SCRUTATIO

Mittwoch, 15 Juli 2026 - San Bonaventura ( Letture di oggi)

Zefanja 1


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Menge BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 (Dies ist) das Wort des HERRN, das an Zephanja, den Sohn Kusis, des Sohnes Gedaljas, des Sohnes Amarjas, des Sohnes Hiskias, ergangen ist in den Tagen des judäischen Königs Josia, des Sohnes Amons.1 Wort des Herrn, das an Zefanja, den Sohn Kuschis, des Sohnes Gedaljas, des Sohnes Amarjas, des Sohnes Hiskijas, erging in der Zeit, als Joschija, der Sohn Amons, König von Juda war.
2 »Wegraffen, ja wegraffen will ich alles von der Oberfläche des Erdbodens hinweg!« – so lautet der Ausspruch des HERRN –;2 Ich raffe alles vom Erdboden weg,
ich raffe es weg - Spruch des Herrn.
3 »wegraffen will ich Menschen und Vieh, wegraffen die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres; ausrotten will ich die Gottlosen und die Menschen (oder: die Sünder) von der Oberfläche des Erdbodens vertilgen!« – so lautet der Ausspruch des HERRN.3 Mensch und Vieh raffe ich weg,
die Vögel des Himmels raffe ich weg und die Fische im Meer
[nämlich alles, was die Frevler zu Fall gebracht hat,] und ich rotte die Menschen auf der Erde aus -
Spruch des Herrn.
4 »Und ich will meine Hand ausstrecken gegen Juda und gegen alle Bewohner Jerusalems und will aus diesem Ort alles ausrotten, was vom Baalsdienst noch übrig ist, den Namen der Götzenpfaffen mitsamt den Priestern,4 Ich strecke meine Hand gegen Juda aus
und gegen alle Einwohner Jerusalems und ich rotte an diesem Ort die Reste des Baalsdienstes aus,
samt den Namen der Götzenpriester,
5 ebenso alle, die auf den Dächern das Heer des Himmels anbeten, und alle, die zwar den HERRN anbeten und bei ihm schwören, zugleich aber auch bei Milkom schwören;5 alle, die sich auf den Dächern niederwerfen
vor dem Heer des Himmels, auch alle, die sich vor dem Herrn niederwerfen,
zugleich aber bei ihrem Moloch schwören,
6 und alle, die treulos vom HERRN abgefallen sind und die den HERRN nicht suchen und sich nicht um ihn kümmern!«6 und alle, die dem Herrn den Rücken kehren,
die ihn nicht suchen und nicht nach ihm fragen.
7 (Seid) still vor Gott dem HERRN! Denn nahe ist der Tag des HERRN; denn zugerichtet hat der HERR ein Opferfest, hat die von ihm Geladenen schon geweiht.7 Schweigt vor Gott, dem Herrn!
Denn der Tag des Herrn ist nahe. Ja, der Herr hat ein Schlachtopfer vorbereitet,
er hat die eingeladenen Gäste schon (dem Tod) geweiht.
8 Am Tage des Opferfestes des HERRN aber wird es geschehen: »Da will ich ins Gericht gehen mit den Obersten (oder: Fürsten) und den Königssöhnen und mit allen, die sich in fremdländische Gewänder kleiden.8 Am Tag des Schlachtopfers des Herrn
rechne ich ab mit den großen Herren und den Königssöhnen
und allen, die fremdländische Kleider tragen;
9 Auch will ich an jenem Tage mit allen denen ins Gericht gehen, die über die Schwelle hüpfen, mit allen, die das Haus ihres Herrn mit Gewalttat und Betrug anfüllen.9 an jenem Tag rechne ich ab mit jedem,
der über die Schwelle springt, mit allen, die das Haus ihres Herrn
mit Betrug und Gewalt anfüllen.
10 An jenem Tage« – so lautet der Ausspruch des HERRN – »wird Wehgeschrei vom Fischtor her erschallen und Geheul aus der Neustadt und lautes Jammern von den Hügeln her.10 An jenem Tag - Spruch des Herrn -
hört man vom Fischtor her Geschrei und aus der Neustadt lautes Jammern
und von den Hügeln her großes Getöse.
11 Wehklagt, ihr Bewohner des Mörsertals! Denn zu Ende ist es mit der gesamten Kaufmannschaft, vernichtet sind alle Geldabwäger!11 Jammert, ihr Bewohner der Senke!
Denn das ganze Krämervolk verstummt,
alle Geldwechsler sind ausgerottet.
12 Und geschehen wird es zu jener Zeit, da will ich Jerusalem mit Leuchten absuchen und mit den Männern ins Gericht gehen, die sorglos auf ihren Hefen liegen (vgl. Jer 48,11), die da in ihrem Herzen denken: ›Der HERR tut weder Gutes noch Böses (oder: vermag weder Glück zu geben noch zu schaden)!‹12 In jener Zeit durchsuche ich Jerusalem mit der Laterne
und rechne ab mit den Herren,die dick geworden sind auf ihrer Hefe und denken:
Der Herr tut weder Gutes noch Böses.
13 Da werden dann ihre Güter der Plünderung und ihre Häuser der Verwüstung anheimfallen; und wenn sie sich (wieder) Häuser bauen, sollen sie nicht darin wohnen und, wenn sie Weinberge angelegt haben, keinen Wein davon trinken.«13 Darum werden ihre Reichtümer geraubt
und ihre Häuser verwüstet. Sie werden Häuser bauen, aber nicht darin wohnen;
sie werden Weinberge anlegen, aber den Wein nicht trinken.
14 Nahe ist der große Tag des HERRN, nahe ist er und eilt gar schnell heran. Horch, der Tag des HERRN, der bittere: da schreit auch der tapferste Krieger auf!14 Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag,
er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn ist bitter,
da schreit sogar der Kriegsheld auf.
15 Ein Tag des Zorns ist dieser Tag, ein Tag der Angst und Drangsal, ein Tag der Trümmer und der Zertrümmerung, ein Tag der Finsternis und tiefen Dunkels, ein Tag des Gewölks und der Wolkennacht,15 Ein Tag des Zorns ist jener Tag,
ein Tag der Not und Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens,
ein Tag des Dunkels und der Finsternis,
ein Tag der Wolken und der schwarzen Nacht,
16 ein Tag des Posaunenschalls und des Lärmblasens gegen die festen Städte und gegen die hochragenden Zinnen.16 ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten
und auf den hohen Zinnen.
17 Da will ich die Menschen ängstigen, daß sie einhergehen wie die Blinden, weil sie gegen den HERRN gesündigt haben: ihr Blut soll wie Staub hingeschüttet werden und ihr Fleisch wie Kot (zertreten werden).17 Da jage ich den Menschen Angst ein,
sodass sie wie blind umherlaufen;
denn sie haben sich gegen den Herrn versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt
und ihr fettes Mark wie Kot.
18 Weder ihr Silber noch ihr Gold wird sie am Tage des Zorns des HERRN zu retten vermögen, sondern vom Feuer seines Eifers soll die ganze Erde verzehrt werden; denn Vernichtung, ja jähen Untergang wird er allen Bewohnern der Erde bereiten.18 Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten
am Tag des Zornes des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen Eifers
wird die ganze Erde verzehrt. Denn er bereitet allen Bewohnern der Erde ein Ende,
ein schreckliches Ende.