SCRUTATIO

Donnerstag, 27 August 2026 - Santa Monica ( Letture di oggi)

Der erste Brief an die Korinther 8


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1 »Was sodann das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, daß wir allesamt im Besitz der (erforderlichen) Erkenntnis sind.« Ja, aber die Erkenntnis macht dünkelhaft, die Liebe dagegen erbaut.1 ܥܠ ܕܒܚܐ ܕܝܢ ܕܦܬܟܪܐ ܝܕܥܝܢܢ ܕܒܟܠܢ ܐܝܬ ܝܕܥܬܐ ܘܝܕܥܬܐ ܡܚܬܪܐ ܚܘܒܐ ܕܝܢ ܒܢܐ ܀
2 Wer sich auf seine Erkenntnis etwas einbildet, der hat noch nicht so erkannt, wie man erkennen muß;2 ܐܢ ܐܢܫ ܕܝܢ ܤܒܪ ܕܝܕܥ ܡܕܡ ܠܐ ܥܕܟܝܠ ܡܕܡ ܝܕܥ ܐܝܟ ܡܐ ܕܘܠܐ ܠܗ ܠܡܕܥ ܀
3 wer dagegen Gott liebt, der ist von ihm erkannt.3 ܐܢ ܐܢܫ ܕܝܢ ܡܚܒ ܠܐܠܗܐ ܗܢܐ ܐܬܝܕܥ ܡܢܗ ܀
4 »Was nun den Genuß des Götzenopferfleisches betrifft, so wissen wir, daß es keinen Götzen in der Welt gibt und daß es keinen (anderen) Gott gibt als den einen.4 ܥܠ ܡܐܟܘܠܬܐ ܗܟܝܠ ܕܕܒܚܐ ܕܦܬܟܪܐ ܝܕܥܝܢܢ ܕܠܐ ܗܘܐ ܡܕܡ ܗܘ ܦܬܟܪܐ ܒܥܠܡܐ ܘܕܠܝܬ ܐܠܗ ܐܚܪܝܢ ܐܠܐ ܐܢ ܚܕ ܀
5 Denn mag es auch sogenannte Götter, sei es im Himmel oder auf der Erde geben – es gibt ja (wirklich) viele solche Götter und viele Herren –,5 ܐܦܢ ܓܝܪ ܐܝܬ ܕܡܬܩܪܝܢ ܐܠܗܐ ܐܘ ܒܫܡܝܐ ܐܘ ܒܐܪܥܐ ܐܝܟܢܐ ܕܐܝܬ ܐܠܗܐ ܤܓܝܐܐ ܘܡܪܘܬܐ ܤܓܝܐܐ ܀
6 so gibt es doch für uns (Christen) nur einen Gott, nämlich den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm (oder: für ihn), und nur einen Herrn, nämlich Jesus Christus, durch den (= durch dessen Vermittlung) alle Dinge (geworden) sind und wir durch ihn.« –6 ܐܠܐ ܠܢ ܕܝܠܢ ܚܕ ܗܘ ܐܠܗܐ ܐܒܐ ܕܟܠ ܡܢܗ ܘܚܢܢ ܒܗ ܘܚܕ ܡܪܝܐ ܝܫܘܥ ܡܫܝܚܐ ܕܟܠ ܒܐܝܕܗ ܘܐܦ ܚܢܢ ܒܐܝܕܗ ܀
7 Ja, aber es besitzen nicht alle (Christen) solche Erkenntnis, vielmehr gibt es manche, die infolge ihrer (früheren) Gewöhnung an den Götzendienst (das Fleisch) noch als ein dem Götzen geweihtes Opfer essen, und so wird ihr Gewissen, schwach wie es ist, dadurch befleckt.7 ܐܠܐ ܠܐ ܗܘܐ ܒܟܠܢܫ ܝܕܥܬܐ ܐܝܬ ܓܝܪ ܐܢܫܐ ܕܒܬܐܪܬܗܘܢ ܥܕܡܐ ܠܗܫܐ ܕܥܠ ܦܬܟܪܐ ܐܝܟ ܕܕܒܝܚܐ ܐܟܠܝܢ ܘܡܛܠ ܕܟܪܝܗܐ ܬܐܪܬܗܘܢ ܡܬܛܘܫܐ ܀
8 »(Der Genuß von) Speise wird für unsere Stellung zu Gott nicht maßgebend sein: essen wir nicht, so haben wir dadurch keinen Nachteil, und essen wir, so haben wir dadurch keinen Vorteil.« –8 ܡܐܟܘܠܬܐ ܕܝܢ ܠܐ ܡܩܪܒܐ ܠܢ ܠܐܠܗܐ ܠܐ ܓܝܪ ܐܢ ܐܟܠܝܢܢ ܡܬܝܬܪܝܢܢ ܘܠܐ ܐܢ ܠܐ ܢܐܟܘܠ ܡܬܒܨܪܝܢܢ ܀
9 Ja, aber sehet wohl zu, daß diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zu einem Anstoß (oder: zum Ärgernis) werde!9 ܚܙܘ ܕܝܢ ܕܠܡܐ ܫܘܠܛܢܟܘܢ ܗܢܐ ܢܗܘܐ ܬܘܩܠܬܐ ܠܟܪܝܗܐ ܀
10 Denn wenn jemand dich mit deiner »Erkenntnis« in einem Götzentempel am Mahl teilnehmen sieht, muß da nicht sein Gewissen, wenn (oder: weil) er schwach ist, dazu »erbaut« (= bewogen, oder: ermutigt) werden, (ebenfalls) das Götzenopferfleisch zu essen?10 ܐܢ ܐܢܫ ܓܝܪ ܢܚܙܝܟ ܠܟ ܕܐܝܬ ܒܟ ܝܕܥܬܐ ܕܤܡܝܟ ܐܢܬ ܒܝܬ ܦܬܟܪܐ ܠܐ ܗܐ ܬܐܪܬܗ ܡܛܠ ܕܟܪܝܗ ܗܘ ܡܫܬܪܪܐ ܠܡܐܟܠ ܕܕܒܝܚܐ ܀
11 So wird dann der Schwache durch deine Erkenntnis ins Verderben gebracht, der Bruder, um dessen willen Christus gestorben ist!11 ܘܐܒܕ ܠܗ ܒܝܕܥܬܟ ܕܝܠܟ ܗܘ ܐܝܢܐ ܕܡܪܥ ܕܡܛܠܬܗ ܡܝܬ ܡܫܝܚܐ ܀
12 Wenn ihr euch aber auf diese Weise an den Brüdern versündigt und ihr schwaches Gewissen mißhandelt (oder: verwundet), so versündigt ihr euch an Christus.12 ܘܐܢ ܗܟܢܐ ܡܤܟܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܒܐܚܝܟܘܢ ܘܡܩܦܚܝܢ ܐܢܬܘܢ ܬܐܪܬܗܘܢ ܡܪܥܬܐ ܒܡܫܝܚܐ ܗܘ ܡܤܟܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܀
13 Darum, wenn Speise (d.h. das, was ich esse) meinem Bruder zum Anstoß wird (= ihn zur Sünde verführt), so will ich in Ewigkeit kein Fleisch genießen, um meinem Bruder kein Ärgernis zu bereiten.13 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܢ ܡܐܟܘܠܬܐ ܡܟܫܠܐ ܠܐܚܝ ܠܥܠܡ ܒܤܪܐ ܠܐ ܐܟܘܠ ܕܠܐ ܐܟܫܠ ܠܐܚܝ ܀