SCRUTATIO

Sonntag, 5 Juli 2026 - Sant´Antonio Maria Zaccaria ( Letture di oggi)

Der Brief an die Römer 4


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Menge BibelPeshitta
1 Was werden wir somit von unserm Stammvater Abraham sagen? Was hat er nach dem Fleisch (d.h. durch sein eigenes menschliches Tun) erlangt?1 ܡܢܐ ܗܟܝܠ ܐܡܪܝܢܢ ܥܠ ܐܒܪܗܡ ܪܫܐ ܕܐܒܗܬܐ ܕܐܫܟܚ ܒܒܤܪ ܀
2 Wenn Abraham nämlich aufgrund von Werken gerechtfertigt worden ist, so hat er allerdings Grund, sich zu rühmen, freilich (auch dann) nicht vor (oder: bei) Gott.2 ܐܠܘ ܓܝܪ ܐܒܪܗܡ ܡܢ ܥܒܕܐ ܐܙܕܕܩ ܗܘܐ ܐܝܬ ܗܘܐ ܠܗ ܫܘܒܗܪܐ ܐܠܐ ܠܐ ܠܘܬ ܐܠܗܐ ܀
3 Denn was sagt die Schrift? »Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.« (1.Mose 15,6)3 ܡܢܐ ܓܝܪ ܐܡܪ ܟܬܒܐ ܕܗܝܡܢ ܐܒܪܗܡ ܠܐܠܗܐ ܘܐܬܚܫܒܬ ܠܗ ܠܙܕܝܩܘ ܀
4 Wenn nun jemand Werke verrichtet, so erhält er den Lohn nicht aus Gnade angerechnet, sondern (zugeteilt) nach Schuldigkeit;4 ܠܡܢ ܕܦܠܚ ܕܝܢ ܠܐ ܡܬܚܫܒ ܠܗ ܐܓܪܗ ܐܝܟ ܕܒܛܝܒܘ ܐܠܐ ܐܝܟ ܡܢ ܕܡܬܬܚܝܒ ܠܗ ܀
5 wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet;5 ܠܗܘ ܕܝܢ ܕܠܐ ܦܠܚ ܐܠܐ ܗܝܡܢ ܒܠܚܘܕ ܒܡܢ ܕܡܙܕܩ ܠܚܛܝܐ ܡܬܚܫܒܐ ܠܗ ܗܝܡܢܘܬܗ ܠܟܐܢܘ ܀
6 wie ja auch David die Seligpreisung über den Menschen ausspricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Rücksicht auf Werke anrechnet (Ps 32,1-2):6 ܐܝܟܢܐ ܕܐܦ ܕܘܝܕ ܐܡܪ ܥܠ ܛܘܒܗ ܕܓܒܪܐ ܐܝܢܐ ܕܐܠܗܐ ܚܫܒ ܠܗ ܙܕܝܩܘܬܐ ܕܠܐ ܥܒܕܐ ܟܕ ܐܡܪ ܀
7 »Glückselig sind die, denen die Gesetzesübertretungen vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind;7 ܕܛܘܒܝܗܘܢ ܠܐܝܠܝܢ ܕܐܫܬܒܩ ܠܗܘܢ ܥܘܠܗܘܢ ܘܐܬܟܤܝܘ ܚܛܗܝܗܘܢ ܀
8 glückselig ist der Mann, dem der Herr (die) Sünde nicht anrechnet.«8 ܘܛܘܒܘܗܝ ܠܓܒܪܐ ܕܠܐ ܢܚܫܘܒ ܠܗ ܐܠܗܐ ܚܛܝܬܗ ܀
9 Gilt nun diese Seligpreisung nur den Beschnittenen (= Juden) oder auch den Unbeschnittenen (= Nichtjuden, Heiden)? Wir behaupten ja doch: »Dem Abraham wurde sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.«9 ܗܢܐ ܗܟܝܠ ܛܘܒܐ ܥܠ ܓܙܘܪܬܐ ܗܘ ܐܘ ܥܠ ܥܘܪܠܘܬܐ ܐܡܪܝܢܢ ܓܝܪ ܕܐܬܚܫܒܬ ܠܐܒܪܗܡ ܗܝܡܢܘܬܗ ܠܟܐܢܘ ܀
10 Unter welchen Umständen hat denn diese Anrechnung stattgefunden? Als er schon beschnitten oder als er noch unbeschnitten war? Nun: nicht als er schon beschnitten, sondern als er noch unbeschnitten war;10 ܐܝܟܢܐ ܗܟܝܠ ܐܬܚܫܒܬ ܠܗ ܒܓܙܘܪܬܐ ܐܘ ܒܥܘܪܠܘܬܐ ܠܐ ܗܘܐ ܒܓܙܘܪܬܐ ܐܠܐ ܒܥܘܪܠܘܬܐ ܀
11 und das äußere Zeichen der Beschneidung empfing er dann als Siegel für die Glaubensgerechtigkeit, die er im Zustande der Unbeschnittenheit (d.h. schon vor der Beschneidung) besessen hatte (1.Mose 17). So sollte er der Vater aller derer werden, die ohne Beschneidung glauben, damit ihnen die Gerechtigkeit angerechnet werde,11 ܐܬܐ ܗܘ ܓܝܪ ܫܩܠܗ ܠܓܙܘܪܬܐ ܘܚܬܡܐ ܕܟܐܢܘܬܐ ܕܗܝܡܢܘܬܗ ܕܒܥܘܪܠܘܬܐ ܕܢܗܘܐ ܐܒܐ ܠܟܠܗܘܢ ܐܝܠܝܢ ܕܡܗܝܡܢܝܢ ܡܢ ܥܘܪܠܘܬܐ ܕܬܬܚܫܒ ܐܦ ܠܗܘܢ ܠܟܐܢܘ ܀
12 und (ebenso) der Vater der Beschnittenen, nämlich derer, die nicht nur infolge der (leiblichen) Beschneidung ihm angehören, sondern die auch in den Fußtapfen des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham schon in unbeschnittenem Zustande besessen (oder: bewiesen) hat.12 ܘܐܒܐ ܠܓܙܘܪܬܐ ܠܐ ܗܘܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܡܢ ܓܙܘܪܬܐ ܐܢܘܢ ܒܠܚܘܕ ܐܠܐ ܐܦ ܠܐܝܠܝܢ ܕܫܠܡܝܢ ܠܥܩܒܬܐ ܕܗܝܡܢܘܬܐ ܕܥܘܪܠܘܬܐ ܕܐܒܘܢ ܐܒܪܗܡ ܀
13 Denn die Verheißung, die Abraham oder sein Samen (= seine leibliche Nachkommenschaft) empfangen hat, daß er der Erbe der Welt sein sollte, ist ihm nicht durch das Gesetz zuteil geworden, sondern durch die Glaubensgerechtigkeit.13 ܠܐ ܗܘܐ ܓܝܪ ܒܢܡܘܤܐ ܗܘܐ ܡܘܠܟܢܐ ܠܐܒܪܗܡ ܘܠܙܪܥܗ ܕܢܗܘܐ ܝܪܬܐ ܠܥܠܡܐ ܐܠܐ ܒܟܐܢܘܬܐ ܕܗܝܡܢܘܬܗ ܀
14 Wenn nämlich die Gesetzesleute die Erben sind, so ist damit der Glaube entleert (oder: wertlos gemacht) und die Verheißung entkräftet (oder: aufgehoben);14 ܐܠܘ ܓܝܪ ܗܠܝܢ ܕܡܢ ܢܡܘܤܐ ܗܘܘ ܝܪܬܐ ܤܪܝܩܐ ܗܘܬ ܗܝܡܢܘܬܐ ܘܡܒܛܠ ܗܘܐ ܡܘܠܟܢܐ ܀
15 denn das Gesetz bringt (nur) Zorn zustande; wo dagegen kein Gesetz ist, da gibt es auch keine Übertretung.15 ܢܡܘܤܐ ܓܝܪ ܡܥܒܕܢܐ ܗܘ ܕܪܘܓܙܐ ܟܪ ܕܠܝܬ ܓܝܪ ܢܡܘܤܐ ܐܦܠܐ ܥܒܪ ܢܡܘܤܐ ܀
16 Deshalb ist es (d.h. das verheißene Erbe) an den Glauben gebunden – es soll ja ein Gnadengeschenk sein –, damit die Verheißung für die gesamte Nachkommenschaft Gültigkeit habe, und zwar nicht nur für die, welche es aufgrund des Gesetzes ist, sondern auch für die, welche wie Abraham glaubt, der ja unser aller Vater ist –16 ܡܛܠ ܗܢܐ ܒܗܝܡܢܘܬܐ ܕܒܛܝܒܘܬܐ ܢܙܕܕܩ ܘܢܗܘܐ ܫܪܝܪ ܡܘܠܟܢܐ ܠܟܠܗ ܙܪܥܗ ܠܐ ܠܐܝܢܐ ܕܡܢ ܢܡܘܤܐ ܗܘ ܒܠܚܘܕ ܐܠܐ ܐܦ ܠܐܝܢܐ ܕܡܢ ܗܝܡܢܘܬܐ ܗܘ ܕܐܒܪܗܡ ܕܐܝܬܘܗܝ ܐܒܐ ܕܟܠܢ ܀
17 nach dem Schriftwort (1.Mose 17,5): »Zum Vater vieler Völker habe ich dich gesetzt (oder: bestimmt)« – vor dem Gott, dem er geglaubt hat als dem, welcher die Toten lebendig macht und das noch nicht Vorhandene benennt (oder: so ruft), als wäre es schon vorhanden.17 ܐܝܟܢܐ ܕܟܬܝܒ ܕܤܡܬܟ ܐܒܐ ܠܤܘܓܐܐ ܕܥܡܡܐ ܩܕܡ ܐܠܗܐ ܗܘ ܕܗܝܡܢܬ ܒܗ ܕܡܚܐ ܡܝܬܐ ܘܩܪܐ ܠܐܝܠܝܢ ܕܠܐ ܐܝܬܝܗܘܢ ܐܝܟ ܐܝܬܝܗܘܢ ܀
18 Abraham hat da, wo nichts zu hoffen war, doch hoffnungsvoll am Glauben festgehalten, damit er der Vater vieler Völker würde nach der Verheißung (d.h. weil ihm von Gott zugesagt war; 1.Mose 15,5): »So (unzählbar) soll deine Nachkommenschaft sein«;18 ܘܕܠܐ ܤܒܪܐ ܠܤܒܪܐ ܗܝܡܢ ܕܢܗܘܐ ܐܒܐ ܠܤܘܓܐܐ ܕܥܡܡܐ ܐܝܟ ܕܟܬܝܒ ܕܗܟܢܐ ܢܗܘܐ ܙܪܥܟ ܀
19 und ohne im Glauben schwach zu werden, nahm er, der fast hundertjährige Mann, die Erstorbenheit seines eigenen Leibes und den schon erstorbenen Mutterschoß der Sara wahr.19 ܘܠܐ ܐܬܟܪܗ ܒܗܝܡܢܘܬܗ ܟܕ ܡܬܒܩܐ ܒܦܓܪܗ ܡܝܬܐ ܕܗܘܐ ܒܪ ܡܐܐ ܫܢܝܢ ܘܒܡܪܒܥܐ ܡܝܬܐ ܕܤܪܐ ܀
20 Trotzdem ließ er sich im Hinblick auf die Verheißung Gottes nicht durch Unglauben irre machen, sondern vielmehr wurde er im Glauben immer stärker, indem er Gott die Ehre gab20 ܘܒܡܘܠܟܢܐ ܕܐܠܗܐ ܠܐ ܐܬܦܠܓ ܐܝܟ ܚܤܝܪ ܗܝܡܢܘܬܐ ܐܠܐ ܐܬܚܝܠ ܒܗܝܡܢܘܬܐ ܘܝܗܒ ܬܫܒܘܚܬܐ ܠܐܠܗܐ ܀
21 und der festen Überzeugung lebte, daß Gott das, was er verheißen hatte, auch zu verwirklichen vermöge.21 ܘܐܫܪ ܕܡܕܡ ܕܡܠܟ ܠܗ ܐܠܗܐ ܡܫܟܚ ܠܡܓܡܪ ܀
22 Darum ist es (d.h. sein Glaube) ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden (1.Mose 15,6).22 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܬܚܫܒܬ ܠܗ ܠܟܐܢܘ ܀
23 Aber nicht nur um seinetwillen steht geschrieben, daß es (d.h. der Glaube) ihm angerechnet worden ist,23 ܘܠܐ ܗܘܐ ܡܛܠܬܗ ܒܠܚܘܕ ܐܬܟܬܒܬ ܗܕܐ ܕܐܬܚܫܒܬ ܗܝܡܢܘܬܗ ܠܟܐܢܘ ܀
24 sondern auch um unsertwillen; denn auch uns soll es (d.h. der Glaube) angerechnet werden, uns, die wir an den glauben, der unsern Herrn Jesus von den Toten auferweckt hat,24 ܐܠܐ ܐܦ ܡܛܠܬܢ ܕܐܦܠܢ ܥܬܝܕ ܗܘ ܕܢܚܫܘܒ ܐܝܠܝܢ ܕܗܝܡܢܢ ܒܡܢ ܕܐܩܝܡ ܠܡܪܢ ܝܫܘܥ ܡܫܝܚܐ ܡܢ ܒܝܬ ܡܝܬܐ ܀
25 ihn, der um unserer Übertretungen willen in den Tod gegeben (Jes 53,4-5) und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt worden ist.25 ܕܗܘ ܐܫܬܠܡ ܡܛܠ ܚܛܗܝܢ ܘܩܡ ܡܛܠ ܕܢܙܕܩܢ ܀