Richter 6
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|---|---|
| 1 Als dann die Israeliten wiederum taten, was dem HERRN mißfiel, gab der HERR sie sieben Jahre lang in die Gewalt der Midianiter; | 1 ܘܥܒܕܘ ܒܢܝ̈ ܐܝܣܪܝܠ ܕܒܝܫ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܘܐܫܠܡ ܐܢܘܢ ܡܪܝܐ ܒܐܝܕܐ ܕܡܕܝܢ̈ܝܐ ܫܒܥ ܫ̈ܢܝܢ |
| 2 und die Hand der Midianiter lag schwer auf Israel. Um sich der Midianiter zu erwehren, richteten die Israeliten sich die Schlupfwinkel ein, die sich in den Bergen befinden, und legten die Höhlen und die Bergfesten (oder: Burgen) an. | 2 ܘܥܫܢܬ ܐܝܕܐ ܕܡܕܝܢ̈ܝܐ ܥܠ ܐܝܣܪܝܠ ܘܥܪܩܘ ܡܢ ܩܕܡ ܡܕܝܢ̈ܝܐ ܘܥܒܕܘ ܠܗܘܢ ܒܢ̈ܝ ܐܝܣܪܝܠ ܒ̈ܬܐ ܒܛܘܪ̈ܐ ܘܡܥܪ̈ܐ ܘܛܝܪ̈ܐ |
| 3 Denn sooft die Israeliten gesät hatten, zogen die Midianiter, die Amalekiter und die übrigen Horden des Ostens gegen sie heran, | 3 ܘܡܐ ܕܙܪܥ ܗܘܐ ܐܝܣܪܝܠ ܣܠܩܝܢ ܗܘܘ ܡܕܝܢ̈ܝܐ ܘܥܡܠܝ̈ܩܝܐ ܘܒܢ̈ܝ ܪܩܡ |
| 4 lagerten sich gegen sie im Lande und verwüsteten den Ertrag der Felder bis nach Gaza hin und ließen keine Lebensmittel in Israel übrig, auch kein Kleinvieh, keine Rinder und Esel; | 4 ܘܫܪܝܢ ܗܘܘ ܥܠܝܗܘܢ ܘܡܚܒܠܝܢ ܗܘܘ ܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ ܥܕܡܐ ܠܡܥܠܢܐ ܕܥܐܙܐ ܘܠܐ ܫܒܩܝܢ ܗܘܘ ܠܐܝܣܪܝܠ ܕܢܚܘܢ ܬܘܪ̈ܐ ܘܐܡܪ̈ܐ ܘܚܡܪ̈ܐ |
| 5 denn wenn sie mit ihren Herden und Zelten heranzogen, kamen sie so zahlreich wie Heuschreckenschwärme, so daß sie selbst und ihre Kamele nicht zu zählen waren; und wenn sie eingedrungen waren, verheerten sie das Land. | 5 ܡܛܠ ܕܗܢܘܢ ܘܒܥܝܪܗܘܢ ܘܡܫ̈ܟܢܝܗܘܢ ܐܬܝܢ ܗܘܘ ܐܝܟ ܩܡܨܐ ܣܓܝܐܐ ܘܠܗܘܢ ܘܠܓܡ̈ܠܝܗܘܢ ܠܝܬ ܗܘܐ ܡܢܝܢ ܘܥܠܘ ܠܐܪܥܐ ܠܡܚܒܠܘܬܗ̇ |
| 6 Als Israel so von den Midianitern arg mitgenommen wurde, schrien die Israeliten zum HERRN um Hilfe. | 6 ܘܐܬܬܙܝܥ ܛܒ ܐܝܣܪܝܠ ܡܢ ܩܕܡ ܡܕܝܢ̈ܝܐ |
| 7 Als nun die Israeliten den HERRN um Hilfe gegen die Midianiter angerufen hatten, | 7 ܘܙܥܩܘ ܒܢܝ̈ ܐܝܣܪܝܠ ܠܡܪܝܐ ܥܠ ܨܒܘܬܐ ܕܡܕܝܢ |
| 8 sandte der HERR einen Propheten zu den Israeliten, der zu ihnen sagte: »So hat der HERR, der Gott Israels, gesprochen: ›Ich selbst habe euch aus Ägypten hergebracht und euch aus dem Hause der Knechtschaft herausgeführt; | 8 ܘܫܕܪ ܡܪܝܐ ܠܓܒܪܐ ܢܒܝܐ ܠܘܬ ܒ̈ܢܝ ܐܝܣܪܝܠ ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܐܢܐ ܐܣܩܬܟܘܢ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ ܘܐܦܩܬܟܘܢ ܡܢ ܒܝܬ ܥܒܕܘܬܐ |
| 9 ich habe euch aus der Hand der Ägypter und aus der Gewalt aller eurer Bedrücker errettet und sie vor euch her vertrieben und euch ihr Land gegeben | 9 ܘܦܨܝܬܟܘܢ ܡܢ ܐܝܕܐ ܕܡܨܪ̈ܝܐ ܘܡܢ ܐܝܕܐ ܕܟܠܗܘܢ ܐ̈ܠܘܨܝܟܘܢ ܘܐܘܒܕܬ ܐܢܘܢ ܡܢ ܩܕܡܝܟܘܢ ܘܝܗܒܬ ܠܟܘܢ ܐܪܥܗܘܢ |
| 10 und habe zu euch gesagt: Ich, der HERR, bin euer Gott: ihr dürft die Götter der Amoriter, in deren Lande ihr wohnt, nicht verehren! Aber ihr habt nicht auf meine Mahnung gehört.‹« | 10 ܘܐܡܪܬ ܠܟܘܢ ܕܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܟܘܢ ܠܐ ܬܕܚܠܘܢ ܠܐ̈ܠܗܐ ܕܐܡܘܪ̈ܝܐ ܕܝܬܒܝܢ ܐܢܬܘܢ ܒܐܪܥܗܘܢ ܘܠܐ ܫܡܥܬܘܢ ܒܩܠܝ |
| 11 Da kam der Engel des HERRN und setzte sich unter die Terebinthe in Ophra, die dem Abiesriten Joas gehörte, während dessen Sohn Gideon gerade Weizen in der Kelter ausklopfte, um ihn vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen. | 11 ܘܐܬܐ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܘܐܝܬܒ ܬܚܝܬ ܒܛܡܬܐ ܕܐܝܬ ܒܥܘܦܪܐ ܩܪܝܬܗ ܕܝܘܐܫ ܐܒܘܗܝ ܕܥܙܪܝ ܘܓܕܥܘܢ ܒܪܗ ܚܒܛ ܗܘܐ ܚ̈ܛܐ ܒܓܬ ܕܢܥܪܘܩ ܡܢ ܩܕܡ ܡܕܝܢ̈ܝܐ |
| 12 Diesem erschien also der Engel des HERRN und redete ihn mit den Worten an: »Der HERR ist mit dir, du tapferer Held!« | 12 ܘܐܬܚܙܝ ܠܗ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܪܝܐ ܓܢܒܪ ܚܝܠܐ ܥܡܟ |
| 13 Gideon antwortete ihm: »Mit Verlaub (oder: Ach!), mein Herr! Wenn der HERR wirklich mit uns wäre, wie hätte uns da dies alles widerfahren können? Und wo sind alle seine Wundertaten, von denen unsere Väter uns erzählt haben, indem sie sagten: ›Der HERR ist es gewesen, der uns aus Ägypten hergeführt hat!‹? Jetzt aber hat der HERR uns verstoßen und uns in die Hand der Midianiter fallen lassen!« | 13 ܘܐܡܪ ܠܗ ܓܕܥܘܢ ܒܥܐ ܐܢܐ ܡܢܟ ܡܪܝ ܐܢ ܐܝܬ ܡܪܝܐ ܥܡܢ ܠܡܢܐ ܓܕܫ ܠܢ ܗܠܝܢ ܟܘܠܗܝܢ ܘܐܝܟܐ ܐܢܝ̈ܢ ܟܠܗܝܢ ܬܕܡܪ̈ܬܗ ܕܐܫܬܥܝܘ ܠܢ ܐ̈ܒܗܝܢ ܘܐܡܪܘ ܠܢ ܕܡܢ ܡܨܪܝܢ ܐܦܩܢ ܡܪܝܐ ܘܗܫܐ ܫܒܩܢ ܡܪܝܐ ܘܐܫܠܡܢ ܒܐܝܕܐ ܕܡܕܝܢ̈ܝܐ |
| 14 Da wandte der HERR sich ihm zu und sagte: »Gehe hin in dieser deiner Kraft und rette Israel aus der Gewalt der Midianiter! Ich sende dich ja!« | 14 ܘܐܬܦܢܝ ܥܠܘܗܝ ܡܪܝܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܙܠ ܒܚܝܠܟ ܗܢܐ ܘܐܢܬ ܬܦܪܘܩ ܠܐܝܣܪܝܠ ܡܢ ܐܝܕܐ ܕܡܕܝܢ̈ܝܐ ܗܐ ܫܕܪܬܟ |
| 15 Er aber entgegnete ihm: »Mit Verlaub (oder: Ach!), mein Herr! Wie könnte ich Israel erretten, da doch mein Geschlecht das geringste (oder: ärmste) in Manasse ist und ich der Jüngste in meines Vaters Hause bin?« | 15 ܐܡܪ ܠܗ ܒܥܐ ܐܢܐ ܡܢܟ ܡܪܝ ܒܡܢܐ ܐܦܪܩܝܘܗܝ ܠܐܝܣܪܝܠ ܕܗܐ ܫܪܒܬܝ ܒܨܝܪܐ ܗܝ ܒܡܢܫܐ ܘܐܢܐ ܙܥܘܪܐ ܐܢܐ ܕܒܝܬ ܐܒܝ |
| 16 Da antwortete ihm der HERR: »Ich werde ja mit dir sein, und du sollst die Midianiter schlagen wie einen einzelnen Mann.« | 16 ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܪܝܐ ܐܢܐ ܐܗܘܐ ܥܡܟ ܘܬܚܪܘܒ ܠܡܕܝܢ̈ܝܐ ܐܝܟ ܓܒܪܐ ܚܕ |
| 17 Da entgegnete er ihm: »Wenn du mir wirklich gnädig gesinnt bist, so gib mir ein Zeichen, daß du selbst es bist, der mit mir redet! | 17 ܘܐܡܪ ܠܗ ܐܢ ܐܫܟܚܬ ܪ̈ܚܡܐ ܒܥܝܢ̈ܝܟ ܥܒܕ ܠܝ ܐܬܐ ܘܐܕܥ ܕܐܢܬ ܡܡܠܠ ܥܡܝ |
| 18 Entferne dich doch nicht von hier, bis ich zu dir zurückkehre und eine Gabe von mir herausbringe und sie dir vorsetze!« Da antwortete er: »Ich will hier sitzen bleiben, bis du wiederkommst.« | 18 ܠܐ ܬܦܪܘܩ ܡܟܐ ܥܕܡܐ ܕܐܬܐ ܠܘܬܟ ܘܐܦܩ ܫܪܘܬܝ ܐܣܝܡ ܩܕܡܝܟ ܘܐܡܪ ܐܢܐ ܐܬܒ ܥܕܡܐ ܕܬܐܬܐ |
| 19 Darauf ging Gideon ins Haus hinein und richtete ein Ziegenböckchen zu und ungesäuerte Kuchen von einem Epha Mehl; das Fleisch legte er in einen Korb, und die Brühe tat er in einen Topf und brachte es dann zu ihm hinaus unter die Terebinthe und setzte es ihm vor. | 19 ܘܓܕܥܘܢ ܥܠ ܥܒܕ ܓܕܝܐ ܕܥܙ̈ܐ ܘܣܐܬܐ ܕܩܡܚܐ ܦܛܝܪܐ ܘܒܣܪܐ ܣܡ ܒܣܠܐ ܘܡܨܠܠܐ ܐܪܡܝ ܒܩܣܛܐ ܘܐܦܩ ܠܗ ܬܚܝܬ ܒܛܡܬܐ ܘܩܪܒ ܠܗ |
| 20 Doch der Engel Gottes sagte zu ihm: »Nimm das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen, lege sie auf den Felsen drüben und gieße die Brühe darüber aus!« Als er es getan hatte, | 20 ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܣܒ ܒܣܪܐ ܘܦܛܝܪܐ ܣܝܡ ܥܠ ܟܐܦܐ ܘܡܨܠܠܐ ܐܫܘܕ ܥܠܝܗ ܘܥܒܕ ܗܟܢܐ |
| 21 streckte der Engel des HERRN den Stab aus, den er in der Hand hatte, und berührte mit der Spitze (des Stabes) das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen; da schlug Feuer aus dem Gestein hervor und verzehrte das Fleisch und die Kuchen; der Engel des HERRN aber war vor seinen Augen verschwunden. | 21 ܘܐܘܫܛ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܒܪܝܫ ܚܘܛܪܐ ܕܒܐܝܕܗ ܘܩܪܒ ܠܒܣܪܐ ܘܠܦܛܝܪܐ ܘܣܠܩܬ ܢܘܪܐ ܡܢ ܟܐܦܐ ܘܐܟܠܬ ܒܣܪܐ ܘܦܛܝܪܐ ܘܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܐܬܓܠܙ ܡܢ ܨܐ̈ܕܘܗܝ |
| 22 Da erkannte Gideon, daß es der Engel des HERRN gewesen war, und er rief aus: »Wehe, HERR mein Gott! Ach, ich habe den Engel des HERRN von Angesicht zu Angesicht gesehen!« | 22 ܘܚܙܐ ܓܕܥܘܢ ܕܡܠܐܟܗ ܗܘ ܕܡܪܝܐ ܘܐܡܪ ܓܕܥܘܢ ܐܘܢ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܚܙܝܬ ܡܠܐܟܗ ܕܡܪܝܐ ܐ̈ܦܝܢ ܒܐ̈ܦܝܢ |
| 23 Aber der HERR antwortete ihm: »Friede dir (= beruhige dich)! Fürchte nichts! Du wirst nicht sterben!« | 23 ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܪܝܐ ܫܠܡ ܠܟ ܠܐ ܬܕܚܠ ܠܐ ܡܐܬ ܐܢܬ |
| 24 Darauf erbaute Gideon dort dem HERRN einen Altar und nannte ihn: »Der HERR ist Heil!« Bis auf den heutigen Tag steht er noch in Ophra, dem Wohnort der Abiesriten. | 24 ܘܒܢܐ ܬܡܢ ܓܕܥܘܢ ܡܕܒܚܐ ܠܡܪܝܐ ܘܩܪܝܗܝ ܡܪܝܐ ܫܠܡܐ ܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ ܘܥܕܟܝܠ ܒܥܘܦܪܐ ܗܘܐ ܩܪܝܬܐ ܕܐܒܘܗܝ ܕܥܙܪܝ |
| 25 In derselben Nacht gebot ihm dann der HERR: »Nimm den jungen Stier, den dein Vater hat, und außerdem den zweiten siebenjährigen Stier, reiße den Altar Baals, der deinem Vater gehört, nieder und haue den Götzenbaum um, der daneben steht! | 25 ܘܗܘܐ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܘܐܡܪ ܠܗ ܡܪܝܐ ܣܒ ܬܘܪܐ ܕܐܒܘܟ ܘܬܘܪܐ ܐܚܪܢܐ ܒܪ ܫܒܥ ܫ̈ܢܝܢ ܘܣܚܘܦ ܡܕܒܚܗ ܕܒܥܠܐ ܦܬܟܪܗ ܕܐܒܘܟ ܘܐܣܬܪܐ ܕܩܝܡܐ ܥܠܘܗܝ ܦܣܩ |
| 26 Dann baue dem HERRN, deinem Gott, auf der höchsten Stelle dieser Bergfeste einen Altar aus aufgeschichteten Steinen und nimm den Stier und bringe ihn als Brandopfer dar mit dem Holz des Götzenbaumes, den du umhauen sollst!« | 26 ܘܒܢܝ ܡܕܒܚܐ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܟ ܥܠ ܪܝܫ ܬܘܩܦܐ ܗܢܐ ܒܣܕܪܐ ܘܣܒ ܬܘܪܐ ܐܚܪܢܐ ܘܐܣܩ ܥܠܘܗܝ ܥܠܬܐ ܘܩܝܣ̈ܐ ܒܩܝܣ̈ܐ ܕܐܣܬܪܐ ܕܡܦܣܩ ܐܢܬ |
| 27 Da nahm Gideon zehn Männer von seinen Knechten und tat, wie der HERR ihm befohlen hatte; weil er sich aber vor seiner Familie und vor den Leuten der Stadt fürchtete, es bei Tage zu tun, tat er es bei Nacht. | 27 ܘܕܒܪ ܓܕܥܘܢ ܥܣܪܐ ܓܒܪ̈ܝܢ ܡܢ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܘܥܒܕ ܐܝܟ ܕܐܡܪ ܠܗ ܡܪܝܐ ܘܡܛܠ ܕܕܚܠ ܗܘܐ ܡܢ ܒܝܬ ܐܒܘܗܝ ܘܡܢ ܐܢܫ̈ܝ ܩܪܝܬܐ ܕܢܥܒܕ ܒܐܝܡܡܐ ܥܒܕ ܒܠܠܝܐ |
| 28 Als nun die Männer der Stadt am nächsten Morgen aufstanden, fanden sie den Altar Baals niedergerissen und den Götzenbaum, der daneben gestanden hatte, umgehauen; der Stier aber war als Brandopfer auf dem neuerbauten Altar dargebracht worden. | 28 ܘܩܕܡܘ ܐܢܫ̈ܝ ܩܪܝܬܐ ܒܨܦܪܐ ܘܚܙܝܢ ܕܥܩܝܪ ܡܕܒܚܗ ܕܒܥܠܐ ܘܐܣܬܪܐ ܕܥܠܘܗܝ ܡܦܣܩܐ ܘܬܘܪܐ ܐܚܪܢܐ ܡܣܩ ܥܠ ܡܕܒܚܐ ܐܚܪܢܐ ܕܒܢܐ |
| 29 Da fragten sie einer den andern: »Wer hat das getan?«, und als sie dann nachforschten und sich erkundigten, hieß es: »Gideon, der Sohn des Joas, hat das getan.« | 29 ܘܐܡܪܝܢ ܓܒܪ ܠܚܒܪܗ ܡܢܘ ܥܒܕ ܥܒܝܕܬܐ ܗܕܐ ܘܫܐܠܘ ܘܥܩܒܘ ܘܐܡܪܝܢ ܓܕܥܘܢ ܒܪ ܝܘܐܫ ܥܒܕ ܥܒܝܕܬܐ ܗܕܐ |
| 30 Da sagten die Männer der Stadt zu Joas: »Gib deinen Sohn heraus: er muß sterben, weil er den Altar Baals niedergerissen und den heiligen Baum, der danebenstand, umgehauen hat!« | 30 ܘܐܡܪܘ ܐܢܫ̈ܝ ܩܪܝܬܐ ܠܝܘܐܫ ܐܦܩ ܒܪܟ ܢܡܘܬ ܕܥܩܪ ܡܕܒܚܗ ܕܒܥܠܐ ܘܦܣܩ ܐܣܬܪܐ ܕܥܠܘܗܝ |
| 31 Aber Joas entgegnete allen, die bei ihm standen: »Wollt ihr etwa für Baal streiten, oder wollt ihr für ihn eintreten? Wer für ihn streitet, soll noch diesen Morgen sterben! Wenn Baal ein Gott ist, so mag er für sich selbst eintreten, weil man seinen Altar niedergerissen hat!« | 31 ܘܐܡܪ ܝܘܐܫ ܠܟܘܠ ܕܩܡܘ ܥܠܘܗܝ ܐܢܬܘܢ ܕܝܢܝܢ ܐܢܬܘܢ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܒܥܠܐ ܐܘ ܐܢܬܘܢ ܡܦܨܝܢ ܐܢܬܘܢ ܠܗ ܡܢܘ ܕܕܐܢ ܥܠ ܐ̈ܦܘܗܝ ܥܕܡܐ ܠܨܦܪܐ ܢܡܘܬ ܐܢ ܐܠܗܐ ܗܘ ܢܕܘܢ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܢܦܫܗ ܥܠ ܕܥܩܪ ܡܕܒܚܗ |
| 32 Daher gab man ihm (d.h. dem Gideon) an jenem Tage den Namen »Jerubbaal« (d.h. Baal möge streiten), indem man sagte: »Baal möge gegen ihn (d.h. Gideon) streiten, weil er seinen Altar niedergerissen hat.« | 32 ܘܩܪܝܗܝ ܒܝܘܡܐ ܗܘ ܢܕܘܒܥܝܠ ܘܐܡܪ ܢܕܘܢܝܘܗܝ ܒܥܠܐ ܥܠ ܕܥܩܪ ܡܕܒܚܗ |
| 33 Als sich nun alle Midianiter, dazu auch die Amalekiter und die Horden des Ostens insgesamt vereinigt und sich nach Überschreitung (des Jordans) in der Ebene Jesreel gelagert hatten, | 33 ܘܟܠܗܘܢ ܡܕܝܢܝ̈ܐ ܘܥܡܠܩ̈ܝܐ ܘܒܢ̈ܝ ܪܩܡ ܐܬܟܢܫܘ ܐܟܚܕܐ ܘܥܒܪܘ ܘܫܪܘ ܒܥܘܡܩܐ ܕܐܝܙܪܥܝܠ |
| 34 kam der Geist des HERRN über Gideon, so daß er in die Posaune stieß, worauf die Abiesriter seinem Aufgebot folgten. | 34 ܘܪܘܚܗ ܕܡܪܝܐ ܠܒܫܬ ܠܓܕܥܘܢ ܘܩܥܐ ܒܫܝܦܘܪܐ ܘܩܪܐ ܐܝܙܪܥܝܠ ܒܬܪܗ |
| 35 Er sandte dann Boten in ganz Manasse umher, und auch dieser Stamm folgte seinem Ruf; ebenso sandte er Boten durch Asser, durch Sebulon und durch Naphthali, und auch diese Stämme zogen zur Hilfeleistung heran. | 35 ܘܐܝܙ̈ܓܕܘܗܝ ܫܕܪ ܒܟܠܗ ܡܢܫܐ ܘܩܥܘ ܐܦ ܗܢܘܢ ܒܬܪܗ ܘܐܝܙ̈ܓܕܘܗܝ ܫܕܪ ܐܦ ܥܠ ܐܫܝܪ ܘܥܠ ܙܒܘܠܘܢ ܘܥܠ ܢܦܬܠܝ ܘܣܠܩܘ ܠܐܘܪܥܗܘܢ |
| 36 Nun sagte Gideon zu Gott: »Willst du wirklich Israel durch meine Hand erretten, wie du verheißen hast – | 36 ܘܐܡܪ ܓܕܥܘܢ ܠܡܪܝܐ ܐܢܗܘ ܕܦܪܩ ܐܢܬ ܒܐ̈ܝܕܝ ܠܐܝܣܪܝܠ ܐܝܟܢܐ ܕܐܡܪܬ |
| 37 gut, so will ich ein Schaffel (oder: die Schafschur) auf der Tenne ausbreiten; wenn dann der Tau bloß auf dem Fell (oder: der Wollschur) liegen wird, der ganze übrige Boden aber trocken bleibt, so will ich daran erkennen, daß du Israel durch meine Hand erretten willst, wie du verheißen hast.« | 37 ܗܐ ܣܐܡ ܐܢܐ ܓܙܬܐ ܕܥܡܪܐ ܒܐܕܪܐ ܐܢ ܢܗܘܐ ܛܠܐ ܥܠ ܓܙܬܐ ܒܠܚܘܕܝܗ ܘܥܠ ܟܘܠܗ̇ ܐܪܥܐ ܝܒܫܐ ܝܕܥ ܐܢܐ ܕܦܪܩ ܐܢܬ ܒܐ̈ܝܕܝ ܠܐܝܣܪܝܠ ܐܝܟܢܐ ܕܐܡܪܬ |
| 38 Und so geschah es: als er am andern Morgen früh das Fell (oder: die Wolle) ausdrückte, preßte er Tau aus dem Fell, eine ganze Schale voll Wasser. | 38 ܘܗܘܐ ܗܟܢܐ ܘܩܕܡ ܒܬܪ ܝܘܡܐ ܘܥܨܪܗ̇ ܠܓܙܬܐ ܘܐܡܨܝ ܛܠܐ ܡܢ ܓܙܬܐ ܡܠܐ ܠܩܢܐ ܡ̈ܝܐ |
| 39 Darauf sagte Gideon zu Gott: »Gerate nicht in Zorn gegen mich, wenn ich nur diesmal noch rede! Laß mich nur noch diesmal einen Versuch mit dem Fell (oder: der Wollschur) machen: das Fell allein möge trocken bleiben, auf dem ganzen übrigen Boden aber Tau liegen!« | 39 ܘܐܡܪ ܓܕܥܘܢ ܠܐܠܗܐ ܠܐ ܢܬܚܡܬ ܪܘܓܙܟ ܥܠܝ ܘܐܡܠܠ ܗܕܐ ܙܒܢܬܐ ܒܠܚܘܕ ܐܢܣܐ ܬܘܒ ܙܒܢܬܐ ܗܕܐ ܒܓܙܬܐ ܢܗܘܐ ܝܒܫܐ ܥܠ ܓܙܬܐ ܒܠܚܘܕܝܗ ܘܥܠ ܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ ܢܗܘܐ ܛܠܐ |
| 40 Da ließ Gott es in jener Nacht so geschehen: das Fell allein blieb trocken, während sonst auf dem Boden überall Tau lag. | 40 ܘܥܒܕ ܐܠܗܐ ܒܠܠܝܐ ܗܘ ܗܟܢܐ ܘܗܘܐ ܝܒܫܐ ܥܠ ܓܙܬܐ ܒܠܚܘܕܝܗ ܘܥܠ ܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ ܗܘܐ ܛܠܐ |