SCRUTATIO

Montag, 6 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Jeremia 18


font
Menge BibelPeshitta
1 Das Wort, welches an Jeremia vom HERRN erging, lautete folgendermaßen:1 ܦܬܓܡܐ ܕܗܘܐ ܥܠ ܐܪܡܝܐ ܡܢ ܩܕܡ ܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ
2 »Mache dich auf und gehe in das Haus des Töpfers hinab, denn dort will ich dir meine Weisungen kundtun!«2 ܩܘܡ ܚܘܬ ܠܒܝܬ ܦܚܪܐ ܘܬܡܢ ܐܫܡܥܟ ܦܬ̈ܓܡܝ
3 So ging ich denn in das Haus des Töpfers hinab und fand ihn gerade mit einer Arbeit auf der Töpferscheibe beschäftigt;3 ܘܢܚܬܬ ܠܒܝܬ ܦܚܪܐ ܐܝܟ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܘܗܐ ܗܘ ܥܒܕ ܥܒܕܐ ܥܠ ܣܕܢܐ
4 und wenn das Gefäß, das er anfertigte, mißriet, wie das bei dem Ton unter der Hand des Töpfers vorkommt, so machte er wieder ein anderes Gefäß daraus, wie es dem Töpfer eben gut schien.4 ܘܐܬܚܒܠ ܗܘܐ ܡܐܢܐ ܕܛܝܢܐ ܕܥܒܕ ܗܘܐ ܒܐܝܕܗ ܕܦܚܪܐ ܘܗܦܟ ܘܥܒܕܗ ܡܐܢܐ ܐܚܪܢܐ ܐܝܟ ܕܨܒܐ
5 Da erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:5 ܘܗܘܐ ܥܠܝ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ
6 »Habe ich nicht das Recht, wie dieser Töpfer da mit euch zu verfahren, ihr vom Hause Israel?« – so lautet der Ausspruch des HERRN. »Wisset wohl: wie der Ton in der Hand des Töpfers, ebenso seid ihr in meiner Hand, ihr vom Hause Israel.6 ܐܝܟ ܦܚܪܐ ܗܢܐ ܠܐ ܡܫܟܚ ܐܢܐ ܕܐܥܒܕ ܠܟܘܢ ܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܗܐ ܐܝܟ ܛܝܢܐ ܒܐܝ̈ܕܝ ܦܚܪܐ ܗܟܢܐ ܐܢܬܘܢ ܒܐ̈ܝܕܝ ܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ
7 Einmal drohe ich einem Volke oder einem Königshause, daß ich es ausrotten, vernichten und vertilgen wolle;7 ܐܢ ܡܢ ܫܠܝܐ ܐܡܪ ܥܠ ܥܡܐ ܘܥܠ ܡܠܟܘܬܐ ܠܡܥܩܪ ܘܠܡܣܬܪ ܘܠܡܣܚܦܘ ܘܠܡܘܒܕܘ
8 wenn dann aber das betreffende Volk, gegen das meine Drohung gerichtet war, sich von seiner Bosheit bekehrt, so lasse ich mir das Unheil leid sein, das ich ihm zuzufügen beschlossen hatte.8 ܘܢܬܘܒ ܥܡܐ ܗܘ ܡܢ ܒܝܫܬܗ ܐܗܦܟ ܡܢܗ ܒܝܫܬܐ ܕܐܬܚܫܒܬ ܠܡܥܒܕ ܠܗ
9 Und ein andermal verheiße ich einem Volke oder einem Königshause, es aufbauen und einpflanzen zu wollen;9 ܘܐܢ ܐܡܪ ܥܠ ܥܡܐ ܘܥܠ ܡܠܟܘܬܐ ܠܡܒܢܐ ܘܠܡܨܒ
10 wenn es dann aber tut, was mir mißfällt, indem es meinen Weisungen nicht nachkommt, so lasse ich mir das Gute leid sein, das ich ihm zu erweisen gedacht hatte.10 ܘܢܥܒܕ ܕܒܝܫ ܩܕܡܝ ܘܠܐ ܢܫܡܥ ܒܩܠܝ ܐܗܦܟ ܡܢܗ ܛܒܬܐ ܕܐܡܪܬ ܠܡܛܐܒܘ ܠܗ
11 Darum verkünde nun den Männern von Juda und besonders den Bewohnern Jerusalems folgendes: ›So hat der HERR gesprochen: Wisset wohl: ich habe Böses gegen euch im Sinn und hege Unheilsgedanken gegen euch. Kehrt doch um, ein jeder von seinem bösen Wege, und bessert euren Wandel und euer ganzes Tun!‹11 ܘܗܫܐ ܐܡܪ ܠܓܒܪ̈ܐ ܕܝܗܘܕܐ ܘܠܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܘܪܫܠܡ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܗܐ ܒܪܐ ܐܢܐ ܥܠܝܟܘܢ ܒܝܫܬܐ ܘܡܬܚܫܒ ܐܢܐ ܥܠܝܟܘܢ ܡܚܫܒܬܐ ܬܘܒܘ ܘܐܬܦܢܘ ܓܒܪ ܡܢ ܐܘܪܚܗ ܒܝܫܬܐ ܘܐܛܐܒܘ ܐܘܪ̈ܚܬܟܘܢ ܘܥܒ̈ܕܝܟܘܢ
12 Doch sie werden antworten: ›Vergebliche Mühe! Nein, wir wollen unsern eigenen Gedanken nachgehen und ein jeder nach dem Starrsinn seines bösen Herzens handeln!‹«12 ܘܐܡܪܘ ܗܢܘܢ ܢܬܚܝܠ ܘܒܬܪ ܡܚܫ̈ܒܬܢ ܢܐܙܠ ܘܐܢܫ ܨܒܝܢ̈ܝ ܠܒܗ ܒܝܫܐ ܢܥܒܕ
13 Darum hat der HERR so gesprochen: »Erkundigt euch doch bei den Heidenvölkern, ob jemand so etwas jemals gehört habe! Etwas ganz Abscheuliches hat die Jungfrau Israel verübt!13 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܫܐܠܘ ܒܝܬ ܥܡ̈ܡܐ ܡܢܘ ܥܒܕ ܐܝܟ ܗܠܝܢ ܫܛܝܘܬܐ ܪܒܬܐ ܥܒܕܬ ܒܬܘܠܬܐ ܕܐܝܣܪܝܠ
14 Verläßt wohl jemals der Schnee des Libanons den Felsen im Gefild? Oder versiegen jemals die weither kommenden Wasser, die kalten, rieselnden?14 ܐܢ ܥܢܕ ܡܢ ܛܘܪ ܬ̈ܕܝܐ ܬܠܓܐ ܘܡܢ ܠܒܢܢ ܘܐܢ ܡܬܟܠܝܢ ܡ̈ܝܐ ܩܪ̈ܝܪܐ ܢܘܟܪ̈ܝܐ ܕܪܕܝܢ
15 Doch mich hat mein Volk vergessen: den nichtigen Götzen opfern sie, und diese haben sie zu Fall gebracht auf ihren Wegen, den Pfaden der Vorzeit, so daß sie wandeln auf den Steigen eines ungebahnten Weges,15 ܡܛܘܠ ܕܛܥܐܘܢܝ ܥܡܝ ܘܠܣܪܝܩܘܬܐ ܣܡܘ ܒܣ̈ܡܐ ܘܐܬܬܩܠܘ ܒܐܘܪ̈ܚܬܗܘܢ ܒܫ̈ܒܝܠܐ ܕܥܠܡ ܠܡܐܙܠ ܒܫ̈ܒܝܠܐ ܒܐܘܪܚܐ ܕܠܐ ܕܪܝܫܐ
16 um so ihr Land zu einem abschreckenden Beispiel zu machen, zu ewigem Hohn: jeder, der daran vorüberzieht, entsetzt sich und schüttelt den Kopf.16 ܠܡܥܒܕ ܐܪܥܗܘܢ ܠܬܡܗܐ ܘܠܡܫܪܘܩܝܬܐ ܠܥܠܡ ܘܟܠ ܕܢܥܒܪ ܥܠܝܗ̇ ܢܬܡܗ ܘܢܢܝܕ ܒܪܝܫܗ
17 Wie der Ostwind werde ich sie (auf der Flucht) vor dem Feinde her zerstreuen, werde ihnen den Rücken, aber nicht mein Angesicht zukehren am Tage ihres Untergangs!«17 ܐܝܟ ܪܘܚܐ ܕܫܘܒܐ ܐܒܕܪ ܐܢܘܢ ܩܕܡ ܒ̈ܥܠܕܒܒܐ ܩܕܠܐ ܘܠܐ ܐ̈ܦܐ ܐܚܘܐ ܐܢܘܢ ܒܝܘܡܐ ܕܥܩܬܗܘܢ
18 Sie haben gesagt: »Kommt, laßt uns Anschläge gegen Jeremia ersinnen! Denn noch fehlt es den Priestern nicht an Belehrung und den Weisen nicht an Rat, noch den Propheten an Wort (d.h. an geistlicher Beredsamkeit). Kommt, wir wollen ihn mit (seiner eigenen) Zunge schlagen und alle seine Reden unbeachtet lassen (oder: belauern)!«18 ܘܐܡܪܘ ܬܘ ܢܬܚܫܒ ܡܚܫܒܬܐ ܥܠ ܐܪܡܝܐ ܕܠܐ ܢܐܒܕ ܢܡܘܣܐ ܡܢ ܟܗ̈ܢܐ ܘܬܪܥܝܬܐ ܡܢ ܚܟ̈ܝܡܐ ܘܡܠܬܐ ܡܢ ܢܒ̈ܝܐ ܬܘ ܢܡܚܝܘܗܝ ܒܠܫܢܗ ܘܠܐ ܢܨܘܬ ܟܘܠܗܘܢ ܦܬ̈ܓܡܘܗܝ
19 Gib doch acht auf mich, HERR, und vernimm die Worte meiner Widersacher!19 ܨܘܬܝܢܝ ܡܪܝܐ ܘܫܡܥ ܩܠ ܥܘܠܒܢܝ
20 Soll denn Gutes mit Bösem vergolten werden? Sie haben ja meinem Leben eine Grube gegraben! Denke daran, wie ich vor dir gestanden habe, Fürbitte für sie einzulegen, um deinen Zorn von ihnen abzuwenden!20 ܐܬܦܪܥ ܒܝܫܬܐ ܚܠܦ ܛܒܬܐ ܕܚܦܪܘ ܓܘܡܨܐ ܠܢܦܫܝ ܐܬܕܟܪ ܕܩܡܬ ܩܕܡܝܟ ܘܡܠܠܬ ܥܠܝܗܘܢ ܛܒܬܐ ܠܡܗܦܟܘ ܚܡܬܟ ܡܢܗܘܢ
21 Darum gib ihre Kinder dem Hunger preis und überliefere sie der Gewalt des Schwertes! Laß ihre Weiber kinderlos und zu Witwen werden, wenn ihre Männer von der Pest hingerafft sind, und laß ihre Jünglinge vom Schwert erschlagen werden im Kriege!21 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܒ ܒ̈ܢܝܗܘܢ ܠܟܦܢܐ ܘܐܫܠܡ ܐܢܘܢ ܠܐ̈ܝܕܝ ܚܪܒܐ ܢܗ̈ܘܝܢ ܢܝܫ̈ܝܗܘܢ ܡ̈ܓܙܝܢ ܘܐܪ̈ܡܠܢ ܘܓܒܪ̈ܝܗܘܢ ܢܗܘܘܢ ܩ̈ܛܝܠܝ ܡܘܬܐ ܘܥ̈ܠܝܡܝܗܘܢ ܩ̈ܛܝܠܝ ܚܪܒܐ ܒܩܪܒܐ
22 Wehgeschrei möge aus ihren Häusern erschallen, wenn du unversehens Kriegerscharen über sie kommen läßt; denn sie haben eine Grube gegraben, um mich zu fangen, und meinen Füßen haben sie heimlich Schlingen gelegt.22 ܬܫܬܡܥ ܐܝܠܠܬܐ ܡܢ ܒܬ̈ܝܗܘܢ ܟܕ ܬܝܬܐ ܥܠܝܗܘܢ ܓܝܣܐ ܡܢ ܫܠܝܐ ܡܛܠ ܕܚܦܪܘ ܓܘܡܨܐ ܠܢܦܫܝ ܠܡܐܚܕܢܝ ܘܦܚ̈ܐ ܛܡܪܘ ܠܪ̈ܓܠܝ
23 Du aber, HERR, kennst alle ihre Mordanschläge gegen mich: vergib ihnen ihre Missetat nicht und tilge ihre Sünde nicht aus vor deinem Angesicht, sondern laß sie niedergestürzt (oder: verurteilt) vor deinen Augen liegen! Zur Zeit deines Zorngerichts rechne mit ihnen ab!23 ܘܐܢܬ ܡܪܝܐ ܝܕܥ ܐܢܬ ܟܠ ܕܐܬܪܥܝܘ ܥܠܝ ܠܡܘܬܐ ܠܐ ܬܚܣܐ ܥܠ ܥܘܠܗܘܢ ܘܚ̈ܛܗܝܗܘܢ ܡܢ ܩܕܡܝܟ ܠܐ ܬܥܛܐ ܢܗܘܘܢ ܪܡܝܢ ܩܕܡܝܟ ܘܒܙܒܢ ܪܘܓܙܟ ܥܒܪ ܒܗܘܢ