SCRUTATIO

Domingo, 11 Octubre 2026 - San Daniele m. ( Letture di oggi)

Livre de la Genèse 34


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BIBLES DES PEUPLESMenge Bibel
1 Dinah était la fille de Léa et de Jacob. Comme elle était sortie pour voir les filles du pays,1 Als Dina, die Tochter Jakobs, welche Lea ihm geboren hatte, einst ausging, um sich unter den Mädchen des Landes umzusehen,
2 Sichem, fils de Hamor le Hivvite, prince du pays, la vit et la prit. Il coucha avec elle et la viola.2 da sah Sichem sie, der Sohn des Hewiters Hemor, des Landesfürsten; der ergriff sie und tat ihr Gewalt an.
3 Son cœur s’attacha à Dinah fille de Jacob, il aima la jeune fille et parla à son cœur.3 Sein Herz hing aber an Dina, der Tochter Jakobs; er gewann das Mädchen lieb und redete ihr freundlich zu.
4 Sichem dit à Hamor son père: “Prends-moi donc cette jeune fille pour femme.”4 Er sagte daher zu seinem Vater Hemor: »Nimm (= freie) mir dieses Mädchen zur Frau!«
5 Jacob apprit qu’il avait souillé Dinah, sa fille; mais comme ses fils étaient dans la campagne avec le troupeau, Jacob garda le silence jusqu’à leur retour.5 Nun hatte Jakob zwar von der Entehrung seiner Tochter Dina Kunde erhalten; weil aber seine Söhne gerade bei seinem Vieh auf dem Felde waren, verhielt er sich ruhig, bis sie heimkamen.
6 Hamor, le père de Sichem, alla trouver Jacob pour parler avec lui de cette affaire.6 Da begab sich Hemor, der Vater Sichems, zu Jakob hinaus, um mit ihm zu reden.
7 À leur retour des champs, les fils de Jacob apprirent ce qui s’était passé: scandalisés, ils entrèrent dans une violente colère parce que Sichem venait de commettre une chose inadmissible en Israël: il avait couché avec la fille de Jacob! Cela ne se fait pas!7 Als nun die Söhne Jakobs vom Felde heimgekommen waren und von dem Vorfall hörten, fühlten die Männer sich schwer gekränkt und gerieten in lodernden Zorn; denn eine Schandtat hatte Sichem an Israel durch die Entehrung der Tochter Jakobs verübt: derartiges hätte nicht geschehen dürfen!
8 Hamor leur dit ceci: “Mon fils Sichem est épris de votre fille, acceptez de la lui donner en mariage.8 Da sprach sich Hemor folgendermaßen gegen sie aus: »Mein Sohn Sichem hat sein Herz an eure Tochter gehängt; gebt sie ihm doch zur Frau
9 Alliez-vous avec nous par des mariages. Vous nous donnerez vos filles et vous prendrez nos filles.9 und verschwägert euch (überhaupt) mit uns: gebt uns eure Töchter und nehmt euch die unsrigen
10 Vous habiterez avec nous, le pays sera vôtre. Habitez-y, parcourez-le et prenez-en possession.”10 und bleibt bei uns wohnen! Das Land soll euch zur Verfügung stehen: bleibt darin wohnen und durchzieht es und macht euch darin ansässig!«
11 Sichem dit au père et aux frères de la jeune fille: “Veuillez me pardonner et je vous donnerai ce que vous me demanderez.11 Sichem aber sagte zu ihrem (d.h. Dinas) Vater und zu ihren Brüdern: »Gewährt mir doch meine Bitte! Alles, was ihr von mir verlangt, will ich geben!
12 Imposez-moi un prix et un cadeau important, je donnerai ce que vous aurez demandé et ensuite vous me donnerez la jeune fille pour qu’elle soit ma femme.”12 Mögt ihr auch noch so viel als Heiratsgabe und Brautgeschenk von mir fordern: ich will euch geben, soviel ihr von mir verlangt; nur gebt mir das Mädchen zur Frau!«
13 Les fils de Jacob donnèrent une réponse à Sichem et à son père Hamor, mais c’était seulement pour l’avoir, parce qu’il avait souillé leur sœur Dinah.13 Da gaben die Söhne Jakobs dem Sichem und seinem Vater Hemor eine arglistige Antwort – es redeten nämlich die, deren Vollschwester Dina er entehrt hatte –;
14 Ils dirent donc: “ Il ne nous est pas possible de donner notre sœur à un homme incirconcis, ce serait une honte pour nous.14 sie sagten nämlich zu ihnen: »Darauf können wir uns nicht einlassen, unsere Schwester einem unbeschnittenen Manne zu geben; denn das wäre eine Schande für uns.
15 Nous ne donnerons notre accord qu’à une seule condition: devenez comme nous, faites circoncire chez vous tous les mâles.15 Nur unter der Bedingung wollen wir euch zu Willen sein, wenn ihr so werden wollt, wie wir sind, nämlich wenn alles, was männlichen Geschlechts bei euch ist, sich beschneiden läßt.
16 Alors nous vous donnerons nos filles et nous prendrons vos filles pour nous, nous habiterons avec vous et nous ne ferons plus qu’un seul peuple.16 In diesem Falle wollen wir euch unsere Töchter geben und auch eure Töchter uns zu Frauen nehmen und wollen bei euch wohnen bleiben und zu einem Volk mit euch werden.
17 Mais si vous n’êtes pas d’accord, si vous ne vous faites pas circoncire, nous reprendrons notre fille et nous partirons.”17 Wollt ihr aber auf unsern Vorschlag, euch beschneiden zu lassen, nicht eingehen, so nehmen wir unsere Tochter und ziehen von hier weg.«
18 Ce discours plut à Hamor et à son fils Sichem.18 Ihr Vorschlag gefiel dem Hemor und seinem Sohne Sichem,
19 Le jeune homme ne tarda pas à s’exécuter car il désirait la fille de Jacob. Or il était le plus considéré de toute la maison de son père.19 und der junge Mann zögerte nicht, darauf einzugehen; denn er war in die Tochter Jakobs verliebt; auch war er der Angesehenste in der ganzen Familie seines Vaters.
20 Hamor et son fils Sichem vinrent donc à la porte de la ville et s’adressèrent ainsi aux hommes de leur ville:20 So gingen denn Hemor und sein Sohn Sichem auf den Marktplatz ihrer Stadt, besprachen sich mit ihren Mitbürgern und sagten:
21 “Ces gens sont pacifiques, laissons-les habiter le pays avec nous et qu’ils puissent y circuler: le pays est vaste. Nous épouserons leurs filles et nous leur donnerons nos filles.21 »Diese Männer sind friedlich gegen uns gesinnt; so mögen sie bei uns im Lande wohnen bleiben und darin umherziehen; das Land ist ja groß genug für sie nach allen Seiten hin. Wir wollen uns ihre Töchter zu Frauen nehmen und ihnen unsere Töchter geben.
22 Cependant ces hommes mettent une condition pour habiter avec nous et ne plus faire qu’un seul peuple: nous devons circoncire chez nous tous les mâles comme ils le font chez eux.22 Jedoch nur unter der Bedingung sind die Männer gewillt, bei uns zu bleiben und ein Volk mit uns zu bilden, wenn alles, was männlichen Geschlechts bei uns ist, beschnitten wird, wie sie selbst beschnitten sind;
23 Ne voyez-vous pas que tout ce qu’ils possèdent nous appartiendra, tous leurs troupeaux, tous leurs animaux? Donnons-leur notre accord et ils habiteront avec nous.”23 ihre Herden, ihr Hab und Gut und all ihr Vieh würden alsdann uns gehören. Ja, wir wollen ihre Forderung annehmen, damit sie bei uns wohnen bleiben.«
24 Tous ceux qui passaient par la porte de la ville écoutèrent Hamor et son fils Sichem. Tous les mâles furent donc circoncis, tous ceux qui passaient par la porte de la ville.24 Der Vorschlag Hemors und seines Sohnes Sichem fand die Zustimmung aller, die zum Tor seiner Stadt hinauszugehen (oder: aus- und einzugehen) pflegten: alle männlichen Personen, alle, die zum Tor seiner Stadt hinauszugehen pflegten, ließen sich beschneiden.
25 Or le troisième jour, comme ils étaient souffrants, deux des fils de Jacob, Siméon et Lévi, frères de Dinah, prirent leur épée, entrèrent sans aucun risque dans la ville et tuèrent tous les mâles.25 Am dritten Tage aber, als sie im Wundfieber lagen, da nahmen die beiden Söhne Jakobs, Simeon und Levi, die Vollbrüder der Dina, jeder sein Schwert, drangen in die Stadt ein, die nichts Böses ahnte, und erschlugen alles Männliche;
26 Ils massacrèrent Hamor et son fils Sichem, ils reprirent Dinah dans la maison de Sichem et partirent.26 auch Hemor und seinen Sohn Sichem erschlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, holten Dina aus dem Hause Sichems und zogen davon.
27 Les fils de Jacob dépouillèrent les morts et pillèrent la ville parce qu’on avait souillé leur sœur.27 Die (übrigen) Söhne Jakobs fielen dann über die Erschlagenen her und plünderten die Stadt, weil man ihre Schwester entehrt hatte.
28 Ils prirent leur petit bétail, leur gros bétail, leurs ânes, tout ce qui était dans la ville et tout ce qui était dans les champs.28 Ihr Kleinvieh, ihre Rinder und Esel, sowohl was in der Stadt als auch was draußen auf dem Felde war, nahmen sie weg,
29 Ils prirent toutes leurs richesses, leurs petits enfants ainsi que leurs femmes, et pillèrent tout ce qui était dans les maisons.29 überhaupt ihren gesamten Besitz, auch alle ihre Kinder und Frauen führten sie als Gefangene und als Beute weg und raubten alles, was in den Häusern war.
30 Alors Jacob dit à Siméon et à Lévi: “Vous voulez mon malheur! Vous m’avez rendu odieux aux habitants du pays, aux Cananéens et aux Périsites, et moi je n’ai que très peu d’hommes. Ils vont se réunir contre moi, ils me battront et nous serons exterminés, moi et ma famille.”30 Da sagte Jakob zu Simeon und Levi: »Ihr habt mich ins Unglück gestürzt, indem ihr mich bei den Bewohnern des Landes, den Kanaanäern und Pherissitern, tödlich verhaßt gemacht habt, und ich bilde doch nur ein leicht zählbares Häuflein. Wenn sie sich jetzt gegen mich zusammentun, so werden sie mich erschlagen, und ich gehe samt meinem Hause zugrunde!«
31 Mais ses fils répondirent: “Est-ce qu’on traite notre sœur comme une prostituée?”31 Sie aber antworteten: »Durfte er (oder: man) denn mit unserer Schwester wie mit einer Dirne verfahren?«