SCRUTATIO

Freitag, 28 August 2026 - Sant´ Agostino ( Letture di oggi)

Der zweite Brief an die Korinther 8


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1 Wir können (oder: wollen) euch nun auch, liebe Brüder, Mitteilung von der Gnade Gottes machen, die (den Brüdern) in den mazedonischen Gemeinden verliehen worden ist,1 ܡܘܕܥܝܢܢ ܠܟܘܢ ܕܝܢ ܐܚܝܢ ܛܝܒܘܬܗ ܕܐܠܗܐ ܕܐܬܝܗܒܬ ܒܥܕܬܐ ܕܡܩܕܘܢܝܐ ܀
2 daß nämlich trotz schwerer Leidensprüfung die überschwengliche Fülle ihrer Freude und ihre abgrundtiefe Armut sich in den reichen Erweis ihrer Mildtätigkeit ergossen haben.2 ܕܒܒܘܩܝܐ ܤܓܝܐܐ ܕܐܘܠܨܢܗܘܢ ܝܬܝܪܘܬܐ ܗܘܬ ܠܚܕܘܬܗܘܢ ܘܥܘܡܩܐ ܕܡܤܟܢܘܬܗܘܢ ܐܬܝܬܪ ܒܥܘܬܪܐ ܕܦܫܝܛܘܬܗܘܢ ܀
3 Denn nach Vermögen, ich bezeuge es ihnen, ja über Vermögen haben sie aus eigenem Antrieb gespendet,3 ܤܗܕ ܐܢܐ ܓܝܪ ܕܐܝܟ ܚܝܠܗܘܢ ܘܝܬܝܪ ܡܢ ܚܝܠܗܘܢ ܒܨܒܝܢ ܢܦܫܗܘܢ ܀
4 indem sie uns inständig um die Vergünstigung baten, sich an dem Liebeswerk für die Heiligen (in Jerusalem) beteiligen zu dürfen;4 ܒܥܘ ܡܢܢ ܒܒܥܘܬܐ ܤܓܝܐܬܐ ܕܢܫܬܘܬܦܘܢ ܒܛܝܒܘܬܐ ܕܬܫܡܫܬܐ ܕܩܕܝܫܐ ܀
5 und sie haben dann nicht nur, wie wir gehofft hatten, (gespendet,) nein, sie haben geradezu sich selbst hingegeben, in erster Linie dem Herrn und (dann) auch uns nach Gottes Willen.5 ܘܠܐ ܐܝܟ ܡܐ ܕܤܒܪܝܢ ܗܘܝܢ ܐܠܐ ܢܦܫܗܘܢ ܐܫܠܡܘ ܠܘܩܕܡ ܠܡܪܢ ܘܐܦ ܠܢ ܒܨܒܝܢܗ ܕܐܠܗܐ ܀
6 Wir haben daher dem Titus zugeredet, er möchte, wie er schon früher damit begonnen habe, so dieses Liebeswerk bei euch jetzt auch zum Abschluß bringen.6 ܕܚܢܢ ܢܒܥܐ ܡܢ ܛܛܘܤ ܕܐܝܟ ܕܫܪܝ ܗܟܢܐ ܢܫܠܡ ܒܟܘܢ ܐܦ ܛܝܒܘܬܐ ܗܕܐ ܀
7 Aber wie ihr euch in allen Beziehungen hervortut, durch Glauben und Redegabe, durch Erkenntnis und Eifer in jeder Hinsicht und durch die Liebe, die von uns her in euch (geweckt oder: wirksam ist), so tut euch nun auch bei diesem Liebeswerk durch reiche Betätigung hervor!7 ܐܠܐ ܐܝܟܢܐ ܕܒܟܠܡܕܡ ܡܬܝܬܪܝܢ ܐܢܬܘܢ ܒܗܝܡܢܘܬܐ ܘܒܡܠܬܐ ܘܒܝܕܥܬܐ ܘܒܟܠ ܚܦܝܛܘ ܘܒܚܘܒܢ ܕܠܘܬܟܘܢ ܗܟܢܐ ܐܦ ܒܗܕܐ ܛܝܒܘܬܐ ܬܬܝܬܪܘܢ ܀
8 Ich sage das nicht als einen Befehl, nein, ich möchte am Eifer der anderen die Echtheit auch eurer Liebe erproben.8 ܠܐ ܗܘܐ ܡܦܩܕ ܦܩܕ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܐܠܐ ܒܚܦܝܛܘܬܐ ܕܚܒܪܝܟܘܢ ܫܪܪܐ ܕܚܘܒܟܘܢ ܡܢܤܐ ܐܢܐ ܀
9 Ihr kennt ja die Gnade unsers Herrn Jesus Christus, daß er, obschon er reich war, doch um euretwillen arm geworden ist, damit ihr durch seine Armut reich würdet.9 ܝܕܥܝܢ ܐܢܬܘܢ ܓܝܪ ܛܝܒܘܬܗ ܕܡܪܢ ܝܫܘܥ ܡܫܝܚܐ ܕܡܛܠܬܟܘܢ ܐܬܡܤܟܢ ܟܕ ܐܝܬܘܗܝ ܥܬܝܪܐ ܕܐܢܬܘܢ ܒܡܤܟܢܘܬܗ ܬܥܬܪܘܢ ܀
10 Nur einen Rat will ich euch hierbei geben, nämlich: dieses (d.h. die Beteiligung an diesem Liebeswerk) ist für euch selbst rätlich (oder: empfehlenswert), weil ihr ja schon seit vorigem Jahr nicht nur mit der Ausführung (der Sammlung), sondern auch mit dem Entschluß dazu den anderen vorangegangen seid.10 ܡܡܠܟ ܕܝܢ ܡܠܟ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܗܕܐ ܕܡܥܕܪܐ ܠܟܘܢ ܡܛܠ ܕܡܢ ܐܫܬܩܕܝ ܫܪܝܬܘܢ ܠܘ ܠܡܨܒܐ ܒܠܚܘܕ ܐܠܐ ܐܦ ܠܡܥܒܕ ܀
11 So bringt denn jetzt auch das begonnene Werk zum Abschluß, damit, wie der gute Wille vorhanden ist, so auch die Ausführung dem Maße eures Vermögens entspricht.11 ܗܫܐ ܕܝܢ ܫܠܡܘ ܒܥܒܕܐ ܗܘ ܡܕܡ ܕܨܒܝܬܘܢ ܕܐܝܟܢܐ ܕܗܘܐ ܠܟܘܢ ܤܘܘܚܐ ܠܡܨܒܐ ܗܟܢܐ ܒܥܒܕܐ ܬܫܠܡܘܢ ܡܢ ܡܐ ܕܐܝܬ ܠܟܘܢ ܀
12 Denn wenn der gute Wille vorhanden ist, so ist er wohlgefällig (oder: willkommen) nach dem Maß dessen, was einer hat (= zu leisten vermag), nicht nach dem Maß dessen, was er nicht hat (= zu leisten vermag).12 ܐܢ ܓܝܪ ܨܒܝܢܐ ܐܝܬܘܗܝ ܐܝܟ ܡܐ ܕܐܝܬ ܠܗ ܗܟܘܬ ܡܬܩܒܠ ܠܐ ܗܘܐ ܐܝܟ ܡܐ ܕܠܝܬ ܠܗ ܀
13 Denn nicht soll anderen eine Entlastung, euch selbst aber eine Belastung geschaffen werden; nein, des Ausgleichs wegen13 ܠܐ ܗܘܐ ܓܝܪ ܕܠܐܚܪܢܐ ܬܗܘܐ ܪܘܚܬܐ ܘܠܟܘܢ ܐܘܠܨܢܐ ܀
14 soll diesmal euer Überfluß dem Mangel jener abhelfen, damit (ein andermal) der Überfluß jener eurem Mangel zugute komme und so ein Ausgleich stattfinde,14 ܐܠܐ ܒܫܘܝܘܬܐ ܗܘܘ ܒܙܒܢܐ ܗܢܐ ܕܝܬܝܪܘܬܟܘܢ ܕܝܠܟܘܢ ܬܗܘܐ ܠܚܤܝܪܘܬܗܘܢ ܕܗܠܝܢ ܕܐܦ ܝܬܝܪܘܬܗܘܢ ܕܗܢܘܢ ܬܗܘܐ ܠܚܤܝܪܘܬܟܘܢ ܕܝܠܟܘܢ ܕܬܗܘܐ ܫܘܝܘܬܐ ܀
15 wie geschrieben steht (2.Mose 16,18): »Wer viel (Manna gesammelt) hatte, besaß doch keinen Überschuß, und wer nur wenig besaß, hatte keinen Mangel.«15 ܐܝܟ ܕܟܬܝܒ ܕܗܘ ܕܐܤܓܝ ܫܩܠ ܠܐ ܐܬܝܬܪ ܠܗ ܘܗܘ ܕܩܠܝܠ ܫܩܠ ܠܐ ܐܬܒܨܪ ܠܗ ܀
16 Dank aber sei Gott, der dem Titus den gleichen Eifer für euch ins Herz legt (wie mir)!16 ܛܝܒܘ ܕܝܢ ܠܐܠܗܐ ܕܝܗܒܗ ܚܦܝܛܘܬܐ ܗܕܐ ܚܠܦܝܟܘܢ ܒܠܒܗ ܕܛܛܘܤ ܀
17 Denn er hat unserer Aufforderung (euch zu besuchen) bereitwillig Gehör geschenkt, ist aber, weil sein Eifer noch größer ist, aus freiem Entschluß zu euch abgereist.17 ܒܥܘܬܢ ܓܝܪ ܩܒܠ ܘܡܛܠ ܕܛܒ ܒܛܝܠ ܠܗ ܡܢ ܨܒܝܢܗ ܢܦܩ ܨܐܕܝܟܘܢ ܀
18 Wir haben ihm aber den Bruder mitgegeben, dessen Lob bezüglich der (Verkündigung der) Heilsbotschaft durch alle Gemeinden verbreitet ist.18 ܫܕܪܢ ܕܝܢ ܥܡܗ ܠܐܚܘܢ ܐܝܢܐ ܕܬܫܒܘܚܬܗ ܒܐܘܢܓܠܝܘܢ ܒܟܠܗܝܢ ܥܕܬܐ ܀
19 Aber davon abgesehen ist er auch von den Gemeinden zu unserm Reisegefährten bei der Überbringung dieser Liebesgabe gewählt worden, die von uns ins Werk gesetzt wird zur Ehre des Herrn selbst und zum Erweis unsers guten Willens;19 ܗܟܢܐ ܕܐܦ ܡܓܒܐ ܓܒܐ ܡܢ ܥܕܬܐ ܕܢܦܘܩ ܥܡܢ ܒܛܝܒܘܬܐ ܗܕܐ ܕܡܫܬܡܫܐ ܡܢܢ ܠܫܘܒܚܗ ܕܝܠܗ ܕܐܠܗܐ ܘܠܠܘܒܒܢ ܕܝܠܢ ܀
20 denn dadurch verhüten wir den Übelstand, daß jemand uns verdächtigt (oder: in üble Nachrede bringt) um dieser reichen Spende willen, die durch unsern Dienst vermittelt wird.20 ܩܢܝܛܝܢܢ ܕܝܢ ܒܗܕܐ ܕܠܐ ܐܢܫ ܢܤܝܡ ܒܢ ܡܘܡܐ ܒܗܕܐ ܪܒܘܬܐ ܕܡܫܬܡܫܐ ܡܢܢ ܀
21 Wir sind ja darauf bedacht, daß alles löblich (= in guter Ordnung) dabei zugehe, nicht nur vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.21 ܝܨܝܦܝܢܢ ܓܝܪ ܕܫܦܝܪܬܐ ܠܐ ܩܕܡ ܐܠܗܐ ܒܠܚܘܕ ܐܠܐ ܐܦ ܩܕܡ ܒܢܝܢܫܐ ܀
22 Wir haben aber mit jenen beiden zusammen auch noch unsern Bruder gesandt, dessen Eifer wir schon oftmals bei vielen Gelegenheiten erprobt haben, der jetzt aber bei seinem vollen Vertrauen zu euch noch viel eifriger ist.22 ܫܕܪܢ ܕܝܢ ܥܡܗܘܢ ܐܦ ܠܐܚܘܢ ܐܝܢܐ ܕܠܢ ܒܩܐ ܒܟܠܙܒܢ ܒܤܓܝܐܬܐ ܕܚܦܝܛܐ ܗܘ ܗܫܐ ܕܝܢ ܝܬܝܪܐܝܬ ܚܦܝܛ ܒܬܘܟܠܢܐ ܤܓܝܐܐ ܕܥܠܝܟܘܢ ܀
23 Wenn ich hier für Titus eintrete, so geschieht es, weil er mein Genosse und in bezug auf euch mein Mitarbeiter ist; und was unsere (beiden anderen) Brüder betrifft, so sind sie Abgeordnete von Gemeinden, ein Abglanz (oder: eine Ehre) Christi.23 ܐܢ ܗܟܝܠ ܛܛܘܤ ܫܘܬܦܐ ܗܘ ܕܝܠܝ ܘܡܥܕܪܢܐ ܒܟܘܢ ܘܐܢ ܐܚܝܢ ܐܚܪܢܐ ܫܠܝܚܐ ܐܢܘܢ ܕܥܕܬܐ ܕܫܘܒܚܗ ܕܡܫܝܚܐ ܀
24 Erweist ihnen also eure Liebe und liefert den Gemeinden den offenkundigen Beweis, daß ihr unser Rühmen ihnen gegenüber wirklich verdient habt.24 ܡܟܝܠ ܬܚܘܝܬܐ ܕܚܘܒܟܘܢ ܘܫܘܒܗܪܢ ܕܒܟܘܢ ܒܗܘܢ ܚܘܘ ܒܦܪܨܘܦ ܥܕܬܐ ܟܠܗܝܢ ܀