SCRUTATIO

Dimanche, 12 Juillet 2026 - Santa Veronica ( Letture di oggi)

Deuxième livre des Rois 5


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BIBLES DES PEUPLESMenge Bibel
1 Naaman était le général de l’armée du roi d’Aram. C’était un homme très estimé de son maître; il était son favori car c’est par lui que Yahvé avait donné la victoire aux Araméens. Mais cet homme de valeur était lépreux.1 Naeman, der Feldhauptmann des Königs von Syrien, galt bei seinem Herrn viel und stand in hohem Ansehen; denn durch ihn hatte Gott der HERR den Syrern den Sieg verliehen; aber dieser Mann, ein großer Kriegsheld, wurde aussätzig.
2 Or, au cours d’une sortie, les Araméens avaient ramené du pays d’Israël une adolescente qui entra au service de la femme de Naaman.2 Nun hatten die Syrer einst auf einem Streifzuge ein junges Mädchen aus dem Lande Israel gefangen weggeführt; die war dann bei Naemans Gattin Dienerin geworden
3 Elle dit à sa maîtresse: “Ah! Si mon maître allait trouver le prophète qui est à Samarie, il le délivrerait de sa lèpre.”3 und sagte (eines Tages) zu ihrer Herrin: »Ach wenn mein Herr sich doch an den Propheten zu Samaria wendete! Dann würde der ihn von seinem Aussatz befreien.«
4 Naaman informa son maître, il lui dit: “Voici ce qu’a dit cette jeune fille qui vient du pays d’Israël.”4 Da ging Naeman zu seinem Herrn und teilte ihm mit: »So und so hat das Mädchen berichtet, das aus dem Lande Israel stammt.«
5 Le roi d’Aram lui dit: “Va, pars! Je vais te donner une lettre pour le roi d’Israël.” Il se mit donc en route, prit avec lui 10 talents d’argent, 6 000 pièces d’or et 10 habits de rechange.5 Darauf entgegnete der König von Syrien: »Nun gut, ziehe hin! Ich will dir ein Schreiben an den König von Israel mitgeben.« Da machte er sich auf den Weg, nahm zehn Talente Silber, sechstausend Schekel Gold und zehn Festgewänder mit
6 Il fit remettre au roi d’Israël la lettre dans laquelle il était écrit: “Avec cette lettre, je t’envoie mon serviteur Naaman pour que tu le délivres de sa lèpre.”6 und überreichte dem König von Israel das Schreiben, das so lautete: »Wenn dieses Schreiben an dich gelangt, so wisse: ich habe meinen Diener Naeman zu dir gesandt, damit du ihn von seinem Aussatz befreist.«
7 À la lecture de la lettre, le roi d’Israël déchira ses habits et dit: “Suis-je donc comme Dieu pour faire mourir ou revivre? Celui-là me fait demander d’enlever à quelqu’un sa lèpre! Regardez et dites-moi si ce n’est pas simplement pour me chercher querelle.”7 Als der König von Israel das Schreiben gelesen hatte, zerriß er seine Kleider und rief aus: »Bin ich etwa ein Gott, daß ich töten und lebendig machen kann?! Dieser verlangt ja von mir, daß ich einen Menschen von seinem Aussatz befreie! Da seht ihr nun deutlich, daß er nur einen Vorwand zum Streit mit mir sucht!«
8 Élisée, l’homme de Dieu, apprit que le roi d’Israël avait déchiré ses vêtements; il envoya dire au roi: “Pourquoi as-tu déchiré tes vêtements? Qu’il vienne vers moi et il saura qu’il y a un prophète en Israël!”8 Als nun der Gottesmann Elisa erfuhr, daß der König von Israel seine Kleider zerrissen habe, sandte er zum König und ließ ihm sagen: »Warum hast du deine Kleider zerrissen? Laß ihn doch zu mir kommen: er soll erfahren, daß es wirklich noch einen Propheten in Israel gibt!«
9 Naaman vint donc avec ses chevaux et son char et se tint à la porte de la maison d’Élisée.9 So kam denn Naeman mit seinen Rossen und seinem Wagen und hielt bei Elisa vor der Haustür an.
10 Élisée lui fit dire par un messager: “Va te baigner sept fois dans le Jourdain, ta chair redeviendra comme auparavant et tu seras guéri.”10 Da ließ ihm Elisa durch einen Boten sagen: »Gehe hin und bade dich siebenmal im Jordan, dann wird dir dein Leib wieder gesund werden, und du wirst rein sein.«
11 Naaman se mit en colère et s’en alla; il disait: “Je pensais qu’il allait sortir en personne, qu’il invoquerait le nom de Yahvé son Dieu, qu’il frotterait de sa main l’endroit malade et me délivrerait de la lèpre.11 Darüber wurde Naeman unwillig und fuhr auf seinem Wagen weg mit den Worten: »Ich hatte als sicher angenommen, er würde selbst zu mir herauskommen und vor mich hintreten und den Namen des HERRN, seines Gottes, anrufen und seine Hand nach der heiligen Stätte hin (oder: über die kranke Stelle) schwingen und so den Aussatz wegschaffen.
12 Les fleuves de Damas, l’Abana et le Parpar, ne sont-ils pas meilleurs que toutes les eaux d’Israël? Il me suffirait donc de m’y laver pour guérir!” Très en colère il fit demi-tour pour s’en aller.12 Sind nicht der Amana und der Pharphar, die Flüsse von Damaskus, besser als alle Wasser in Israel? Kann ich mich nicht in ihnen baden, um rein zu werden?« Damit wandte er sich um und entfernte sich voller Zorn.
13 Alors ses serviteurs s’approchèrent et lui dirent: “Mon père, si le prophète t’avait demandé quelque chose de difficile, tu l’aurais fait? Pourquoi ne le fais-tu pas quand il te dit seulement: Lave-toi et tu seras guéri!”13 Da traten seine Diener an ihn heran und redeten ihm mit den Worten zu: »Mein Vater, wenn der Prophet etwas Schwieriges von dir verlangt hätte, so hättest du es sicherlich getan; wieviel mehr also jetzt, da er nur zu dir gesagt hat: ›Bade dich, so wirst du rein sein!‹«
14 Il descendit donc et se plongea dans le Jourdain: sept fois, comme l’avait dit l’homme de Dieu. Et puis sa chair redevint comme la chair d’un petit enfant: il était guéri!14 Als er sich nun an den Jordan hatte hinabfahren lassen und sich nach der Weisung des Gottesmannes siebenmal darin untergetaucht hatte, wurde sein Leib wieder so rein wie der Leib eines kleinen Kindes.
15 Alors il retourna chez l’homme de Dieu avec tous ses compagnons, il entra et se présenta devant lui: “Maintenant, dit-il, je sais qu’il n’y pas de Dieu sur toute la terre, sauf en Israël. Accepte donc ce présent de la part de ton serviteur.”15 Er kehrte nun mit seinem ganzen Gefolge zu dem Gottesmann zurück, trat nach seiner Ankunft vor ihn hin und sagte: »Wisse wohl: jetzt habe ich erkannt, daß es auf der ganzen Erde keinen Gott gibt als nur in Israel. Nimm nun doch ein Geschenk von deinem Diener an!«
16 Élisée lui répondit: “Par la vie de Yahvé que je sers, je n’accepterai rien.” L’autre insista pour qu’il accepte, mais il refusa.16 Doch Elisa entgegnete: »So wahr der HERR lebt, in dessen Dienst ich stehe: ich nehme nichts an!« Und wie er ihn auch zur Annahme drängte, er blieb doch bei seiner Weigerung.
17 Alors Naaman lui dit: “Bien! Mais j’aimerais au moins qu’on donne à ton serviteur de la terre, de quoi charger une paire de mulets, car désormais ton serviteur n’offrira plus de sacrifices ni d’holocaustes à d’autres dieux qu’à Yahvé.17 Da sagte Naeman: »Wenn denn nicht, so möge doch deinem Diener wenigstens eine Last Erde, soviel ein Paar Maultiere tragen können, mitgegeben werden; denn dein Diener wird fortan keinem andern Gott Brand- und Schlachtopfer darbringen als dem HERRN allein.
18 Cependant, que Yahvé pardonne ceci à ton serviteur: Lorsque mon maître entre dans le temple de Rimmon pour s’y prosterner, il s’appuie sur mon bras et je me prosterne avec lui dans le temple de Rimmon. Que Yahvé daigne donc pardonner cela à ton serviteur.”18 Nur in diesem einen Stück wolle der HERR mit deinem Diener Nachsicht haben: Wenn mein königlicher Herr in den Tempel Rimmons geht, um daselbst anzubeten, und sich dabei auf meinen Arm stützt und sich im Tempel Rimmons niederwirft und ich mich dann ebenfalls im Tempel Rimmons niederwerfe, so möge Gott der HERR in diesem einen Fall deinem Diener Verzeihung zuteil werden lassen!«
19 Élisée lui dit: “Va en paix!” Il était déjà assez loin,19 Er erwiderte ihm: »Ziehe hin in Frieden!«
20 lorsque Guéhazi, le serviteur d’Élisée, se dit en lui même: “Mon maître a été trop discret envers cet Araméen. Penser qu’il n’a rien accepté de ce que Naaman avait apporté! Par la vie de Yahvé, si je peux le rattraper, j’en tirerai quelque chose.”20 Als (Naeman) aber eine Strecke Weges von ihm weggezogen war, dachte Gehasi, der Diener des Gottesmannes Elisa: »Da hat nun mein Herr wahrhaftig diesen Syrer Naeman geschont, statt etwas von dem anzunehmen, was jener mitgebracht hatte! So wahr der HERR lebt: ich laufe hinter ihm her und lasse mir etwas von ihm geben!«
21 Guéhazi se mit donc à la poursuite de Naaman, et Naaman l’aperçut qui courait derrière lui. Il sauta de son char et lui dit: “Tout va-t-il bien?”21 So eilte denn Gehasi dem Naeman nach. Als dieser nun sah, daß einer hinter ihm herlief, sprang er vom Wagen herab, ging ihm entgegen und fragte: »Geht es dir wohl?«
22 Guéhazi répondit: “Tout va bien, mais mon maître m’a envoyé pour te dire: À l’instant, deux jeunes gens de la montagne d’Éphraïm, des frères prophètes, viennent d’arriver chez moi. Pourrais-tu me donner pour eux un talent d’argent et deux habits de rechange.”22 Er antwortete: »Ja! Mein Herr schickt mich und läßt dir sagen: ›Jetzt eben sind vom Gebirge Ephraim zwei junge Leute von den Prophetenjüngern zu mir gekommen; gib mir doch für sie ein Talent Silber und zwei Festkleider!‹«
23 Naaman insista: “Accepte donc deux talents.” Il le força d’accepter et serra deux talents d’argent dans deux sacs avec les deux habits de rechange, puis il les confia à deux de ses serviteurs pour qu’ils les portent devant Guéhazi.23 Naeman erwiderte: »Tu mir den Gefallen und nimm zwei Talente!« Er bat ihn dann dringend und ließ zwei Talente Silber in zwei Beutel schnüren, tat dazu zwei Festkleider und ließ sie durch zwei seiner Diener vor ihm her tragen.
24 Lorsque Guéhazi arriva à l’Ophel, il prit le tout de leurs mains et le déposa dans la maison; il renvoya les hommes, et ceux-ci partirent.24 Als er aber bei dem Hügel ankam, nahm er sie ihnen ab, brachte sie im Hause unter und entließ dann die Leute, die nun zurückkehrten.
25 Quant à lui, il rentra et se présenta devant son maître. Élisée lui dit: “D’où viens-tu, Guéhazi?” Il dit: “Ton serviteur est allé par-ci, par-là.”25 Als er aber hineingegangen und vor seinen Herrn getreten war, fragte ihn Elisa: »Woher kommst du, Gehasi?« Er antwortete: »Dein Knecht ist überhaupt nicht ausgegangen.«
26 Élisée lui dit: “Mon esprit n’était-il pas avec toi lorsque cet homme a sauté de son char pour venir à ta rencontre? Te voilà donc avec l’argent, avec des vêtements, des oliviers, des vignes, des brebis, des bœufs, des serviteurs et des servantes!26 Da sagte (Elisa) zu ihm: »Bin ich nicht im Geist mit dir gegangen, als sich jemand von seinem Wagen aus nach dir umwandte? Ist es jetzt an der Zeit, Geld und Kleider anzunehmen und Ölbaumgärten und Weinberge, Kleinvieh und Rinder, Knechte und Mägde dafür (zu erwerben)?
27 Et te voilà aussi avec la lèpre de Naaman: elle sera sur toi et sur ta famille pour toujours!” Et Guéhazi s’éloigna de lui avec une lèpre blanche comme la neige.27 So soll denn der Aussatz Naemans an dir und deinen Nachkommen ewig haften!« Da ging (Gehasi) von ihm weg, vom Aussatz weiß wie Schnee.