SCRUTATIO

Dienstag, 8 September 2026 - San Giovanni da Lodi ( Letture di oggi)

Ezechiel 32


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Menge BibelEINHEITSUBERSETZUNG BIBEL
1 Im zwölften (oder: elften) Jahre, am ersten Tage des zwölften Monats, erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:1 Am ersten Tag des zwölften Monats im zwölften Jahr erging das Wort des Herrn an mich:
2 »Menschensohn, stimme ein Klagelied an über (oder: auf) den Pharao, den König von Ägypten, und sage zu ihm«: »›Einem jungen Löwen unter den Völkern wurdest du verglichen (oder: dünktest du dich gleich), und warst doch nur wie ein Krokodil im Nilstrom, spritztest mit deinen Nüstern, trübtest das Wasser mit deinen Füßen und wühltest seine Fluten auf.‹2 Menschensohn, stimm die Totenklage an über den Pharao, den König von Ägypten, und sag zu ihm: Löwe der Völker, jetzt bist du verstummt.
Und doch warst du wie ein Krokodil in den Seen,hast die Flüsse aufgepeitscht,
das Wasser mit deinen Füßen verschmutzt
und die Fluten aufgewühlt.
3 So hat Gott der HERR gesprochen: ›So will ich denn mein Netz über dich ausbreiten durch eine Schar (oder: Versammlung) vieler Völker, die sollen dich in meinem Fanggarn emporziehen.3 So spricht Gott, der Herr:
Ich werfe über dich mein Netz, ein Heer von vielen Völkern,
die ziehen dich herauf in meinem Schleppnetz.
4 Dann will ich dich auf die Erde hinwerfen, dich auf das freie Feld schleudern und will machen, daß alle Vögel des Himmels sich auf dich niedersetzen und die wilden Tiere der ganzen Erde sich an dir sättigen.4 Dann werfe ich dich aufs Land,
schleudere dich aufs freie Feld. Alle Vögel des Himmels sollen sich auf dich setzen
und ich sättige mit dir alle Tiere der Erde.
5 Dann will ich dein Fleisch auf die Berge verschleppen lassen und die Täler mit deinem Aas füllen5 Ich lege dein Fleisch auf den Bergen aus
und fülle die Täler mit deinem Aas.
6 und das Land mit deinem Ausfluß tränken von deinem Blut bis an die Berge, und die Rinnsale (= Flußbetten) sollen voll von dir werden.6 Ich tränke das Land bis hin zu den Bergen
mit der Flut deines Blutes;
die Schluchten sollen sich damit füllen.
7 Alsdann will ich, wenn ich dich erlöschen lasse, den Himmel verschleiern und seine Sterne verdunkeln, will die Sonne in Gewölk hüllen, und der Mond soll sein Licht nicht leuchten lassen.7 Wenn dein Leben erlischt,
will ich den Himmel bedecken
und die Sterne verdüstern.Die Sonne decke ich zu mit Wolken,
der Mond lässt sein Licht nicht mehr leuchten.
8 Alle leuchtenden Himmelslichter will ich deinethalben verdunkeln und Finsternis über dein Land ausbreiten‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.8 Deinetwegen verdunkle ich
alle die strahlenden Lichter am Himmel und lege Finsternis über dein Land -
Spruch Gottes, des Herrn.
9 ›Da werde ich denn das Herz vieler Völker in Betrübnis versetzen, wenn ich die Kunde von deinem Untergang unter die Nationen gelangen lasse, in Länder, die du nicht gekannt hast;9 Ich versetze viele Völker in Kummer,
wenn ich ihnen und all den Ländern, die du nicht kanntest,
deinen Zusammenbruch melde.
10 und ich werde machen, daß viele Völker sich über dich entsetzen und ihre Könige über dein Geschick schaudern, wenn ich mein Schwert vor ihren Augen schwinge; und sie werden unaufhörlich zittern, ein jeder für sein Leben, am Tage deines Sturzes.‹«10 Über dich werden viele Völker entsetzt sein,
ihren Königen sträuben sich deinetwegen die Haare,
wenn ich mein Schwert gegen sie schwinge. Sie zittern erregt am Tag deines Sturzes,
jeder hat Angst um sein Leben.
11 »Denn so hat Gott der HERR gesprochen: ›Das Schwert des Königs von Babylon soll über dich kommen!11 Denn so spricht Gott, der Herr:
Das Schwert des Königs von Babel kommt über dich.
12 Durch die Schwerter tapferer Krieger will ich dein Gepränge (30,10) zu Fall bringen – die wildesten unter den Völkern sind sie allesamt –: die sollen die Herrlichkeit Ägyptens zerstören, daß all sein Gepränge (30,10) vernichtet wird;12 Durch das Schwert der Krieger
bringe ich dein Gefolge zu Fall. Sie sind die gewalttätigsten unter den Völkern.
Sie verwüsten den Stolz von Ägypten,
all seine Pracht wird zerstört.
13 auch seine gesamte Tierwelt will ich zugrunde gehen lassen von den vielen Gewässern hinweg, so daß keines Menschen Fuß sie noch aufwühlen und keines Tieres Klaue sie noch trüben soll.13 All sein Vieh lasse ich sterben
an den großen Gewässern. Keines Menschen Fuß wird das Wasser mehr trüben,
noch werden die Hufe der Tiere es trüben.
14 Alsdann will ich ihre Gewässer klären und ihre Ströme wie Öl dahingleiten lassen‹ – so lautet der Ausspruch Gottes, des HERRN –,14 Dann mache ich die Gewässer klar
und die Flüsse lasse ich dahingleiten wie Öl -
Spruch Gottes, des Herrn.
15 ›wenn ich das Land Ägypten zu einer Wüste mache und das Land öde wird, seiner Fülle beraubt, indem ich alle seine Bewohner sterben lasse, damit sie erkennen, daß ich der HERR bin.‹15 Wenn ich Ägypten zum Ödland mache,
wenn das Land und alles, was darin ist, verödet,wenn ich alle seine Bewohner erschlage,
dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.
16 Ein Klagelied ist dies, das man klagend singen soll; die Töchter der Völker sollen es klagend singen; über Ägypten und all sein Gepränge (30,10) sollen sie es klagend singen!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.16 Das ist eine Totenklage, die man anstimmen soll; die Töchter der Völker sollen sie anstimmen. Die Totenklage über Ägypten und all seine Pracht sollen sie singen - Spruch Gottes, des Herrn.
17 Und im zwölften Jahre, am fünfzehnten Tage des (zwölften oder: ersten) Monats, erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:17 Am fünfzehnten Tag des ersten Monats im zwölften Jahr erging das Wort des Herrn an mich:
18 »Menschensohn, stimme eine Totenklage an über das Gepränge (vgl. 30,10) Ägyptens und senke es hinab, du und die Töchter mächtiger Völker, in das unterirdische Land zu den in die Grube Hinabgefahrenen!«18 Menschensohn, jammre über die Pracht Ägyptens und geleite sie hinab in die Unterwelt, sie und die Töchter mächtiger Völker, bring sie zu denen, die ins Grab gesunken sind.
19 »Vor wem hast du etwas voraus an Lieblichkeit (oder: Glück)? Fahre hinab und laß dich bei den Unbeschnittenen betten!19 Wen hast du an Schönheit übertroffen?
Stürz hinab und lieg bei den unbeschnittenen Männern!
20 Mitten unter den vom Schwert Erschlagenen sollen sie hinsinken! Das Schwert ist schon dargereicht: schleppt Ägypten herbei und sein ganzes Gepränge!20 Mitten unter die, die das Schwert erschlug,
werden sie fallen . . .
21 Da werden die Vornehmsten unter den tapferen Kriegern mitten aus dem Totenreich heraus ihm samt seinen Helfern zurufen: Sie sind herabgekommen, sie liegen da, die Unbeschnittenen, vom Schwert erschlagen!‹«21 Dann sagen die starken Helden in der Unterwelt über die Ägypter:
Samt ihren Helfern sind sie herabgestürzt und liegen da wie die unbeschnittenen Männer,
wie die, die das Schwert erschlug.
22 »›Dort ist Assur und sein ganzes Kriegsvolk; rings um ihn her liegen ihre Gräber: alle sind sie erschlagen, durch das Schwert gefallen.22 Dort liegt Assur und sein ganzes Heer,
ringsum sind seine Gräber. Sie alle hat man erschlagen,
sie fielen unter dem Schwert.
23 Seine Gräber sind im tiefsten Grunde (oder: am äußersten Ende) der Grube untergebracht, und sein Kriegsvolk liegt rings um sein Grab herum; sie sind alle erschlagen, durch das Schwert gefallen, sie, die einstmals Schrecken verbreitet haben im Lande der Lebenden.23 Im tiefsten Grund einer Grube
gab man ihm sein Grab. Sein Heer liegt rings um sein Grab.
Sie alle hat man erschlagen, sie fielen unter dem Schwert,
sie, die einst im Land der Lebenden Schrecken verbreitet haben.
24 Dort ist Elam und alle seine Krieger rings um sein Grab her, lauter Erschlagene, durch das Schwert Gefallene, die als Unbeschnittene in das unterirdische Land hinabgefahren sind, sie, die einstmals Schrecken vor sich her im Lande der Lebenden verbreitet haben und jetzt ihre Schmach tragen müssen bei den in die Grube Hinabgefahrenen.24 Dort liegt Elam und all sein Gefolge
rings um sein Grab. Sie alle hat man erschlagen,
sie fielen unter dem Schwert, in die Unterwelt sind sie hinabgestürzt
wie die unbeschnittenen Männer, sie, die einst im Land der Lebenden
ihren Schrecken verbreitet haben. Jetzt aber haben sie ihre Schande zu tragen
zusammen mit denen, die ins Grab gesunken sind.
25 Mitten unter Erschlagenen hat man ihm (d.h. Elam) ein Lager angewiesen samt all seinen Kriegern, deren Gräber rings um ihn her liegen. Sie sind allesamt unbeschnitten, vom Schwert erschlagen, weil einstmals der Schrecken vor ihnen im Lande der Lebenden verbreitet war. So tragen sie nun ihre Schmach bei den in die Grube Hinabgefahrenen: mitten unter Erschlagene hat man sie hingelegt.25 Mitten unter denen, die man erschlug,
hat man ihm und seinem ganzen Gefolge das Lager bereitet. Rings um ihn her sind die Gräber
von all den Unbeschnittenen,
die man mit dem Schwert erschlug. Im Land der Lebenden haben sie Schrecken verbreitet,
jetzt aber haben sie ihre Schande zu tragen,
zusammen mit denen, die ins Grab gesunken sind. Mitten unter Erschlagene legte man sie.
26 Dort sind Mesech und Thubal und alle ihre Krieger, deren Gräber rings um sie her liegen; sie sind allesamt unbeschnitten, vom Schwert erschlagen, sie, die einstmals Schrecken vor sich her im Lande der Lebenden verbreitet haben.26 Dort liegen Meschech und Tubal und all ihr Gefolge. Rings um sie her sind die Gräber
von all den Unbeschnittenen,
die man mit dem Schwert erschlug;
und doch haben sie einst im Land der Lebenden Schrecken verbreitet.
27 Sie liegen nicht bei den in der Vorzeit gefallenen Helden, die in ihrer vollen Kriegswehr in das Totenreich hinabgefahren sind, denen man ihre Schwerter unter das Haupt und ihre Schilde auf die Gebeine gelegt hat, weil einstmals ein Schrecken vor ihrer Heldenkraft im Lande der Lebenden geherrscht hat.27 Aber sie liegen nicht bei den gefallenen Kriegern aus früheren Zeiten,
die mit ihrer Rüstung in die Unterwelt hinabgestiegen sind, denen man das Schwert unter den Kopf
und den Schild auf die Gebeine gelegt hat;
denn die Krieger hatten im Land der Lebenden Schrecken verbreitet.
28 So wirst auch du (Ägypten) inmitten Unbeschnittener zerschmettert bei den vom Schwert Erschlagenen gebettet sein.28 Auch du wirst inmitten der Unbeschnittenen zerbrochen
und liegst bei denen, die das Schwert erschlug.
29 Dort ist Edom mit seinen Königen und all seinen Fürsten, die trotz ihres Heldentums den vom Schwert Erschlagenen beigesellt worden sind: sie müssen bei Unbeschnittenen liegen, bei den in die Grube Hinabgefahrenen.29 Dort liegt Edom, mit seinen Königen
und all seinen Fürsten, die man trotz ihrer Stärke zu denen gelegt hat,
die das Schwert erschlug. Sie liegen da bei den unbeschnittenen Männern,
bei denen, die ins Grab gesunken sind.
30 Dort sind die Herrscher des Nordens insgesamt und alle Sidonier, die als Erschlagene hinabgefahren und trotz ihrer Furchtbarkeit, trotz ihres Heldentums zuschanden geworden sind. Da liegen sie nun als Unbeschnittene bei den vom Schwert Erschlagenen und müssen ihre Schmach tragen mit den in die Grube Hinabgefahrenen.‹«30 Dort liegen alle Fürsten des Nordens
und alle Männer von Sidon;
sie stürzten hinab wie alle, die man erschlug. Trotz ihrer Schrecken erregenden Stärke
sind sie zuschanden geworden; bei den Unbeschnittenen liegen sie,
bei denen, die das Schwert erschlug. Jetzt haben sie ihre Schande zu tragen
zusammen mit denen, die ins Grab gesunken sind.
31 »Wenn der Pharao diese alle erblickt, mag er sich über all seine Gepränge (vgl. 30,10) trösten; vom Schwert erschlagen ist der Pharao samt seiner ganzen Heeresmacht« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –,31 Der Pharao wird sie sehen
und er tröstet sich über den Verlust
seines ganzen Gefolges.Jetzt sind sie vom Schwert erschlagen,
der Pharao und seine ganze Streitmacht -
Spruch Gottes, des Herrn.
32 »denn er hat Schrecken vor sich her verbreitet im Lande der Lebenden; darum wird er inmitten Unbeschnittener bei den vom Schwert Erschlagenen gebettet liegen, der Pharao und all sein Gepränge!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.32 Denn ich habe vor ihm im Land der Lebenden Schrecken verbreitet.
Doch jetzt liegt der Pharao da mit seinem ganzen Gefolge
inmitten der unbeschnittenen Männer, bei denen, die das Schwert erschlug -
Spruch Gottes, des Herrn.