SCRUTATIO

Montag, 6 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Jeremia 38


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Menge BibelBIBLES DES PEUPLES
1 Sephatja aber, der Sohn Matthans, und Gedalja, der Sohn Pashurs, und Juchal, der Sohn Selemjas, und Pashur, der Sohn Malkijas, hörten die Worte, die Jeremia an das ganze Volk richtete, daß er nämlich sagte:1 Chefatyas fils de Mattan, Guédalyas fils de Pachéhour, Youkal fils de Chélémyas et Pachéhour fils de Malkiyas, entendaient les paroles que Jérémie adressait à tout le peuple:
2 »So hat der HERR gesprochen: ›Wer hier in der Stadt verbleibt, wird durch das Schwert, durch den Hunger und die Pest ums Leben kommen; wer dagegen zu den Chaldäern hinausgeht (= übergeht), wird erhalten bleiben und sein Leben in Sicherheit bringen.‹2 “Voici ce que dit Yahvé: Celui qui restera dans cette ville périra par l’épée, la famine et la peste; mais celui qui en sortira au-devant des Kaldéens vivra. Il sauvera au moins sa vie.”
3 Denn so hat der HERR gesprochen: ›Diese Stadt wird unfehlbar in die Gewalt des Heeres des Königs von Babylon gegeben werden, der sie erobern wird.‹«3 Et encore ceci: “Cette ville ne manquera pas de tomber aux mains de l’armée du roi de Babylone, il s’en emparera.”
4 Da sagten die Fürsten (oder: Oberen) zum König: »Dieser Mensch sollte (oder: muß) hingerichtet werden, er macht ja die Kriegsleute, die hier in der Stadt noch übriggeblieben sind, und die ganze Bevölkerung mutlos, indem er solche Worte vor ihnen ausspricht; denn dieser Mensch hat nicht das Wohl unsers Volkes im Auge, sondern dessen Unglück!«4 Les chefs dirent au roi: “Cet homme doit être mis à mort; toutes ses paroles ne servent qu’à décourager les soldats qui restent dans cette ville et la population toute entière. Cet homme ne veut pas le salut de notre peuple, mais uniquement son malheur.”
5 Da gab der König Zedekia ihnen zur Antwort: »Nun gut! Ihr habt freie Verfügung über ihn; der König ist ja euch gegenüber machtlos.«5 Le roi Sédécias leur répondit: “Il est à vous, le roi ne peut rien vous refuser.”
6 Da ließen sie Jeremia festnehmen und ihn in die Zisterne des Königssohnes (= Prinzen) Malkija werfen, die sich im Wachthof befand; in diese ließen sie Jeremia an Stricken hinab. In der Zisterne war aber kein Wasser, sondern nur Schlamm, in welchen Jeremia einsank.6 Ils prirent donc Jérémie et le jetèrent dans la citerne de Malkiyas fils du roi, dans la cour de garde. Ils le descendirent avec des cordes; il n’y avait pas d’eau dans cette citerne, mais de la boue, et Jérémie s’enfonça dans la boue.
7 Als aber der Äthiopier Ebedmelech, ein Beamter am königlichen Hof, erfuhr, daß man Jeremia in die Zisterne verbracht habe,7 Ébed-Mélek, un eunuque éthiopien attaché au service du palais royal, apprit qu’on avait mis Jérémie dans la citerne; à ce moment le roi était assis à la porte de Benjamin.
8 verließ er den königlichen Palast und machte dem König, der sich gerade im Benjaminstor aufhielt, folgende Meldung:8 Ébed-Mélek sortit donc du palais royal et vint dire au roi:
9 »Mein Herr und König! Jene Männer haben in allem unrecht gehandelt, was sie dem Propheten Jeremia zugefügt haben, der von ihnen in die Zisterne geworfen worden ist; er muß ja da, wo er sich befindet, Hungers sterben!« Denn es war kein Brot mehr in der Stadt vorhanden.9 “Monseigneur le roi, sais-tu comment ces hommes ont traité le prophète Jérémie? Ils l’ont jeté dans la citerne. Ils ont très mal agi car sûrement il va y mourir.”
10 Da erteilte der König dem Äthiopier Ebedmelech den Befehl: »Nimm von hier drei Männer mit dir und laß den Propheten Jeremia aus der Zisterne heraufziehen, ehe er stirbt!«10 Alors le roi donna cet ordre à Ébed-Mélek l’Éthiopien: “Prends avec toi trois hommes; tu feras sortir de la citerne le prophète Jérémie pour qu’il ne meure pas.”
11 Da nahm Ebedmelech die Männer mit sich, begab sich in den königlichen Palast in den Raum unter der Schatzkammer (oder: dem Vorratshause), nahm von dort Lappen von zerrissenen und abgetragenen Kleidungsstücken und ließ sie an Stricken zu Jeremia in die Zisterne hinab.11 Ébed-Mélek prit donc ses hommes avec lui et entra dans le vestiaire du trésor qui se trouvait dans le palais royal. Là, il prit des morceaux de chiffons et de vieux habits qu’il fit descendre avec des cordes à Jérémie dans la citerne.
12 Alsdann rief er dem Jeremia zu, er möge diese Lappen von den zerrissenen und abgetragenen Kleidungsstücken sich unter die Achselhöhlen um die Stricke legen; und als Jeremia dies getan hatte,12 Ébed-Mélek l’Éthiopien dit à Jérémie: “Mets ces morceaux de chiffon et ces vieux habits sous tes bras, et en dessous les cordes.” C’est ce que fit Jérémie.
13 zogen sie ihn an den Stricken aus der Zisterne herauf. Jeremia blieb dann im Wachthofe.13 Puis ils tirèrent Jérémie avec les cordes et le remontèrent hors de la citerne; après quoi Jérémie demeura dans la cour de garde.
14 Hierauf sandte der König Zedekia hin und ließ den Propheten Jeremia zu sich holen in den dritten Eingang am Tempel des HERRN; und der König sagte zu Jeremia: »Ich habe eine Frage an dich zu richten: verschweige mir nichts!«14 Le roi Sédécias envoya chercher le prophète et le fit passer chez lui par la troisième porte de la Maison de Yahvé. Le roi dit à Jérémie: “Je vais te poser une question, ne me cache rien.”
15 Jeremia antwortete dem Zedekia: »Wenn ich es dir kundtue, wirst du mich sicherlich töten lassen, und wenn ich dir einen Rat gebe, wirst du doch nicht auf mich hören.«15 Jérémie répondit à Sédécias: “Si je te dis la vérité, tu me feras sûrement mourir, et si je te conseille, tu ne m’écouteras pas.”
16 Da gab der König Zedekia dem Jeremia insgeheim die eidliche Zusicherung: »So wahr der HERR lebt, der uns diese Seele (= unser Leben) geschaffen hat: ich werde dich nicht töten lassen und werde dich nicht jenen Männern in die Hände liefern, die dir nach dem Leben trachten!«16 Le roi lui fit en secret ce serment: “Aussi vrai que Yahvé est vivant et qu’il nous donne la vie, je ne te ferai pas mourir et je ne te livrerai pas non plus à ces hommes.”
17 Da sagte Jeremia zu Zedekia: »So hat der HERR, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: ›Wenn du dich den Heeresobersten des Königs von Babylon ergibst, so wirst du am Leben bleiben, und diese Stadt wird nicht mit Feuer zerstört werden, und zwar wirst du samt deiner Familie das Leben behalten.17 Jérémie dit alors à Sédécias: “Voici ce que dit Yahvé, le Dieu Sabaot, le Dieu d’Israël: Si tu sors pour te rendre aux généraux du roi de Babylone, tu sauveras ta vie et cette ville ne sera pas livrée au feu; toi et ta famille, vous aurez la vie sauve.
18 Wenn du dich aber den Heeresobersten des Königs von Babylon nicht ergibst, so wird diese Stadt in die Gewalt der Chaldäer gegeben, die sie mit Feuer verbrennen werden; und du selbst wirst ihrer Hand nicht entgehen.‹«18 Mais si tu ne te rends pas aux généraux du roi de Babylone, cette ville tombera aux mains des Kaldéens qui y mettront le feu et tu ne leur échapperas pas.”
19 Da erwiderte der König Zedekia dem Jeremia: »Ich fürchte, daß man mich den Judäern, die schon zu den Chaldäern übergegangen sind, ausliefern wird und daß diese sich an mir vergreifen.«19 Le roi Sédécias dit à Jérémie: “J’ai peur des Judéens qui se sont rendus aux Kaldéens, j’ai peur de tomber entre leurs mains et d’être maltraité par eux.”
20 Jeremia aber entgegnete: »Man wird dich ihnen nicht ausliefern! Höre doch bei dem, was ich dir sage, auf die Weisung des HERRN, so wird es dir gut ergehen, und du wirst am Leben bleiben.20 Jérémie lui dit: “On ne te livrera pas à eux. Écoute plutôt cette parole de Yahvé que je viens de te dire et tu t’en tireras bien, avec la vie sauve.
21 Weigerst du dich aber hinauszugehen (= dich zu ergeben), so ist dies das Wort, das der HERR mir geoffenbart hat:21 Mais si tu refuses de sortir de la ville, voici ce que Yahvé m’a fait voir:
22 Wisse wohl: alle Frauen, die im Palast des Königs von Juda noch übriggeblieben sind, werden zu den Heeresobersten des Königs von Babylon hinausgeführt werden und dabei ausrufen: ›Betrogen haben sie dich und überlistet, deine vertrauten Freunde! Nun deine Füße im Schlamm versinken, haben sie sich davongemacht!‹22 Toutes les femmes qui restent encore dans le palais royal de Juda sont conduites aux généraux du roi de Babylone; et elles reprennent la chanson: Tes amis ont su comment t’avoir, te voilà les pieds dans la boue, mais eux, ils se sont dégagés.
23 Alle deine Frauen aber samt deinen Kindern wird man zu den Chaldäern hinausführen, und du selbst wirst ihren Händen nicht entgehen, sondern von der Hand des Königs von Babylon ergriffen werden und die Verbrennung dieser Stadt herbeiführen!«23 “Voici qu’on livre aux Kaldéens tes femmes et tes fils, et toi, tu n’échappes pas à leurs mains; oui, tu seras capturé par le roi de Babylone, et il livrera cette ville au feu.”
24 Hierauf sagte Zedekia zu Jeremia: »Kein Mensch darf von dieser Unterredung etwas erfahren, sonst wärst du des Todes!24 Sédécias dit alors à Jérémie: “Que personne ne sache rien de tout cela, sinon tu mourrais.
25 Wenn aber die Fürsten (oder: Oberen) erfahren sollten, daß ich mich mit dir besprochen habe, und sie zu dir kommen und zu dir sagen: ›Teile uns doch mit, was du zum König gesagt hast, verschweige uns ja nichts, sonst lassen wir dich hinrichten! Und was hat der König zu dir gesagt?‹,25 Sans doute les chefs apprendront que j’ai parlé avec toi et ils viendront te dire: Raconte-nous ce que tu as dit au roi, ne nous cache rien si tu ne veux pas mourir; dis-nous que t’a répondu le roi?
26 so antworte ihnen: ›Ich habe dem König meine inständige Bitte vorgetragen, er möge mich nicht wieder in das Haus Jonathans bringen lassen, damit ich dort nicht sterbe.‹«26 Tu leur répondras: J’ai simplement supplié le roi de ne pas me faire retourner dans la maison de Yonathan, car je ne veux pas y mourir.”
27 Als nun wirklich alle Fürsten (oder: Oberen) zu Jeremia kamen und ihn fragten, gab er ihnen genau nach jener Weisung des Königs Bescheid; da ließen sie ihn in Ruhe; denn von der Unterredung war nichts weiter in die Öffentlichkeit gedrungen.27 Les chefs vinrent trouver Jérémie et l’interrogèrent, mais il leur répondit comme le roi l’avait ordonné, et ils durent se taire, car personne ne savait ce qui avait été dit.
28 So verblieb denn Jeremia im Wachthof bis zu dem Tage, an dem Jerusalem erobert wurde.28 Jérémie resta donc dans la cour de garde jusqu’au jour où Jérusalem fut prise; il y était encore lors de la prise de Jérusalem.