SCRUTATIO

Mercredi, 8 Juillet 2026 - Sant´Edda ( Letture di oggi)

Livre d'Isaïe 14


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BIBLES DES PEUPLESMenge Bibel
1 Yahvé aura pitié de Jacob, Israël sera encore son préféré; il les fera reposer dans leur pays. L’étranger se joindra à eux et s’attachera à la maison de Jacob.1 Denn der HERR wird sich Jakobs erbarmen und Israel noch einmal erwählen und sie auf ihrem Heimatboden zur Ruhe bringen. Die Fremdlinge werden sich ihnen dabei anschließen und sich dem Hause Jakobs zugesellen.
2 Des peuples les prendront pour les ramener chez eux, mais, sitôt arrivé à la terre de Yahvé, le peuple d’Israël sera leur maître: eux seront ses esclaves et ses serviteurs. Israël fera prisonniers ceux qui le tenaient captif et dominera ses oppresseurs.2 Und die Völker werden sie nehmen und sie an ihren Ort (= zu ihrem Wohnsitz) hinbringen, und das Haus Israel wird im Lande des HERRN Knechte und Mägde an ihnen besitzen, so daß sie die, von denen sie vordem in Gefangenschaft gehalten worden waren, selbst in Gefangenschaft halten und die Herrschaft über ihre früheren Zwingherren ausüben.
3 Le jour où Yahvé t’aura délivré de ta peine, de ton angoisse, et de ce dur esclavage auquel tu étais soumis,3 Sobald aber der HERR dir Ruhe verschafft hat von deiner Mühsal und deiner Unruhe und von dem harten Frondienst, mit dem du geknechtet wurdest,
4 tu entonneras ce chant contre le roi de Babylone; tu diras: Comment donc a fini le tyran? Comment a cessé l’oppression?”4 sollst du dieses Spottlied auf den König von Babylon anstimmen und es so vortragen: O wie ist zur Ruhe gekommen (= still geworden) der Zwingherr, zur Ruhe gekommen die Mißhandlung!
5 Yahvé a brisé le fouet des méchants, le bâton des tyrans,5 Zerbrochen hat der HERR den Stecken der Frevler, den Herrscherstab der Gewaltherren,
6 celui qui, dans sa colère, frappait les peuples à coups redoublés, et dans sa fureur imposait aux nations sa tyrannie jalouse.6 der da Völker im Grimm schlug mit Schlägen ohne Unterlaß, der im Zorn Völkerschaften niedertrat mit erbarmungsloser Knechtschaft.
7 Toute la terre a retrouvé calme et repos, elle éclate en cris de joie.7 Nun hat Ruhe, hat Rast die ganze Erdbevölkerung: alles bricht in Jubel aus!
8 Même les cyprès se réjouissent, avec les cèdres du Liban: “Depuis que tu es mort, disent-ils, nous n’avons plus à craindre le bûcheron.”8 Sogar die Zypressen freuen sich über dich, die Zedern des Libanons: »Seitdem du dich schlafen gelegt hast, steigt niemand mehr herauf zu uns, um uns abzuhauen!«
9 À l’annonce de ta venue, le séjour des morts s’agite dans ses profondeurs, il réveille pour toi ses fantômes, tous les grands de la terre; il fait lever de leur trône tous les rois des nations.9 Das Totenreich drunten gerät in Aufregung um deinetwillen, in Erwartung deiner Ankunft: es stört die Schatten (= Totengeister, Bewohner des Totenreiches) deinetwegen auf, alle, die vordem die Häupter (= Fürsten) der Erde waren, und macht von ihren Thronsesseln aufstehen alle Könige der Völkerschaften.
10 Tous commencent à parler. Ils disent: “Te voilà toi aussi abattu comme nous; tu es devenu l’un de nous.10 Sie alle heben an und rufen dir zu: »Auch du bist todkrank (oder: ohnmächtig) geworden wie wir, bist uns gleichgemacht worden!
11 Ta splendeur et le son de tes harpes sont descendus au séjour des morts. Les vers te servent de lit, la vermine est ta couverture.11 Hinabgestürzt ins Totenreich ist dein Prunk, das Getön deiner Harfen! Maden bilden das Lager unter dir, und Würmer sind deine Decke!«
12 Quoi, tu es tombé du ciel, astre de lumière, fils de l’aurore! Te voilà à terre écrasé, toi qui écrasais les nations.12 »O wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzgestirn, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Besieger der Völker,
13 C’est bien toi qui disais: Je monterai jusqu’au ciel, je placerai mon trône plus haut que les étoiles de Dieu. Je siégerai sur la montagne du Rendez-Vous, aux frontières de l’horizon.13 der du dachtest in deinem Sinn: ›In den Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten, will auf dem Berge der Zusammenkunft (= dem Götterberge) mich niederlassen im äußersten Norden!
14 Je monterai par-dessus les nuages et je serai l’égal du Très-Haut.14 Ich will über die Wolkenhöhen hinauffahren, will mich dem Höchsten gleich machen!‹
15 Mais te voici descendu au séjour des morts, au plus profond de la fosse.15 Nun aber bist du ins Totenreich hinabgestürzt, in den hintersten Winkel der Grube!
16 Ceux qui t’aperçoivent regardent et s’étonnent: “Est-ce donc là celui qui faisait trembler la terre, qui renversait les royaumes?16 Wer dich einst gesehen hat, betrachtet dich nun, schaut dich nachdenklich an: ›Ist dies der Mann, der die Erde in Beben versetzte und Königreiche zittern machte?
17 Il changeait le monde en désert, il détruisait les villes et jamais n’ouvrait la porte de ses prisons.”17 Der den Erdkreis in eine Wüste verwandelte und die Städte darauf zerstörte? Der seine Gefangenen nie in die Heimat entließ?‹
18 Tous les rois des nations reposent avec honneur, chacun dans son palais;18 Alle Könige der Völkerschaften insgesamt ruhen in Ehren, ein jeder in seinem Hause (= Grabe);
19 mais toi, on t’a jeté sans sépulture, comme une ordure méprisable, un cadavre piétiné, recouvert des victimes de l’épée.19 du aber bist, fern von deiner Grabstätte, hingeworfen wie ein verabscheuter Sprößling (oder: Wildling), überdeckt mit Erschlagenen, vom Schwert Durchbohrten, die zu den Steinen der Grube hinabsteigen mußten, wie ein zertretenes Aas.
20 Tu ne rejoindras pas, chez les morts, ceux qui ont eu droit aux funérailles, car tu as détruit ton pays, tu as massacré ton peuple; jamais plus on ne parlera de la race des malfaisants.20 Nicht wirst du mit ihnen vereint sein im Grabe; denn du hast dein Land zugrunde gerichtet, dein Volk hingemordet. In Ewigkeit soll das Geschlecht des Übeltäters nicht mehr genannt werden:
21 Préparez le massacre des fils pour venger les crimes de leurs pères. Que plus jamais ils ne se lèvent pour conquérir la terre, pour couvrir le monde de leurs cités.”21 stellt für seine Söhne die Schlachtbank bereit wegen der Schuld ihrer Väter, damit sie nie wieder auftreten und sich der Erde bemächtigen und den weiten Erdkreis mit Trümmern (oder: Bedrängern = Feinden) füllen!«
22 “Je veux m’en prendre à eux - parole de Yahvé Sabaot. J’arracherai de Babylone le nom et le reste, ses enfants et tous ses descendants - parole de Yahvé.22 »Ja, ich will mich gegen sie erheben« – so lautet der Ausspruch des HERRN der Heerscharen – »und will Babylon ausrotten mit Stumpf und Stiel, mit Sproß und Schoß« – so lautet der Ausspruch des HERRN –
23 Je la donne en héritage aux hérissons et j’en fais une mare d’eau; je la balaie: c’est un balayage par le vide - parole de Yahvé Sabaot.”23 »und will es zum Besitztum der Igel machen und zu Wassersümpfen und will es hinwegfegen mit dem Kehrbesen der Vernichtung!« – so lautet der Ausspruch des HERRN der Heerscharen.
24 Yahvé Sabaot l’a juré: “Tout sera comme je l’ai conçu et voulu. Les choses se réaliseront.24 Geschworen hat der HERR der Heerscharen also: »Fürwahr, wie ich es vorbedacht habe, so soll es geschehen, und wie ich es beschlossen habe, so soll es zustande kommen:
25 Je briserai l’Assyrie dans mon pays, je l’écraserai sur mes montagnes. Son joug ne pèsera plus sur mon peuple, son fardeau sera enlevé de leurs épaules.25 zerschmettern will ich den Assyrer in meinem Lande und ihn auf meinen Bergen zertreten, damit sein Joch von ihnen genommen wird und seine Last von ihrem Rücken verschwindet.«
26 Telle est la décision que j’ai prise contre toute la terre, c’est ainsi que je frapperai toutes les nations.26 Dies ist der Ratschluß, der über die ganze Erde beschlossen ist, und das bedeutet die Hand, die über alle Völkerschaften ausgestreckt ist.
27 Si Yahvé Sabaot l’a décidé, qui l’en empêcherait? S’il a levé la main, qui la détournerait?27 Denn wenn der HERR der Heerscharen einen Plan gefaßt hat: wer will ihn vereiteln? Und seine ausgestreckte Hand: wer kann sie zurückbiegen?
28 L’année de la mort du roi Akaz, Isaïe prononça cette parole:28 Im Todesjahre des Königs Ahas erging folgender Gottesspruch:
29 Ne te réjouis pas si vite, Philistie! Le fouet qui te frappait s’est brisé, mais de la racine du serpent sortira une vipère, et son fruit sera un dragon ailé.29 »Freue dich nicht, gesamtes Philisterland, darüber, daß der Stecken (dessen), der dich schlug, zerbrochen ist! Denn aus der Wurzel der Schlange fährt eine Giftotter hervor, und deren Frucht ist ein geflügelter Drache.
30 Quand mes pauvres trouveront leur nourriture, et que les malheureux dormiront en sécurité, je ferai mourir de faim ta descendance et je tuerai ce qui restera de toi.30 Da werden dann die Ärmsten der Armen in Ruhe weiden und Dürftige in Sicherheit lagern, aber deinen Wurzelsprößling werde ich durch Hunger sterben lassen, und was von dir noch übrig ist, wird er (d.h. der Hunger) umbringen.
31 Hurlez, à la municipalité, et que toute la ville pousse des cris! Te voilà sans forces, terre des Philistins: du nord s’élève une fumée, ils viennent! et nul d’entre eux ne s’écarte de ses rangs.31 Heulet, ihr Tore, schreiet, ihr Städte! Verzage, gesamtes Philisterland! Denn von Norden her kommt Rauch (= Verderben), und keiner tritt aus Reih und Glied heraus in seinen Scharen.
32 Que répondra-t-on aux messagers de ce peuple? Que Yahvé a fondé Sion, et que les pauvres de son peuple y sont en sûreté.32 Und welche Antwort wird (oder: soll) man den Gesandten der Heidenvölker geben? ›Daß der HERR Zion fest gegründet hat und daß die Elenden seines Volkes dort wohlgeborgen sein werden.‹«