SCRUTATIO

Mittwoch, 8 Juli 2026 - Santi Aquila e Priscilla ( Letture di oggi)

Jesaja 22


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Menge BibelPeshitta
1 Ausspruch über das Schautal (d.h. das Tal der Offenbarung; vgl. V.5): Was ist dir denn, daß du insgesamt hinaufgestiegen bist auf die Dächer,1 ܡܫܩܠܐ ܕܢܚܠܐ ܕܚܙܝܘܢ ܡܢܐ ܐܝܬ ܠܟܝ ܗܪܟܐ ܕܣܠܩܬܝ ܟܘܠܟܝ ܠܐܓܪܐ
2 du lärmerfüllte, tosende Stadt, du frohlockende Festung? Deine Erschlagenen sind ja nicht vom Schwert erschlagen und nicht im Kriege gefallen;2 ܕܠܘܚܝܐ ܐܬܡܠܝܬ ܩܪܝܬܐ ܩܠܐ ܐܬܡܠܝܬ ܩܪܝܬܐ ܥܫܝܢܬܐ ܩܛܝ̈ܠܝܟܝ ܠܐ ܗܘܘ ܩ̈ܛܝܠܐ ܕܣܝܦܐ ܐܦ ܠܐ ܡܝ̈ܬܐ ܕܩܪܒܐ
3 nein, alle deine Heerführer sind ausnahmslos flüchtig geworden, haben sich ohne Bogen(-schuß) gefangennehmen lassen; ja dein ganzes Aufgebot ist insgesamt in Gefangenschaft geraten, wenn sie auch schon fernhin entflohen waren.3 ܟܠܗܘܢ ܫ̈ܠܝܛܢܝܟܝ ܢܕܘ ܐܟܚܕܐ ܡܢ ܩܫܬܐ ܐܬܐܣܪܘ ܕܐܫܬܚܪܘ ܒܟܝ ܐܟܚܕܐ ܐܬܐܣܪܘ ܘܠܪܘܚܩܐ ܥܪܩܘ
4 Darum sage ich: »Blickt weg von mir, laßt mich bitterlich weinen! Redet nicht auf mich ein, um mich zu trösten über die Vernichtung der Tochter (= Angehörigen) meines Volks!«4 ܡܛܠ ܗܢܐ ܐܡ̇ܪܬ ܫܘܒܩܘܢܝ ܐܬܡܪܡܪ ܒܒܟܬܐ ܠܐ ܬܐܠܨܘܢ ܠܡܒܝܐܘܬܢܝ ܥܠ ܬܒܪܗ̇ ܕܒܪܬ ܥܡܝ
5 Denn ein Tag der Bestürzung und Zertretung und Verwirrung kommt von Gott, dem HERRN der Heerscharen, im Schautal, ein Tag, welcher Mauern zertrümmert und Wehgeschrei nach dem Berge hin erschallen läßt;5 ܡܛܠ ܕܝܘܡܐ ܕܕܠܘܚܝܐ ܘܕܕܝܫܐ ܘܕܒܟܬܐ ܠܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܚܝܠܬܢܐ ܒܢܚܠܐ ܕܚܙܝܘܢ ܒܨܐ ܫܘܪܐ ܘܓܥܐ ܥܠ ܛܘܪ̈ܐ
6 hat doch Elam den Köcher sich umgehängt als Zug von berittenen Mannen, und Kir (2.Kön 16,9) hat den Schild enthüllt.6 ܘܥܝܠܡ ܫܩܠ ܩܛܪܩܐ ܒܪ̈ܟܒܐ ܕܐܢܫܐ ܦܪ̈ܫܐ ܘܫܘܪܐ ܓܠܐ ܣܟܪ̈ܐ
7 So haben sich denn deine herrlichsten Talgründe mit Kriegswagen gefüllt und die Reiter ihre Aufstellung gegen das Stadttor genommen.7 ܘܢܗܘܘܢ ܓܒ̈ܝܐ ܕܥܘܡܩ̈ܝܟܝ ܡܠܝܢ ܡܪ̈ܟܒܬܐ ܘܦܪ̈ܫܐ ܢܣܬܕܪܘܢ ܥܠ ܬܪ̈ܥܐ
8 Da zog er die Binde von den Augen Judas weg, aber das blickte in jener Zeit nach dem Waffenvorrat im Waldhause,8 ܘܝܗܘܕܐ ܢܓܠܐ ܣܕܪ̈ܐ ܘܬܚܙܐ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܙܝܢܐ ܕܒܝܬ ܥܒܐ
9 und ihr saht nach den schadhaften Stellen in (der Mauer) der Davidsstadt, denn sie waren zahlreich, und ihr sammeltet die Wasser des unteren Teichs;9 ܘܬܘܪ̈ܥܬܐ ܕܩܪܝܬܗ ܕܕܘܝܕ ܚܙܝܬܘܢ ܕܣ̈ܓܝ ܘܟܢܫܬܘܢ ܡ̈ܝܐ ܕܝܡܬܐ ܬܚܬܝܬܐ
10 auch zähltet ihr die Häuser von Jerusalem und risset Gebäude nieder, um die Mauer stärker zu machen,10 ܘܡܠܝܬܘܢ ܒ̈ܬܐ ܕܐܘܪܫܠܡ ܘܥܩܪܬܘܢ ܒ̈ܬܐ ܕܬܥܫܢܘܢ ܫܘܪܐ
11 und legtet ein Sammelbecken an zwischen den beiden Mauern für die Wasser des alten Teichs; aber ihr saht euch nicht nach dem um, der es so gefügt hatte, und um den, der es seit langer Zeit so bestimmt hatte, kümmertet ihr euch nicht.11 ܘܩ̈ܒܝܬܐ ܥܒܕܬܘܢ ܒܝܬ ܫܘܪܐ ܠܡ̈ܝܐ ܕܝܡܬܐ ܥܬܝܩܬܐ ܘܠܐ ܚܪܬܘܢ ܠܥܒܘܕܗ̇ ܘܠܓܒܘܠܗ̇ ܡܢ ܪܘܚܩܐ ܠܐ ܚܙܝܬܘܢ
12 Wohl forderte euch Gott, der HERR der Heerscharen, damals zum Weinen und zur Wehklage, zum Kahlscheren und zum Anlegen von Sackleinen (= Bußgewändern) auf;12 ܘܩܪܐ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܚܝܠܬܢܐ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܠܒܟܬܐ ܘܠܡܪ̈ܩܕܬܐ ܘܠܩ̈ܘܕܚܬܐ ܘܠܟܒܢܐ ܕܣܩ̈ܐ
13 aber siehe da: es herrschte Lustbarkeit und Jubel, Rinderschächten und Schafeschlachten, Fleischessen und Weintrinken: »Laßt uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!«13 ܘܗܐ ܒܘܣܡܐ ܘܚܕܘܬܐ ܢܟܣܬܐ ܕܬܘܪ̈ܐ ܘܢܟܣܬܐ ܕܥܢܐ ܡܐܟܘܠܬܐ ܕܒܣܪܐ ܘܡܫܬܝܐ ܕܚܡܪܐ ܢܐܟܘܠ ܘܢܫܬܐ ܡܛܠ ܕܡܚܪ ܢܡܘܬ
14 Darum hat der HERR der Heerscharen sich immer wieder in meinen Ohren (mit der Drohung) vernehmen lassen: »Wahrlich, diese Verschuldung soll euch nicht vergeben werden, bis ihr sterbt!« – Gott, der HERR der Heerscharen, hat es ausgesprochen.14 ܓܠܝܐ ܗܝ ܒܐ̈ܕܢܝ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܘܐܡܪ ܠܐ ܬܣܒܘܢ ܠܟܘܢ ܚܛܝܬܐ ܗܕܐ ܥܕܡܐ ܕܬܡܘܬܘܢ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ ܐܠܗܐ ܚܝܠܬܢܐ
15 So hat Gott, der HERR der Heerscharen, gesprochen: »Gehe hin, tritt ein bei diesem Verwalter da, bei Sebna, dem Palastvorsteher, und sage zu ihm:15 ܗܟܢܐ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܙܠ ܠܘܬ ܣܘܟܢ ܗܢܐ ܠܘܬ ܫܒܢܐ ܪܒܝܬܐ ܘܐܡܪ ܠܗ
16 ›Was hast du hier und wen hast du hier, daß du dir hier ein Grab hast aushauen lassen? Du, der sich hier oben sein Grab hat aushauen, eine Ruhestätte sich in den Felsen hat meißeln lassen?!16 ܡܢܐ ܥܒ̇ܕ ܐܢܬ ܗܪܟܐ ܘܡܢܐ ܐܝܬ ܠܟ ܗܪܟܐ ܕܢܩܪܬ ܠܟ ܗܪܟܐ ܩܒܪܐ ܢܩ̇ܪ ܒܪܘܡܐ ܩܒܪܗ ܘܪܫ̇ܡ ܒܟܐܦܐ ܡܫܪܝܗ
17 Wisse wohl: der HERR wird dich mit Wucht weit wegschleudern, du Held, und dich mit aller Kraft packen;17 ܗܐ ܡܪܝܐ ܡܫܕܐ ܫ̇ܕܐ ܠܟ ܓܒܪܐ ܘܡܛܥܐ ܛܥ̇ܐ ܠܟ
18 er wird dich fest zusammenwickeln zu einem Knäuel und dich wie einen Ball in ein weit und breit offenes Land werfen: dort wirst du sterben, und dorthin sollen deine Prachtwagen kommen, du Schande für das Haus deines Gebieters!18 ܢܐܠܨܟ ܒܐܘܠܨܢܐ ܐܝܟ ܐܘܠܨܢܐ ܕܐܣܦܪܐ ܒܐܪܥܐ ܐܪܘܚܬܐ ܕܐ̈ܝܕܝܐ ܬܡܢ ܬܡܘܬ ܘܬܡܢ ܡܪܟܒܬܐ ܕܐܝܩܪܟ ܨܥܪܐ ܕܒܝܬ ܡܪܟ
19 Ja so will ich dich aus deinem Amt stoßen, und aus deiner Stellung wird man dich herunterreißen!‹«19 ܘܐܗܓܡܟ ܡܢ ܐܝܩܪܟ ܘܐܣܚܦܟ ܡܢ ܩܝܡܟ
20 »An jenem Tage aber wird es geschehen, daß ich meinen Knecht Eljakim, den Sohn Hilkias, berufe.20 ܘܢܗܘܐ ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ ܐܩܪܐ ܠܥܒܕܝ ܐܠܝܩܝܡ ܒܪ ܚܠܩܝܐ
21 Ihn will ich mit deinem Rock (= Amtsgewand) bekleiden und mit deinem Gurt (= deiner Schärpe) ihn umgürten und deine Amtsgewalt in seine Hand legen, damit er den Bewohnern Jerusalems und dem (ganzen) Hause Juda ein Vater werde.21 ܘܐܠܒܫܝܘܗܝ ܟܘܬܝܢܟ ܘܒܗܡܝܢܟ ܐܚܙܩܝܘܗܝ ܘܫܘܠܛܢܟ ܐܬܠ ܒܐ̈ܝܕܘܗܝ ܘܢܗܘܐ ܐܒܐ ܠܥܡܘܪ̈ܝܗ̇ ܕܐܪܫܠܡ ܘܠܓܒܪ̈ܐ ܕܒܝܬ ܝܗܘܕܐ
22 Ich will ihm den Schlüssel zum Hause Davids auf die Schulter legen, so daß, wenn er aufschließt, niemand zuschließen kann und, wenn er zuschließt, niemand öffnen darf.22 ܘܢܣܝܡ ܩ̈ܠܝܕܐ ܕܒܝܬ ܕܘܝܕ ܥܠ ܟܬܦܗ ܘܢܦܬܚ ܘܠܝܬ ܕܢܐܚܘܕ ܘܢܐܚܘܕ ܘܠܝܬ ܕܢܦܬܚ
23 Als einen Pflock will ich ihn an einer festen Stelle einschlagen, und er soll ein Ehrenstuhl für das Haus seines Vaters (d.h. für seine Familie) werden.«23 ܘܐܩܫܝܘܗܝ ܣܟܬܐ ܒܐܬܪܐ ܡܗܝܡܢܐ. ܘܢܗܘܐ ܟܘܪܣܝܐ ܕܐܝܩܪܐ ܠܒܝܬ ܐܒܘܗܝ
24 Aber wenn sich dann an ihn die ganze vielköpfige Menge seines Vaterhauses hängt: die Sprößlinge und Schößlinge, alle die kleinen Gefäße vom Beckengeschirr an bis zu sämtlichem Kruggeschirr:24 ܘܢܬܠܘܢ ܥܠܘܗܝ ܟܠܗ ܐܝܩܪܐ ܕܒܝܬ ܐܒܘܗܝ ܡܝܩܪܐ ܘܡܫܒܚܐ ܘܟܠ ܡܐܢܐ ܙܥܘܪܐ ܡܢ ܡܐܢܐ ܕܙܡܪܐ ܘܥܕܡܐ ܠܡܐܢܐ ܕܟܢܪܐ
25 »An jenem Tage« – so lautet der Ausspruch des HERRN der Heerscharen – »wird der Pflock, der an fester Stelle eingeschlagen war, nachgeben, wird abgehackt werden (oder: abbrechen) und herunterfallen, und die Last, die an ihm hing, wird zerschellen (= zugrunde gehen); denn der HERR hat es ausgesprochen.«25 ܒܝܘܡܐ ܗ̇ܘ ܐܡ̇ܪ ܡܪܝܐ ܚܝܠܬܢܐ ܬܬܥܩܪ ܣܟܬܐ ܕܢܩܝܫܐ ܒܐܬܪܐ ܡܗܝܡܢܐ ܘܬܣܬܚܦ ܘܬܦܠ ܘܢܐܒܕ ܫܩܠܐ ܕܣܝܡ ܥܠܝܗ̇ ܡܛܠ ܕܡܪܝܐ ܡܠܠ