SCRUTATIO

Dienstag, 7 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Jeremia 35


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1 Das Wort, das vom HERRN unter der Regierung des judäischen Königs Jojakim, des Sohnes Josias, an Jeremia erging, lautete folgendermaßen:1 ܦܬܓܡܐ ܕܗܘܐ ܥܠ ܐܪܡܝܐ ܡܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܒܝ̈ܘܡܘܗܝ ܕܝܘܝܩܝܡ ܒܪ ܝܘܫܝܐ ܡܠܟܐ ܕܝܗܘܕܐ ܠܡܐܡܪ
2 »Begib dich zur Genossenschaft (oder: Familie) der Rechabiten und lade sie ein; führe sie dann in den Tempel des HERRN in eine der Zellen und setze ihnen Wein zum Trinken vor!«2 ܙܠ ܠܒܝܬ ܒܢ̈ܝ ܪܟܒܝܡ ܘܡܠܠ ܥܡܗܘܢ ܘܐܥܠ ܐܢܘܢ ܠܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܠܚܕܐ ܡܢ ܚ̈ܢܘܬܐ ܘܐܫܩܐ ܐܢܘܢ ܚܡܪܐ
3 Da holte ich Jaasanja, den Sohn Jeremias, des Sohnes Habazinjas, nebst seinen Brüdern und allen seinen Söhnen, überhaupt die ganze Genossenschaft der Rechabiten,3 ܘܕܒܪܬ ܠܝܙܢܝܐ ܒܪ ܐܡܪܝܐ ܒܪ ܚܒܨܢܝܐ ܘܠܐ̈ܚܘܗܝ ܘܠܟܠܗܘܢ ܒܢ̈ܘܗܝ ܘܠܟܠܗ ܒܝܬ ܪܟܒܝܡ
4 und führte sie zum Tempel des HERRN in die Zelle der Söhne des Gottesmannes Hanan, des Sohnes Jigdaljas, die neben der Zelle der Fürsten, oberhalb der Zelle des Schwellenhüters Maaseja, des Sohnes Sallums, lag.4 ܘܐܥܠܬ ܐܢܘܢ ܠܒܝܬܗ ܕܡܪܝܐ ܠܒܝܬܐ ܕܒܢ̈ܝ ܚܢܢ ܒܪ ܓܕܠܝܐ ܢܒܝܗ ܕܐܠܗܐ ܕܩܪܝܒ ܒܝܬܗ ܠܪ̈ܘܪܒܢܐ ܕܝܬܒܝܢ ܠܥܠ ܡܢ ܒܝܬܗ ܕܡܥܣܝܐ ܒܪ ܫܠܘܡ ܢܛܪ ܬܪܥܐ
5 Dort setzte ich den zur Familie der Rechabiten gehörenden Männern mit Wein gefüllte Krüge und Becher vor und forderte sie auf, Wein zu trinken.5 ܘܣܡܬ ܩܕܡ ܒ̈ܢܝ ܒܝܬ ܪܟܒܝܡ ܐ̈ܓܢܐ ܕܡ̈ܠܝܢ ܚܡܪܐ ܘܟܣ̈ܐ ܘܐܡܪܬ ܠܗܘܢ ܐܫܬܘ ܚܡܪܐ
6 Doch sie antworteten: »Wir trinken keinen Wein, denn unser Stammvater Jonadab, der Sohn Rechabs (vgl. 2.Kön 10,15-16), hat uns das Gebot erteilt: ›Ihr dürft keinen Wein trinken, weder ihr noch euere Nachkommen, in alle Zukunft;6 ܘܐܡܪܘ ܠܐ ܫܬܝܢܢ ܚܡܪܐ ܡܛܠ ܕܝܘܢܕܒ ܒܪ ܪܟܒ ܐܒܘܢ ܦܩܕܢ ܘܐܡܪ ܠܢ ܠܐ ܬܫܬܘܢ ܚܡܪܐ ܐܢܬܘܢ ܘܒܢܝ̈ܟܘܢ ܥܕܡܐ ܠܥܠܡ
7 auch dürft ihr euch keine Häuser bauen, keine Saatfelder bestellen und keine Weinberge anlegen oder in Besitz haben, sondern sollt während eures ganzen Lebens in Zelten wohnen, damit ihr lange in dem Lande lebt, in welchem ihr euch als Fremdlinge aufhaltet.‹7 ܘܒ̈ܬܐ ܠܐ ܬܒܢܘܢ ܠܟܘܢ ܘܙܪܥܐ ܠܐ ܬܙܪܥܘܢ ܘܟܪ̈ܡܐ ܠܐ ܬܨܒܘܢ ܘܠܐ ܢܗܘܐ ܠܟܘܢ ܐܠܐ ܒܡܫ̈ܟܢܐ ܬܬܒܘܢ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܡܛܠ ܕܬܚܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ ܣܓ̈ܝܐܐ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܐܪܥܐ ܕܥܡܪܝܢ ܐܢܬܘܢ ܒܗ̇
8 So sind wir denn dem Gebot unsers Stammvaters Jonadab, des Sohnes Rechabs, in allen Stücken genau nachgekommen, so daß wir zeitlebens keinen Wein trinken, weder wir noch unsere Frauen, noch unsere Söhne und Töchter,8 ܘܫܡܥܢ ܦܘܩܕܢܗ ܕܝܘܢܕܒ ܒܪ ܪܟܒ ܐܒܘܢ ܟܠ ܕܦܩܕܢ ܕܠܐ ܢܫܬܐ ܚܡܪܐ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܢ ܠܐ ܚܢܢ ܘܠܐ ܢܫ̈ܝܢ ܘܠܐ ܒ̈ܢܝܢ ܘܠܐ ܒܢ̈ܬܢ
9 und daß wir uns keine Häuser bauen, um darin zu wohnen, und weder Weinberge noch Äcker und Saatfelder besitzen;9 ܘܠܐ ܢܒܢܐ ܒ̈ܬܐ ܠܡܘܬܒܢ ܘܟܪ̈ܡܐ ܘܚ̈ܩܠܬܐ ܘܙܪܥܐ ܠܐ ܢܗܘܐ ܠܢ
10 vielmehr wohnen wir in Zelten und erfüllen gehorsam alles, was unser Stammvater Jonadab uns geboten hat.10 ܘܝܬܒܢ ܒܡܫ̈ܟܢܐ ܘܫܡܥܢ ܘܥܒܕܢ ܟܠ ܕܦܩܕܢ ܝܘܢܕܒ ܐܒܘܢ
11 Nur als Nebukadnezar, der König von Babylon, gegen dies Land herangezogen kam, da sagten wir: ›Kommt, wir wollen uns vor dem Heere der Chaldäer und vor dem Heere der Syrer nach Jerusalem zurückziehen!‹, und so haben wir jetzt in Jerusalem Wohnung genommen.«11 ܘܟܕ ܣܠܩ ܢܒܘܟܕܢܨܪ ܡܠܟܐ ܕܒܒܠ ܥܠ ܐܪܥܐ ܐܡܪܢ ܕܢܥܘܠ ܠܐܘܪܫܠܡ ܡܢ ܩܕܡ ܚܝܠܐ ܕܟ̈ܠܕܝܐ ܘܡܢ ܩܕܡ ܚܝܠܐ ܕܐܕܘܡ ܘܝܬܒܢ ܒܐܘܪܫܠܡ
12 Da erging das Wort des HERRN an Jeremia folgendermaßen:12 ܘܗܘܐ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܥܠ ܐܪܡܝܐ ܠܡܐܡܪ
13 »So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Gehe hin und sage zu den Männern von Juda und zu den Bewohnern Jerusalems: ›Wollt ihr denn keine Zucht annehmen, daß ihr meinen Weisungen gehorcht?‹ – so lautet der Ausspruch des HERRN.13 ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܨܒܐܘܬ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܙܠ ܐܡܪ ܠܓܒܪ̈ܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܠܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܠܐ ܡܩܒܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܡܪܕܘܬܐ ܠܡܫܡܥ ܦܬܓܡ̈ܝ ܐܡܪ ܡܪܝܐ
14 ›Die Weisung, die Jonadab, der Sohn Rechabs, seinen Nachkommen gegeben hat, keinen Wein zu trinken, die ist befolgt worden: sie haben keinen Wein bis auf den heutigen Tag getrunken, weil sie dem Gebot ihres Stammvaters gehorsam gewesen sind. Ich aber habe früh und spät immer wieder zu euch geredet, doch ihr habt nicht auf mich gehört.14 ܫܪܘ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ ܕܝܘܢܕܒ ܒܪ ܪܟܒ ܕܦܩܕ ܠܒܢ̈ܘܗܝ ܕܠܐ ܢܫܬܘܢ ܚܡܪܐ ܘܠܐ ܐܫܬܝܘ ܥܕܡܐ ܠܝܘܡܢܐ ܡܛܠ ܕܫܡܥܘ ܦܘܩܕܢܐ ܕܐܒܘܗܘܢ ܘܐܢܐ ܐܡܪܬ ܠܟܘܢ ܩܕܡܬ ܘܐܡܪܬ ܘܠܐ ܫܡܥܬܘܢ
15 Und dabei habe ich alle meine Knechte, die Propheten, früh und spät immer wieder zu euch gesandt mit der Mahnung: Kehrt doch alle von euren bösen Wegen um, bessert euren Wandel und lauft nicht anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen! Dann sollt ihr in dem Lande wohnen bleiben, das ich euch und euren Vätern gegeben habe; aber ihr habt nicht hören wollen und seid mir nicht gehorsam gewesen.15 ܘܫܕܪܬ ܠܘܬܟܘܢ ܠܟܠܗܘܢ ܥܒ̈ܕܝ ܢܒ̈ܝܐ ܩܕܡܬ ܘܫܕܪܬ ܘܐܡܪܬ ܬܘܒܘ ܓܒܪ ܡܢ ܐܘܪܚܗ ܒܝܫܬܐ ܘܐܛܐܒܘ ܥܒ̈ܕܝܟܘܢ ܘܠܐ ܬܐܙܠܘܢ ܒܬܪ ܐ̈ܠܗܐ ܐܚܪ̈ܢܐ ܠܡܦܠܚ ܐܢܘܢ ܘܬܒܘ ܒܐܪܥܐ ܕܝܗܒܬ ܠܟܘܢ ܘܠܐ̈ܒܗܝܟܘܢ ܘܠܐ ܨܠܝܬܘܢ ܐܕܢܟܘܢ ܘܠܐ ܫܡܥܬܘܢܢܝ
16 Ja, die Nachkommen Jonadabs, des Sohnes Rechabs, sind dem Gebot nachgekommen, das ihr Stammvater ihnen gegeben hat; dieses Volk aber hat nicht auf mich gehört!‹16 ܗܐ ܐܫܪܘ ܒܢ̈ܘܗܝ ܕܝܘܢܕܒ ܒܪ ܪܟܒ ܦܘܩܕܢܐ ܕܐܒܘܗܘܢ ܕܦܩܕ ܐܢܘܢ ܘܥܡܐ ܗܢܐ ܠܐ ܫܡܥܘܢܝ
17 Darum spricht der HERR, der Gott der Heerscharen, der Gott Israels, folgendermaßen: ›Fürwahr, ich will über Juda und über alle Bewohner Jerusalems all das Unheil kommen lassen, das ich ihnen angedroht habe, weil sie nicht haben hören wollen, als ich zu ihnen redete, und nicht geantwortet haben, als ich ihnen zurief.‹«17 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܗܐ ܡܝܬܐ ܐܢܐ ܥܠ ܝܗܘܕܐ ܘܥܠ ܟܠܗܘܢ ܥܡܘܪ̈ܝܗ ܕܐܘܪܫܠܡ ܟܘܠܗ̇ ܒܝܫܬܐ ܕܐܡܪܬ ܥܠܝܗܘܢ ܥܠ ܕܐܡܪܬ ܠܗܘܢ ܘܠܐ ܫܡܥܘ ܘܩܪܝܬ ܠܗܘܢ ܘܠܐ ܥܢܐܘܢܝ
18 Zur Genossenschaft der Rechabiten aber sagte Jeremia: »So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: ›Weil ihr dem Gebot eures Stammvaters Jonadab gehorsam gewesen seid, indem ihr alle seine Gebote beobachtet und alles getan habt, was er euch befohlen hat:18 ܘܠܒܝܬ ܪܟܒܝܡ ܐܡܪ ܐܪܡܝܐ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܚܠܦ ܕܫܡܥܬܘܢ ܦܘܩܕܢܐ ܕܝܘܢܕܒ ܐܒܘܟܘܢ ܘܢܛܪܬܘܢ ܟܠܗܘܢ ܦܘܩ̈ܕܢܘܗܝ ܘܥܒܕܬܘܢ ܟܠܡܕܡ ܕܦܩܕܟܘܢ
19 darum spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, also: Es soll Jonadab, dem Sohne Rechabs, in Zukunft niemals an einem (Nachkommen) fehlen, der in meinem Dienst vor mir steht!‹«19 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܠܐ ܢܥܢܕ ܓܒܪܐ ܠܝܘܢܕܒ ܒܪ ܪܟܒ ܕܩܐܡ ܩܕܡܝ ܟܠܗܘܢ ܝܘܡ̈ܬܐ