SCRUTATIO

Dienstag, 7 Juli 2026 - Sant´Edda ( Letture di oggi)

Der zweite Brief an Timotheus 2


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Menge BibelPeshitta
1 Tritt du nun, mein (Glaubens-) Kind, durch die Gnade, die in Christus Jesus (dargeboten) ist, kraftvoll auf1 ܐܢܬ ܗܟܝܠ ܒܪܝ ܐܬܚܝܠ ܒܛܝܒܘܬܐ ܕܒܝܫܘܥ ܡܫܝܚܐ ܀
2 und vertraue das, was du von mir unter Bestätigung (oder: im Beisein) vieler Zeugen gehört hast, zuverlässigen Personen an, die (dann auch) befähigt sein werden, wieder andere zu unterweisen.2 ܘܐܝܠܝܢ ܕܫܡܥܬ ܡܢܝ ܒܝܕ ܤܗܕܐ ܤܓܝܐܐ ܗܢܝܢ ܐܓܥܠ ܠܐܢܫܐ ܡܗܝܡܢܐ ܐܝܠܝܢ ܕܡܛܝܐ ܒܐܝܕܝܗܘܢ ܐܦ ܠܐܚܪܢܐ ܠܡܠܦܘ ܀
3 Tritt als ein rechter (= tüchtiger) Streiter Christi Jesu in die Leidensgemeinschaft ein!3 ܘܤܝܒܪ ܒܝܫܬܐ ܐܝܟ ܦܠܚܐ ܛܒܐ ܕܝܫܘܥ ܡܫܝܚܐ ܀
4 Kein Kriegsmann gibt sich mit (den kleinlichen) Geschäften des Broterwerbs ab; sonst kann er dem, der ihn in Dienst genommen hat, nicht gefallen;4 ܠܐ ܐܢܫ ܦܠܚ ܘܡܬܦܟܪ ܒܨܒܘܬܐ ܕܥܠܡܐ ܕܢܫܦܪ ܠܗܘ ܡܢ ܕܓܒܝܗܝ ܀
5 und wenn jemand auch am Wettkampf teil nimmt, empfängt er doch den Siegeskranz nicht, wenn er nicht ordnungsgemäß gekämpft hat.5 ܘܐܢ ܡܬܟܬܫ ܐܢܫ ܠܐ ܡܬܟܠܠ ܐܢ ܒܢܡܘܤܗ ܠܐ ܡܬܟܬܫ ܀
6 Der Landmann, der die mühevolle Arbeit verrichtet, hat auch den ersten Anspruch auf den Genuß der Früchte.6 ܠܐܟܪܐ ܕܠܐܐ ܘܠܐ ܠܗ ܕܩܕܡܐ ܡܢ ܦܐܪܘܗܝ ܢܤܬܝܒܪ ܀
7 Suche den Sinn meiner Worte zu begreifen: der Herr wird dir schon in allen Fällen die rechte Einsicht verleihen.7 ܐܤܬܟܠ ܡܕܡ ܕܐܡܪ ܐܢܐ ܢܬܠ ܠܟ ܡܪܢ ܚܟܡܬܐ ܒܟܠ ܡܕܡ ܀
8 Halt im Gedächtnis Jesus Christus fest, der von den Toten auferweckt worden ist, der aus Davids Nachkommenschaft stammt – wie meine Heilsbotschaft lautet,8 ܐܬܕܟܪ ܠܝܫܘܥ ܡܫܝܚܐ ܕܩܡ ܡܢ ܒܝܬ ܡܝܬܐ ܗܘ ܕܐܝܬܘܗܝ ܡܢ ܙܪܥܐ ܕܕܘܝܕ ܐܝܟ ܐܘܢܓܠܝܘܢ ܕܝܠܝ ܀
9 für die ich Leiden zu erdulden habe, sogar Ketten wie ein Verbrecher; doch das Wort Gottes liegt (darum) nicht in Ketten.9 ܕܒܗ ܤܒܠ ܐܢܐ ܒܝܫܬܐ ܥܕܡܐ ܠܐܤܘܪܐ ܐܝܟ ܥܒܕ ܒܝܫܬܐ ܐܠܐ ܡܠܬܗ ܕܐܠܗܐ ܠܐ ܐܤܝܪܐ ܀
10 Deshalb ertrage ich auch alles standhaft um der Auserwählten willen, damit auch sie das Heil, das in Christus Jesus (begründet) ist, samt der ewigen Herrlichkeit erlangen.10 ܡܛܠ ܗܢܐ ܟܠܡܕܡ ܡܤܝܒܪ ܐܢܐ ܡܛܠ ܓܒܝܐ ܕܐܦ ܗܢܘܢ ܢܫܟܚܘܢ ܚܝܐ ܕܒܝܫܘܥ ܡܫܝܚܐ ܥܡ ܫܘܒܚܐ ܕܠܥܠܡ ܀
11 Zuverlässig ist das Wort: »Sind wir mitgestorben, so werden wir auch mitleben;11 ܡܗܝܡܢܐ ܗܝ ܡܠܬܐ ܐܢ ܓܝܪ ܡܝܬܢ ܥܡܗ ܐܦ ܥܡܗ ܢܚܐ ܀
12 harren wir standhaft aus, so werden wir auch mitherrschen; verleugnen wir, so wird auch er uns verleugnen;12 ܘܐܢ ܢܤܝܒܪ ܐܦ ܢܡܠܟ ܥܡܗ ܐܢ ܕܝܢ ܢܟܦܘܪ ܒܗ ܐܦ ܗܘ ܢܟܦܘܪ ܒܢ ܀
13 sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.«13 ܘܐܢ ܠܐ ܢܗܝܡܢ ܒܗ ܗܘ ܒܗܝܡܢܘܬܗ ܡܩܘܐ ܕܢܟܦܘܪ ܓܝܪ ܒܢܦܫܗ ܠܐ ܡܫܟܚ ܀
14 Dies bringe (allen) in Erinnerung und ermahne sie eindringlich vor dem Angesicht Gottes, sich auf keinen Streit um Worte einzulassen, was zu nichts nütze ist und nur zur Verstörung der Zuhörer führt.14 ܗܠܝܢ ܗܘܝܬ ܡܥܗܕ ܠܗܘܢ ܘܡܤܗܕ ܩܕܡ ܡܪܢ ܕܠܐ ܢܗܘܘܢ ܡܬܚܪܝܢ ܒܡܠܐ ܕܠܐ ܝܘܬܪܢ ܠܤܘܚܦܐ ܕܐܝܠܝܢ ܕܫܡܥܝܢ ܠܗܝܢ ܀
15 Sei eifrig bemüht, dich Gott als bewährt darzustellen (oder: zu erweisen), als einen Arbeiter, der sich (seiner Arbeit) nicht zu schämen braucht, weil er das Wort der Wahrheit richtig darbietet (oder: recht teilt).15 ܘܢܬܒܛܠ ܠܟ ܕܬܩܝܡ ܢܦܫܟ ܓܡܝܪܐܝܬ ܩܕܡ ܐܠܗܐ ܦܠܚܐ ܕܠܐ ܒܗܬܬܐ ܕܡܟܪܙ ܬܪܝܨܐܝܬ ܡܠܬܐ ܕܫܪܪܐ ܀
16 Mit den wertlosen leeren Geschwätzen dagegen sollst du nichts zu tun haben; denn sie (d.h. die Irrlehrer) werden (mit ihnen) immer tiefer in die Gottentfremdung hineingeraten,16 ܘܡܢ ܡܠܐ ܤܪܝܩܬܐ ܕܠܝܬ ܒܗܝܢ ܚܫܚܘ ܐܫܬܐܠ ܝܬܝܪܐܝܬ ܓܝܪ ܢܘܤܦܘܢ ܥܠ ܪܘܫܥܗܘܢ ܗܢܘܢ ܕܥܢܝܢ ܒܗܝܢ ܀
17 und ihr Gerede (oder: ihre Lehre) wird wie ein Krebsgeschwür immer weiter um sich fressen. Zu ihnen gehören Hymenäus und Philetus,17 ܘܡܠܬܗܘܢ ܐܝܟ ܚܠܕܝܬܐ ܢܘܡܐ ܬܐܚܘܕ ܒܤܓܝܐܐ ܐܝܬܘܗܝ ܕܝܢ ܚܕ ܡܢܗܘܢ ܗܘܡܢܐܘܤ ܘܐܚܪܢܐ ܦܝܠܛܘܤ ܀
18 die in betreff der Wahrheit auf Abwege geraten sind (vgl. 1.Tim 6,21), da sie behaupten, die Auferstehung habe bereits stattgefunden: sie bringen dadurch manchen um seinen Glauben.18 ܗܠܝܢ ܕܛܥܘ ܡܢ ܫܪܪܐ ܟܕ ܐܡܪܝܢ ܕܩܝܡܬܐ ܕܡܝܬܐ ܗܘܬ ܠܗ ܘܗܝܡܢܘܬܐ ܕܐܢܫ ܐܢܫ ܡܗܦܟܝܢ ܀
19 Doch der feste, von Gott gelegte Grundbau bleibt trotzdem bestehen und trägt als Siegel diese Inschrift (4.Mose 16,5?): »Der Herr kennt die Seinen« und (Jes 52,11?): »Es halte sich von der Ungerechtigkeit jeder fern, der den Namen des Herrn nennt (= sich zum Herrn bekennt) !«19 ܫܬܐܤܬܐ ܕܝܢ ܫܪܝܪܬܐ ܕܐܠܗܐ ܩܝܡܐ ܗܝ ܘܐܝܬ ܠܗ ܚܬܡܐ ܗܢܐ ܘܝܕܥ ܡܪܝܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܕܝܠܗ ܐܢܘܢ ܘܢܦܪܘܩ ܡܢ ܥܘܠܐ ܟܠ ܕܩܪܐ ܠܫܡܗ ܕܡܪܝܐ ܀
20 In einem großen Hauswesen gibt es aber nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und zwar die ersteren zu ehrenvoller Verwendung, die letzteren zu ungeehrtem Gebrauch.20 ܒܒܝܬܐ ܕܝܢ ܪܒܐ ܠܐ ܗܘܐ ܡܐܢܐ ܕܕܗܒܐ ܒܠܚܘܕ ܐܘ ܕܤܐܡܐ ܐܝܬ ܒܗ ܐܠܐ ܐܦ ܕܩܝܤܐ ܐܦ ܕܦܚܪܐ ܡܢܗܘܢ ܠܐܝܩܪܐ ܘܡܢܗܘܢ ܠܨܥܪܐ ܀
21 Wenn nun jemand sich von diesen (letztgenannten) völlig rein erhält, so wird er ein Gefäß zu ehrenvoller Verwendung sein, ein geheiligtes, für den Hausherrn brauchbares, zu jedem guten Werk geeignetes.21 ܐܢ ܐܢܫ ܗܟܝܠ ܢܕܟܐ ܢܦܫܗ ܡܢ ܗܠܝܢ ܗܘܐ ܡܐܢܐ ܕܟܝܐ ܠܐܝܩܪܐ ܕܥܗܢ ܠܚܘܫܚܐ ܕܡܪܗ ܘܡܛܝܒ ܠܟܠ ܥܒܕ ܛܒ ܀
22 Fliehe die Begierden (oder: Gelüste) der Jugend, jage vielmehr der Gerechtigkeit und dem Glauben, der Liebe und dem Frieden nach im Verein mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen!22 ܡܢ ܟܠܗܝܢ ܪܓܝܓܬܐ ܕܛܠܝܘܬܐ ܥܪܘܩ ܘܗܪܛ ܒܬܪ ܟܐܢܘܬܐ ܘܗܝܡܢܘܬܐ ܘܚܘܒܐ ܘܫܠܡܐ ܥܡ ܐܝܠܝܢ ܕܩܪܝܢ ܠܡܪܢ ܒܠܒܐ ܕܟܝܐ ܀
23 Aber auf die törichten und kindischen Untersuchungen (oder: Streitfragen) laß dich nicht ein; du weißt ja, daß sie nur Streitigkeiten hervorrufen.23 ܚܪܝܢܐ ܤܟܠܐ ܐܝܠܝܢ ܕܕܠܐ ܡܪܕܘ ܐܢܘܢ ܐܫܬܐܠ ܡܢܗܘܢ ܝܕܥ ܐܢܬ ܓܝܪ ܕܬܟܬܘܫܐ ܡܘܠܕܝܢ ܀
24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich gegen jedermann, ein tüchtiger Lehrer, fähig, Böses mit Geduld zu ertragen24 ܥܒܕܗ ܕܝܢ ܕܡܪܢ ܠܐ ܚܝܒ ܠܡܬܟܬܫܘ ܐܠܐ ܕܢܗܘܐ ܡܟܝܟ ܠܘܬ ܟܠܢܫ ܘܡܠܦܢ ܘܢܓܝܪܐ ܪܘܚܗ ܀
25 und die Widerstrebenden (= Andersdenkenden) mit Sanftmut zurechtzuweisen, ob Gott ihnen nicht doch noch die Umkehr (= Sinnesänderung) zur Erkenntnis der Wahrheit verleihe,25 ܕܢܗܘܐ ܪܕܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܡܬܚܪܝܢ ܠܩܘܒܠܗ ܒܡܟܝܟܘܬܐ ܕܠܡܐ ܢܬܠ ܠܗܘܢ ܐܠܗܐ ܬܝܒܘܬܐ ܘܢܕܥܘܢ ܫܪܪܐ ܀
26 so daß sie wieder nüchtern werden (= zur Besinnung kommen) und sich aus der Schlinge des Teufels losmachen, nachdem sie sich von ihm haben einfangen lassen, ihm zu Willen zu sein.26 ܘܢܥܗܕܘܢ ܢܦܫܗܘܢ ܘܢܦܪܩܘܢ ܡܢ ܦܚܗ ܕܤܛܢܐ ܕܒܗ ܐܬܬܨܝܕܘ ܠܨܒܝܢܗ ܀