SCRUTATIO

Montag, 6 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Sacharja 11


font
Menge BibelBIBLES DES PEUPLES
1 Öffne, o Libanon, deine Tore, damit das Feuer deine Zedern verzehre!1 Ouvre tes portes, Liban, que le feu dévore tes cèdres!
2 Wehklaget, ihr Zypressen, daß die Zedern gefallen, daß die herrlichen Bäume verwüstet sind! Wehklaget, ihr Eichen Basans, daß der undurchdringliche Wald niedergeschlagen ist!2 Que le cyprès se lamente car le cèdre est tombé; des arbres magnifiques ont été saccagés. Lamentez-vous chênes de Bashan, car la forêt impénétrable est détruite.
3 Horch! Die Hirten jammern, daß ihre herrliche Weide verwüstet ist! Horch! Die Löwen brüllen, daß die Pracht (= das prachtvolle Dickicht) des Jordans verwüstet ist!3 Écoutez la plainte des bergers, car leur belle prairie est saccagée, écoutez le rugissement des petits lions, car la gloire du Jourdain est détruite.
4 So hat der HERR, mein Gott, (einst zu mir) gesprochen: »Weide die Schlachtschafe,4 Voici ce que dit Yahvé mon Dieu: Prends soin de ces brebis qu’on égorge.
5 deren Käufer sie abschlachten, ohne dafür büßen zu müssen, und deren Verkäufer sagen: ›Dank sei dem HERRN, daß ich reich geworden bin!‹, und die von ihren Hirten keine Schonung erfahren.5 Leurs acheteurs les abattent sans être inquiétés, leurs vendeurs disent: “Béni soit Yahvé, je me suis enrichi!” et leurs pasteurs ne s’occupent pas d’elles.
6 Denn ich selbst will hinfort die Bewohner des Landes nicht mehr schonen« – so lautet der Ausspruch des HERRN –; »nein, wisse wohl: Ich selbst will die Menschen einen jeden in die Gewalt des anderen und in die Gewalt seines Königs geraten lassen: die werden dann das Land zugrunde richten, ohne daß ich jemand aus ihrer Hand errette.«6 (Oui, je n’épargnerai plus les habitants du pays, parole de Yahvé. Je vais livrer chaque homme aux mains de son prochain, aux mains de son roi; ils écraseront le pays et je ne les délivrerai pas de leurs mains.”)
7 So weidete ich denn die Schlachtschafe für die Schafhändler und nahm mir dazu zwei Hirtenstäbe: den einen nannte ich ›Huld‹ (oder: Milde), den andern ›Eintracht‹ (oder: Verbindung). Als ich nun die Herde weidete7 Alors je me fais pasteur de ces brebis destinées aux marchands de brebis; je prends deux bâtons, j’appelle le premier: “bienveillance” et l’autre: “union”, et je m’occupe des brebis.
8 und in einem Monat die drei Hirten beseitigt hatte, wurde meine Seele ihrer überdrüssig, und auch sie fühlten sich nicht wohl bei mir.8 Le premier mois je fais disparaître les trois pasteurs, mais ensuite je perds patience avec les brebis et elles se dégoûtent de moi.
9 Da sagte ich: »Ich mag euch nicht länger weiden: was am Sterben ist, mag sterben, und was verkommen soll, mag verkommen, und die übrigbleibenden mögen einander auffressen!«9 Alors je décide: Je ne m’occuperai plus de vous. Que celles qui doivent mourir meurent, que celles qui doivent disparaître disparaissent, et que celles qui restent se déchirent entre elles.
10 Dann nahm ich meinen Stab ›Huld‹ und zerbrach ihn, um meinen Bund (oder: Vertrag) aufzuheben, den ich mit allen Völkern geschlossen hatte.10 Après quoi je prends mon bâton “bienveillance” et je le brise: c’est la rupture de l’accord que Yahvé avait passé avec les autres peuples.
11 Als er nun an eben jenem Tage aufgehoben war, da erkannten die Schafhändler, die mich scharf beobachteten, daß es ein Wort (= der Befehl) des HERRN war,11 Ce jour-là donc il est rompu et les marchands de brebis qui m’observent comprennent que c’est une parole de Yahvé.
12 als ich zu ihnen sagte: »Wenn es euch gut scheint, so gebt mir meinen Lohn, wo nicht, so laßt es bleiben!« Als sie mir nun dreißig Silberstücke als meinen Lohn dargewogen (oder: ausgezahlt) hatten,12 Je leur dis: “Si cela vous semble bon, donnez-moi mon salaire, sinon, peu importe.” Et ils pèsent trente pièces d’argent qu’ils me donnent comme salaire.
13 gebot mir der HERR: »Wirf ihn in den Tempelschatz, den kostbaren Preis, dessen ich von ihnen wert geachtet worden bin!« Da nahm ich die dreißig Silberstücke und warf sie im Hause des HERRN in den Tempelschatz.13 Alors Yahvé me dit: “Jette dans le trésor cette si belle somme à laquelle ils m’ont estimé.” Je prends donc les trente pièces d’argent et je les jette dans le trésor du Temple de Yahvé.
14 Hierauf zerbrach ich auch meinen zweiten Hirtenstab, nämlich ›Eintracht‹ (oder: Verbindung), in Stücke, um so den Bruderbund zwischen Juda und Israel aufzuheben.14 Ensuite je brise mon deuxième bâton “union”, et c’est la fraternité entre Juda et Israël qui est rompue.
15 Hierauf sagte der HERR zu mir: »Nimm dir noch einmal die Geräte (= die Ausrüstung) eines törichten (oder: nichtsnutzigen) Hirten!15 Yahvé me dit encore: “Prends l’allure d’un berger sans cervelle.
16 Denn wisse wohl: Ich selbst will einen Hirten im Lande erstehen lassen, der sich um die verkommenden Tiere nicht kümmert, die verirrten nicht aufsucht, die verwundeten nicht heilt, die gesunden nicht versorgt, aber das Fleisch der fetten Tiere verzehrt und ihnen sogar noch die Klauen abreißt.16 Car c’est le genre de berger que je donne maintenant à ce pays; il ne s’inquiétera pas de la brebis qui manque, il n’ira pas chercher celle qui s’est égarée, il ne soignera pas celle qui est blessée, il ne portera pas celle qui n’arrive pas à suivre, mais il dévorera la chair des bêtes grasses ou leur arrachera les sabots.”
17 Wehe über meinen nichtsnutzigen Hirten, der seine Herde im Stich läßt! Das Schwert (oder: Verderben) komme über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm möge ganz absterben und sein rechtes Auge völlig erlöschen!« (vgl. auch 13,7-9)17 Malheur à ce pasteur de rien qui délaisse son troupeau! Que l’épée le blesse au bras et à l’œil droit, que son bras devienne sec, et son œil droit aveugle.