SCRUTATIO

Sonntag, 5 Juli 2026 - Sant´Elisabetta di Portogallo ( Letture di oggi)

Richter 1


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Menge BibelBIBLES DES PEUPLES
1 Nach Josuas Tode aber fragten die Israeliten beim HERRN an: »Wer von uns soll zuerst gegen die Kanaanäer hinaufziehen, um mit ihnen zu kämpfen?«1 Josué était mort. Les Israélites consultèrent Yahvé: “Qui de nous, dirent-ils, montera le premier à l’attaque contre les Cananéens?”
2 Der HERR antwortete: »Juda soll hinaufziehen; hiermit gebe ich das Land in seine Gewalt.«2 Yahvé répondit: “C’est Juda qui montera, j’ai livré le pays entre ses mains.”
3 Da richtete Juda die Aufforderung an seinen Bruderstamm Simeon: »Ziehe mit mir in das durchs Los mir zugeteilte Gebiet hinauf und laß uns die Kanaanäer gemeinsam bekriegen; dann will auch ich mit dir in deinen Losanteil ziehen.« So zog denn Simeon mit ihm.3 Ceux de Juda dirent à leurs frères de Siméon: “Venez nous aider dans notre héritage contre les Cananéens, et à notre tour nous irons vous aider dans votre héritage.” Et ceux de Siméon vinrent les aider.
4 Als nun die Judäer hinaufgezogen waren, gab der HERR die Kanaanäer und Pherissiter in ihre Gewalt: sie schlugen sie bei Besek, zehntausend Mann.4 Juda monta donc et Yahvé livra entre leurs mains les Cananéens et les Périsites à Bézek: ils écrasèrent 10 000 hommes.
5 Als sie dann bei Besek auf Adoni-Besek stießen, griffen sie ihn an und besiegten die Kanaanäer und Pherissiter.5 À Bézek ils rencontrèrent Adoni-Bézek; ils engagèrent le combat et écrasèrent Cananéens et Périsites.
6 Als dann Adoni-Besek die Flucht ergriff, verfolgten sie ihn, nahmen ihn gefangen und hieben ihm die Daumen an seinen Händen und die beiden großen Zehen ab.6 Adoni-Bézek prit la fuite et ils le poursuivirent. Ils le prirent et lui coupèrent les pouces des mains et des pieds.
7 Da sagte Adoni-Besek: »Siebzig Könige, denen die Daumen an ihren Händen und die großen Zehen abgehauen waren, haben Brocken (oder: ihr Brot) unter meinem Tische auflesen müssen: wie ich getan habe, so hat Gott mir wieder vergolten.« Man brachte ihn dann nach Jerusalem, wo er starb. –7 Adoni-Bézek dit alors: “70 rois, avec les pouces des mains et des pieds coupés, ramassaient les miettes sous ma table, Dieu me rend aujourd’hui ce que je leur ai fait.” On l’emmena à Jérusalem et il y mourut.
8 Die Judäer belagerten hierauf Jerusalem, eroberten es, machten die Einwohnerschaft mit dem Schwert nieder und steckten die Stadt in Brand.8 Les fils de Juda combattirent contre Jérusalem et s’en emparèrent, ils la passèrent au fil de l’épée et incendièrent la ville.
9 Darauf zogen die Judäer hinab, um die Kanaanäer zu bekriegen, die im Gebirge sowie im Südland und in der Niederung wohnten.9 Après cela, les fils de Juda descendirent combattre les Cananéens qui habitaient la Montagne, le Négueb et le Bas-Pays.
10 Die Judäer zogen also gegen die Kanaanäer, die in Hebron wohnten – Hebron hieß aber früher Kirjath-Arba –, und besiegten den Sesai, den Ahiman und den Thalmai.10 Juda marcha contre les Cananéens qui habitaient Hébron (Hébron s’appelait autrefois Kiryat-Arba); ils battirent Chéchaï, Ahiman et Talmaï.
11 Von dort zog er (d.h. Kaleb) gegen die Einwohner von Debir – Debir hieß aber früher Kirjath-Sepher.11 Ils partirent de là combattre contre les habitants de Débir (Débir s’appelait autrefois Kiryat-Séfer).
12 Da machte Kaleb bekannt: »Wer Kirjath-Sepher bezwingt und erobert, dem gebe ich meine Tochter Achsa zur Frau.«12 Caleb dit alors: “Je donnerai ma fille Aksa en mariage à celui qui attaquera Kiryat-Séfer et s’en emparera.”
13 Als nun Othniel, der Sohn des Kenas, der jüngere Bruder Kalebs, die Stadt eroberte, gab er ihm seine Tochter Achsa zur Frau.13 Otniel, fils de Kénaz, frère cadet de Caleb, s’en empara, et c’est à lui qu’il donna sa fille Aksa.
14 Als sie ihm nun zugeführt wurde, überredete sie ihn, ein Stück Ackerland von ihrem Vater erbitten zu dürfen; und als sie dann vom Esel herabsprang und Kaleb sie fragte: »Was wünschest du?«,14 Dès qu’elle arriva, il la poussa à demander à son père un champ. Comme elle descendait de son âne, Caleb lui dit: “Que veux-tu?”
15 antwortete sie ihm: »Gib mir doch ein Abschiedsgeschenk! Denn da du mich in das Südland verheiratet hast, so gib mir auch Wasserquellen mit!« Da gab Kaleb ihr die oberen und die unteren Quellen.15 Elle répondit: “Fais-moi plaisir. Puisque tu m’as envoyée dans le pays du Négueb, donne-moi au moins des sources d’eau.” Caleb lui donna donc les Fontaines-d’en-Haut et les Fontaines-d’en-Bas.
16 Auch die Söhne (= Nachkommen) des Keniters (Hobab), des Schwagers Moses, waren mit den Judäern aus der Palmenstadt in die Steppe Juda hinaufgezogen, die im Süden (oder: beim Südland) von Arad liegt; sie machten sich dann auf und siedelten sich unter dem Volke (d.h. unter den Amalekitern) an.16 Les fils de Hobab le Kénite, beau-frère de Moïse, montèrent avec les fils de Juda, de la Ville des Palmiers jusqu’au désert de Juda, au sud d’Arad. Là ils s’établirent au milieu du peuple.
17 Darauf zogen die Judäer mit ihrem Bruderstamm Simeon zu Felde; sie besiegten die Kanaanäer, die in Zephath wohnten, vollstreckten den Bann an der Stadt und gaben ihr den Namen Horma (d.h. Bann; vgl. 4.Mose 21,3). –17 Juda partit alors avec son frère Siméon. Ils écrasèrent les Cananéens qui habitaient Séfat et lui jetèrent l’anathème, c’est pourquoi on appela la ville Horma.
18 Doch konnten die Judäer Gaza mit dem zugehörigen Gebiete sowie Askalon und sein Gebiet und Ekron nebst seinem Gebiet nicht erobern (?);18 Juda ne s’empara pas de Gaza et de son territoire, ni d’Ashkélon et de son territoire, ni d’Ékron et de son territoire.
19 doch war der HERR mit den Judäern, so daß sie das Bergland in Besitz nahmen; dagegen die Bewohner der Niederung vermochten sie nicht zu vertreiben, weil diese eiserne Streitwagen hatten.19 Juda se rendit maître de la montagne avec l’aide de Yahvé, mais il ne put chasser les habitants de la plaine, car ils avaient des chars de fer.
20 Hebron aber gaben sie, wie Mose bestimmt hatte, dem Kaleb, und dieser vertrieb dann von dort die drei Enaksöhne.20 Comme Moïse l’avait ordonné, on donna Hébron à Caleb; il en chassa les trois fils d’Anak.
21 Aber die Jebusiter, die Bewohner Jerusalems, konnten die Benjaminiten nicht vertreiben; daher sind die Jebusiter neben den Benjaminiten in Jerusalem wohnen geblieben bis auf den heutigen Tag.21 Quant aux Jébusites qui habitaient Jérusalem, les fils de Benjamin ne les dépossédèrent pas, et jusqu’à ce jour les Jébusites habitent Jérusalem avec les fils de Benjamin.
22 Die vom Hause Joseph aber zogen ebenfalls in den Streit, und zwar gegen Bethel, und der HERR war mit ihnen.22 Les gens de la maison de Joseph firent une expédition contre Béthel, et Yahvé était avec eux.
23 Das Haus Joseph ließ nämlich Bethel auskundschaften – die Stadt hieß vormals Lus –;23 Ils montèrent leur camp devant Béthel (la ville s’appelait autrefois Louz).
24 und als die Späher einen Mann aus der Stadt herauskommen sahen, sagten sie zu ihm: »Zeige uns doch einen Zugang in die Stadt, wir wollen dich auch dafür belohnen.«24 Les guetteurs virent un homme qui sortait de la ville et ils lui dirent: “Montre-nous par où on peut entrer dans la ville, et nous te ferons grâce.”
25 Als er ihnen nun eine Stelle gezeigt hatte, wo man in die Stadt eindringen konnte, eroberten sie den Ort und machten alle Einwohner mit dem Schwert nieder; den Mann aber und seine ganze Familie ließen sie frei abziehen.25 Il leur montra donc comment entrer dans la ville. Ils la passèrent au fil de l’épée, mais ils laissèrent aller cet homme avec toute sa famille.
26 Der Mann begab sich dann in das Land der Hethiter und gründete dort eine Stadt, die er Lus nannte; so heißt der Ort noch heutigen Tages.26 L’homme alla au pays des Hittites et il y construisit une ville qu’il appela Louz (c’est le nom qu’elle porte encore aujourd’hui).
27 Der Stamm Manasse aber konnte die Bewohner von Beth-Sean nebst den zugehörigen Ortschaften nicht vertreiben, ebensowenig die Bewohner von Thaanach, von Dor, von Jibleam und von Megiddo nebst den zu ihnen gehörenden Ortschaften; daher gelang es den Kanaanäern, in dieser Gegend wohnen zu bleiben.27 Manassé ne put s’emparer de la ville de Beth-Chéan, ni de ses dépendances; de même à Tanak, à Dor, à Yibléam et à Méguiddo: les Cananéens s’obstinèrent à rester dans ce pays.
28 Als später aber die Israeliten erstarkt waren, machten sie die Kanaanäer fronpflichtig, ohne sie jedoch völlig vertreiben zu können. –28 Mais lorsque Israël devint plus fort, il réduisit les Cananéens à la corvée, sans les éliminer pour autant.
29 Ebensowenig vertrieb der Stamm Ephraim die Kanaanäer, die in Geser wohnten; daher blieben die Kanaanäer mitten unter ihnen in Geser wohnen. –29 Éphraïm non plus ne déposséda pas les Cananéens qui habitaient Guézer, les Cananéens continuèrent donc d’y habiter avec lui.
30 Der Stamm Sebulon vertrieb nicht die Bewohner von Kitron und auch nicht die Bewohner von Nahalol; daher blieben die Kanaanäer mitten unter ihnen wohnen, wurden aber fronpflichtig. –30 Zabulon ne déposséda pas les habitants de Kitron ni ceux de Nahalol; les Cananéens demeurèrent ainsi au milieu de Zabulon mais ils furent réduits à la corvée.
31 Asser vertrieb nicht die Bewohner von Akko und die Bewohner von Sidon, sowie von Ahlab (Mahaleb?), von Achsib, von Helba, von Aphik und von Rehob;31 Asher ne déposséda pas les habitants d’Akko ni ceux de Sidon, de Mahaleb, d’Akzib, de Helbah, d’Afek et de Réhob.
32 daher blieben die Asseriten mitten unter den einheimischen Kanaanäern wohnen, denn sie hatten sie nicht vertreiben können. –32 Les gens d’Asher demeurèrent donc au milieu des Cananéens qui habitaient le pays, car ils ne les avaient pas dépossédés.
33 Der Stamm Naphthali vertrieb nicht die Bewohner von Beth-Semes und auch nicht die Bewohner von Beth-Anath. So blieb denn dieser Stamm mitten unter den einheimischen Kanaanäern wohnen; doch wurden die Bewohner von Beth-Semes und von Beth-Anath ihnen fronpflichtig. –33 Nephtali ne déposséda pas les habitants de Beth-Chémech, ni ceux de Beth-Anat; il habita donc au milieu des Cananéens qui habitaient le pays, mais il imposa des corvées aux habitants de Beth-Chémech et de Beth-Anat.
34 Die Amoriter aber drängten den Stamm Dan ins Gebirge zurück und ließen ihn nicht in die Niederung herabkommen.34 Les Amorites refoulèrent dans la montagne les fils de Dan, ils les empêchèrent de descendre dans la plaine.
35 So gelang es denn den Amoritern, in Har-Heres, in Ajjalon und in Saalbim wohnen zu bleiben; doch lag die Hand des Stammes Joseph immer schwerer auf ihnen, so daß sie schließlich fronpflichtig wurden. –35 Les Amorites restèrent à Har-Hérès, à Ayyalon et Chaalbim, mais lorsque la maison de Joseph devint plus forte, eux aussi furent réduits à la corvée.
36 Das Gebiet der Amoriter (Edomiter?) aber erstreckte sich von der Skorpionenhöhe bis nach Sela hin und weiter hinauf.36 (Le territoire des Édomites s’étend de la Montée des Scorpions jusqu’à la Roche, et continue ensuite en montant.)