SCRUTATIO

Sonntag, 10 Oktober 2026 - San Daniele m. ( Letture di oggi)

Lukas 7


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1 Nachdem Jesus alle seine Reden an das Volk, das ihm zuhörte, beendet hatte, ging er nach Kapernaum hinein.1 Quando ebbe finito tutti questi suoi discorsi al popolo che era in ascolto, entrò in Cafarnao.
2 Dort lag der Diener (= Bursche) eines Hauptmanns, der diesem besonders wert war, todkrank darnieder.2 Ora, un centurione aveva un servo, a cui teneva molto, ammalato e presso a morire.
3 Weil nun der Hauptmann von Jesus gehört hatte, sandte er Älteste der Juden zu ihm mit der Bitte, er möchte kommen und seinen Diener gesund machen.3 E, sentito di Gesù, gli mandò alcuni anziani dei Giudei per domandargli di venire a salvare il suo servo.
4 Als diese zu Jesus kamen, baten sie ihn inständig mit den Worten: »Er verdient es, daß du ihm diese Bitte erfüllst;4 Arrivati presso Gesù, lo supplicarono istantemente dicendo: «Egli merita che tu gli faccia questo;
5 denn er hat unser Volk lieb, und er ist es, der uns unsere Synagoge gebaut hat.«5 ama, infatti, la nostra gente, ed è lui che ci ha costruita la sinagoga».
6 Da machte sich Jesus mit ihnen auf den Weg. Als er aber nicht mehr weit von dem Hause entfernt war, sandte der Hauptmann Freunde ab und ließ ihm sagen: »Herr, bemühe dich nicht, denn ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach trittst.6 Gesù andò con loro. Era ormai non lontano dalla casa, quando il centurione gli mandò incontro degli amici per dirgli: «Signore, non ti incomodare, perché io non son degno che tu entri sotto il mio tetto,
7 Darum habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen; sprich vielmehr nur ein Wort, so muß mein Diener gesund werden.7 perciò neppure ho stimato conveniente di venire da te, ma di’ una parola e il mio servo sarà guarito.
8 Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Vorgesetzten steht, und habe Mannschaften unter mir; und wenn ich zu einem sage: ›Geh!‹, so geht er, und zu einem anderen: ›Komm!‹, so kommt er, und zu meinem Diener: ›Tu das!‹, so tut er’s.«8 Poiché anch’io, benché sia un subalterno, ho sotto di me dei soldati, e dico ad uno: “Va’” ed egli va; e a un altro: “Vieni” e viene; e al mio servo: “Fa’ questo” e lo fa».
9 Als Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn und sagte, zu der ihn begleitenden Volksmenge gewandt: »Ich sage euch: Selbst in Israel habe ich solchen Glauben nicht gefunden!«9 Nell’udire queste parole Gesù lo ammirò e, rivoltosi alla folla che lo seguiva, disse: «Vi dico: neppure in Israele ho trovato tanta fede».
10 Als dann die Abgesandten in das Haus (des Hauptmanns) zurückkehrten, fanden sie den Diener von seiner Krankheit genesen.10 E tornati alla casa, gli inviati trovarono il servo in perfetta salute.
11 Kurze Zeit darauf begab es sich, daß Jesus nach einer Stadt namens Nain wanderte, und mit ihm zogen seine Jünger und eine große Volksschar.11 E avvenne che, in seguito, Gesù si recò in una città chiamata Nain, e i suoi discepoli e una grande folla facevano la strada con lui.
12 Als er sich nun dem Stadttor näherte, da trug man gerade einen Toten heraus, den einzigen Sohn seiner Mutter, und die war eine Witwe; und eine große Volksmenge aus der Stadt gab ihr das Geleit.12 Come si avvicinò alla porta della città, ecco che trasportavano un morto, figlio unico di sua madre, e questa era vedova; e C’era con lei molta gente ella città.
13 Als der Herr sie sah, ging ihr Unglück ihm zu Herzen, und er sagte zu ihr: »Weine nicht!«13 E il Signore, vedutala, ebbe pietà di lei e le disse:
14 Dann trat er hinzu und faßte die Bahre an; da standen die Träger still, und er sprach: »Jüngling, ich sage dir: stehe auf!«14 «Non piangere più!» Poi, accostatosi, toccò la bara. i portatori si fermarono ed egli disse: «Giovinetto, a te dico: levati!»
15 Da setzte der Tote sich aufrecht hin und fing an zu reden; und Jesus gab ihn seiner Mutter wieder (1.Kön 17,23).15 E il morto si levò a sedere e cominciò a parlare. E Gesù lo rese alla madre.
16 Da kam Furcht über alle, und sie priesen Gott und sagten: »Ein großer Prophet ist unter uns erstanden!« und: »Gott hat sein Volk gnädig angesehen!«16 Tutti furono presi da timore e glorificavano Dio dicendo: «Un gran profeta è sorto fra noi, e Dio ha visitato il suo popolo».
17 Die Kunde von dieser seiner Tat aber verbreitete sich im ganzen jüdischen Lande und in allen umliegenden Gegenden.17 E questo che di lui si diceva si sparse per tutta la Giudea e per tutta la regione circostante.
18 Auch dem Johannes erstatteten seine Jünger Bericht über dies alles. Da rief Johannes zwei von seinen Jüngern zu sich,18 Ora, i discepoli di Giovanni gli riferirono tutte queste cose. E chiamati due dei suoi discepoli, Giovanni
19 sandte sie zum Herrn und ließ ihn fragen: »Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?«19 mandò a dire al Signore: «Sei tu colui che deve venire o dobbiamo aspettarne un altro?»
20 Als nun die Männer bei Jesus eintrafen, sagten sie: »Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und läßt dich fragen: ›Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?‹«20 Arrivati presso di lui, quegli uomini dissero: «Giovanni il Battista ci manda a dirti: Sei tu colui che deve venire o dobbiamo aspettarne un altro?»
21 Jesus heilte in eben jener Stunde viele von Krankheiten, von schmerzhaften Leiden und bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht.21 In quel momento Gesù curò molti da malattie, da infermità e da spiriti maligni, e a molti ciechi donò la vista.
22 So gab er ihnen denn zur Antwort: »Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr (hier) gesehen und gehört habt: Blinde werden sehend, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird die Heilsbotschaft verkündigt (Jes 35,5; 61,1),22 E rispose loro: «Andate a riferire a Giovanni quel che avete veduto e udito: i ciechi riacquistano la vista, gli zoppi camminano, i lebbrosi sono mondati, i sordi odono, i morti risorgono, ai poveri è annunziata la buona novella:
23 und selig ist, wer an mir nicht irre wird.«23 e beato è colui per il quale io non sarò occasione di scandalo».
24 Als nun die Boten des Johannes wieder weggegangen waren, begann Jesus zu der Volksmenge über Johannes zu reden: »Was wolltet ihr sehen, als ihr (jüngst) in die Wüste hinauszogt? Etwa ein Schilfrohr, das vom Winde hin und her bewegt wird?24 Quando gli inviati di Giovanni se ne furono andati, cominciò a dire alle folle, a proposito di Giovanni: «Che cosa siete andati a vedere nel deserto ? una canna agitata dal vento?
25 Nein; aber wozu seid ihr hinausgezogen? Wolltet ihr einen Mann in weichen Gewändern sehen? Nein; die Leute, welche prächtige Kleidung tragen und in Üppigkeit leben, sind in den Königspalästen zu finden.25 Ebbene, che cosa siete andati a vedere? un uomo avvolto in morbide vesti? Ecco, quelli che portano vestimenta sontuose e vivono in delizie stanno nelle regge.
26 Aber wozu seid ihr hinausgezogen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: Mehr noch als einen Propheten!26 Ebbene, che cosa siete andati a vedere? un profeta? Sì, vi dico, e più che un profeta.
27 Dieser ist es, über den geschrieben steht (Mal 3,1): ›Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir her bereiten soll.‹27 È colui di cui fu scritto: Ecco, mando il mio messaggero dinanzi a te, per prepararti dinanzi la via.
28 Ja, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen gibt es keinen größeren (Propheten) als Johannes; aber der Kleinste im Reiche Gottes ist größer als er.28 Vi dico, infatti, che tra i nati di donna non ce n’è più grande di Giovanni: ma il più piccolo nel regno di Dio è più grande di lui.
29 Und das gesamte Volk, das ihn hörte, auch die Zöllner sind dem Willen Gottes nachgekommen, indem sie sich mit der Taufe des Johannes taufen ließen;29 È tutto il popolo che lo ha ascoltato, anche i pubblicani, hanno reso giustizia a Dio facendosi battezzare col battesimo di Giovanni;
30 aber die Pharisäer und die Gesetzeslehrer haben den Heilsratschluß Gottes für ihre Person verworfen, indem sie sich von ihm nicht taufen ließen.30 i farisei, invece, e i dottori della legge hanno reso vano il disegno di Dio a loro riguardo, non facendosi battezzare da lui.
31 Wem soll ich nun (oder: demnach) die Menschen des gegenwärtigen Zeitalters vergleichen? Wem sind sie gleich?31 A chi, dunque, posso paragonare gli uomini di questa generazione, e a chi somigliano?
32 Sie sind wie Kinder, die auf einem öffentlichen Platze sitzen und einander zurufen: ›Wir haben euch gepfiffen, doch ihr habt nicht getanzt! Wir haben Klagelieder angestimmt, doch ihr habt nicht geweint!‹32 Assomigliano ai fanciulli che stanno nelle piazze e si dan la voce gli uni agli altri dicendo: Vi suonammo il flauto e non avete ballato; abbiamo intonato lamenti e non avete pianto.
33 Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der kein Brot aß und keinen Wein trank; da sagt ihr: ›Er ist von Sinnen!‹33 È venuto, infatti, Giovanni il Battista che non mangia pane né beve vino e dite: “È indemoniato”.
34 Nun ist der Menschensohn gekommen, welcher ißt und trinkt; da sagt ihr: ›Seht, ein Fresser und Weintrinker, ein Freund von Zöllnern und Sündern!‹34 È venuto il Figlio dell’uomo che mangia e beve e dite: “Ecco un mangione e un beone, amico di pubblicani e di peccatori”.
35 Und doch ist die (göttliche) Weisheit gerechtfertigt worden von (oder: an) allen ihren Kindern.«35 Ma è stata fatta giustizia alla Sapienza da tutti i suoi figli».
36 Es lud ihn aber einer von den Pharisäern ein, bei ihm zu speisen; er ging denn auch in die Wohnung des Pharisäers und nahm bei Tische Platz.36 Un fariseo lo invitò a pranzo da lui; egli entrò nella casa del fariseo e si adagiò a mensa.
37 Und siehe, eine Frau, die in der Stadt als Sünderin lebte und erfahren hatte, daß Jesus im Hause des Pharisäers zu Gaste sei, brachte ein Alabasterfläschchen mit Myrrhenöl37 Ed ecco una donna, una peccatrice della città, avendo appreso che egli era a tavola nella casa del fariseo, portò un vaso di alabastro pieno di unguento
38 und begann, indem sie von hinten an seine Füße herantrat und weinte, seine Füße mit ihren Tränen zu benetzen und sie mit ihrem Haupthaar zu trocknen; dann küßte sie seine Füße und salbte sie mit dem Myrrhenöl.38 e, fermatasi alle spalle presso i piedi di lui, piangendo, con le lacrime cominciò a bagnargli i piedi e li asciugava con i capelli del suo capo, e gli copriva di baci i piedi e li ungeva con l’unguento.
39 Als nun der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er bei sich: »Wenn dieser wirklich ein Prophet wäre, so müßte er wissen, wer und was für eine Frau das ist, die ihn da berührt, daß sie nämlich eine Sünderin ist.«39 A tal vista, però, il fariseo che l’aveva invitato disse fra sé: «Costui, se fosse profeta, saprebbe chi è, e di che genere è la donna che lo tocca: una peccatrice!»
40 Da nahm Jesus das Wort und sagte zu ihm: »Simon, ich habe dir etwas zu sagen.« Jener erwiderte: »Meister, sprich!«40 E Gesù, prendendo la parola, gli disse: «Simone, ho una cosa da dirti». E quegli: «Maestro, di’». Dice:
41 »Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare (= Silberstücke) schuldig, der andere fünfzig;41 «Un creditore aveva due debitori: uno gli doveva cinquecento denari, l’altro cinquanta.
42 weil sie aber nicht zurückzahlen konnten, schenkte er beiden die Schuld. Wer von ihnen wird ihn nun am meisten lieben?«42 Non avendo essi da pagare, condonò il debito ad ambedue. Chi, dunque, di essi lo amerà di più?»
43 Simon antwortete: »Ich denke der, dem er das meiste geschenkt hat.« Jesus erwiderte ihm: »Du hast richtig geurteilt.«43 Simone rispose: «Colui al quale condonò di più, suppongo». Gli disse: «Hai ben giudicato!»
44 Indem er sich dann zu der Frau wandte, sagte er zu Simon: »Siehst du diese Frau hier? Ich bin in dein Haus gekommen: du hast mir kein Wasser für die Füße gegeben, sie aber hat mir die Füße mit ihren Tränen genetzt und sie mit ihrem Haar getrocknet.44 E, rivolto alla donna, disse a Simone: «Vedi questa donna? Sono entrato in casa tua: non mi hai versato acqua sui piedi; essa, invece, mi ha bagnato i piedi con le sue lacrime e li ha asciugati con i suoi capelli.
45 Du hast mir keinen Kuß gegeben, sie aber hat, seitdem ich eingetreten bin, mir die Füße unaufhörlich geküßt.45 Non mi hai dato un bacio; essa, invece, da che sono entrato non ha smesso di coprirmi i piedi di baci.
46 Du hast mir das Haupt nicht mit Öl gesalbt, sie aber hat mir mit Myrrhenöl die Füße gesalbt.46 Non mi hai unto il capo con olio; costei, invece, mi unse i piedi con unguento.
47 Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben, denn sie hat viel Liebe erwiesen; wem aber nur wenig vergeben wird, der erweist auch nur wenig Liebe.«47 Perciò, ti dico, i suoi peccati, i suoi molti peccati le sono perdonati perché ha dimostrato molto amore. Ma colui al quale si perdona poco dimostra poco amore».
48 Dann sagte er zu ihr: »Deine Sünden sind (dir) vergeben!«48 Poi disse alla donna: «Ti sono perdonati i peccati».
49 Da begannen die Tischgenossen bei sich zu denken (oder: untereinander zu sagen): »Wer ist dieser, daß er sogar Sünden vergibt?«49 I commensali cominciavano a dire tra sé: «Chi è costui, che rimette perfino i peccati?»
50 Er aber sagte zu der Frau: »Dein Glaube hat dich gerettet: gehe hin in Frieden!«50 E Gesù disse alla donna: «La tua fede ti ha salvata: va’ in pace».