SCRUTATIO

Donnerstag, 20 August 2026 - San Bernardo di Chiaravalle ( Letture di oggi)

Jesaja 42


font
Menge BibelPeshitta
1 Siehe da, mein Knecht, an dem ich festhalte, mein Erwählter, an dem mein Herz Wohlgefallen hat: Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, damit er das Recht (oder: die Wahrheit) zu den Völkern hinaustrage.1 ܗܐ ܠܥܒܕܝ ܣܡܟ̇ܬ ܘܒܓܒܝܝ ܨܒܬ ܢܦܫܝ ܝܗܒ̇ܬ ܪܘܚܝ ܥܠܘܗܝ ܕܢܦܩ ܕܝܢܐ ܠܥܡ̈ܡܐ
2 Er wird nicht schreien noch lärmen und seine Stimme nicht auf der Straße hören lassen;2 ܠܐ ܢܩܥܐ ܘܠܐ ܢܪܝܒ ܘܠܐ ܢܫܡܥ ܩܠܗ ܒܫܘܩܐ
3 ein geknicktes Rohr wird er nicht abbrechen und einen glimmenden Docht nicht auslöschen; getreulich wird er das Recht (oder: die Wahrheit) kundtun.3 ܩܢܝܐ ܪܥܝܥܐ ܠܐ ܢܬܒܪ ܘܫܪܓܐ ܕܡܛܦܛܦ ܠܐ ܢܕܥܟ ܒܩܘܫܬܐ ܢܦܩ ܕܝܢܐ
4 Er selbst wird nicht verglimmen (= ermatten) und nicht zusammenbrechen, bis er das Recht (oder: die Wahrheit) auf Erden fest begründet hat; die Meeresländer harren schon auf seine Weisung.4 ܠܐ ܢܕܥܟ ܘܠܐ ܢܛܦܛܦ ܥܕܡܐ ܕܢܣܝܡ ܕܝܢܐ ܒܐܪܥܐ ܘܠܢܡܘܣܗ ܓܙܪ̈ܬܐ ܢܣ̈ܟܝܢ
5 So hat Gott der HERR gesprochen, der die Himmel geschaffen und ausgespannt, der die Erde ausgebreitet hat mit allem, was auf ihr sproßt, der der Bevölkerung auf ihr den Odem gegeben hat und Lebensgeist denen, die auf ihr wandeln:5 ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܕܒܪܐ ܫܡܝܐ ܘܡܬܚ ܐܢܘܢ ܘܪܩܥ ܐܪܥܐ ܘܟܠ ܕܒܗ̇ ܘܝܗܒ ܢܫܡܬܐ ܠܥܡܐ ܕܥܠܝܗ̇ ܘܪܘܚܐ ܠܕܡܗܠܟܝܢ ܒܗ̇
6 »Ich, der HERR, habe dich berufen in Gerechtigkeit (= Treue) und dich bei der Hand gefaßt und habe dich behütet und dich zum Volksbund gemacht, zum Licht (= Spender von Licht) für die Völker,6 ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܩ̇ܪܝܬܟ ܒܙܕܝܩܘܬܐ ܘܐܚ̇ܕܬ ܒܐܝܕܟ ܘܚܝ̇ܠܬܟ ܘܝܗ̇ܒܬܟ ܩܝܡܐ ܠܥܡܐ ܘܢܘܗܪܐ ܠܥܡ̈ܡܐ
7 um blinde Augen zu öffnen, um Gefangene aus dem Kerker hinauszuführen und aus dem Gefängnis die, welche in der Finsternis sitzen.7 ܕܬܦܬܚ ܥܝ̈ܢܐ ܕܥܘܝܪ̈ܐ ܘܬܦܩ ܠܐܣܝܪܐ ܡܢ ܚܒܘܫܝܐ ܘܡܢ ܒܝܬ ܐܣܝܪ̈ܐ ܠܕܝ̇ܬܒܝܢ ܒܚܫܘܟܐ
8 Ich bin der HERR, das ist mein Name, und meine Ehre gebe ich keinem andern und meinen Ruhm nicht den Götzen.8 ܐܢܐ ܐܢܐ ܡܪܝܐ ܘܗܢܘ ܫܡܝ ܘܐܝܩܪܝ ܠܐܚܪܝܢ ܠܐ ܐܬܠ ܐܦ ܠܐ ܬܫܒܘܚܬܝ ܠܓܠܝ̈ܦܐ
9 Die früheren Weissagungen, seht, sie sind eingetroffen, und Neues tue ich jetzt kund; ehe es noch sproßt (= in Erscheinung tritt), lasse ich’s euch hören.«9 ܚ̈ܕܬܬܐ ܐܢܐ ܡܚܘܐ ܘܩܕܡܝ̈ܬܐ ܗܐ ܐ̈ܬܝ ܘܥܕ ܠܐ ܢܨܡܚ̈ܢ ܐܫ̇ܡܥܬ ܐ̈ܢܝܢ ܠܟܘܢ
10 Singet dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm nach dem Ende der Erde hin, ihr, die ihr zum Meer hinabsteigt und seiner Fülle euch bemächtigt, ihr Meeresländer und deren Bewohner!10 ܬܫܒܘܚܬܐ ܕܐܫܥܝܐ ܫܒܚܘ ܠܡܪܝܐ ܬܫܒܘܚܬܐ ܚܕܬܐ ܬܫܒܘܚܬܗ ܡܢ ܣܘ̈ܦܝܗ̇ ܕܐܪܥܐ ܢ̇ܚ̈ܬܝ ܝܡܐ ܒܡܠܐܗ ܘܓܙܪ̈ܬܐ ܘܕܥܡ̇ܪܝܢ ܒܗܝܢ
11 Lauten Gesang erhebe die Steppe mit ihren Ortschaften, die Zeltdörfer, wo Kedar (60,7) wohnt; jubeln sollen die Bewohner der Felsengegenden, vom Gipfel der Berge herab sollen sie jauchzen!11 ܢܚܕܐ ܡܕܒܪܐ ܘܩܘܪ̈ܝܗ̇ ܘܡܪ̈ܓܐ ܬܗܘܐ ܩܕܪ ܘܢܫܒܚܘܢ ܝ̇ܬ̈ܒܝ ܫܩܝ̈ܦܐ ܘܡܢ ܪܝܫܐ ܕܛܘܪ̈ܐ ܢܩܥܘܢ
12 Dem HERRN sollen sie Ehre zollen und seinen Ruhm in den Meeresländern verkünden!12 ܘܢܬܠܘܢ ܬܫܒܘܚܬܐ ܠܡܪܝܐ ܘܬܫܒܚ̈ܬܗ ܢܚܘܘܢ ܒܓܙܪ̈ܬܐ
13 Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann facht er die Kampflust an; er läßt den Schlachtruf erschallen, ja gellendes Kriegsgeschrei, als Held (oder: überlegen) erweist er sich an seinen Feinden:13 ܡܪܝܐ ܐܝܟ ܓܢܒܪܐ ܢܦܘܩ ܘܐܝܟ ܓܒܪܐ ܩܪܒܬܢܐ ܢܓܪܓ ܛܢܢܐ ܢܩܥܐ ܘܢܬܓܢܒܪ ܘܢܩܛܘܠ ܠܒ̈ܥܠܕܒܒܘܗܝ
14 »Seit unendlich langer Zeit habe ich geschwiegen, bin stumm geblieben, habe an mich gehalten; jetzt aber will ich wie eine Gebärende aufschreien, will schnauben und schnaufen (oder: nach Luft schnappen) zugleich.14 ܫܬܩ̇ܬ ܡܢ ܥܠܡ ܐܫܬܘܩ ܣܝ̇ܒܪܬ ܐܝܟ ܝܠܕܬܐ ܐܬܡܗ ܘܐܬܘܪ ܐܟܚܕܐ
15 Berge und Hügel will ich verbrennen (= veröden) und all ihr Grün verwelken lassen, will Ströme zu Inseln (oder: zu trockenem Lande) machen und Seen trocken legen.15 ܐܚܪܒ ܛܘܪ̈ܐ ܘܪ̈ܡܬܐ ܘܟܠܗ ܥܘܫܢܗܘܢ ܐܘܒܫ ܐܥܒܕ ܢܗܪ̈ܘܬܐ ܠܓܙܪ̈ܬܐ ܘܐ̈ܓܡܐ ܐܘܒܫ
16 Ich will machen, daß Blinde auf einem Wege gehen, den sie nicht kannten; auf Pfaden, die ihnen unbekannt waren, will ich sie wandern lassen, will das Dunkel vor ihnen her zu Licht machen und unwegsame Stellen zu ebener Bahn. Dies alles will ich ausführen und nicht davon abstehen.16 ܐܕܒܪ ܥܘܝܪ̈ܐ ܒܐܘܪܚܐ ܕܠܐ ܝܕܥ̇ܝܢ ܘܒܫܒܝ̈ܠܐ ܕܠܐ ܝܕܥ̇ܝܢ ܗܘܘ ܐܗܠܟ ܐܢܘܢ ܐܥܒܕ ܚܫܘܟܐ ܩܕܡܝܗܘܢ ܢܘܗܪܐ ܘܥܪܡܐ ܐܫܦܐ ܗܠܝܢ ܦܬܓܡ̈ܐ ܥܒ̇ܕܬ ܐܢܘܢ ܘܠܐ ܫܒ̇ܩܬ ܐܢܘܢ
17 Zurückweichen müssen dann und tief beschämt sollen werden, die da auf Schnitzbilder vertrauen, alle, die zu Gußbildern sagen: ›Ihr seid unsere Götter!‹«17 ܢܗܦܟܘܢ ܠܒܣܬܪܗܘܢ ܘܢܒܗܬܘܢ ܒܒܗܬܬܐ ܐܝܠܝܢ ܕܬܟܝܠܝܢ ܥܠ ܓܠܝ̈ܦܐ ܘܐܡ̇ܪܝܢ ܠܢܣ̈ܝܟܐ ܕܐܢܬܘܢ ܐܢܘܢ ܐ̈ܠܗܝܢ
18 »Ihr Tauben, höret! Und ihr Blinden, tut die Augen auf, daß ihr sehet!18 ܚܪ̈ܫܐ ܫܡܥܘ ܘܥܘܝܪ̈ܐ ܐܣܬܟܠܘ ܘܚܙܘ
19 Wer ist blind, wenn nicht mein Knecht, und taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist blind wie mein Vertrauter, und blind wie der Knecht des HERRN?19 ܡܢܘ ܥܘܝܪܐ ܐܠܐ ܥܒܕܝ ܘܚܪܫܐ ܐܝܟ ܡܠܐܟܝ ܕܐܫܕܪ ܡܢܘ ܥܘܝܪܐ ܐܝܟ ܫܠܝܛܐ ܘܥܘܝܪܐ ܐܝܟ ܥܒܕܗ ܕܡܪܝܐ
20 Du hast vieles gesehen, aber es nicht beachtet, hast mit offenen Ohren nicht gehört.20 ܚ̇ܪܬ ܣܓܝ ܘܠܐ ܢ̇ܛܪܝܢ ܐܢܬܘܢ ܘܦܬܚ̇ܬ ܐ̈ܕܢܐ ܘܠܐ ܫܡ̇ܥܝܢ ܐܢܬܘܢ
21 Es hat dem HERRN um seiner Gerechtigkeit (oder: Treue) willen gefallen, das Gesetz groß und (ihn) herrlich zu machen;21 ܡܪܝܐ ܨܒܐ ܡܛܠ ܙܕܝܩܘܬܗ ܕܢܘܪܒ ܢܡܘܣܐ ܘܢܫܒܚܝܘܗܝ
22 aber trotzdem ist es ein geplündertes und ausgeraubtes Volk, allesamt gefangengesetzt in Löchern und in Gefängnissen versteckt gehalten, zur Beute geworden, ohne daß jemand sie rettete, der Plünderung preisgegeben, ohne daß jemand sagte: ›Gib wieder heraus!‹22 ܘܗܘ ܥܡܐ ܒܙܝܙܐ ܘܕܝܫܐ ܦܚ̈ܐ ܐܢܘܢ ܟܠܗܘܢ ܓܕܘ̈ܕܐ ܘܒܒܬ̈ܐ ܐܣܝܪ̈ܐ ܛܫܝܘ ܗܘܘ ܠܒܙܬܐ ܘܠܝܬ ܕܡܦܨܐ ܘܠܕܝܫܐ ܘܠܝܬ ܕܡܦܢܐ
23 Wer unter euch vernimmt dies? Wer merkt darauf und beherzigt es für die Zukunft?«23 ܡܢܘ ܐܝܬ ܒܟܘܢ ܕܢܫܡܥ ܗܕܐ ܘܢܨܘܬ ܘܢܫܡܥ ܠܐܚܪܬܐ
24 Wer hat Jakob der Plünderung preisgegeben und Israel den Räubern? Ist’s nicht der HERR gewesen, gegen den wir gesündigt haben und auf dessen Wegen sie nicht haben wandeln wollen und gegen dessen Gesetz (oder: Weisung) sie ungehorsam gewesen sind?24 ܡܢܘ ܝܗܒ ܠܝܥܩܘܒ ܠܕܝܫܐ ܘܠܐܝܣܪܐܝܠ ܠܒܙܙܐ ܠܐ ܗܘܐ ܡܪܝܐ ܥܠ ܕܚܛܝܢ ܠܗ ܘܠܐ ܨܒܝܢ ܠܡܗܠܟܘ ܒܐܘܪ̈ܚܬܗ ܘܠܐ ܫܡܥܢ ܢܡܘܣܗ
25 Da hat er denn die Glut seines Zornes und die Schrecken des Krieges über ihn ausgegossen, daß sie ihn rings umloderten; doch er ist nicht zur Erkenntnis gekommen, und, obgleich sie ihn versengt haben, hat er es sich doch nicht zu Herzen genommen.25 ܐܫܕ ܥܠܝܗܘܢ ܚܡܬܐ ܕܪܘܓܙܗ ܘܥܘܫܢܐ ܕܩܪܒܐ ܐܘܩܕ ܐܢܘܢ ܡܢ ܚܕܪ̈ܝܗܘܢ ܘܠܐ ܝܕܥܘ ܘܚܒܬ ܒܗܘܢ ܢܘܪܐ ܘܠܐ ܐܝܬܝܘ ܥܠ ܒܠܗܘܢ