, woran ich mich halte)?«
21 Souviens-toi de tout cela, Jacob, car tu es mon serviteur, Israël; j’ai fait de toi mon serviteur, ne m’oublie pas, Israël.21 »Bedenke dies, Jakob, und du, Israel, denn du bist mein Knecht! Ich habe dich mir zum Knecht gebildet: Israel, du wirst von mir nicht vergessen werden!
22 J’ai dissipé tes fautes comme un nuage, tes péchés comme une nuée, je t’ai racheté, reviens donc à moi.22 Ich habe deine Übertretungen weggewischt (= verschwinden lassen) wie eine Wolke und deine Sünden wie einen Nebel: kehre zurück zu mir, denn ich werde dich erlösen!«
23 Cieux, criez de joie, et toi terre, fais résonner tes profondeurs: vois ce que Yahvé a fait! Montagnes et forêts, et vous tous les arbres, poussez des cris de joie, car Yahvé a racheté Jacob, il a montré sa gloire en Israël!23 Jubelt, ihr Himmel, denn der HERR vollführt es! Jauchzet, ihr Tiefen der Erde! Brecht in Jubel aus, ihr Berge, du Wald mit allen Bäumen darin! Denn der HERR wird Jakob erlösen (oder: loskaufen) und an Israel sich verherrlichen!
24 Voici ce que dit Yahvé qui te rachète, qui t’a formé dès le sein maternel: C’est moi, Yahvé, qui ai tout fait; moi seul j’ai déroulé les cieux, j’ai affermi la terre: qui était alors avec moi?24 So hat der HERR gesprochen, dein Erlöser, der dich von deiner Geburt an gebildet hat: »Ich bin der HERR, der alles wirkt (oder: der Schöpfer des Alls), der ich den Himmel ausgespannt habe, ich allein, die Erde ausgebreitet – wer war bei mir? –;
25 Je fais échouer les présages des faux prophètes, je fais délirer les devins, je fais reculer les sages et je change leur science en folie.25 der die Wunderzeichen der Schwätzer (oder: Gaukler) vereitelt und die Wahrsager als Narren hinstellt; der die Weisen beschämt (= widerlegt) abziehen läßt und ihr Wissen als Torheit erweist;
26 Je réalise la parole de mes serviteurs, je fais réussir les projets de mes messagers. Aussi je dis de Jérusalem: “Qu’elle soit de nouveau habitée”, et des villes de Juda: “Qu’elles soient reconstruites, je relèverai les ruines.26 der das Wort seiner Knechte verwirklicht und den von seinen Boten verkündeten Ratschluß vollführt; der von Jerusalem verheißt: ›Es soll wieder bewohnt werden!‹ und von den Städten Judas: ›Sie sollen neu aufgebaut werden!‹ und ›Ich will ihre Trümmerstätten wieder aufrichten!‹;
27 À la Grande Mer je dis: “Reste à sec, je ferai tarir tes fleuves!”27 der zur Meerestiefe spricht: ›Werde trocken!‹ und ›Ich will deine Fluten versiegen lassen‹;
28 Et de Cyrus je dis: Voici mon berger, il accomplira toute ma volonté. Il dira pour Jérusalem: “Qu’elle soit rebâtie!”, et pour le Temple: “Qu’il soit reconstruit!”.28 der von Cyrus sagt: ›Er ist mein Hirt und soll all meinen Willen (oder: meinen ganzen Plan) ausführen‹, indem er für Jerusalem gebietet: ›Es soll wieder aufgebaut werden!‹ und für den Tempel: ›Er werde neu gegründet!‹«