SCRUTATIO

Dienstag, 7 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Jeremia 16


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Menge BibelPeshitta
1 Das Wort des HERRN erging dann an mich folgendermaßen:1 ܘܗܘܐ ܥܠܝ ܦܬܓܡܗ ܕܡܪܝܐ ܠܡܐܡܪ
2 »Du sollst dir kein Weib nehmen und weder Söhne noch Töchter an diesem Orte haben!«2 ܠܐ ܬܣܒ ܠܟ ܐܢܬܬܐ ܘܠܐ ܢܗܘܘܢ ܠܟ ܒ̈ܢܝܐ ܘܒܢ̈ܬܐ ܒܐܬܪܐ ܗܢܐ
3 Denn so hat der HERR gesprochen in betreff der Söhne und Töchter, die an diesem Orte geboren werden, und in betreff ihrer Mütter, die sie gebären, und in betreff ihrer Väter, die sie in diesem Lande zeugen:3 ܡܛܠ ܕܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܥܠ ܒ̈ܢܝܐ ܘܥܠ ܒܢ̈ܬܐ ܕܡܬܝܠܕܝܢ ܒܐܬܪܐ ܗܢܐ ܘܥܠ ܐܡܗ̈ܬܗܘܢ ܕܝ̈ܠܕܢ ܠܗܘܢ ܘܥܠ ܐ̈ܒܗܝܗܘܢ ܕܡܘܠܕܝܢ ܠܗܘܢ ܒܐܬܪܐ ܗܢܐ
4 »An qualvollen Todesarten sollen sie sterben, ohne betrauert und bestattet zu werden! Zu Dünger auf offenem Felde sollen sie werden! Durch Schwert und Hunger sollen sie ums Leben kommen, und ihre Leichen sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß dienen!«4 ܡܘܬܐ ܕܡܛܪ̈ܦܝ ܟܦܢܐ ܢܡܘܬܘܢ ܠܐ ܢܪܩܕܘܢ ܥܠܝܗܘܢ ܘܠܐ ܢܬܩܒܪܘܢ ܐܠܐ ܐܝܟ ܙܒܠܐ ܥܠ ܐ̈ܦܝ ܐܪܥܐ ܢܗܘܘܢ ܘܒܚܪܒܐ ܘܒܟܦܢܐ ܢܣܘܦܘܢ ܘܢܗ̈ܘܝܢ ܫ̈ܠܕܝܗܘܢ ܡܐܟܘܠܬܐ ܠܦܪܚܬܐ ܕܫܡܝܐ ܘܠܚܝܘܬܐ ܕܐܪܥܐ
5 Weiter gebot der HERR mir: »Du sollst in kein Trauerhaus eintreten und zu keiner Totenklage hingehen und keinem von ihnen Beileid bezeigen! Denn ich habe diesem Volke meine Freundschaft entzogen« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »die Liebe und das Erbarmen.5 ܡܛܠ ܕܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܠܐ ܬܐܙܠ ܠܒܝܬ ܡܪܩܘܕܬܐ ܘܠܐ ܬܐܙܠ ܠܡܪܩܕܘ ܘܠܐ ܬܢܘܕ ܥܠܝܗܘܢ ܡܛܠ ܕܐܥܒܪܬ ܫܠܡܝ ܡܢ ܥܡܐ ܗܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܘܛܝܒܘܬܐ ܘܪ̈ܚܡܐ
6 So sollen sie denn in diesem Lande sterben, groß und klein, ohne bestattet zu werden, und niemand wird um sie trauern noch sich blutig ritzen oder sich ihretwegen kahl scheren.6 ܘܢܡܘܬܘܢ ܪ̈ܘܪܒܐ ܘܕܩ̈ܕܩܐ ܒܐܪܥܐ ܗܕܐ ܠܐ ܢܬܩܒܪܘܢ ܘܠܐ ܢܪܩܕܘܢ ܥܠܝܗܘܢ ܘܠܐ ܢܝܠܠܘܢ ܘܠܐ ܢܩܕܚܘܢ ܥܠܝܗܘܢ
7 Auch wird man keinem das Trauerbrot brechen (oder: die Trauerspeise reichen), um ihn wegen eines Verstorbenen zu trösten, und wird keinem den Trostbecher zu trinken geben wegen seines Vaters oder seiner Mutter. –7 ܘܠܐ ܢܩܨܘܢ ܥܠܝܗܘܢ ܒܐܒܠܐ ܕܢܬܒܝܐܘܢ ܥܠ ܡܝܬܐ ܘܠܐ ܢܫܩܘܢ ܐܢܘܢ ܟܣܐ ܕܒܘܝܐܐ ܥܠ ܐ̈ܒܗܝܗܘܢ ܘܥܠ ܐܡ̈ܗܬܗܘܢ
8 Auch in ein Haus, wo man ein Gastmahl abhält, sollst du nicht eintreten, um dich zum Schmausen und Trinken mit ihnen niederzusetzen!«8 ܘܠܒܝܬ ܡܫܬܝܐ ܠܐ ܬܥܘܠ ܠܡܬܒ ܥܡܗܘܢ ܠܡܠܥܣ ܘܠܡܫܬܐ
9 Denn so hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: »Fürwahr, ich will an diesem Orte vor euren Augen und in euren Tagen aller lauten Freude und aller Fröhlichkeit, allem Jubel des Bräutigams und allem Brautgesang ein Ende machen!«9 ܡܛܠ ܕܗܟܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܐܠܗܐ ܕܐܝܣܪܝܠ ܗܐ ܡܒܛܠ ܐܢܐ ܡܢ ܐܬܪܐ ܗܢܐ ܠܥ̈ܢܝܟܘܢ ܘܒܝ̈ܘܡܬܟܘܢ ܩܠܐ ܕܕܝܨܐ ܘܩܠܐ ܕܚܕܘܬܐ ܩܠܐ ܕܚܬܢܐ ܘܩܠܐ ܕܟܠܬܐ
10 »Wenn du nun diesem Volk alle diese Worte verkündigst und sie dich dann fragen: ›Warum hat der HERR uns all dieses große Unheil angedroht? Und worin besteht unsere Verschuldung und worin unsere Sünde, die wir gegen den HERRN, unsern Gott, begangen haben?‹,10 ܘܐܢ ܬܚܘܐ ܠܥܡܐ ܗܢܐ ܗܠܝܢ ܟܠܗܘܢ ܦܬܓ̈ܡܐ ܢܐܡܪܘܢ ܠܟ ܡܛܠ ܡܢܐ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܥܠܝܢ ܟܠܗ̇ ܒܝܫܬܐ ܗܕܐ ܪܒܬܐ ܡܢܐ ܚܒܢ ܘܡܢܐ ܗܝ ܚܛܝܬܢ ܕܚܛܝܢ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܢ
11 so antworte ihnen: ›Darin, daß eure Väter mich verlassen haben‹ – so lautet der Ausspruch des HERRN – ›und anderen Göttern nachgelaufen sind und ihnen gedient und sie angebetet, mich aber verlassen und mein Gesetz nicht beobachtet haben.11 ܐܡܪ ܠܗܘܢ ܥܠ ܕܫܒܩܘܢܝ ܐ̈ܒܗܝܟܘܢ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܘܐܙܠܘ ܒܬܪ ܐ̈ܠܗܐ ܐܚܪ̈ܢܐ ܘܦܠܚܘ ܐܢܘܢ ܘܣܓܕܘ ܠܗܘܢ ܘܠܝ ܫܒܩܘ ܘܢܡܘܣܝ ܠܐ ܢܛܪܘ
12 Und ihr habt es noch ärger getrieben als eure Väter; ihr geht ja ein jeder dem Starrsinn seines bösen Herzens nach, ohne auf mich zu hören!12 ܘܐܢܬܘܢ ܐܒܐܫܬܘܢ ܠܡܥܒܕ ܝܬܝܪ ܡܢ ܐ̈ܒܗܝܟܘܢ ܘܗܐ ܐܙܠܝܢ ܐܢܬܘܢ ܓܒܪ ܒܬܪ ܨܒܝܢ̈ܝ ܠܒܟܘܢ ܒܝܫܐ ܕܠܐ ܬܫܡܥܘܢܢܝ
13 So will ich euch denn aus diesem Lande wegschleudern in ein Land, das weder ihr noch eure Väter gekannt haben; dort sollt ihr dann anderen Göttern Tag und Nacht dienen, weil ich für euch kein Erbarmen mehr übrig habe!‹«13 ܘܐܫܕܝܟܘܢ ܡܢ ܐܪܥܐ ܗܕܐ ܠܐܪܥܐ ܕܠܐ ܝܕܥܬܘܢ ܐܢܬܘܢ ܘܐ̈ܒܗܝܟܘܢ ܘܬܦܠܚܘܢ ܬܡܢ ܠܐ̈ܠܗܐ ܐܚܪ̈ܢܐ ܒܐܝܡܡܐ ܘܒܠܠܝܐ ܘܠܐ ܐܬܠܟܘܢ ܠܪ̈ܚܡܐ
14 »Darum (oder: jedoch) wisset wohl: es kommt die Zeit« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »da wird man nicht mehr sagen: ›So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel aus dem Lande Ägypten hergeführt hat!‹,14 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܐ ܝܘܡ̈ܬܐ ܐܬܝܢ ܐܡܪ ܡܪܝܐ ܘܠܐ ܢܬܐܡܪ ܬܘܒ ܚܝ ܗܘ ܡܪܝܐ ܕܐܣܩ ܠܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܡܨܪܝܢ
15 sondern: ›So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel hergeführt hat aus dem Nordlande und aus all den Ländern, wohin er sie verstoßen hatte!‹ Denn ich werde sie in ihr Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe.«15 ܐܠܐ ܚܝ ܗܘ ܡܪܝܐ ܕܢܣܩ ܘܢܝܬܐ ܠܕܒܝܬ ܐܝܣܪܝܠ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܓܪܒܝܐ ܘܡܢ ܟܠ ܐܬܪ̈ܘܬܐ ܕܕܚܩܬ ܐܢܘܢ ܠܬܡܢ ܘܐܗܦܟ ܐܢܘܢ ܠܐܪܥܗܘܢ ܕܝܗܒܬ ܠܐ̈ܒܗܝܗܘܢ
16 »Wisset wohl: ich will zahlreiche Fischer entbieten« – so lautet der Ausspruch des HERRN –, »die sollen sie wie Fische fangen; und danach will ich zahlreiche Jäger entbieten, die sollen sie aufjagen von jedem Berge hinweg und von jedem Hügel weg und aus den Felsenklüften heraus;16 ܗܐ ܡܫܕܪ ܐܢܐ ܠܨ̈ܝܕܐ ܣܓ̈ܝܐܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ ܘܢܨܘܕܘܢ ܐܢܘܢ ܘܒܬܪܟܢ ܐܫܕܪ ܠܨ̈ܝܕܐ ܣܓ̈ܝܐܐ ܘܢܨܘܕܘܢ ܐܢܘܢ ܡܢ ܟܠ ܛܘܪ ܘܡܢ ܟܠ ܪܡܐ ܘܡܢ ܢܩ̈ܥܐ ܕܫܩ̈ܝܦܐ
17 denn meine Augen sind auf alle ihre Wege gerichtet: sie bleiben mir nicht verborgen, und ihre Schuld ist vor meinen Augen nicht verhüllt.17 ܡܛܠ ܕܥܝܢ̈ܝ ܥܠ ܟܘܠܗܝܢ ܐܘܪ̈ܚܬܗܘܢ ܘܠܐ ܛܫܝܢ ܡܢ ܩܕܡܝ ܘܠܐ ܡܬܛܫܐ ܥܘܠܗܘܢ ܡܢ ܩܕܡ ܥܝܢ̈ܝ
18 Zunächst also will ich ihnen ihre Schuld und ihre Sünde zwiefach vergelten, weil sie mein Land durch die Leichen ihrer scheußlichen Götzen entweiht und meinen Erbbesitz mit ihren Greueln erfüllt haben.«18 ܘܐܦܪܘܥ ܐܢܘܢ ܩܕܡܝܬ ܚܕ ܬܪ̈ܝܢ ܚ̈ܘܒܝܗܘܢ ܘܚ̈ܛܗܝܗܘܢ ܥܠ ܕܛܘ̇ܫܘ ܐܪܥܝ ܒܕܒܚ̈ܐ ܕܦܬܟܪ̈ܝܗܘܢ ܘܒܛܢ̈ܦܘܬܗܘܢ ܡܠܘ ܝܪܬܘܬܝ
19 O HERR, du meine Stärke und meine Burg, meine Zuflucht in der Zeit der Not! Zu dir werden die Heidenvölker von den Enden der Erde her kommen und sagen: »Nichts als Trug haben unsere Väter zum Besitz gehabt, nichtige Götzen, von denen keiner zu helfen vermag!19 ܡܪܝܐ ܚܝܠܝ ܘܡܥܕܪܢܝ ܘܒܝܬ ܓܘܣܝ ܒܝܘܡܐ ܕܐܘܠܨܢܐ ܠܘܬܟ ܥܡ̈ܡܐ ܢܐܬܘܢ ܡܢ ܣ̈ܘܦܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܘܢܐܡܪܘܢ ܫܪܝܪܐܝܬ ܦܬܟܪ̈ܐ ܕܕܓܠܘܬܐ ܕܐܘܪܬܘܢ ܐ̈ܒܗܝܢ ܠܐ ܡܕܡ ܐܢܘܢ ܘܠܝܬ ܒܗܘܢ ܝܘܬܪܢ
20 Kann etwa ein Mensch sich Götter anfertigen? Das sind doch keine Götter!« –20 ܗܐ ܒܢ̈ܝ ܐܢܫܐ ܥܒܕܝܢ ܠܗܘܢ ܐ̈ܠܗܐ ܘܗܢܘܢ ܠܐ ܗܘܘ ܐ̈ܠܗܐ
21 »Darum wisset wohl: diesmal will ich sie zur Erkenntnis führen, will sie meine Hand und meine Stärke (oder: Macht) fühlen lassen: dann werden sie erkennen, daß mein Name ist ›der HERR‹!«21 ܡܛܠ ܗܢܐ ܗܐ ܡܚܘܐ ܐܢܐ ܠܗܘܢ ܘܒܙܒܢܐ ܗܢܐ ܐܘܕܥ ܐܢܘܢ ܐܝܕܝ ܘܓܢܒܪܘܬܝ ܘܢܕܥܘܢ ܕܡܪܝܐ ܫܡܢܝ