SCRUTATIO

Montag, 6 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Jeremia 36


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1 Im vierten Regierungsjahre des judäischen Königs Jojakim, des Sohnes Josias, erging folgendes Wort des HERRN an Jeremia:1 ܘܗܘܐ ܒܫܢܬܐ ܐܪܒܝܥܝܬܐ ܕܝܘܝܩܝܡ ܒܪ ܝܘܫܝܐ ܡܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ ܗܘܐ ܦܬܓܡܐ ܗܢܐ ܥܠ ܐܪܡܝܐ ܡܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ
2 »Nimm dir eine Buchrolle und schreibe auf sie alle die Worte, die ich in betreff Israels und Judas und in betreff aller Völker zu dir gesprochen habe seit dem Tage, an dem ich dir Offenbarungen habe zuteil werden lassen, nämlich seit der Regierung Josias bis auf den heutigen Tag!2 ܣܒ ܠܟ ܡܓܠܬܐ ܕܣܦܪܐ ܘܟܬܘܒ ܥܠܝܗ̇ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܕܐܡܪܬ ܠܟ ܥܠ ܐܝܣܪܐܝܠ ܘܥܠ ܝܗܘܕܐ ܘܥܠ ܟܠܗܘܢ ܥܡ̈ܡܐ ܡܢ ܝܘܡܐ ܕܐܡܪܬ ܠܟ ܡܢ ܝܘܡ̈ܘܗܝ ܕܝܘܫܝܐ ܘܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ
3 Vielleicht hören dann die vom Hause Juda auf all das Unheil, das ich über sie zu verhängen gedenke, und bekehren sich alle von ihrem bösen Wandel, so daß ich ihnen ihre Verschuldung und Sünde vergeben kann.«3 ܛܟ ܢܫܡܥܘܢ ܕܒܝܬ ܝܗܘܕܐ ܟܠܗ ܒܝܫܬܐ ܕܡܬܚܫܒ ܐܢܐ ܠܡܥܒܕ ܠܗܘܢ ܘܢܗܦܟܘܢ ܓܒܪ ܡܢ ܐܘܪܚܗ ܒܝܫܬܐ ܘܐܫܒܘܩ ܠܚ̈ܘܒܝܗܘܢ ܘ̈ܠܚܛܗܝܗܘܢ
4 Da berief Jeremia den Baruch, den Sohn Nerijas, und dieser schrieb alle die Worte, welche der HERR zu ihm gesprochen hatte, so, wie Jeremia sie ihm vorsagte, auf eine Buchrolle.4 ܘܩܪܐ ܐܪܡܝܐ ܠܒܪܘܟ ܒܪ ܢܪܝܐ ܘܟܬܒ ܒܪܘܟ ܡܢ ܦܘܡܗ ܕܐܪܡܝܐ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܕܐܡܪ ܠܗ ܥܠ ܡܓܠܬܐ ܕܣܦܪܐ
5 Hierauf gab Jeremia dem Baruch folgenden Auftrag: »Mir ist’s verwehrt (oder: ich selbst bin verhindert): ich darf nicht in den Tempel des HERRN gehen.5 ܘܦܩܕ ܐܪܡܝܐ ܠܒܪܘܟ ܒܪ ܢܪܝܐ ܘܐܡܪ ܠܗ ܐܢܐ ܟܠܐ ܐܢܐ ܘܠܐ ܡܫܟܚ ܐܢܐ ܕܐܥܘܠ ܠܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ
6 So gehe denn du hin und lies aus der Rolle die Worte des HERRN, die du so, wie ich sie dir vorsagte, aufgeschrieben hast, dem Volke im Tempel des HERRN an einem Fasttage (d.h. Buß- und Bettage) laut vor; auch allen Judäern, die aus ihren Ortschaften herkommen, sollst du sie laut vorlesen:6 ܥܘܠ ܐܢܬ ܘܩܪܝ ܒܡܓܠܬܐ ܕܟܬܒܬ ܡܢ ܦܘܡܝ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܩܕܡ ܥܡܐ ܒܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܒܝܘܡܐ ܕܨܘܡܐ ܘܐܦ ܩܕܡ ܟܠܗ ܥܡܐ ܕܝܗܘܕܐ ܕܐܬܝܢ ܡܢ ܩܘܪ̈ܝܗܘܢ ܬܩܪܐ ܐܢܘܢ
7 vielleicht dringt dann ihr Flehen zum HERRN empor, und sie bekehren sich alle von ihrem bösen Wandel; denn groß ist der Zorn und Grimm, mit dem der HERR diesem Volke gedroht hat.«7 ܛܟ ܬܦܠ ܒܥܘܬܗܘܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܘܢܗܦܟܘܢ ܓܒܪ ܡܢ ܐܘܪܚܗ ܒܝܫܬܐ ܘܢܫܠܐ ܡܪܝܐ ܡܢ ܒܝܫܬܐ ܕܐܡܪ ܥܠܝܗܘܢ ܡܛܠ ܕܪܒ ܗܘ ܪܘܓܙܐ ܘܚܡܬܐ ܕܡܠܠ ܡܪܝܐ ܥܠ ܥܡܐ ܗܢܐ
8 Da tat Baruch, der Sohn Nerijas, genau so, wie der Prophet Jeremia ihm aufgetragen hatte, indem er aus dem Buche die Worte des HERRN im Tempel des HERRN vorlas.8 ܘܥܒܕ ܒܪܘܟ ܒܪ ܢܪܝܐ ܟܘܠ ܕܦܩܕܗ ܐܪܡܝܐ ܢܒܝܐ ܠܡܩܪܐ ܒܣܦܪܐ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܒܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ
9 Es begab sich nämlich im fünften Regierungsjahr des judäischen Königs Jojakim, des Sohnes Josias, im neunten Monat (= am neunten Neumond), daß man die ganze Bevölkerung Jerusalems und alles Volk, das aus den Ortschaften Judas nach Jerusalem gekommen war, zu einem Fasten vor dem HERRN aufrief.9 ܘܗܘܐ ܒܫܢܬܐ ܚܡܝܫܝܬܐ ܕܝܘܝܩܝܡ ܒܪ ܝܘܫܝܐ ܡܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ ܒܝܪܚܐ ܕܬܫܥܐ ܓܙܪܘ ܨܘܡܐ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܟܠܗ ܥܡܐ ܕܒܐܘܪܫܠܡ ܘܩܪܐ ܒܪܘܟ ܩܕܡ ܟܠܗ ܥܡܐ ܕܐܬܝܢ ܡܢ ܩܘܪ̈ܝܐ ܕܝܗܘܕܐ ܠܐܘܪܫܠܡ
10 Da las Baruch aus dem Buche die Worte Jeremias im Tempel des HERRN in der Zelle Gemarjas, des Sohnes des Staatsschreibers Saphan, im oberen Vorhof, am Eingang des neuen Tores am Tempel des HERRN dem ganzen Volke laut vor.10 ܘܩܪܐ ܒܪܘܟ ܣܦܪܐ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܕܐܡܪ ܐܪܡܝܐ ܒܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܒܚܢܘܬܗ ܕܓܡܪܝܐ ܒܪ ܫܦܢ ܣܦܪܐ ܒܕܪܬܐ ܥܠܝܬܐ ܒܡܥܠܢܐ ܕܬܪܥܐ ܚܕܬܐ ܕܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܩܕܡ ܟܠܗ ܥܡܐ
11 Als nun Michaja, der Sohn Gemarjas, des Sohnes Saphans, alle Worte des HERRN aus dem Buche hatte vorlesen hören,11 ܘܫܡܥ ܡܝܟܐ ܒܪ ܓܡܪܝܐ ܒܪ ܫܦܢ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ ܕܡܪܝܐ ܡܢ ܣܦܪܐ
12 begab er sich zum königlichen Palast hinab in das Zimmer des Staatsschreibers (= Kanzlers), wo gerade alle Fürsten (oder: obersten Beamten) eine Sitzung abhielten, nämlich der Staatsschreiber Elisama, Delaja, der Sohn Semajas, Elnathan, der Sohn Achbors, Gemarja, der Sohn Saphans, Zedekia, der Sohn Hananjas kurz alle Fürsten (oder: Oberen).12 ܘܢܚܬ ܡܢ ܒܝܬ ܡܠܟܐ ܠܚܢܘܬܗ ܕܣܦܪܐ ܘܚܙܐ ܬܡܢ ܟܠܗܘܢ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܝܬܒܝܢ ܐܠܝܫܡܥ ܣܦܪܐ ܘܕܠܝܐ ܒܪ ܫܡܥܝܐ ܘܐܠܝܬܢ ܒܪ ܥܒܟܘܪ ܘܓܡܪܝܐ ܒܪ ܫܦܢ ܘܨܕܩܝܐ ܒܪ ܚܢܢܝܐ ܘܟܠܗܘܢ ܪܘܪ̈ܒܢܐ
13 Als ihnen nun Michaja alle die Worte mitgeteilt hatte, die er Baruch dem Volk aus dem Buch hatte laut vorlesen hören,13 ܘܚܘܝ ܐܢܘܢ ܡܝܟܐ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܕܫܡܥ ܟܕ ܩܪܐ ܒܪܘܟ ܣܦܪܐ ܒܐ̈ܕܢܘܗܝ ܕܥܡܐ
14 sandten alle Fürsten (oder: Oberen) Jehudi, den Sohn Nethanjas, des Sohnes Selemjas, des Sohnes Kusis, zu Baruch und ließen ihm sagen: »Nimm die Buchrolle, aus der du dem Volke laut vorgelesen hast, mit dir und komm hierher!« Da nahm Baruch, der Sohn Nerijas, die Rolle mit sich und kam zu ihnen.14 ܘܫܕܪܘ ܟܠܗܘܢ ܪܘܪ̈ܒܢܐ ܠܘܬ ܒܪܘܟ ܠܝܗܘܕܝ ܒܪ ܢܬܢܝܐ ܒܪ ܫܠܡܝܐ ܒܪ ܟܘܫܝ ܘܐܡܪܘ ܠܗ ܡܓܠܬܐ ܕܩܪܝܬ ܒܗ̇ ܩܕܡ ܥܡܐ ܣܒܝܗ̇ ܒܐܝܕܟ ܘܬܐ ܘܢܣܒ ܒܪܘܟ ܒܪ ܢܪܝܐ ܡܓܠܬܐ ܒܐܝܕܗ ܘܐܬܐ ܠܘܬܗܘܢ
15 Nun sagten sie zu ihm: »Setze dich hin und lies sie auch uns laut vor!« Da las Baruch sie ihnen laut vor.15 ܘܐܡܪܘ ܠܗ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܬܒ ܘܩܪܝܗ̇ ܩܕܡܝܢ ܘܩܪܗ̇ ܒܪܘܟ ܩܕܡܝܗܘܢ
16 Als sie nun alle die Worte gehört hatten, sahen sie einander erschrocken an und sagten zu Baruch: »Wir müssen alle diese Worte (oder: diesen ganzen Vorfall) unbedingt dem König berichten.«16 ܘܟܕ ܫܡܥܘ ܦܬ̈ܓܡܐ ܬܘܗܘ ܓܒܪ ܥܠ ܚܒܪܗ ܘܐܡܪܘ ܠܒܪܘܟ ܡܚܘܝܢܢ ܠܡܠܟܐ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܗܠܝܢ
17 Hierauf wandten sie sich an Baruch mit der Frage: »Teile uns doch mit, wie du alle diese Worte, die er dir vorgesagt hat, niedergeschrieben hast.«17 ܘܠܒܪܘܟ ܫܐܠܘܗܝ ܘܐܡܪܘ ܠܗ ܚܘܢ ܐܝܟܢܐ ܟܬܒܬ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܗܠܝܢ ܡܢ ܦܘܡܗ
18 Baruch antwortete ihnen: »Jeremia selber hat mir alle diese Worte vorgesprochen, und ich habe sie mit Tinte in das Buch eingetragen.«18 ܘܐܡܪ ܠܗܘܢ ܒܪܘܟ ܡܢ ܦܘܡܗ ܐܡܪ ܗܘܐ ܠܝ ܐܪܡܝܐ ܟܘܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܗܠܝܢ ܘܐܢܐ ܟܬܒ ܗܘܝܬ ܥܠ ܣܦܪܐ ܒܕܝܘܬܐ
19 Da sagten die Fürsten zu Baruch: »Geh, verbirg dich, du selbst und Jeremia! Niemand darf wissen, wo ihr seid!«19 ܘܐܡܪܘ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܠܒܪܘܟ ܙܠ ܘܐܬܛܫܐ ܐܢܬ ܘܐܪܡܝܐ ܘܐܢܫ ܠܐ ܢܕܥ ܐܝܟܐ ܐܢܬܘܢ
20 Hierauf begaben sie sich zum König in den Palasthof – die Buchrolle hatten sie im Zimmer des Staatsschreibers Elisama zurückgelassen – und erstatteten dem Könige Bericht über den ganzen Vorfall.20 ܘܐܬܘ ܠܘܬ ܡܠܟܐ ܠܕܪܬܐ ܘܡܓܠܬܐ ܣܡܘܗ ܒܚܢܘܬܗ ܕܐܠܝܫܡܥ ܣܦܪܐ ܘܚܘܝܘ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܗܠܝܢ
21 Da schickte der König den Jehudi hin, die Rolle zu holen, und dieser brachte sie aus dem Zimmer des Staatsschreibers Elisama herbei; sodann las Jehudi sie dem Könige und allen Fürsten vor, die um den König standen.21 ܘܫܕܪ ܡܠܟܐ ܠܝܗܘܕܝ ܕܢܝܬܝܗ̇ ܠܡܓܠܬܐ ܘܢܣܒܗ̇ ܡܢ ܚܢܘܬܗ ܕܐܠܝܫܡܥ ܣܦܪܐ ܘܩܪܗ̇ ܝܗܘܕܝ ܩܕܡ ܡܠܟܐ ܘܩܕܡ ܟܘܠܗܘܢ ܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܩܝܡܝܢ ܩܕܡ ܡܠܟܐ
22 Der König saß aber gerade in der Winterwohnung – es war nämlich der neunte Monat –, während das Feuer im Kohlenbecken vor ihm brannte.22 ܘܡܠܟܐ ܝܬܒ ܗܘܐ ܒܝܬ ܣܬܘܐ ܒܝܪܚܐ ܕܬܫܥܐ ܘܢܘܪܐ ܣܝܡܝܢ ܗܘܘ ܩܕܡܘܗܝ
23 Sooft nun Jehudi drei oder vier Spalten der Schriftrolle vorgelesen hatte, schnitt der König sie mit dem Federmesser ab und warf sie in das Feuer, das im Kohlenbecken brannte, bis die ganze Rolle im Feuer des Kohlenbeckens vernichtet war.23 ܘܟܕ ܩܪܐ ܝܗܘܕܝ ܬܠܬ ܦܨ̈ܝܢ ܘܐܪ̈ܒܥ ܨܪܗ̇ ܒܙܡܠܝܐ ܕܣܦܪܐ ܘܫܕܗ̇ ܒܓܘܡܪ̈ܐ ܕܢܘܪܐ ܘܝܩܕܬ ܟܠܗ̇ ܡܓܠܬܐ ܒܢܘܪܐ ܕܥܠ ܩܡܝܢܐ
24 Der König aber und alle seine Diener (oder: Hofbeamten), welche diese ganze Vorlesung anhörten, wurden nicht in Bestürzung versetzt und zerrissen ihre Kleider nicht;24 ܘܠܐ ܕܚܠܘ ܘܠܐ ܨܪܝܘ ܠܒ̈ܘܫܝܗܘܢ ܡܠܟܐ ܘܟܠܗܘܢ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܟܕ ܫܡܥܘ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܗܠܝܢ
25 ja sogar als Elnathan, Delaja und Gemarja den König dringend baten, die Rolle nicht zu verbrennen, hörte er doch nicht auf sie;25 ܘܐܦ ܐܠܝܬܢ ܘܓܡܪܝܐ ܘܕܠܝܐ ܒܥܘ ܡܢ ܡܠܟܐ ܕܠܐ ܢܘܩܕܝܗ̇ ܠܡܓܠܬܐ ܒܢܘܪܐ ܘܠܐ ܫܡܥ ܐܢܘܢ
26 vielmehr gab der König dem Prinzen (= seinem Sohn) Jerahmeel sowie Seraja, dem Sohne Asriels, und Selemja, dem Sohne Abdeels, den Befehl, den Schreiber Baruch und den Propheten Jeremia zu verhaften; aber der HERR hielt sie verborgen.26 ܘܦܩܕ ܡܠܟܐ ܠܒܪ ܚܡܐܝܠ ܒܪ ܡܠܟܐ ܘܠܫܪܝܐ ܒܪ ܥܙܪܐܝܠ ܘܠܫܠܡܝܐ ܒܪ ܥܒܕܐܝܠ ܠܡܐܚܕ ܠܐܪܡܝܐ ܢܒܝܐ ܘܠܒܪܘܟ ܣܦܪܐ ܘܛܫܝ ܐܢܘܢ ܡܪܝܐ
27 Da erging das Wort des HERRN an Jeremia, nachdem der König jene Rolle verbrannt hatte mitsamt den Worten, die Baruch so, wie Jeremia sie ihm vorsagte, aufgeschrieben hatte, folgendermaßen:27 ܘܗܘܐ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܥܠ ܐܪܡܝܐ ܢܒܝܐ ܡܢ ܒܬܪ ܕܐܘܩܕ ܡܠܟܐ ܡܓܠܬܐ ܘܦܬ̈ܓܡܐ ܕܟܬܒ ܒܪܘܟ ܡܢ ܦܘܡܗ ܕܐܪܡܝܐ ܠܡܐܡܪ
28 »Nimm dir noch einmal eine andere Rolle und schreibe auf sie alle die vorigen Worte, welche auf der vorigen Rolle gestanden haben, die Jojakim, der König von Juda, verbrannt hat.28 ܗܦܘܟ ܣܒ ܠܟ ܡܓܠܬܐ ܐܚܪܬܐ ܘܟܬܘܒ ܥܠܝܗ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܩܕܡ̈ܝܐ ܕܐܝܬ ܗܘܘ ܥܠ ܡܓܠܬܐ ܕܐܘܩܕ ܝܘܝܩܝܡ ܡܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ
29 Gegen Jojakim aber, den König von Juda, sollst du folgende Drohung aussprechen: ›So hat der HERR gesprochen: Du hast jene Rolle verbrannt, indem du fragtest: Warum hast du auf sie (die Worte) geschrieben, der König von Babylon werde unfehlbar kommen und dieses Land verwüsten und Menschen und Vieh darin vertilgen?29 ܘܠܝܘܝܩܝܡ ܡܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ ܬܐܡܪ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܢܬ ܐܘܩܕܬ ܡܓܠܬܐ ܗܕܐ ܘܐܡܪܬ ܡܛܠ ܡܢܐ ܟܬܒܬ ܥܠܝܗ̇ ܕܢܐܬܐ ܡܠܟܐ ܕܒܒܠ ܘܢܚܪܒܝܗ̇ ܠܐܪܥܐ ܗܕܐ ܘܢܒܛܠ ܡܢܗ̇ ܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܘܒܥܝܪܐ
30 Darum bestimmt der HERR für Jojakim, den König von Juda, folgendes: Er soll keinen (Nachkommen) haben, der auf dem Throne Davids sitzt, und sein Leichnam soll hingeworfen daliegen, der Hitze bei Tage und der Kälte bei Nacht preisgegeben!30 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܥܠ ܝܘܝܩܝܡ ܡܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ ܠܐ ܢܗܘܐ ܠܗ ܓܒܪܐ ܕܝܬܒ ܥܠ ܟܘܪܣܝܗ ܕܕܘܝܕ ܘܫܠܕܗ ܬܗܘܐ ܪܡܝܐ ܒܫܘܒܐ ܒܐܝܡܡܐ ܘܒܓܠܝܕܐ ܒܠܠܝܐ
31 Und ich werde an ihm und seinen Nachkommen und seinen Dienern ihre Verschuldung heimsuchen und will über sie und über die Bewohner Jerusalems und über die Männer von Juda all das Unheil kommen lassen, das ich ihnen angedroht habe, ohne daß sie darauf hörten!‹«31 ܘܐܦܩܘܕ ܥܠܘܗܝ ܘܥܠ ܙܪܥܗ ܘܥܠ ܥܒ̈ܕܘܗܝ ܥܘܠܗܘܢ ܘܐܝܬܐ ܥܠܝܗܘܢ ܘܥܠ ܟܠܗܘܢ ܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܥܠ ܐܢܫܐ ܕܝܗܘܕܐ ܟܠܗ̇ ܒܝܫܬܐ ܕܐܡܪܬ ܥܠܝܗܘܢ ܥܠ ܕܠܐ ܫܡܥܘ ܒܩܠܝ
32 So nahm denn Jeremia eine andere Buchrolle und gab sie dem Schreiber Baruch, dem Sohne Nerijas; dieser schrieb dann auf sie alle Worte (oder: Aussprüche), die in dem vom judäischen Könige Jojakim verbrannten Buche gestanden hatten, so, wie Jeremia sie ihm vorsagte; außerdem wurden auch noch viele andere gleichartige Worte (oder: Aussprüche) hinzugefügt.32 ܘܐܪܡܝܐ ܢܣܒ ܡܓܠܬܐ ܐܚܪܬܐ ܘܝܗܒܗ̇ ܠܒܪܘܟ ܒܪ ܢܪܝܐ ܣܦܪܐ ܘܟܬܒ ܥܠܝܗ̇ ܡܢ ܦܘܡܗ ܕܐܪܡܝܐ ܟܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܕܟܬܝܒܝܢ ܗܘܘ ܒܣܦܪܐ ܕܐܘܩܕ ܝܘܝܩܝܡ ܡܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ ܒܢܘܪܐ ܘܬܘܒ ܐܘܣܦ ܥܠܝܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܐ ܕܣܓ̈ܝܐܝܢ ܐܟܘܬܗܘܢ