SCRUTATIO

Mittwoch, 8 Juli 2026 - Santi Aquila e Priscilla ( Letture di oggi)

Micha 4


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Menge BibelPeshitta
1 Am Ende der Tage (= in der Endzeit) aber wird es geschehen, daß der Tempelberg des HERRN festgegründet dasteht an der Spitze (= als der höchste) der Berge und über die anderen Höhen erhaben; dann werden die Völker (= Heiden) zu ihm strömen1 ܘܢܗܘܐ ܒܝ̈ܘܡܬܐ ܐܚܪ̈ܝܐ ܛܘܪ ܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܡܬܩܢ ܒܪܝܫ ܛܘܪ̈ܐ ܘܪܡ ܡܢ ܪ̈ܡܬܐ ܘܢܬܟܢܫܘܢ ܠܗ ܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ
2 und zahlreiche Völkerschaften sich aufmachen und sagen: »Kommt, laßt uns zum Berge des HERRN hinaufziehen und zum Hause des Gottes Jakobs, damit er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden wandeln!« Denn von Zion wird Belehrung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.2 ܘܢܐܙܠܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܘܢܐܡܪܘܢ ܬܘ ܢܣܩ ܠܛܘܪܗ ܕܡܪܝܐ ܘܠܒܝܬ ܐܠܗܗ ܕܝܥܩܘܒ ܘܢܠܦܢ ܡܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗ ܘܢܗܠܟ ܒܫܒܝ̈ܠܘܗܝ ܡܛܠ ܕܡܢ ܨܗܝܘܢ ܢܦܩ ܢܡܘܣܐ ܘܡܠܬܗ ܕܡܪܝܐ ܡܢ ܐܘܪܫܠܡ
3 Dann wird er zwischen vielen Völkern richten und mächtigen Völkerschaften Recht sprechen bis in weite Ferne. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzenspitzen zu Winzermessern. Kein Volk wird noch das Schwert gegen ein anderes Volk erheben, noch sich hinfort auf den Krieg einüben;3 ܘܬܕܘܢ ܒܝܬ ܥܡ̈ܡܐ ܘܬܟܣ ܠܥܡ̈ܡܐ ܥܫܝ̈ܢܐ ܕܒܪܘܚܩܐ ܘܢܪܥܘܢ ܣܦܣܪ̈ܝܗܘܢ ܠܣ̈ܟܝ ܦܕܢ̈ܐ ܘܪ̈ܘܡܚܝܗܘܢ ܠܡ̈ܓܠܐ ܘܠܐ ܢܫܩܘܠ ܥܡܐ ܥܠ ܥܡܐ ܣܝܦܐ ܘܬܘܒ ܠܐ ܢܐܠܦܘܢ ܩܪܒܐ
4 sie werden ein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzen, ohne daß jemand sie aufschreckt; denn der Mund des HERRN der Heerscharen hat es verheißen.4 ܘܢܬܒܘܢ ܐܢܫ ܬܚܝܬ ܓܘܦܢ̈ܘܗܝ ܘܬܚܝܬ ܬܐ̈ܢܘܗܝ ܘܠܐ ܢܗܘܐ ܕܡܗܪ ܠܗܘܢ ܡܛܠ ܕܦܘܡܗ ܕܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܡܠܠ
5 Mögen alle Völker ein jedes im Namen (d.h. unter Anrufung des Namens) seines Gottes wandeln – wir wollen im Namen des HERRN, unsers Gottes, wandeln immer und ewig!5 ܡܛܘܠ ܕܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܢܗܠܟܘܢ ܐܢܫ ܒܫܡ ܐܠܗܗ ܘܚܢܢ ܢܗܠܟ ܒܫܡܗ ܕܡܪܝܐ ܐܠܗܢ ܠܥܠܡ ܘܠܥܠܡ ܥܠܡܝܢ
6 »An jenem Tage« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »da will ich sammeln, was hinkt, und zusammenbringen, was zerstreut ist, und alle, denen ich Unheil zugefügt habe.6 ܒܗ ܕܝܢ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܟܢܫ ܠܪ̇ܚܝܩܐ ܘܠܡܒܕܪ̈ܐ ܐܩܪܒ ܠܐܝܠܝܢ ܕܐܒܐܫܬ ܠܗܘܢ
7 Und ich will die Hinkenden zu einem Überrest machen und das Weitentfernte zu einem starken Volke; und als König wird der HERR über sie herrschen auf dem Berge Zion von nun an (oder: von da an) bis in Ewigkeit.«7 ܘܐܥܒܕ ܚܪܬܐ ܠܡܒܕܪ̈ܐ ܘܪ̈ܚܝܩܐ ܠܥܡܐ ܥܫܝܢܐ ܘܢܡܠܟ ܡܪܝܐ ܥܠܝܗܘܢ ܒܛܘܪܐ ܕܨܗܝܘܢ ܘܒܐܘܪܫܠܡ ܡܟܝܠ ܘܥܕܡܐ ܠܥܠܡ
8 Du aber, Herdenturm, du Hügel (oder: Burgberg) der Tochter Zion, an dich wird gelangen und zu dir zurückkehren die vormalige Herrschaft, das Königtum der Tochter Jerusalem (oder: über das Haus Israel).8 ܐܢܬ ܕܝܢ ܡܓܕܠܐ ܪܥܝܐ ܥܡܘܛܐ ܕܒܪܬ ܨܗܝܘܢ ܙܒܢܟ ܡܛܝ ܘܐܬܐ ܫܠܝܛܐ ܩܕܡܝܐ ܕܡܠܟܘܬܐ ܕܒܪܬ ܐܘܪܫܠܡ
9 Nun aber, warum erhebst du ein solches Jammergeschrei? Darüber, daß es keinen König in dir gibt? Oder ist dein Berater umgekommen, daß Wehen dich ergriffen haben wie ein Weib in Kindesnöten?9 ܡܟܝܠ ܠܡܢܐ ܥܒܕܬܝ ܒܝܫܬܐ ܕܠܡܐ ܡܠܟܐ ܠܝܬ ܒܟܝ ܐܘ ܡ̈ܠܘܟܝܟܝ ܐܒܕܘ ܕܐܚܕܘܟܝ ܚ̈ܒܠܐ ܐܝܟ ܕܝܠܕܬܐ
10 Ja, winde dich in Wehen und brich in Geschrei aus, Tochter Zion, wie ein Weib in Kindesnöten! Du mußt ja nun aus der Stadt hinausziehen, mußt auf freiem Felde lagern und bis Babylon wandern! Dort aber wirst du Rettung finden, dort wird der HERR dich aus der Hand deiner Feinde erlösen!10 ܚܒܠܝ ܘܚܣܢܝ ܒܪܬ ܨܗܝܘܢ ܐܝܟ ܝܠܕܬܐ ܡܛܠ ܕܡܟܝܠ ܬܦܩܝܢ ܡܢ ܡܕܝܢܬܐ ܘܬܫܪܝܢ ܒܕܒܪܐ ܘܬܐܙܠܝܢ ܥܕܡܐ ܠܒܒܠ ܘܬܡܢ ܬܬܦܨܝܢ ܘܬܡܢ ܢܦܪܩܟܝ ܡܪܝܐ ܡܢ ܐܝܕܐ ܕܒ̈ܥܠܕܒܒܝܟܝ
11 Jetzt freilich haben sich viele Völker gegen dich versammelt und rufen: »(Zion) soll entweiht werden, auf daß unser Auge sich an seinem Schicksal weide!«11 ܡܟܝܠ ܢܬܟܢܫܘܢ ܥܠܝܟܝ ܥܡ̈ܡܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܐܝܠܝܢ ܕܐܡܪܝܢ ܗܘܘ ܬܬܛܢܦ ܨܗܝܘܢ ܘܬܚܙܐ ܒܗ̇ ܥܝܢܢ
12 Aber sie kennen die Gedanken des HERRN nicht und wissen nichts von seinem Ratschluß, daß er sie nämlich zusammengebracht hat wie Garben auf der Tenne.12 ܗܢܘܢ ܕܝܢ ܠܐ ܝܕܥܘ ܡܚܫܒܬܗ ܕܡܪܝܐ ܘܠܐ ܐܣܬܟܠܘ ܬܪܥܝܬܗ ܕܟܢܫ ܐܢܘܢ ܐܝܟ ܫܒ̈ܠܐ ܠܐܕܪܐ
13 Steh auf, Tochter Zion, und drisch! Denn ich will dein Horn zu Eisen und deine Hufe zu Erz machen, auf daß du viele Völker zermalmst und ihren Raub dem HERRN weihst und ihren Reichtum dem Herrn der ganzen Erde.13 ܩܘܡܝ ܘܐܕܪܟܝ ܐܢܘܢ ܒܪܬ ܨܗܝܘܢ ܡܛܘܠ ܕܩܪ̈ܢܬܟܝ ܐܥܒܕ ܕܦܪܙܠܐ ܘܦܪ̈ܣܬܟܝ ܕܢܚܫܐ ܘܬܕܩܝܢ ܥܡ̈ܡܐ ܣ̈ܓܝܐܐ ܘܬܚܪܡܝܢ ܩܢܝܢܗܘܢ ܠܡܪܝܐ ܘܢܟܣ̈ܝܗܘܢ ܠܡܪܐ ܕܟܠܗ̇ ܐܪܥܐ
14 Und nun laß dich zusammendrängen, Tochter der Bedrängnis! Einen Belagerungswall haben sie gegen uns aufgeworfen, und mit dem Stock (oder: Stabe) schlagen sie den Richter (= Herrscher) Israels ins Gesicht.14 ܡܟܝܠ ܬܦܩܝܢ ܒܓܝܣܐ ܒܪܬ ܓܝܣ̈ܐ ܥܫܝ̈ܢܐ ܕܩܡܘ ܥܠܝܢ ܘܡܚܘ ܒܫܒܛܐ ܥܠ ܦܟܗ ܠܪܥܝܐ ܕܐܝܣܪܝܠ