Der erste Brief an die Korinther 7
12345678910111213141516
Gen
Ex
Lev
Num
Dtn
Jos
Ri
Rut
1Sam
2Sam
1Kön
2Kön
1Chr
2Chr
Esra
Neh
Tob
Jdt
Est
1Makk
2Makk
Ijob
Ps
Spr
Koh
Hld
Weish
Sir
Jes
Jer
Klgl
Bar
Ez
Dan
Hos
Joel
Am
Obd
Jona
Mi
Nah
Hab
Zef
Hag
Sach
Mal
Mt
Mk
Lk
Joh
Apg
Röm
1Kor
2Kor
Gal
Eph
Phil
Kol
1Thess
2Thess
1Tim
2Tim
Tit
Phlm
Hebr
Jak
1Petr
2Petr
1Joh
2Joh
3Joh
Jud
Offb
Confronta con un'altra Bibbia
Cambia Bibbia
| Menge Bibel | Peshitta |
|---|---|
| 1 Auf die Anfragen in eurem Briefe aber (antworte ich folgendes): Ein Mann tut gut, (überhaupt) kein Weib zu berühren; | 1 ܥܠ ܐܝܠܝܢ ܕܟܬܒܬܘܢ ܠܝ ܕܝܢ ܫܦܝܪ ܗܘ ܠܓܒܪܐ ܕܠܐܢܬܬܐ ܠܐ ܢܬܩܪܒ ܀ |
| 2 aber um der (Vermeidung der) Unzuchtsünden willen mag jeder (Mann) eine Ehefrau (= eine eigene Gattin) und jede (Frau) ihren Ehemann (= einen eigenen Gatten) haben. | 2 ܐܠܐ ܡܛܠ ܙܢܝܘܬܐ ܐܢܫ ܐܢܬܬܗ ܢܐܚܘܕ ܘܐܢܬܬܐ ܠܒܥܠܗ ܬܐܚܘܕ ܀ |
| 3 Der Mann leiste seiner Frau die schuldige Ehepflicht, ebenso auch die Frau ihrem Manne! | 3 ܓܒܪܐ ܠܐܢܬܬܗ ܚܘܒܐ ܕܡܬܬܚܝܒ ܢܦܪܘܥ ܗܟܢܐ ܐܦ ܗܝ ܐܢܬܬܐ ܠܒܥܠܗ ܀ |
| 4 Die Frau hat nicht über ihren Leib zu verfügen, sondern ihr Mann; gleicherweise besitzt aber auch der Mann kein Verfügungsrecht über seinen Leib, sondern die Frau. | 4 ܐܢܬܬܐ ܠܐ ܫܠܝܛܐ ܥܠ ܦܓܪܗ ܐܠܐ ܒܥܠܗ ܗܟܢܐ ܐܦ ܓܒܪܐ ܠܐ ܫܠܝܛ ܥܠ ܦܓܪܗ ܐܠܐ ܐܢܬܬܗ ܀ |
| 5 Entzieht euch einander nicht, höchstens aufgrund beiderseitigen Einverständnisses für eine (bestimmte) Zeit, um euch (ungestört) dem Gebet zu widmen, aber dann wieder zusammenzukommen, damit der Satan euch nicht infolge eurer Unenthaltsamkeit in Versuchung führe! | 5 ܠܐ ܗܟܝܠ ܬܓܠܙܘܢ ܚܕ ܠܚܕ ܐܠܐ ܐܡܬܝ ܕܬܪܝܟܘܢ ܬܫܬܘܘܢ ܒܙܒܢ ܕܬܬܥܢܘܢ ܠܨܘܡܐ ܘܠܨܠܘܬܐ ܘܬܘܒ ܠܗ ܠܨܒܘܬܐ ܬܬܦܢܘܢ ܕܠܐ ܢܢܤܝܟܘܢ ܤܛܢܐ ܡܛܠ ܪܓܬܐ ܕܦܓܪܟܘܢ ܀ |
| 6 Übrigens spreche ich dies nur als ein Zugeständnis aus, nicht als ein Gebot. | 6 ܗܕܐ ܕܝܢ ܐܡܪ ܐܢܐ ܐܝܟ ܕܠܡܚܝܠܐ ܠܘ ܡܢ ܦܘܩܕܢܐ ܀ |
| 7 Ich möchte freilich wünschen, daß alle Menschen so wären wie ich; doch jeder hat hierin eine besondere Gabe von Gott, der eine so, der andere anders. | 7 ܐܢܐ ܓܝܪ ܨܒܐ ܐܢܐ ܕܟܠܗܘܢ ܒܢܝܢܫܐ ܐܟܘܬܝ ܢܗܘܘܢ ܒܕܟܝܘܬܐ ܐܠܐ ܟܠܢܫ ܡܘܗܒܬܐ ܝܗܝܒܐ ܠܗ ܡܢ ܐܠܗܐ ܐܝܬ ܕܗܟܢܐ ܘܐܝܬ ܕܗܟܢܐ ܀ |
| 8 Den Unverheirateten aber und den Witwen sage ich: Sie tun gut, wenn sie so (d.h. ehelos) bleiben, wie auch ich es bin; | 8 ܐܡܪ ܐܢܐ ܕܝܢ ܠܐܝܠܝܢ ܕܠܝܬ ܠܗܘܢ ܢܫܐ ܘܠܐܪܡܠܬܐ ܕܦܩܚ ܠܗܘܢ ܐܢ ܢܩܘܘܢ ܐܟܘܬܝ ܀ |
| 9 können sie aber nicht enthaltsam leben, so mögen sie heiraten; denn in der Ehe leben ist besser als entflammt sein (d.h. von Begier verzehrt werden). | 9 ܐܢ ܠܐ ܕܝܢ ܡܤܝܒܪܝܢ ܢܙܕܘܓܘܢ ܦܩܚ ܓܝܪ ܠܡܤܒ ܐܢܬܬܐ ܛܒ ܡܢ ܕܠܡܐܩܕ ܒܪܓܬܐ ܀ |
| 10 Den Verheirateten aber gebiete ich – nein, nicht ich, sondern der Herr –, daß eine Frau sich von ihrem Manne nicht scheiden (oder: trennen) soll; | 10 ܠܐܝܠܝܢ ܕܝܢ ܕܐܝܬ ܠܗܘܢ ܢܫܐ ܡܦܩܕ ܐܢܐ ܠܐ ܐܢܐ ܐܠܐ ܡܪܝ ܕܐܢܬܬܐ ܡܢ ܒܥܠܗ ܠܐ ܬܦܪܘܫ ܀ |
| 11 hat sie sich aber doch geschieden (oder: getrennt), so soll sie unverheiratet bleiben oder sich mit ihrem Mann wieder versöhnen; und ebenso soll auch der Mann seine Frau nicht entlassen (oder: verstoßen; vgl. Mk 10,11-12). | 11 ܘܐܢ ܬܦܪܘܫ ܬܩܘܐ ܕܠܐ ܓܒܪܐ ܐܘ ܠܒܥܠܗ ܬܬܪܥܐ ܘܓܒܪܐ ܠܐܢܬܬܗ ܠܐ ܢܫܒܘܩ ܀ |
| 12 Den übrigen aber sage ich von mir aus, nicht der Herr: Wenn ein (christlicher) Bruder eine Ungläubige (= Nichtchristin) zur Frau hat und diese einverstanden ist, mit ihm weiterzuleben, so soll er sie nicht entlassen. | 12 ܠܫܪܟܐ ܕܝܢ ܐܡܪ ܐܢܐ ܐܢܐ ܠܐ ܡܪܝ ܐܢ ܐܝܬ ܐܚܐ ܕܐܝܬ ܠܗ ܐܢܬܬܐ ܕܠܐ ܡܗܝܡܢܐ ܘܗܝ ܨܒܝܐ ܕܬܥܡܪ ܥܡܗ ܠܐ ܢܫܒܩܝܗ ܀ |
| 13 Ebenso, wenn eine (gläubige) Frau einen ungläubigen (= nichtchristlichen) Mann hat und dieser einverstanden ist, mit ihr weiterzuleben, so soll sie ihren Mann nicht entlassen. | 13 ܘܐܢܬܬܐ ܐܝܕܐ ܕܐܝܬ ܠܗ ܒܥܠܐ ܕܠܐ ܡܗܝܡܢ ܘܗܘ ܨܒܐ ܕܢܥܡܪ ܥܡܗ ܠܐ ܬܫܒܘܩ ܒܥܠܗ ܀ |
| 14 Denn der ungläubige Mann ist durch seine Frau geweiht (= geheiligt), und die ungläubige Frau ist durch den (gläubigen) Bruder geweiht (= geheiligt); sonst wären ja auch eure Kinder unrein, und sie sind doch in Wirklichkeit geweiht (= heilig). | 14 ܡܩܕܫ ܗܘ ܓܝܪ ܓܒܪܐ ܐܝܢܐ ܕܠܐ ܡܗܝܡܢ ܒܐܢܬܬܐ ܕܡܗܝܡܢܐ ܘܡܩܕܫܐ ܗܝ ܐܢܬܬܐ ܐܝܕܐ ܕܠܐ ܡܗܝܡܢܐ ܒܓܒܪܐ ܕܡܗܝܡܢ ܘܐܢ ܠܐ ܒܢܝܗܘܢ ܛܡܐܝܢ ܐܢܘܢ ܗܫܐ ܕܝܢ ܕܟܝܢ ܐܢܘܢ ܀ |
| 15 Wenn jedoch der ungläubige Teil durchaus die Trennung will, so mag er sich trennen: in solchen Fällen ist der Bruder oder die Schwester nicht sklavisch (an eine Ehe) gebunden; vielmehr hat Gott uns zu einem Leben in Frieden berufen. | 15 ܐܢ ܕܝܢ ܗܘ ܕܠܐ ܡܗܝܡܢ ܦܪܫ ܢܦܪܘܫ ܠܐ ܡܫܥܒܕ ܐܚܐ ܐܘ ܚܬܐ ܒܗܠܝܢ ܠܫܠܡܐ ܗܘ ܩܪܢ ܐܠܗܐ ܀ |
| 16 Denn wie kannst du, o Frau, wissen, ob du deinen Mann wirklich retten (= zur Bekehrung bringen) wirst? Oder wie kannst du, o Mann, wissen, ob du deine Frau wirklich retten wirst? | 16 ܡܢܐ ܓܝܪ ܝܕܥܐ ܐܢܬܝ ܐܢܬܬܐ ܐܢ ܠܒܥܠܟܝ ܬܚܝܢ ܐܘ ܐܢܬ ܓܒܪܐ ܝܕܥ ܐܢܬ ܐܢ ܠܐܢܬܬܟ ܬܚܐ ܀ |
| 17 Nur wie der Herr einem jeden sein Los zugeteilt, wie Gott einen jeden berufen hat, so lebe er weiter: diese Vorschrift gebe ich in allen Gemeinden. | 17 ܐܠܐ ܐܢܫ ܐܢܫ ܐܝܟ ܕܦܠܓ ܠܗ ܡܪܝܐ ܘܐܢܫ ܐܝܟ ܕܩܪܝܗܝ ܐܠܗܐ ܗܟܢܐ ܢܗܠܟ ܘܐܦ ܠܟܠܗܝܢ ܥܕܬܐ ܗܟܢܐ ܡܦܩܕ ܐܢܐ ܀ |
| 18 Ist jemand als Beschnittener berufen worden, so suche er seine Beschneidung nicht rückgängig zu machen; und wer als Unbeschnittener berufen worden ist, lasse sich nicht beschneiden: | 18 ܐܢ ܟܕ ܓܙܝܪ ܐܢܫ ܐܬܩܪܝ ܠܐ ܢܗܦܘܟ ܠܗ ܠܥܘܪܠܘܬܐ ܘܐܢ ܒܥܘܪܠܘܬܐ ܐܬܩܪܝ ܠܐ ܢܓܙܘܪ ܀ |
| 19 die Beschneidung hat keinen Wert, und auch das Unbeschnittensein hat keinen Wert, sondern nur die Beobachtung der Gebote Gottes. | 19 ܓܙܘܪܬܐ ܓܝܪ ܠܐ ܗܘܬ ܡܕܡ ܐܦ ܠܐ ܥܘܪܠܘܬܐ ܐܠܐ ܢܛܘܪܬܐ ܕܦܘܩܕܢܘܗܝ ܕܐܠܗܐ ܀ |
| 20 Jeder bleibe in dem Stande, in dem er berufen worden ist! | 20 ܟܠܢܫ ܒܩܪܝܢܐ ܕܐܬܩܪܝ ܒܗ ܢܩܘܐ ܀ |
| 21 Bist du als Sklave berufen worden: laß dich’s nicht anfechten, nein, selbst wenn du frei werden kannst, so bleibe nur um so lieber dabei. | 21 ܐܢ ܥܒܕܐ ܐܬܩܪܝܬ ܠܐ ܢܬܒܛܠ ܠܟ ܐܠܐ ܐܦܢ ܡܫܟܚ ܐܢܬ ܠܡܬܚܪܪܘ ܓܒܝ ܠܟ ܕܬܦܠܘܚ ܀ |
| 22 Denn der im Herrn berufene Sklave ist ein Freigelassener des Herrn (oder: vom Herrn freigekauft), und ebenso ist der Freie nach seiner Berufung ein Sklave (oder: Knecht) Christi. | 22 ܐܝܢܐ ܓܝܪ ܕܥܒܕܐ ܐܬܩܪܝ ܒܡܪܢ ܡܚܪܪܐ ܗܘ ܕܐܠܗܐ ܗܟܢܐ ܐܦ ܐܝܢܐ ܕܒܪ ܚܐܪܐ ܐܬܩܪܝ ܥܒܕܐ ܗܘ ܕܡܫܝܚܐ ܀ |
| 23 Ihr seid teuer (6,20) erkauft worden: werdet nicht Knechte der Menschen! | 23 ܒܕܡܝܐ ܐܙܕܒܢܬܘܢ ܠܐ ܬܗܘܘܢ ܥܒܕܐ ܕܒܢܝܢܫܐ ܀ |
| 24 Ein jeder, liebe Brüder, möge in dem Stande, in dem er berufen worden ist, bei Gott verbleiben! | 24 ܟܠܢܫ ܒܡܕܡ ܕܐܬܩܪܝ ܐܚܝ ܒܗ ܢܩܘܐ ܠܘܬ ܐܠܗܐ ܀ |
| 25 In betreff der Mädchen (oder: unverheirateten Haustöchter) aber habe ich kein (ausdrückliches) Gebot des Herrn, spreche aber meine eigene Ansicht aus als einer, der Barmherzigkeit vom Herrn erfahren hat, so daß ich Vertrauen verdiene. | 25 ܥܠ ܒܬܘܠܘܬܐ ܕܝܢ ܦܘܩܕܢܐ ܡܢ ܐܠܗܐ ܠܐ ܐܚܝܕ ܐܢܐ ܡܠܟܐ ܕܝܢ ܝܗܒ ܐܢܐ ܐܝܟ ܓܒܪܐ ܕܐܬܚܢܢܬ ܡܢ ܐܠܗܐ ܕܐܗܘܐ ܡܗܝܡܢ ܀ |
| 26 Ich halte also dafür, daß dieser Stand (der Ehelosigkeit) empfehlenswert ist wegen der gegenwärtigen schweren Zeitlage, daß (nämlich) ein jeder gut tut, so zu bleiben (wie er ist). | 26 ܘܤܒܪ ܐܢܐ ܕܗܕܐ ܫܦܝܪܐ ܡܛܠ ܐܢܢܩܐ ܕܙܒܢܐ ܕܦܩܚ ܠܗ ܠܒܪܢܫܐ ܕܗܟܢܐ ܢܗܘܐ ܀ |
| 27 Bist du an eine Gattin gebunden, so suche keine Lösung des Verhältnisses; bist du ledig, so suche keine Gattin; | 27 ܐܤܝܪ ܐܢܬ ܒܐܢܬܬܐ ܠܐ ܬܒܥܐ ܫܪܝܐ ܫܪܐ ܐܢܬ ܡܢ ܐܢܬܬܐ ܠܐ ܬܒܥܐ ܐܢܬܬܐ ܀ |
| 28 doch hast du, wenn du heiratest, damit keine Sünde begangen, und auch ein Mädchen sündigt nicht, wenn es sich verheiratet. Freilich – Not im äußeren Leben werden die Betreffenden (durchzumachen) haben, und ich möchte euch doch davon verschont sehen. | 28 ܘܐܢ ܬܤܒ ܐܢܬܬܐ ܠܐ ܚܛܐ ܐܢܬ ܘܐܢ ܒܬܘܠܬܐ ܬܗܘܐ ܠܓܒܪܐ ܠܐ ܚܛܝܐ ܐܘܠܨܢܐ ܕܝܢ ܒܦܓܪ ܗܘܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܗܟܢܐ ܐܢܘܢ ܐܢܐ ܕܝܢ ܥܠܝܟܘܢ ܚܐܤ ܐܢܐ ܀ |
| 29 Das aber sage ich euch, liebe Brüder: Die Frist ist nur noch kurz bemessen; künftighin müssen auch die, welche eine Frau haben, sich so verhalten, als hätten sie keine, | 29 ܘܗܕܐ ܐܡܪ ܐܢܐ ܐܚܝ ܕܙܒܢܐ ܡܟܝܠ ܐܙܕܠܗܙ ܠܗ ܕܐܝܠܝܢ ܕܐܝܬ ܠܗܘܢ ܢܫܐ ܢܗܘܘܢ ܐܝܟ ܕܠܝܬ ܠܗܘܢ ܀ |
| 30 ebenso die Weinenden, als weinten sie nicht, die Fröhlichen, als wären sie nicht fröhlich, die Kaufenden, als ob sie (das Gekaufte) nicht behielten, | 30 ܘܐܝܠܝܢ ܕܒܟܝܢ ܐܝܟ ܠܐ ܒܟܝܢ ܘܐܝܠܝܢ ܕܚܕܝܢ ܐܝܟ ܠܐ ܚܕܝܢ ܘܐܝܠܝܢ ܕܙܒܢܝܢ ܐܝܟ ܠܐ ܡܩܕܝܢ ܀ |
| 31 und die mit der Welt Verkehrenden, als hätten sie nichts mit ihr zu schaffen; denn die Welt in ihrer jetzigen Gestalt geht dem Untergang entgegen! | 31 ܘܐܝܠܝܢ ܕܡܬܚܫܚܝܢ ܒܥܠܡܐ ܗܢܐ ܠܐ ܠܒܪ ܡܢ ܙܕܩܐ ܕܚܫܚܬܐ ܥܒܪ ܠܗ ܓܝܪ ܐܤܟܡܗ ܕܥܠܡܐ ܗܢܐ ܀ |
| 32 Da möchte ich nun wünschen, daß ihr frei von Sorgen bliebet. Der Unverheiratete ist um die Sache des Herrn besorgt: er möchte dem Herrn gefallen; | 32 ܡܛܠ ܗܢܐ ܨܒܐ ܐܢܐ ܕܕܠܐ ܨܦܬܐ ܬܗܘܘܢ ܐܝܢܐ ܓܝܪ ܕܠܝܬ ܠܗ ܐܢܬܬܐ ܪܢܐ ܒܕܡܪܗ ܕܐܝܟܢܐ ܢܫܦܪ ܠܡܪܗ ܀ |
| 33 der Verheiratete dagegen sorgt sich um die Dinge der Welt: er möchte seiner Frau gefallen; | 33 ܘܐܝܢܐ ܕܐܝܬ ܠܗ ܐܢܬܬܐ ܝܨܦ ܕܥܠܡܐ ܕܐܝܟܢܐ ܢܫܦܪ ܠܐܢܬܬܗ ܀ |
| 34 so ist er geteilten Herzens. Ebenso richtet die Frau, die keinen Mann mehr hat, und die Jungfrau ihr Sorgen auf die Sache des Herrn: sie möchten an Leib und Geist heilig sein; die verheiratete Frau dagegen sorgt sich um die Dinge der Welt: sie möchte ihrem Manne gefallen. | 34 ܦܘܪܫܢܐ ܕܝܢ ܐܝܬ ܐܦ ܒܝܢܬ ܐܢܬܬܐ ܠܒܬܘܠܬܐ ܐܝܕܐ ܕܠܓܒܪܐ ܠܐ ܗܘܬ ܪܢܝܐ ܒܡܪܗ ܕܬܗܘܐ ܩܕܝܫܐ ܒܦܓܪܗ ܘܒܪܘܚܗ ܘܐܝܕܐ ܕܐܝܬ ܠܗ ܒܥܠܐ ܪܢܝܐ ܕܥܠܡܐ ܕܐܝܟܢܐ ܬܫܦܪ ܠܒܥܠܗ ܀ |
| 35 Diesen Rat (ledig zu bleiben) gebe ich euch aber zu eurem eigenen Besten, nicht um euch eine Schlinge um den Hals zu legen, sondern zur Förderung guter Sitte und zu treuem Festhalten am Herrn. | 35 ܗܕܐ ܕܝܢ ܠܥܘܕܪܢܟܘܢ ܗܘ ܕܝܠܟܘܢ ܐܡܪ ܐܢܐ ܠܐ ܗܘܐ ܡܚܢܘܩܝܬܐ ܪܡܐ ܐܢܐ ܠܟܘܢ ܐܠܐ ܕܬܗܘܘܢ ܐܡܝܢܝܢ ܠܘܬ ܡܪܟܘܢ ܒܐܤܟܡܐ ܫܦܝܪܐ ܟܕ ܠܐ ܪܢܝܢ ܐܢܬܘܢ ܒܥܠܡܐ ܀ |
| 36 Meint jedoch jemand, an seiner unverheirateten Tochter nicht recht zu handeln, falls sie die Jahre ihrer Jugendblüte überschreite, und liegt demnach ein Anlaß (zu ihrer Verheiratung) vor, so tue er, was er will; er versündigt sich nicht: sie mögen sich heiraten. | 36 ܐܢ ܐܢܫ ܕܝܢ ܤܒܪ ܕܡܬܒܙܚ ܒܒܬܘܠܬܗ ܕܥܒܪ ܙܒܢܗ ܘܠܐ ܝܗܒܗ ܠܓܒܪܐ ܘܘܠܝܐ ܕܢܬܠܝܗ ܐܝܟ ܕܨܒܐ ܢܥܒܕ ܠܐ ܚܛܐ ܬܙܕܘܓ ܀ |
| 37 Wer dagegen in seinem Herzen fest geworden ist und sich in keiner Zwangslage befindet, sondern freier Herr über seinen Willen (= seine Entschließungen) ist und sich fest vorgenommen hat, seine jungfräuliche Tochter unverheiratet zu lassen, der wird gut daran tun. | 37 ܐܝܢܐ ܕܝܢ ܕܫܪܝܪܐܝܬ ܦܤܩ ܒܪܥܝܢܗ ܘܠܐ ܐܠܨܐ ܠܗ ܨܒܘܬܐ ܘܫܠܝܛ ܥܠ ܨܒܝܢܗ ܘܗܟܢܐ ܕܢ ܒܠܒܗ ܕܢܛܪ ܒܬܘܠܬܗ ܫܦܝܪ ܥܒܕ ܀ |
| 38 Also: wer seine unverheiratete Tochter verheiratet, tut gut daran, und wer sie nicht verheiratet, wird noch besser tun. | 38 ܘܐܝܢܐ ܗܟܝܠ ܕܝܗܒ ܒܬܘܠܬܗ ܫܦܝܪ ܥܒܕ ܘܐܝܢܐ ܕܠܐ ܝܗܒ ܒܬܘܠܬܗ ܝܬܝܪܐܝܬ ܫܦܝܪ ܥܒܕ ܀ |
| 39 Eine Ehefrau ist so lange gebunden, als ihr Mann lebt; wenn aber ihr Mann entschlafen ist, so steht es ihr frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur geschehe es im Herrn! | 39 ܐܢܬܬܐ ܟܡܐ ܕܚܝ ܒܥܠܗ ܐܤܝܪܐ ܗܝ ܒܢܡܘܤܐ ܐܢ ܕܝܢ ܢܕܡܟ ܒܥܠܗ ܡܚܪܪܐ ܗܝ ܕܬܗܘܐ ܠܡܢ ܕܨܒܝܐ ܒܠܚܘܕ ܒܡܪܢ ܀ |
| 40 Glücklicher aber ist sie zu preisen, wenn sie so bleibt (wie sie ist); das ist meine Ansicht, und ich denke doch auch den Geist Gottes zu besitzen. | 40 ܛܘܒܝܗ ܕܝܢ ܐܢ ܗܟܢܐ ܬܩܘܐ ܐܝܟ ܪܥܝܢܝ ܕܝܠܝ ܤܒܪ ܐܢܐ ܕܝܢ ܐܦ ܐܢܐ ܕܪܘܚܐ ܕܐܠܗܐ ܐܝܬ ܒܝ ܀ |