SCRUTATIO

Sonntag, 22 August 2026 - Beata Maria Vergine Regina ( Letture di oggi)

Jesaja 32


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Menge BibelPeshitta
1 Dereinst wird ein König mit Gerechtigkeit sein Königtum führen, und die Fürsten werden nach dem Recht ihr Amt verwalten;1 ܗܐ ܒܙܕܝܩܘܬܐ ܡ̈ܠܟܐ ܘܪ̈ܘܪܒܢܐ ܒܕܝܢܐ ܢܫܬܠܛܘܢ
2 ein jeder von ihnen wird wie ein Zufluchtsort vor dem Sturmwind sein und wie ein Schutzdach vor dem Unwetter, wie Wasserbäche in dürrer Steppe, wie der Schatten eines mächtigen Felsens in einer lechzenden Gegend.2 ܘܢܗܘܐ ܓܒܪܐ ܐܝܟ ܓܢܝܐ ܠܪܘܚܐ ܘܐܝܟ ܣܬܪܐ ܠܙܪܝܦܬܐ ܘܐܝܟ ܬܦܐ ܕܡ̈ܝܐ ܒܨܗܝܐ ܘܐܝܟ ܛܠܠܐ ܕܟܐܦܐ ܥܫܝܢܬܐ ܒܐܪܥܐ ܡܛܪܦܬܐ
3 Da werden die Augen der Sehenden nicht mehr starr blicken (oder: verklebt sein), und die Ohren der Hörenden werden aufmerken;3 ܘܠܐ ܢܬܬܫ̈ܝܥܢ ܥܝܢ̈ܝܗܘܢ ܕܐܝܠܝܢ ܕܚ̇ܙܝܢ ܘܐ̈ܕܢܝܗܘܢ ܕܐܝܠܝܢ ܕܫܡ̇ܥܝܢ ܢܨ̈ܘܬܢ
4 das Herz der Unbesonnenen wird Einsicht lernen und die Zunge der Stammelnden geläufig sein in deutlicher (oder: klarer) Rede.4 ܘܠܒܐ ܕܣܟܠ ܢܣܬܟܠ ܝܕܥܬܐ ܘܠܫܢܐ ܕܠܥܓܐ ܢܣܬܪܗܒ ܠܡܡܠܠܘ ܫܠܡܐ
5 Zu einem gemeinen Menschen wird man dann nicht mehr ›Edelmann‹ sagen und einen Schurken nicht mehr als ›gnädiger Herr‹ anreden.5 ܘܠܐ ܢܩܪܘܢ ܬܘܒ ܠܫ̇ܛܝܐ ܫܠܝܛܐ ܐܦ ܠܐ ܠܣܪܝܩܐ ܢܩܪܘܢ ܦܪܘܩܐ
6 Denn ein gemeiner Mensch redet Gemeinheit, und sein Sinn ist auf Arges gerichtet, indem er Ruchlosigkeit verübt und Verkehrtes gegen (oder: über) den HERRN redet, indem er das Verlangen des Hungrigen ungestillt läßt und dem Durstigen den Trank versagt.6 ܡܛܠ ܕܫ̇ܛܝܐ ܫܛܝܘܬܐ ܡܡܠܠ ܘܠܒܗ ܚܫ̇ܠ ܥܘܠܐ ܕܢܥܒܕ ܚܠܦܘܬܐ ܘܢܡܠܠ ܥܠ ܛܥܝܘܬܐ ܘܢܣܪܩ ܢܦܫܐ ܕܟܦܢܐ ܘܡܫܬܝܐ ܕܨܗܝܐ ܢܓܝܙ
7 Und der Schurke – seine Waffen sind böse; ein solcher entwirft arglistige Anschläge, um Elende durch Lügenreden zu verderben, selbst wenn der Arme sein Recht dartut.7 ܒܝܫܝܢ ܐܢܘܢ ܡܐ̈ܢܘܗܝ ܕܣܪܝܩܐ ܘܗܘ ܬܪܥܝܬܐ ܡܬܚܫܒ ܠܡܚܒܠܘ ܡܣ̈ܟܢܐ ܒܡܐܡܪܐ ܕܫܘܩܪܐ ܘܡܠܬܗ ܕܒ̇ܝܫܐ ܒܕܝܢܐ
8 Der Edle dagegen hegt edle Gedanken, und ein solcher beharrt auch bei edlem Tun.8 ܘܪܒܐ ܪܒܘܬܐ ܡܬܪܥܐ ܘܗܘ ܥܠ ܪܒܘܬܐ ܢܩܘܡ
9 Ihr sorglosen Frauen, auf, höret meine Stimme! Ihr zuversichtlichen Töchter, vernehmet meine Rede!9 ܢܫ̈ܐ ܥܬܝܪ̈ܬܐ ܩܘܡ̈ܝܢ ܫܡ̈ܥܝܢ ܩܠܝ ܒܢ̈ܬܐ ܕܡܣܒܪ̈ܢ ܨܘ̈ܬܝܢ ܡ̈ܠܝ
10 Nur wenige Tage auf ein Jahr (= nach einem Jahre), dann werdet ihr zittern, ihr Zuversichtlichen! Denn vernichtet wird dann die Weinlese sein, und auch keine Obsternte wird eingebracht werden.10 ܝܘܡ̈ܬܐ ܕܫܢܬܐ ܢܪ̈ܓܙܢ ܐܝܠܝܢ ܕܡܣܒܪ̈ܢ ܡܛܠ ܕܓܡܪ ܩܛܦܐ ܘܐܬܚܡܠ ܘܠܐ ܐܬܐ
11 Zittert, ihr Sorglosen! Erbebt, ihr Zuversichtlichen! Zieht euch doch aus, entkleidet euch und gürtet den Trauergurt um die Hüften!11 ܙܘ̈ܥܝܢ ܥܬܝܪ̈ܬܐ ܘܪ̈ܓܙܝܢ ܐܝܠܝܢ ܕܡܣܒܪ̈ܢ ܫ̈ܠܚܝܢ ܥܪܛܠ ܡܚ̈ܝܢ ܣܩ̈ܐ ܒܚ̈ܨܝܟܝܢ
12 Schlagt euch auf die Brüste wehklagend wegen der herrlichen Gefilde, wegen der fruchtreichen Reben,12 ܘܥܠ ܬܕ̈ܝܟܝܢ ܐܪ̈ܩܕܝܢ ܥܠ ܬܕܐܐ ܕܚܩܠܐ ܘܥܠ ܓܦܬܐ ܕܦܐܪ̈ܝܗ̇
13 wegen der Äcker meines Volkes, die in Dornen und Gestrüpp aufschießen, ach, wegen all der wonnigen Häuser in der freudenreichen Stadt!13 ܘܥܠ ܐܪܥܗ ܕܥܡܝ ܟܘܒ̈ܐ ܘܝܥܪܐ ܢܐܥܘܢ ܘܒܟܠܗܘܢ ܒ̈ܬܐ ܕܚܕܘܬܐ ܘܒܩܪܝܬܐ ܥܫܝܢܬܐ
14 Denn die Paläste stehen verlassen da, der Lärm der Stadt ist verstummt, der Burgberg und der Wartturm sind zu Höhlen (= Schlupfwinkeln) geworden für immer, den Wildeseln zur Wonne, den Herden zum Weideplatz.14 ܡܛܠ ܕܢܘܣܐ ܐܬܛܥܝ ܘܚܝܠܐ ܕܩܪܝܬܐ ܐܫܬܒܩ ܘܫܘܦܪܗܘܢ ܕܒ̈ܬܐ ܗܘܐ ܠܡܥܪ̈ܐ ܥܕܡܐ ܠܥܠܡ ܟܘ̈ܒܐ ܘܚܕܘܬܐ ܠܥܪ̈ܕܐ ܘܒܝܬ ܪܥܝܐ ܠܓܙܪ̈ܐ ܕܥܢܐ
15 Doch endlich wird der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen werden: dann wird die Steppe zum Fruchtgarten werden und der Fruchtgarten (wegen der Baumfülle) als Wald gelten.15 ܥܕܡܐ ܕܬܬܥܝܪ ܥܠܝܢ ܪܘܚܐ ܡܢ ܡܪܘܡܐ ܘܢܗܘܐ ܡܕܒܪܐ ܐܝܟ ܟܪܡܠܐ ܘܟܪܡܠܐ ܐܝܟ ܥܒܐ ܢܬܚܫܒ
16 Dann wird das Recht sogar in der (früheren) Steppe wohnen und die Gerechtigkeit eine Stätte im Fruchtgarten haben;16 ܘܢܫܪܐ ܕܝܢܐ ܒܡܕܒܪܐ ܘܙܕܝܩܘܬܐ ܒܟܪܡܠܐ ܬܬܝܗܒ
17 und die Wirkung der Gerechtigkeit wird Friede sein und das Ergebnis der Gerechtigkeit Ruhe und Sicherheit für immer.17 ܘܢܗܘܐ ܥ̇ܒܕܗ̇ ܕܙܕܝܩܘܬܐ ܫܠܡܐ ܘܦܘܠܚܢܗ̇ ܕܙܕܝܩܘܬܐ ܫܠܝܐ ܘܣܒܪܐ ܠܥܠܡ ܥܠܡܝܢ
18 Mein Volk wird dann an einer Stätte des Friedens wohnen, in sicheren Behausungen und an sorgenfreien Ruheplätzen.18 ܘܢܬܒ ܥܡܝ ܒܕܝܪܐ ܕܫܠܡܐ ܘܒܡܫܟܢܐ ܕܣܒܪܐ ܘܒܝܬ ܡܫܪܝܐ ܕܣܒܪܐ
19 Aber hageln wird es, wenn der Wald niederstürzt und die Stadt in Niedrigkeit versinkt.19 ܘܒܪܕܐ ܢܚܘܬ ܥܠ ܥܒܐ ܘܐܝܟ ܦܩܥܬܐ ܬܬܡܟܟ ܡܕܝܢܬܐ
20 Wohl euch, die ihr dann überall an den Wassern säen dürft und den Fuß der Rinder und der Esel frei umherschweifen lassen könnt!20 ܛܘܒܝܟܘܢ ܕܙܪܥ̇ܝܢ ܥܠ ܟܠ ܡ̈ܝܢ ܟܪ ܕܕ̇ܪܟ ܬܘܪܐ ܘܚܡܪܐ