SCRUTATIO

Dienstag, 7 Juli 2026 - Santa Maria Goretti ( Letture di oggi)

Jesaja 53


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1 Wer hat unserer Verkündigung (oder: der uns gewordenen Botschaft) Glauben geschenkt, und wem ist der Arm des HERRN (= das Wirken des göttlichen Armes) offenbar geworden?1 ܡ̇ܢ ܗܝܡܢ ܠܫܡܥܢ ܘܕܪܥܗ ܕܡܪܝܐ ܠܡ̇ܢ ܐܬܓܠܝ
2 Er (d.h. der Knecht des HERRN) wuchs ja vor ihm auf wie ein Schößling und wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich; er hatte keine Gestalt und keine Schönheit, daß wir ihn hätten ansehen mögen, und kein Aussehen (oder: keine Erscheinung), daß wir Gefallen an ihm gehabt hätten;2 ܣܠܩ ܐܝܟ ܝܠܘܕܐ ܩܕܡܘܗܝ ܘܐܝܟ ܥܩܪܐ ܡܢ ܐܪܥܐ ܨܗܝܬܐ ܠܝܬ ܗܘܐ ܠܗ ܚܙܘܐ ܘܠܐ ܙܝܘܐ ܘܚܙܝܢܝܗܝ ܕܠܝܬ ܗܘܐ ܠܗ ܚܙܘܐ ܘܕܓܠܢܝܗܝ
3 nein, er war verachtet und gemieden von den Männern (= hochstehenden Menschen), ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit (oder: Leiden) vertraut, ja wie einer, vor dem man das Angesicht verhüllt, verachtet, so daß wir ihn für nichts ansahen.3 ܫܝܛܐ ܘܡܟܝܟܐ ܕܐܢܫܐ ܓܒܪܐ ܗܘ ܕܟܐ̈ܒܐ ܘܝ̇ܕܥ ܚܫ̈ܐ ܐܦܢܝܢ ܐ̈ܦܝܢ ܡܢܗ ܘܫܛܢܝܗܝ ܘܠܐ ܚܫܒܢܝܗܝ
4 Jedoch unsere Krankheiten (oder: Leiden) waren es, die er getragen hat, und unsere Schmerzen hatte er sich aufgeladen (vgl. Mt 8,17), während wir ihn für einen Gestraften (oder: Gebrandmarkten), von Gott Geschlagenen und Gemarterten hielten.4 ܫܪܝܪܐܝܬ ܚܫ̈ܝܢ ܗܘ ܣܝܒܪ ܘܟܐ̈ܒܝܢ ܗܘ ܣܒܠ ܘܚܢܢ ܚܫܒܢܝܗܝ ܟܬܝܫܐ ܘܡܡܚܝܐ ܕܐܠܗܐ ܘܡܡܟܟܐ
5 Und doch war er verwundet (oder: durchbohrt) um unserer Übertretungen (oder: Missetaten) willen und zerschlagen infolge unserer Verschuldungen (oder: Sünden): die Strafe war auf ihn gelegt zu unserm Frieden (= uns zum Heil), und durch seine Striemen ist uns Heilung zuteil geworden.5 ܗܘ ܡܬܩܛܠ ܡܛܠ ܚ̈ܛܗܝܢ ܘܡܬܡܟܟ ܡܛܠ ܥܘܠܢ ܡܪܕܘܬܐ ܕܫܠܡܢ ܥܠܘܗܝ ܘܒܫܘܡ̈ܬܗ ܢܬܐܣܐ
6 Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich seinem eigenen (oder: selbsterwählten) Wege zu; der HERR aber hat unser aller Schuld auf ihn fallen lassen.6 ܟܠܢ ܐܝܟ ܥܢܐ ܛܥܝܢ ܘܐܢܫ ܠܣܛܪܗ ܦܢܝܢ ܘܡܪܝܐ ܐܦܓܥ ܒܗ ܚ̈ܛܗܐ ܕܟܠܢ
7 Als er mißhandelt wurde, ergab er sich willig darein und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Mutterschaf, das vor seinen Scherern stumm bleibt; er tat seinen Mund nicht auf.7 ܩܪܒ ܘܐܬܡܟܟ ܘܠܐ ܦܬܚ ܦܘܡܗ ܐܝܟ ܐܡܪܐ ܠܢܟܣܬܐ ܐܬܕܒܪ ܘܐܝܟ ܢܩܝܐ ܩܕܡ ܓܙܘܙܐ ܫܬܝܩ ܗܘܐ ܘܠܐ ܦܬܚ ܦܘܡܗ
8 Aus der Drangsal und dem Gericht ist er hinweggenommen worden, doch wer unter seinen Zeitgenossen bedachte es, daß er vom Lande der Lebenden abgeschnitten (oder: aus dem Lande hinweggerissen) war? Wegen der Verschuldung meines Volkes hat die Strafe ihn getroffen.8 ܡܢ ܚܒܘܫܝܐ ܘܡܢ ܕܝܢܐ ܐܬܕܒܪ ܘܕܪܗ ܡܢܘ ܢܫܬܥܐ ܡܛܠ ܕܐܬܓܙܪ ܡܢ ܐܪܥܐ ܕܚ̈ܝܐ ܘܡܢ ܥ̇ܘ̈ܠܐ ܕܥܡܝ ܩܪܒܘ ܠܗ
9 Und man wies ihm sein Grab bei Frevlern (oder: Gottlosen) an und bei Missetätern seine Gruft, wiewohl er keine Gewalttat verübt hatte und kein Betrug in seinem Munde gewesen (oder: vorhanden) war.9 ܝܗܒ ܪܫܝܥܐ ܩܒܪܗ ܘܥܬܝܪܐ ܒܡܘܬܗ ܥܠ ܕܠܐ ܥܒܕ ܥܘܠܐ ܘܠܝܬ ܢܟܠܐ ܒܦܘܡܗ
10 Doch dem HERRN hatte es gefallen, ihn mit Krankheit (oder: Leiden) zu zerschlagen; wenn er sein Leben als Sühne (oder: Schuldopfer) einsetzen wird, soll er Samen (= Frucht? oder: Nachkommenschaft?) sehen und lange Tage leben und der Wille (= Heilsplan) des HERRN durch ihn gedeihen (= zur Fortführung oder: Ausführung gelangen).10 ܘܡܪܝܐ ܨܒܐ ܕܢܡܟܟܝܘܗܝ ܘܢܚܫܝܘܗܝ ܐܬܬܣܝܡ ܚܛܗܐ ܒܢܦܫܗ ܕܢܚܙܐ ܙܪܥܐ ܘܢܓܪ ܝܘܡ̈ܬܐ ܘܨܒܝܢܗ ܕܡܪܝܐ ܒܐܝܕܗ ܢܨܠܚ
11 Infolge seiner Seelenqual wird er (Frucht erwachsen) sehen und satt werden; durch seine Erkenntnis wird als Gerechter mein Knecht den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, indem er ihre Verschuldungen (= Sünden) auf sich lädt.11 ܘܡܢ ܥܡܠܐ ܕܢܦܫܗ ܢܚܙܐ ܘܢܣܒܥ ܒܝܕܥܬܐ ܘܢܙܟܐ ܠܙܕܝ̈ܩܐ ܥܒܕܐ ܗܘ ܕܣ̈ܓܝܐܐ ܘܚ̈ܛܗܝܗܘܢ ܗܘ ܢܣܒܘܠ
12 Darum will ich ihm die Vielen zuteilen (oder: ihm einen Anteil bei den Großen geben), und mit Starken soll er Beute teilen zum Lohn dafür, daß er sein Leben in den Tod hingegeben hat und unter die Übeltäter gezählt worden ist, während er doch die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter fürbittend (oder: als Mittler) eingetreten ist.12 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܦܠܓܝܘܗܝ ܒܣ̈ܓܝܐܐ ܘܠܥܫ̈ܝܢܐ ܢܦܠܓ ܒܙܬܐ ܚܠܦ ܕܫܕܐ ܢܦܫܗ ܠܡܘܬܐ ܘܥܡ ܥ̇ܘ̈ܠܐ ܐܬܡܢܝ ܘܗܘ ܚ̈ܛܗܐ ܕܣ̈ܓܝܐܐ ܫܩܠ ܘܒܥ̇ܘ̈ܠܐ ܦܓܥ